NCBI Schweiz

NCBI Schweiz Wir bauen Brücken und bilden Netzwerke! NCBI heisst «National Coalition Building Institute», was mit «Brückenbauer-Institut» übersetzt werden kann.

NCBI Schweiz ist ein konfessionell und parteipolitisch neutraler, gemeinnütziger Verein. NCBI setzt sich ein für den Abbau von Vorurteilen, von Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art sowie für Gewaltprävention und konstruktive Konfliktlösung.

𝐕𝐨𝐫𝐮𝐫𝐭𝐞𝐢𝐥𝐞, 𝐑𝐚𝐬𝐬𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐛𝐛𝐚𝐮𝐞𝐧 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐞? 🌱 ,  und   – Kompetenzen, die heute dringend gebraucht werden. NCBI...
19/06/2026

𝐕𝐨𝐫𝐮𝐫𝐭𝐞𝐢𝐥𝐞, 𝐑𝐚𝐬𝐬𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐛𝐛𝐚𝐮𝐞𝐧 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐞? 🌱

, und – Kompetenzen, die heute dringend gebraucht werden. NCBI Schweiz lädt zur Intensivausbildung und zum Train-the-Trainers-Kurs ein – für alle, die NCBI-Kurse und -Projekte mitleiten möchten!

📅 Wann? Freitag, 11. bis Sonntag, 13. September 2026
📍 Wo? Bern
💰 Kosten? CHF 840.– (3 Tage inkl. Mittagessen & Pausenverpflegung; Ermässigung nach Absprache möglich)

Was erwartet Dich?
– Erprobte NCBI-Workshopmethodik zur Arbeit mit Vorurteilen und Diskriminierung
– Fertigkeiten zur konstruktiven Veränderung von Einstellungen
– Methoden zur Erkennung und Unterbrechung diskriminierender Verhaltensweisen
– Wege, wie Du Verbündete:r anderer gesellschaftlicher Gruppen werden kannst
– Vermittlung in Konfliktsituationen – praktisch und erfahrungsbasiert

Diese Ausbildung ist Voraussetzung für alle, die als Mitleiter:in bei NCBI-Kursen und -Projekten tätig sein möchten. Geleitet wird der Kurs von Andi Geu und einem Team erfahrener NCBI-Leiter:innen.

Die tausendfach erprobte Methodik des National Coalition Building Institute wurde bereits in der Schweiz und auf internationaler Ebene erfolgreich eingesetzt – bei der Aufarbeitung von Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie und weiteren Formen von Diskriminierung.

🔗 Mehr Infos & Anmeldung: Link in Bio

🔄 Kennst Du jemanden aus Bildung, Sozialarbeit oder Zivilgesellschaft, für den dieser Kurs relevant sein könnte? Gerne teilen!

Weil’s am feministischen Streik so schön war, hier noch ein paar Eindrücke. 💜Gemeinsam essen, Plakate gestalten, laut se...
18/06/2026

Weil’s am feministischen Streik so schön war, hier noch ein paar Eindrücke. 💜

Gemeinsam essen, Plakate gestalten, laut sein und sichtbar werden.

Die Refugee Power Ladies waren dabei, mit ihren Botschaften und ihrer Solidarität.

«Free Afghan Women!» «Nein zur Taliban!»

Danke an alle Frauen*, die diesen Tag mit uns geteilt haben. ✊🏽✨



Bibliotheken sind Orte für Wissen, Begegnung und demokratische Teilhabe.Deshalb entsteht aktuell gemeinsam mit Akteur:in...
17/06/2026

Bibliotheken sind Orte für Wissen, Begegnung und demokratische Teilhabe.

Deshalb entsteht aktuell gemeinsam mit Akteur:innen aus Bibliotheken, Demokratiebildung und Zivilgesellschaft im deutschsprachigen Raum der Demokratie-Guide für Bibliotheken.

Die Publikation bündelt konkrete Formate, Methoden und Erfahrungen für demokratische Bibliotheksarbeit – von Beteiligungs- und Veranstaltungsformaten bis zum Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten und politischem Druck.

Am 23. Juni wird die Beta-Version erstmals vorgestellt – verbunden mit Einblicken, Austausch und der Möglichkeit, Feedback für die finale Version Fakto

📅 23. Juni 2026 | 🕓 16:00–18:00 Uhr | 💻 online

Auch wir bringen unsere Erfahrungen aus dem Projekt «iCH. Ich bin ein Teil der Schweiz» in die Diskussion ein. Seit 2014 fördert das Projekt die konstruktive Auseinandersetzung mit Identität, Zugehörigkeit und Vielfalt sowie den Dialog zwischen unterschiedlichen Lebenswelten. Die Arbeit mit Jugendlichen zeigt, wie wichtig Begegnung, Perspektivenwechsel und reflektierte Identitätsbildung für eine lebendige Demokratie sind, Themen, die auch für Bibliotheken als Orte des gesellschaftlichen Austauschs von grosser Bedeutung sind.

→ Link zum Projekt haben wir Euch in unserer Bio verlinkt

40 Frauen. Ein Tag. Eine gemeinsame Stimme. 🔴✊Gestern waren die Refugee Power Ladies am feministischen Streik in Zürich ...
15/06/2026

40 Frauen. Ein Tag. Eine gemeinsame Stimme. 🔴✊

Gestern waren die Refugee Power Ladies am feministischen Streik in Zürich dabei und nicht zu überhören!

Refugee Power Ladies ist ein Projekt von NCBI Schweiz: ein offener, sicherer Begegnungsraum für geflüchtete junge Frauen, organisiert von geflüchteten Frauen, für geflüchtete Frauen.
Ein Ort, wo Empowerment, Zusammenhalt und Selbstbestimmung keine Schlagworte sind, sondern gelebter Alltag.

Und genau das war gestern, am feministischen Streik, zu spüren.

Der Tag begann mit einem Workshop nur für geflüchtete Frauen: gemeinsames Essen, Austausch, Gehörtwerden, ein Safe Space, bevor sie ihre Botschaften auf Plakate brachten und sich gemeinsam auf die Demonstration vorbereiteten.

Am Ni-Una-Menos-Platz hoben sie ihre Plakate und riefen gemeinsam: „Nein zur Taliban!" „Free Afghan Women!"

Die Aufmerksamkeit: spürbar!

Dann marschierten sie ganz vorne mit.
Weil es Frauen gibt, deren Stimmen weltweit systematisch unterdrückt werden.
Weil diese Stimmen sichtbar sein müssen, auch hier, auch gestern.

Shakila brachte es auf den Punkt: Wenn Frauen zusammenkommen, sich gegenseitig stärken und gemeinsam ihre Stimmen erheben, dann passiert etwas Grosses! ❤️

Aus unserem Workshop nehmen wir diese Worte mit:
„Wir leben zwar jetzt hier, unsere Gedanken sind aber trotzdem bei unseren Angehörigen in Afghanistan. Deshalb können wir nicht in psychischem Frieden leben."

„Was uns alle eint: Wir kämpfen dafür, dass Frauen nicht kleingehalten werden. Wir kämpfen gegen das Patriarchat 👉 deshalb zählt jede unserer Stimmen!"

Danke an alle Frauen*, die heute dabei waren.
Ihr seid nicht allein und ihr werdet gehört. 🙏

Mehr zum Projekt gibt’s über den Link in unserer Bio!

Feministisches Streikkollektiv Zürich

✊💜 Solidarität macht stark!Am 14. Juni sind wir dabei: beim Frauenstreik für Gerechtigkeit, Gleichheit und Respekt.Komm ...
12/06/2026

✊💜 Solidarität macht stark!

Am 14. Juni sind wir dabei: beim Frauenstreik für Gerechtigkeit, Gleichheit und Respekt.

Komm zu unserem Workshop "Zugang zu Bildung für Frauen" und bereite Dich gemeinsam mit uns auf den Frauenstreik vor. Denn: Wir reden nicht nur, wir handeln. 🌍 Dieses Angebot richtet sich speziell an geflüchtete Frauen – ein geschützter Raum für euch.

📍 Zollstrasse 121, 8005 Zürich
🕐 13:00 Uhr
🎟 Tickets bis CHF 26.– werden bezahlt
🧒 Kinderbetreuung auf Anfrage möglich

👉 Melde Dich bei Fragen unter 076 739 38 18 oder [email protected]

Scan den QR-Code in unserem Post für die WhatsApp-Gruppe: wir freuen uns auf Dich! 💪

🐔🐤 Bildung vor Arbeit oder Arbeit vor Bildung? Diese Huhn- oder Ei-Frage der Integrationsagenda stand im Zentrum unseres...
19/05/2026

🐔🐤 Bildung vor Arbeit oder Arbeit vor Bildung? Diese Huhn- oder Ei-Frage der Integrationsagenda stand im Zentrum unseres öffentlichen Hearings am 6. Mai – mit Fachpersonen, Behördenvertretenden und Menschen mit Fluchterfahrung.

Die Geschichten von Geflüchteten an diesem Abend waren beeindruckend und sie stehen stellvertretend für die Erfahrungen, die viele Geflüchtete in der Schweiz machen.

Drei Erkenntnisse, die wir mitnehmen:

➡️ Die «Gemeinde-Lotterie» ist real.

 Es ist von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich, wie viele Mittel für die Geflüchteten zur Verfügung stehen - und als geflüchtete Person kann man oft nicht selber entscheiden, in welcher Gemeinde man wohnt.

Kleinen Gemeinden fehlen oft die Fachpersonen, um das Potenzial einer Person überhaupt zu erkennen und die Arbeitsintegration gezielt zu fördern.

➡️ Bildung braucht Zeit, Begleitung und Flexibilität.
Berufsintegration funktioniert nicht in 12 Monaten.

Sie braucht individuelle Begleitung durch die zuständigen Sozialarbeitenden - und die ist bei 60 und mehr Fällen pro 100%-Stelle nicht leistbar.

Deswegen braucht es oft Tandems, Mentor:innen oder NCBI-Brückenbauer:innen, die zweisprachig motivierend begleiten und beraten.

Teilzeit-Lehren, Kinderbetreuung, anerkannte Vollzeitangebote auch für über 30-Jährige: Das sind keine Sonderwünsche, sondern für viele Voraussetzungen.

➡️ Ungenutztes Potenzial kostet uns alle.
Dequalifizierung ist kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles Problem.

Diplome werden nicht anerkannt, Berufsverbände schotten ab, der F-Status erzeugt 10 Jahre Unsicherheit.

Wer ausgebildet ist, soll arbeiten dürfen, was er oder sie gelernt hat – das spart der Sozialhilfe später Geld und gibt Menschen ihre Würde zurück.

Ein Satz aus der Runde bleibt: "Sie geben Sozialhilfe – aber nehmen die Würde weg." Genau das muss sich ändern.

Danke an alle, die ihre Geschichten geteilt haben, und an die Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung.

Heute ist der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens. 🕊️Für uns ist das kein symbolisches Datum, sondern das,...
16/05/2026

Heute ist der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens. 🕊️

Für uns ist das kein symbolisches Datum, sondern das, woran wir täglich arbeiten: Räume schaffen, in denen echter Dialog möglich wird. Zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Überzeugungen.

Dialog. Respekt. Zugehörigkeit. Drei Worte, die viel verlangen, wenn man sie ernst meint.

Welche Brücke baust Du heute?

Unsere Angebote findest Du über den Link in unserer Bio!

BrückenBauen 16Mai Zusammenleben Respekt

12/05/2026

An unserem Hearing “Bildung vor Arbeit: Die Huhn- oder Ei-Frage der Integrationsagenda” haben wir mal bei , NCBI Vorstandsmitglied, Gründer und Leiter des Projekts , Flüchtlingsparlament Schweiz und Ko-Präsident des Vereins nachgefragt: Du hast diesen Weg selbst durchlaufen: was kommt für Dich zuerst, Bildung oder Arbeit?

💙 Obwohl «psychische Gesundheit» in aller Munde zu sein scheint, fehlt häufig Wissen darüber, was psychische Gesundheit ...
11/05/2026

💙 Obwohl «psychische Gesundheit» in aller Munde zu sein scheint, fehlt häufig Wissen darüber, was psychische Gesundheit ausmacht und wie es sich anfühlt, wenn sie fehlt.

Das Projekt "No Worries?" setzt genau dort an: Psychische Gesundheit thematisieren und Handlungskomptenzen fördern, damit Jugendliche gestärkt, selbstbewusst und resilient ihren Weg gehen können.

🔗 Alle Infos zum Projekt findest Du hier: https://noworries.ncbi.ch

⏳ Was wir von der Tagung zur psychischen Gesundheit von Geflüchteten mitnehmenAm 6. Mai trafen sich im Toni-Areal in Zür...
08/05/2026

⏳ Was wir von der Tagung zur psychischen Gesundheit von Geflüchteten mitnehmen

Am 6. Mai trafen sich im Toni-Areal in Zürich mehr als 50 Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Asyl-, Bildungs- und Sozialbereich – vier Stunden, viele Perspektiven, klare Schlussfolgerungen.

Ein Satz aus dem Nachmittag bleibt hängen:

"Es ist normal, wie Du reagierst. Was nicht normal ist, ist was Du erlebt hast bzw. erlebst."

Das ist der Satz, den Geflüchtete hören sollten.
Nicht: "Du hast ein Problem."
Sondern: "Deine Reaktion ist normal, ich lasse Dich damit nicht alleine."

🚀 Drei Erkenntnisse, die wir aus dem Tag mitnehmen:

➡️ Zahlen brauchen Kontext.
Wer Kriminalstatistiken liest, muss auch die Lebenssituationen dahinter lesen und die Zahlen in Relation stellen.
Nationalität ist kriminologisch eine weitgehend uninteressante Kategorie.
Lebenssituation und Trauma dagegen nicht.

➡️ Medizin allein reicht nicht.
Was wirkt, ist ein ganzheitlicher Ansatz – Medizin, Psychologie, Sozialarbeit und Behörden, die miteinander statt nebeneinander arbeiten.

➡️ Ressourcen sehen, nicht nur Defizite.
Geflüchtete bringen Resilienz, Erfahrungen und Stärke mit.
Fachpersonen, die auf Augenhöhe begegnen und zuerst fragen "Was brauchst Du?" und "Wie hast Du Deine Herausforderungen bisher gemeistert?", erreichen mehr als jedes Formular.

❗ Integration gelingt nicht durch Verwaltung.
Sie gelingt, wenn Menschen als Menschen mit Kompetenzen betrachtet werden.

Adresse

Hobelwerkweg 37a
Winterthur
8404

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