14/06/2026
Vor dem albanischen Botschaft in Bern
Gestern durfte die Diaspora erneut einen Protest vor dem albanischen Botschaft in Bern unterstützen – im Namen all jener Menschen, die seit nunmehr 14 Tagen in Tirana auf die Straße gehen.
Wir als Diaspora möchten den Menschen vor Ort aus der Ferne beistehen und ihnen unsere Unterstützung zeigen. Die Kraft, die von den Jugendlichen und den Bürgerinnen und Bürgern in Albanien ausgeht, ist beeindruckend. Denn eines ist klar: Genug ist genug.
Eigentlich ist die Grenze des Erträglichen schon lange überschritten. Doch mit den Projekten in Narta-Vjosa und auf Sazan ist das Fass endgültig übergelaufen. Das Volk ist aufgewacht, hat seine Kräfte gebündelt und erhebt seine Stimme gegen Korruption, gegen den Ausverkauf des Landes und für den Schutz Albaniens.
Diese wichtige Bewegung wird als „Flamingo-Revolution“ bezeichnet. Der Name steht unter anderem für die bedrohte Lagune von Narta und ihre Flamingos. Doch diese Revolution bedeutet weit mehr: Sie ist ein Kampf für die Biodiversität, für die Natur, für die Tiere und für die Zukunft Albaniens – eines Landes, das Stück für Stück an Oligarchen und ausländische Investoren verkauft wird.
Es geht um die Sicherheit Albaniens. Und es geht auch um die Sicherheit Europas.
Bitte unterstützt diese Bewegung. Bitte erhebt eure Stimme. Viele Medien in Albanien schweigen, doch Medien außerhalb des Landes berichten darüber. Und zum Glück gibt es soziale Medien, die dazu beitragen, dass diese Bewegung immer stärker wird.
Wir von JETA Tier und Mensch stehen an der Seite dieser Revolution. Wir sind Teil der Diaspora und werden uns weiterhin für Albanien, für seine Menschen, seine Natur und seine Tiere einsetzen.
JETA Tier und Mensch
JETA Kafshet dhe Njerezit