Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz

Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz Die Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz schützt Kinder und Jugendliche, indem sie in Bezug auf ihre Rechte informiert und beraten werden.

Als Kinderombudsstelle bieten wir Kindern und Jugendlichen eine unabhängige Anlaufstelle, wo sie ihre Sorgen vertraulich kommunizieren können und von Expert:innen für Kinderrechte informiert und beraten werden. Wir bieten ihnen einen kindgerechten, unabhängigen und vertraulichen Rahmen. Durch frühe Hilfe sollen Gefährdungen und Rechtsverletzungen frühzeitig wahrgenommen und rechtzeitig Massnahmen

zum Schutz des Kindes möglich werden. Ausgewiesene Expert*innen analysieren die Situation, sprechen lösungsorientierte Empfehlungen aus und – falls das Kind dies wünscht – vermitteln sie zwischen ihm und bestehenden Bezugspersonen, Entscheidungsträger*innen oder Organisationen, die mit seiner Betreuung befasst sind.

Danke, dass Sie unsere Seite besuchen! 📣Um unsere Ressourcen noch gezielter einzusetzen und dort präsent zu sein, wo wir...
19/03/2026

Danke, dass Sie unsere Seite besuchen! 📣

Um unsere Ressourcen noch gezielter einzusetzen und dort präsent zu sein, wo wir unsere Zielgruppen am besten erreichen, fokussieren wir unsere Kommunikation ab sofort auf zwei Kanäle:

🔹Für Fachpersonen, Partner:innen & Spender:innen
Auf LinkedIn finden Sie weiterhin Analysen, Updates und News zur Kinderrechtsthematik und aus unserem Beratungsalltag. Wir freuen uns, den professionellen Dialog dort mit Ihnen fortzusetzen.

👉 LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ombudsstelle-kinderrechte-schweiz/posts/?feedView=all

🔹Für Kinder & Jugendliche:
Auf Instagram bieten wir kindgerechte Informationen und Erklärungen rund um Kinderrechte und direkte Hilfe dort an, wo junge Menschen unterwegs sind.

👉 Instagram: https://www.instagram.com/kinderombudsstelle/

Vielen Dank für Ihre Treue auf Facebook – wir sehen uns auf LinkedIn oder Instagram!

Nächste Woche berät der Nationalrat über eine wichtige Revision des Zivilgesetzbuches (ZGB): 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐫𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐒𝐭𝐢𝐞𝐟𝐤𝐢𝐧𝐝𝐚...
27/02/2026

Nächste Woche berät der Nationalrat über eine wichtige Revision des Zivilgesetzbuches (ZGB): 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐫𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐒𝐭𝐢𝐞𝐟𝐤𝐢𝐧𝐝𝐚𝐝𝐨𝐩𝐭𝐢𝐨𝐧. Was nach formaler Anpassung klingt, ist für viele Kinder in der Schweiz jedoch von grosser Bedeutung. Es geht darum, dass sie schneller rechtlich durch zwei Elternteile abgesichert sind.

Bisher wird, wenn ein Kind in eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft hineingeboren wird, ab Geburt nur der biologische Elternteil anerkannt. Bis die Stiefkindadoption durch ein langwieriges Verfahren möglich ist, vergeht mindestens ein Jahr (oft auch deutlich länger). In dieser Zeit hat das Kind nur einen Elternteil und ist somit rechtlich schlechter gestellt als andere Kinder – etwa im Erbfall oder bei medizinischen Notfällen.

Die wichtigsten Änderungen:

🔹 Hürden abbauen: Auf starre Kriterien, wie das einjährige Pflegeverhältnis oder den gemeinsamen Haushalt, soll verzichtet werden. Stattdessen soll der Ansatz einer auf Dauer angestrebten Elternschaft mit gemeinsamer Verantwortung für das Kind im Zentrum stehen.

🔹Frühe Planung: Das Adoptionsgesuch soll bereits vor der Geburt eingereicht werden können.

🔹Tempo: Entscheidungen sollen in der Regel innert sechs Monaten fallen.

Wir von der Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz 📣 begrüssen die erleichterte Stiefkindadoption ausdrücklich. Sie ist ein klares Zeichen für die Sicherheit von Kindern, indem sie das Recht auf zwei Elternteile stärkt.

Zudem trägt die erleichterte Stiefkindadoption der gesellschaftlichen Entwicklung und der Vielfalt moderner Familienformen besser Rechnung und beseitigt eine unnötige Diskriminierung. Denn jedes Kind hat das Recht auf die bestmögliche Absicherung – unabhängig von der Familienform, in die es hineingeboren wird.

️➡️ Weitere Informationen zur Vorlage finden Sie hier: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250073

🚨 Wenn Kinder mit dem Rechtssystem in Kontakt kommen, befinden sie sich oft bereits in einer Ausnahmesituation: Beispiel...
04/02/2026

🚨 Wenn Kinder mit dem Rechtssystem in Kontakt kommen, befinden sie sich oft bereits in einer Ausnahmesituation: Beispielsweise in strittigen Scheidungen, bei drohenden oder laufenden Fremdplatzierungen oder in sonstigen behördlichen und institutionellen Verfahren, die ihr Leben stark beeinflussen.

Bei der Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz begleiten wir Kinder und Jugendliche genau in diesen Momenten. Wenn sie Angst haben, Verfahren nicht verstehen und erleben, dass über sie entschieden wird, ohne sie einzubeziehen.

Unsere Arbeit setzt früh an – bevor Situationen eskalieren.

Durch rechtliche Beratung und Vermittlung zwischen Fachpersonen und dem Kind oder Jugendlichen helfen wir mit, unnötige Eskalationen zu verhindern: Fremdplatzierungen, psychische und körperliche Belastungen, Bildungsabbrüche oder langfristige Perspektivlosigkeit.

Für die Kinder bedeutet das Sicherheit, Orientierung und Gehör.
Sie erleben Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht, Stabilität statt Chaos – und dass ihre Rechte gelten.

Die Nachfrage nach unserer Unterstützung steigt stetig. Doch die Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz ist nicht ausreichend finanziert. Ohne Spenden können wir diese präventive Arbeit nicht weiterführen bis zur Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Ombudsstelle für Kinderrechte.

👉 Wenn Sie möchten, dass Kinder im Schweizer Rechtssystem nicht untergehen, sondern geschützt und ernst genommen werden, unterstützen Sie unsere Arbeit.

🔗 Spenden: https://www.ombudsstelle-kinderrechte-schweiz.ch/spenden

🙏 Danke, dass Sie Kindern eine Stimme geben.
🔗 Mehr über unsere Arbeit:
https://www.ombudsstelle-kinderrechte-schweiz.ch/

Kinder brauchen Lösungen, die zu ihnen passen. Zum Start ins neue Jahr wünschen wir uns, dass bei Trennungen und Scheidu...
20/01/2026

Kinder brauchen Lösungen, die zu ihnen passen. Zum Start ins neue Jahr wünschen wir uns, dass bei Trennungen und Scheidungen eines konsequent im Mittelpunkt steht: das übergeordnete Kindesinteresse.

Aktuell liegt die Parlamentarische Initiative 21.449 | Förderung der alternierenden Obhut beim Bund. Ziel ist es, die gemeinsame Betreuung von Kindern nach einer Trennung gesetzlich stärker zu verankern – ein Anliegen, das wir aus kinderrechtlicher Sicht grundsätzlich begrüssen.

Entscheidend ist jedoch nicht ein bestimmtes Betreuungsmodell, sondern was für das einzelne Kind am besten passt. Kinder leben in sehr unterschiedlichen familiären Situationen und haben, je nach Alter, Lebensumfeld und Belastung, unterschiedliche Bedürfnisse.

Unsere Erfahrung aus der Praxis zeigt: Starre Vorgaben oder fixe Betreuungsquoten werden dieser Vielfalt nicht gerecht. Kinder brauchen Stabilität, die Möglichkeit, ihre Meinung zu äussern, und verlässliche Strukturen, keine Einheitslösungen.

Als Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz 📣 ist es unsere Aufgabe, bei politischen Vorhaben konsequent die Perspektive der Kinder einzubringen.

Wir fragen: Was bedeuten gesetzliche Veränderungen konkret für Kinder? Und werden ihre Stimmen ausreichend gehört?
In unserer Stellungnahme zur Initiative setzen wir uns dafür ein, dass sorgfältige Einzelfallprüfungen, die Partizipation der Kinder und das übergeordnete Kindesinteresse im Zentrum stehen.

👉 Mehr dazu in unserem Blogbeitrag: https://bit.ly/4r0IfR5

«Wir können dem Leben keine Tage hinzufügen, wohl aber unsere Tage mit Leben füllen.»Aline Morisoli, Maria Albrecht und ...
12/01/2026

«Wir können dem Leben keine Tage hinzufügen, wohl aber unsere Tage mit Leben füllen.»

Aline Morisoli, Maria Albrecht und Solal Heimendinger, Augenzeuginnen und -zeugen der Brandkatastrophe von Crans-Montana, wandten sich an der Trauerfeier in der vergangenen Woche mit berührenden Worten an uns. In all der Trauer um die vielen jungen Opfer und angesichts des Schocks, dass eine solche Katastrophe überhaupt geschehen konnte, haben die drei Jugendlichen den Menschen Mut zugesprochen.

Aline sprach in ihrer Rede von einer fragilen, harten und manchmal ungerechten Welt, in der Jugendliche heute aufwachsen. Gleichzeitig betonte sie die Stärke ihrer Generation, die für das einsteht, woran sie glaubt: «Wir sind stolz auf euch. Bleibt stark, bleibt aufrecht. Und solange die Sonne scheint, geniesst jeden Augenblick, so zerbrechlich er auch sein mag.»

Unsere Gedanken sind bei allen Opfern von Crans-Montana, bei ihren Familien und Freund:innen. Wir wünschen ihnen und allen jungen Menschen von Herzen 💙 die Kraft, nicht aufzugeben und Schritt für Schritt weiterzugehen.

Die Festtage stehen vor der Türe, bald ist das Jahr 2025 vorbei und darum möchten wir kurz Inne halten und Ihnen von gan...
18/12/2025

Die Festtage stehen vor der Türe, bald ist das Jahr 2025 vorbei und darum möchten wir kurz Inne halten und Ihnen von ganzem Herzen Danke sagen. Danke, dass Sie an unserer Seite sind, unsere Arbeit verfolgen und sich gemeinsam mit uns für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Hinter uns liegen intensive Monate. Es gab Herausforderungen, aber auch ganz konkrete Erfolge und Lichtblicke wie das Bekenntnis des Kantons Zürich zu einer kindgerechten Justiz im Mai oder der historische Entscheid im September, die gewaltfreie Erziehung endlich im Zivilgesetzbuch zu verankern. ️⚖️

Gleichzeitig durften wir in unserer täglichen Beratung wieder vielen jungen Menschen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Das alles wäre ohne Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihr Engagement nicht möglich. 💙

Unser Wunsch: Bleiben Sie weiterhin aktiv, indem Sie Kinder und Jugendliche in Ihrem Umfeld auf ihre Rechte aufmerksam machen und unser Beratungsangebot weiterempfehlen. Und wenn Sie unsere Arbeit auch finanziell unterstützen möchten: Wir sind für jede Spende dankbar.

Kinder kennen ihre Rechte zu wenig. Das ist eine Realität, die wir in unserem Beratungsalltag immer wieder erleben. Dami...
03/12/2025

Kinder kennen ihre Rechte zu wenig. Das ist eine Realität, die wir in unserem Beratungsalltag immer wieder erleben. Damit sich das ändert, braucht es Angebote, die Kinderrechte niederschwellig, altersgerecht und attraktiv erklären.

Ein solches Angebot ist die kostenlose Kinderrechte-App KIDIMO📱. Wir von der Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz sind stolz darauf, dieses Projekt der OST Ostschweizer Fachhochschule und der Pädagogische Hochschule Luzern seit Beginn fachlich zu begleiten.

KIDIMO begeistert und überzeugt uns, weil Partizipation hier grossgeschrieben wird und Kinder durch die App einen einfachen und verständlichen Zugang zu ihren Rechten erhalten. Seit der Lancierung vor zwei Jahren wird die App nun laufend erweitert. So werden zusätzliche Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen abgebildet und die Inhalte bleiben für die jungen Nutzerinnen und Nutzer spannend.

KIDIMO wurde voll und ganz auf Kinder ausgerichtet, bietet aber auch Fachpersonen wertvolle Unterstützung: Die App hilft dabei, Kinderrechte im Unterricht, im Kindesschutz oder in der offenen Arbeit mit Kindern spielerisch und verständlich zu erklären. Besonders dank der auf den Lehrplan 21 abgestimmten Begleitmaterialien lässt sich das Thema so mit geringem Aufwand und gleichzeitig fundiert aufgreifen.

🙏 Wir danken dem Projektteam für die grossartige Arbeit und sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Zum Video:

Das Netzwerk “Kinderrechte Schweiz” hat anlässlich des dritten Staatenberichts zur Kinderrechtskonvention beim UN-Kinderrechtsausschuss in Genf eine Liste de...

01/12/2025

Immer mehr Kinder und Jugendliche möchten wissen, welche Rechte sie haben – und wie sie ihre Stimme in wichtigen Situationen einbringen können. Diese Selbstbestimmung zu stärken, ist zentral.

Vor diesem Hintergrund begrüssen wir es sehr, dass «SRF Kids News» 📺 am Tag der Kinderrechte einen ausführlichen Beitrag zum Thema gestaltet hat.

Für die Sendung besuchte SRF Kids Reporterin Sophie unsere Geschäftsstelle und sprach dabei mit Sandra Keller, juristische Expertin im Bereich Beratung & Expertise. Im Interview ging es um wichtige Fragen aus der Praxis: In welchen Situationen können sich Kinder an die Ombudsstelle wenden? Wie merken sie, ob ihre Rechte verletzt wurden?

Das Interview von Sophie und Sandra sehen Sie hier ⬇️
Die ganze Sendung finden Sie verlinkt in unserem Blog 👉 https://bit.ly/4oqbWsW

11/11/2025

Braucht es eine nationale Ombudsstelle für Kinderrechte 📣, wenn es doch bereits kantonale und kommunale Ombudsstellen gibt? Oder anders herum: Macht eine unabhängige, national ausgerichtete Ombudsstelle die kantonalen und kommunalen Stellen überflüssig?

Unsere Geschäftsführerin Irene Inderbitzin erklärt im untenstehenden Videoausschnitt 🎥 , warum es nicht um ein «entweder oder» geht, sondern um ein Zusammenspiel und um eine wichtige Ergänzung: Die Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz ist national ausgerichtet, arbeitet aber gleichzeitig eng mit Fachpersonen der kantonalen und kommunalen Stellen zusammen, die vor Ort unverzichtbare, wertvolle Arbeit leisten. Dabei schliesst sie eine entscheidende Lücke, welche die kantonalen Ombudsstellen bisher nicht abdecken konnten: den Zugang zur Justiz und zu Bundesrecht.

Genau hier zeigt sich die Stärke des pluralen Modells mit seiner klaren Aufgabenteilung:
🔹 Kantonale & kommunale Ombudsstellen sind die richtigen Ansprechpartner bei Konflikten mit der lokalen Verwaltung, wie u.a. der Steuerbehörde, der Baudirektion, der Sozialbehörde.
🔹 Die nationale Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz sichert als unabhängige Institution den Zugang zum Justizsystem in allen Rechtsgebieten des Bundesrechts – vom Familien-, Kindesschutz bis zum Strafrecht.

Durch die enge Zusammenarbeit und die gegenseitige Triage stellen wir gemeinsam sicher, dass kein Kind durch die Maschen fällt und Kinder und Jugendliche in jeder Situation die richtige Unterstützung erhalten.

➡️ Mehr darüber, wie Ombudsstellen auf lokaler und nationaler Ebene zusammenarbeiten, um Kinderrechte zu stärken, erfahren Sie in diesem Video-Talk: https://lnkd.in/eDVgMvvD

➡️ Mehr über unsere Arbeit erfahren Sie hier: https://lnkd.in/g9skKEk

🔍 Wirkung multiplizieren: 500'000 positiv beeinflusste LebenWie wirkt eigentlich die Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz –...
15/10/2025

🔍 Wirkung multiplizieren: 500'000 positiv beeinflusste Leben
Wie wirkt eigentlich die Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz – und wie gross ist diese Wirkung?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir im vergangenen Jahr eine Wirkungsanalyse in Auftrag gegeben. Diese hat gezeigt: Pro Kind, das durch uns beraten wird, können im Schnitt 170'000 Franken an potenziellen Folgekosten vermieden werden. Ein beeindruckender volkswirtschaftlicher Nutzen.

Doch genauso eindrücklich wie der finanzielle Aspekt ist die Zahl der Menschen, die wir direkt und indirekt positiv beeinflussen:
Unsere neue Grafik «Wirkung in Zahlen» ⬇️ verdeutlicht, dass unsere Arbeit über die direkte Beratung und Vermittlung hinaus wirksam ist – indem das Umfeld der unterstützten Kinder und Jugendlichen ebenfalls entlastet wird.

Ein weiterer zentrale Faktor in der Wirkung der Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz spielen die Fachpersonen. Durch uns beraten und unterstützt, können sie ihr Wissen in Kinderrechtsfragen als Multiplikatoren im System einsetzten. Durch ihre häufigen Kontakte mit jungen Menschen ist ihr Hebel gross: Sie können ihr Wissen teilen, Unterstützung anbieten und die Kinder bei Bedarf an uns weiterverweisen.

👉 Mehr zu unsere Wirkungsanalyse und unserer Arbeit erfahren Sie hier: https://www.ombudsstelle-kinderrechte-schweiz.ch/news/wirkungsanalyse-zur-ombudsstelle-kinderrechte-schweiz-unterstreicht-umfassenden-nutzen-fuer

08/10/2025

Seit fast 30 Jahren ist die UN-Kinderrechtskonvention 🌐 in der Schweiz rechtsverbindlich. Sie garantiert Kindern umfassende Rechte – vom Schutz vor Gewalt über das Recht auf Bildung und Gesundheit bis hin zu Beteiligung und Information. Insgesamt umfasst sie 54 Artikel. Das untenstehende Video ⬇️ zeigt exemplarisch eine kleine Auswahl dieser Rechte.

🚨 In unserer Praxis zeigt sich jedoch ein klares Defizit:
Die grosse Mehrheit der Kinder kann keines ihrer Rechte benennen. Dies stimmt uns nachdenklich – denn wer seine Rechte nicht kennt, kann sie weder einfordern noch sich bei deren Verletzung gezielt Hilfe holen.

Um diese Situation zu ändern, braucht es aus unserer Sicht zwei Ansatzpunkte:
1️⃣ Fachpersonen in Justiz, Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie in der sozialen Arbeit müssen über Kinderrechte fundiert informiert sein. Sie spielen eine Schlüsselrolle – sowohl bei der Wahrung der Rechte im Alltag der Kinder als auch als Multiplikator:innen, die ihr Wissen weitergeben und bei Bedarf an geeignete Stellen verweisen können.

2️⃣ Kinder müssen selbst altersgerecht über ihre Rechte aufgeklärt werden. Die Kinderrechte sind zwar im Lehrplan 21 verankert, doch es braucht geeignete Formate, um sie in die Lebenswelt der Kinder zu übersetzen.

Hier setzt die App KIDIMO 📱 an, die von der PH Luzern und der OST Ostschweizer Fachhochschule gemeinsam mit Kindern entwickelt wurde. Sie führt auf interaktive und spielerische Weise an zentrale Kinderrechte heran. Ergänzendes Begleitmaterial für Fachpersonen ermöglicht zudem den Einsatz im Unterricht, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie im Kindesschutz.

Kinderrechte sichtbar zu machen und im Alltag zu verankern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Helfen Sie mit, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen! 🙏

➡️ Besuchen Sie unser Wissensportal mit Fachinformationen, Praxismaterialien und rechtlichen Grundlagen: www.ombudsstelle-kinderrechte.ch/wissensportal

➡️ Nutzen Sie unsere Weiterbildungssuche für passende Angebote in Ihrer Region: www.ombudsstelle-kinderrechte.ch/weiterbildung

➡️ Lust die KIDIMO App zu testen? Hier geht’s zur Website: https://kidimo.app/

Adresse

Theaterstrasse 29
Winterthur
8400

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+41522601555

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