27/10/2026
in der Schule: Was passiert, wenn Kinder lernen, ihre Konflikte selbst zu lösen?
5 Erkenntnisse von Kim Suter, die an ihrer Schule die Peacemakers betreut:
"Wenn sie es sich nicht mehr zutrauen, weiss ich: Jetzt brauchen sie mich wirklich."
1. Entlastung entsteht durch , nicht durch Kontrolle.
2. Gleichaltrige sind in vielen Konflikten die besseren Ansprechpersonen.
3. Vertrauen in Kinder ist eine Haltung, die man üben muss.
4. Täter:innen- und Opfer-Rollen sind selten eindeutig.
"Die Frage nach Täter:in und Opfer ist nicht so einfach zu beantworten, wie man im ersten Moment denkt."
Diese Erkenntnis aus der Peacemaker-Weiterbildung verändert, wie man auf Konflikte schaut.
5. Leitung prägt die .
Diese Erfahrungen stammen aus unserer Intensivausbildung "Gewalt, Peacemakers und Konflikte", die vom 22. bis 24. Oktober 2026 in Zürich stattfand.
Geleitet wurde sie von Madleina Brunner Thiam und Ron Halbright.
In drei Tagen lernen die Teilnehmenden in unserer Intensivausbildung:
→ Programme zur Ausbildung und Betreuung von Peacemakers aufzubauen und zu leiten
→ die Reflexion über eigene und fremde Gewalterfahrungen anzuleiten
→ Methoden der Gewaltprävention, und anzuwenden und weiterzugeben
Die Ausbildung richtet sich an Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter:innen und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
💫 Peacemakers ist bereits an über 150 Schulen in der Deutschschweiz und der Romandie im Einsatz.
📷 Janina Böttger/NCBI Schweiz