Segel der Hoffnung - Sails of Hope

Segel der Hoffnung - Sails of Hope Segel der Hoffnung, wir helfen Menschen in Not in der Ukraine! -English below-
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Abschlussbericht Hilfstransport April 2026Während der letzten zwei Monaten konnten wir die Hilfsgüter, welche wir im Apr...
18/06/2026

Abschlussbericht Hilfstransport April 2026
Während der letzten zwei Monaten konnten wir die Hilfsgüter, welche wir im April von unseren unermüdlichen Partnern SFI-Relief erhalten hatten, an 6 Kirchgemeinden im Kriegsgebiet, 14 Binnenflüchtlingslager, 5 Spitäler und weitere, lokale Partnerorganisationen weitergeben. So konnten die 15 Tonnen Kleider, Schuhe, Bettwäsche, medizinisches Material und Spielsachen, die in der Schweiz gespendet wurden, an tausende Hilfsbedürftige, wie Binnenflüchtlinge, Kinder, einsame Rentner, Menschen mit Beeinträchtigungen, in über 25 ukrainischen Städten und Dörfern verteilt werden!
Unser grosses, vielseitiges Netzwerk im Frontgebiet ermöglicht es uns, wirklich jedes Hilfsgut, von Schwangerschaftskleidung zu Lavabos, von Inkontinenzwindeln zu Velos, dorthin zu bringen, wo es konkret gebraucht wird. Wir sind auch sehr dankbar für unser Team, welches das Zuteilen der Hilfsgüter hier vor Ort mit viel Hingabe, Liebe und Geduld ausführt. Wenn wir dann die Fotos der strahlenden Empfänger und dutzenden Dankesnachrichten sehen, wissen wir, dass sich der Aufwand wieder gelohnt hat.
Im Namen der glücklichen Empfänger bedanken wir uns bei allen, die durch ihren treuen, unermüdlichen Einsatz diese Hilfstransporte möglich machen. Jedes von euch gespendete und mit Liebe verpackte Hilfsgut ist hier in der verarmten, vom Krieg traumatisierten Ukraine ein praktischer Segen und eine grosse Ermutigung für Menschen, die seit über vier Jahren ums Überleben kämpfen. Die Not in der Ukraine ist weiterhin riesig und jede Spende wird dringend benötigt und geschätzt. Gemeinsam können wir einen gewaltigen Unterschied machen!
Übrigens, wir freuen uns sehr, euch mitzuteilen, dass, dank dem riesigen Einsatz von SFI-Relief und euren grosszügigen Materialspenden, am 25.Juni bereits ein weiterer Hilfstransport aus der Schweiz in die Ukraine fahren wird. Vielen Dank! Ihr seid die Besten!

Zeugnis Peter: Nach 4 Jahren Kriegsgefangenschaft frei!Seit Beginn der russischen Invasion 2022 beten wir täglich für di...
11/06/2026

Zeugnis Peter: Nach 4 Jahren Kriegsgefangenschaft frei!
Seit Beginn der russischen Invasion 2022 beten wir täglich für die Ukraine und Frieden. Und während wir dutzende wundersame Erhörungen und Bewahrungen erlebt haben, gibt es auch viele Anliegen, die leider weiterhin unbeantwortet sind. Umso ermutigender und überwältigender ist es, wenn nach über 4 Jahren unaufhörlichem Gebet, Gott plötzlich ein Wunder tut:
Das ist die Geschichte von Peter aus Mariupol: Als der russische Angriff auf Mariupol begann, brachte Peter seine Frau und Tochter aus der Stadt und verabschiedete sich von ihnen mit den Worten „Ich gehe in die Stadt, um zu helfen, aber komme bald zurück“. Das schaffte Peter jedoch nie. Wie zehntausende Menschen steckte er in Mariupol, unter unablässigen Luftangriffen, fest. Schließlich landete er im unterdessen weltberühmten Asow-Stahlwerk, der letzten ukrainischen Bastion in Mariupol, wo er der Armee beitrat und Teil der wochenlangen Belagerung im Frühjahr 2022 war. In dieser Zeit konnten wir seiner Frau und Tochter helfen, in die Schweiz zu fliehen, von wo aus sie miterlebten, wie Peter gemeinsam mit den letzten Kämpfern im Mai seine Waffen niederlegte und sich in Kriegsgefangenschaft begab.
Was folgte war ein unbeschreiblicher Alptraum: anstelle der international versprochenen «Freilassung nach 2-3 Monaten» gab es jahrelange, absolute Funkstille. Seine Familie hatte null Kontakt mit Peter, sie wussten weder, wo er sich befand, noch ob er am Leben war, während sich Horrornachrichten über systematische Misshandlungen an ukrainischen Kriegsgefangenen häuften.
In dieser unmöglichen Situation hörte Peters Frau nie auf zu kämpfen, zu glauben und zu beten. Durch 4 Jahre Ungewissheit und Schweigen, durch einsame Weihnachtsfeste, Geburts- und Hochzeitstage, durch die ständige Anspannung, gefolgt von herzzerreissender Enttäuschung bei jedem Gefangenenaustausch, durch schreckliche Augenzeugenberichte von Kriegsgefangenen und erschütternde OSCE-Berichte aus russischen Gefangenenlagern, gab sie nie die Hoffnung auf.
Und dann kam letzten Freitag endlich die langerwartete Nachricht: Peter ist am Leben! Er war Teil des letzten Kriegsgefangenenaustausches und ist FREI!
Peter ist bereits in der Ukraine, wo er medizinische wie auch psychologische Rehabilitation durchgeht, damit er bald mit seiner Familie wiedervereint werden kann. Was für ein unglaubliches Wunder!
Vielen Dank an alle, die in diesen Jahren für Peter und seine Familie mit ihren Gebeten getragen haben. Lasst uns auch weiterhin für die Familie beten und im Glauben für die Freilassung von tausenden weiteren Kriegsgefangenen einstehen.

Letzte Woche ging in der Ukraine bereits das 5. Schuljahr während dem Invasionskrieg zu Ende. Es ist gleichzeitig herzze...
05/06/2026

Letzte Woche ging in der Ukraine bereits das 5. Schuljahr während dem Invasionskrieg zu Ende. Es ist gleichzeitig herzzerreissend und inspirierend mitzuerleben, wie viele Schwierigkeiten und Herausforderungen ukrainische Kinder meistern, um trotz unmöglicher Umstände eine Ausbildung zu erhalten:
Anstatt mit Gleichaltrigen im Klassenzimmer zu sitzen, verbringen sie Unterricht meist alleine vor einem Bildschirm und müssen tagtäglich die Selbstdisziplin, Unterstützung und Ressourcen finden, um trotz Isolation und Distanz, Wissen zu erwerben. Schule in der Ukraine bedeutet, jeden Moment alles stehen zu lassen, um inmitten heulender Sirenen erneut in den Luftschutzbunker zu rennen. Es bedeutet, dass Lehrer anstatt „Wie habt ihr das Wochenende verbracht“ die Schulstunde mit der Frage „Wie habt ihr die nächtlichen Explosionen erlebt?“ beginnen und im Elternchat Nachrichten wie diese eintreffen: „Bitte schreibt, ob ihr alle okay seid. Ich habe gelesen, dass ein Mädchen unserer Alterskategorie getötet wurde.“
Die Realität ukrainischer Kinder unterscheidet sich so sehr von dem, was Kindheit sein sollte, dass es sich wie eine andere Welt anfühlt. Deshalb können die Leistungen ukrainischer Kinder kaum in Noten gemessen werden. Ihre Leistungen bestehen darin, trotz der Umstände und Überforderung nicht aufzugeben und sich weiter zu engagieren. Sich wieder auf eine neue Schule, eine neue Stadt einzulassen, wenn sie erneut, z. T. schon zum 6. Mal seit Kriegbeginn, umziehen müssen. Wenn sie nach einer weiteren schlaflosen Nacht voller Luftangriffe trotzdem aufstehen und in den Unterricht gehen. Wenn sie fleissig lernen, um den Vater stolz zu machen, der nicht mehr da ist, um es zu sehen. Oder wenn sie selbstständig und diszipliniert Hausaufgaben machen, um die Mutter zu entlasten, die sich täglich um einen Bruder oder Vater an der Front sorgt.
Durch dutzende verschiedener Hilfsprojekte tun wir weiterhin alles in unserer Macht stehende, um ukrainische Kinder vielseitig zu unterstützen, indem wir sie nicht nur materiell und finanziell versorgen, sondern ihnen auch sozialpsychologische und seelsorgerliche Hilfe anbieten.

Kriegsrealität: Der komplexe, tägliche Kampf, Leben zu retten!Die Beschüsse entlang der Front verschärfen sich weiter un...
29/05/2026

Kriegsrealität: Der komplexe, tägliche Kampf, Leben zu retten!
Die Beschüsse entlang der Front verschärfen sich weiter und leider kommen täglich auch Zivilisten ums Leben. Überall sieht man Zerstörung und Ruinen. Die Menschen haben Panik…aber nur wenige lassen sich evakuieren. Yura, einer unserer Projektleiter in Slowiansk, erzählt: „Die Beschüsse nehmen weiter zu. Es ist gefährlich, das Haus zu verlassen. Drohnen fliegen ständig über uns, die Soldaten beschiessen sie direkt aus den Wohnstrassen und Häusern, während Menschen vorbeigehen und kaum noch reagieren. Das ist unsere neue Realität. Jeden Tag ermutige ich die Menschen, sich evakuieren zu lassen, informiere und berate. Manchmal fliehen Einzelne, wenn sie eine Wohnmöglichkeit finden, aber der Grossteil weigert sich, selbst nachdem ihre Häuser beschädigt oder zerstört wurden. Die meisten Menschen hier glauben leider nicht, dass Evakuierung für sie eine praktikable Lösung ist. Dies zu ändern ist im Moment unser grösster Kampf!“
Jeden Tag tun wir alles in unserer Macht stehende, um Evakuierung einfacher zu machen. 2025 konnten unsere „Angel of Salvation“-Teams fast 12’000 Menschen evakuieren, davon über 1500 Kinder und 800 bettlägerige Menschen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern halfen wir 2025, neun Binnenflüchtlingszentren zu renovieren und auszustatten, so dass 700 Flüchtlinge eine gute, sichere Unterkunft finden konnten. Und, wie Yura, informieren und ermutigen all unsere Einsatzteams, und v.a. auch unsere Psychologen und Sozialarbeiter, die Menschen täglich zur Evakuierung.
Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit unterstützen und uns täglich helfen, Leben zu retten.

Projekt Sommerlager 2026- Für 50 CHF ermöglichst du einem Kind aus dem Kriegsgebiet den Besuch eines Sommerlagers!Der Kr...
22/05/2026

Projekt Sommerlager 2026- Für 50 CHF ermöglichst du einem Kind aus dem Kriegsgebiet den Besuch eines Sommerlagers!
Der Krieg in der Ukraine hat zehntausenden von Kindern ihre unbeschwerte Kindheit gestohlen. Sie verloren ihr Zuhause, Familienmitglieder und Freunde, jedes Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Sie hören regelmässig Sirenen und Schreckensnachrichten, erleben Mangel. Und v.a. sind ukrainische Kinder einsam und desozialisiert, da Schulen, Sportvereine, Gemeinschaftszentren weiterhin Grossteils geschlossen sind und es natürlich kaum Ressourcen für Spass und Erholung gibt.
Deshalb möchten wir Kindern aus dem ukrainischen Kriegsgebiet auch dieses Jahr den Besuch eines Sommerlagers ermöglichen, wo sie für eine Woche den Stress des Krieges vergessen, sich in Sicherheit erholen und Gemeinschaft erleben können.
Die Kinder erwartet ein simples, aber vielseitiges, kreatives Programm mit Workshops, Spiel und Sport, aber auch gute, ausgewogene Ernährung, kindgerechte Seelsorge, spannende Bibellektionen und viel, viel Spass.
Gib einem ukrainischen Kind ein Stück der unbeschwerten Kindheit zurück, welche der Krieg gestohlen hat, und sende uns eine Spende mit Vermerk „Sommerlager“: https://segelderhoffnung.ch/spenden/, Twint (KEIN Vermerk noetig) https://donate.raisenow.io/tkzsx)
Unser Ziel ist es Finanzen für 110 Kinder zu finden! Werde auch du ein Teil davon!

Tägliche Notfallreparaturen – eine Alptraumsituation wenigstens ein bisschen besser machen.Eines der grössten und wichti...
15/05/2026

Tägliche Notfallreparaturen – eine Alptraumsituation wenigstens ein bisschen besser machen.
Eines der grössten und wichtigsten Projekte, welche unsere „Angels of Salvation“-Teams in Zusammenarbeit mit UNHCR Ukraine durchführen, ist Soforthilfe nach Luftangriffen, eine Hilfe die leider täglich dringend benötigt wird. Denn Russland hat seine Luftangriffe gegen die Ukraine 2026 nochmal drastisch eskaliert, v.a. im Osten der Ukraine, wo das Ziel klar totale Verwüstung ist. Täglich werden Wohnhäuser mit Drohnen und Lenkbomben angegriffen.
Im Jahr 2025 konnten unsere Teams fast 23000 Haushalte mit Hilfsgütern wie Abdeckplanen, Sperrholzplatten und Montageschaum versorgen, damit sie nach Einschlägen schnell die Schäden minimieren und wenigstens den Rest ihres Eigentums schützen konnten. Und wenn Menschen die Reparaturarbeiten nicht selbst durchzuführen können, helfen unsere Bauteams praktisch mit, zerbrochene Fenster, fehlende Türen und kaputte Dächer abzudecken.
Täglich sind wir mit dem Schmerz und der Existenzangst dieser Menschen konfrontiert, und auch damit, wie wenig wir, trotz aller Bemühungen, tatsächlich an ihrer Situation ändern können. Umso ermutigender ist es, Nachrichten wie diese zu erhalten:
„Als unser Haus getroffen wurde, waren wir völlig überfordert, obwohl wir bereits vier Jahre im Krieg leben und eigentlich „damit hätten rechnen sollen.“ Es gab nur noch Schmerz, Verzweiflung, Panik. Wir wandten uns an «Angels of Salvation», ohne grosse Erwartungen, und waren vom ersten Moment an positiv überrascht: Mitgefühl und Verständnis, ohne viele Worte, ruhige Kompetenz, nicht nur schnelle, sondern auch qualitative, professionelle Hilfe durch das Bauteam. Dank euch weinte ich bald anstatt Tränen der Trauer, Tränen der Dankbarkeit. Wir werden nie vergessen, wie ihr euch in unserem Unglück um uns gekümmert habt. Es ist so ermutigend, in dieser schrecklichen Zeit Menschen zu treffen, die trotz allen Umständen die seelische Kraft finden, Gutes zu tun“ (Irina, Slowiansk)

Projekt Saatgut 2026Ich liebe unser Projekt Saatgut – ein tolles Beispiel, wie man auch mit kleineren Spenden viel errei...
07/05/2026

Projekt Saatgut 2026
Ich liebe unser Projekt Saatgut – ein tolles Beispiel, wie man auch mit kleineren Spenden viel erreichen kann.
Da ist der offensichtliche Nutzen des Projektes: Angesichts der durch den Krieg verursachten riesigen Inflation und Massenarbeitslosigkeit in der Ukraine, ist Anbau von Gemüse eine gute Möglichkeit, um Ausgaben zu vermindern und Zugang zu nahrhaften, gesunden Lebensmitteln zu erhalten. Was dieses Projekt jedoch besonders wertvoll macht, ist sein riesiger psychologischer und emotionaler Wert: Das Anbauen des Gemüsegartens gibt Familien, v.a. arbeitslosen Binnenflüchtlingen, etwas zu tun, die Möglichkeit, «nützlich» zu sein, sich selbst zu versorgen anstatt von Sozialhilfe zu leben.
Dank euren Spenden konnten wir diesen Frühling wieder 180 hilfsbedürftige Binnenflüchtlingsfamilien mit hochwertigem Saatgut für ihren Gemüsegarten eindecken. Jedes Set enthielt eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl von 13 Gemüse und 5 Kräutern, die eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernte während der gesamten Saison gewährleistet. Im Namen dieser Familien, welche ihr Zuhause in der Donezkregion verloren und in der Gemeinde Svyatovasylivka, 100 km von der Front, Zuflucht gefunden haben, bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die dieses «kleine Projekt mit grosser Wirkung» unterstützt haben Wir freuen uns schon riesig auf die Ernte von Tomaten, Gurken, Mais, Salat, Zucchini, Zwiebeln u.v.m.

01/05/2026

4 Jahre „Angels of Salvation“
Letzte Woche war der offizielle 4.Geburtstag unserer ukrainischen Hilfsorganisation „Angels of Salvation“ und wir möchten gerne allen danken, die uns in dieser schwierigen Zeit so treu zur Seite stehen. Wir sind so unglaublich dankbar für alles, was wir in diesen vier Kriegsjahren gemeinsam erreichen konnten, die praktische Unterstützung in hunderttausenden von Notsituationen, der bedeutende Unterschied in den Leben tausender Kriegsopfer.
Wir danken den Menschen, denen unsere Hilfe zugutekam, für ihre Standhaftigkeit und ihren Glauben.
Und all jenen, die sich unermüdlich engagierten, um zu retten und zu unterstützen. In diesen vier Jahren haben wir viele Herausforderungen erlebt: Wir haben den Schmerz über Verluste und die aufrichtige Freude über lang erwartete Begegnungen gesehen, wir haben die Verzweiflung über Zerstörungen gespürt und Augen voller Hoffnung gesehen.
Jedes gerettete Leben ist mehr als nur eine Statistik. Es ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen, es sind die Geschichten von Menschen, denen wir gemeinsam jeden Tag helfen.

Wir danken jedem, der Teil dieser wichtigen Mission ist. Gemeinsam schenken wir Hoffnung und verändern Leben. Gemein setzen wir unsere Arbeit fort und bemühen uns weiter, dort zu helfen, wo es am dringendsten gebraucht wird, und Menschen in der Ukraine Zugang zu praktischer, vielseitiger Unterstützung zu geben.

Vielen Dank an alle, die am Samstag in Buttikon wieder geholfen haben, 15 Tonnen Hilfsgüter zu laden, und an die treuen ...
22/04/2026

Vielen Dank an alle, die am Samstag in Buttikon wieder geholfen haben, 15 Tonnen Hilfsgüter zu laden, und an die treuen SFI-Relief-Fahrer, welche zweimal pro Jahr die lange Fahrt in die Ukraine auf sich nehmen und gestern den Transport gut über die ukrainische Grenze gebracht haben. Wir freuen uns schon riesig darauf, die gut erhaltenen, mit viel Liebe verpackten, praktischen Hilfsgüter wie Kleider, Schuhe, Bettwäsche, Hygieneprodukte, aber auch Spielsachen, in den nächsten Wochen an hilfsbedürftige Binnenflüchtlingsfamilien, Menschen in Transitlagern wie auch im Frontgebiet zu verteilen.
Vielen Dank an alle, die diese Hilfstransporte möglich machen, durch regelmässige Materialspenden, treuen Freiwilligeneinsatz beim Packen. Eure Hilfsgüter erleichtern hunderten von Familien das Überleben in dieser Kriegszeit und spenden Hoffnung. Wir sind so dankbar für eure anhaltende, praktische Unterstützung. Sie wird weiterhin dringend benötigt und macht einen klaren Unterschied.

09/04/2026

Hilfe, die auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen eingeht und ihre konkrete Situation berücksichtigt, ist uns sehr wichtig. In Zusammenarbeit mit Angels of Salvation konnten wir in den letzten Monaten über 450 Menschen unterschiedlichste, individuelle Hilfe zukommen lassen.
Einer dieser Menschen ist Veronika, Mutter von drei Mädchen. In den ersten Wochen des Krieges floh die Familie von der vorrückenden russischen Armee. Sie verliessen ihr Zuhause am asowschen Meer, das unterdessen unter russischer Besetzung ist, und fanden Zuflucht in Saporischja. Aber, wie bei allen Ukrainern, hinterliess der Stress des Krieges Spuren. Veronikas Sehschwäche verschlechterte sich klar und ihre alte, billige Brille konnte ihr nicht mehr helfen. Die teuren, individuellen Brillengläser, die sie brauchte, konnte sich Veronika, die im Krieg alle Ersparnisse, ihr Hab und Gut, verloren hatte, nicht leisten. Monatelang sagte sie sich „vielleicht später…bald“, obwohl es ihr immer schwerer fiel, selbst alltägliche Dinge zu erledigen.
Dank eurer Spende und der wunderbaren Arbeit unserer „Angels of Salvation“-Teams in Saporischja konnten wir Veronika beim Erwerb ihrer Brille finanziell unterstützen, so dass sie heute wieder gut sieht und auch wieder als Buchhalterin am Computer arbeiten kann, ohne ständige Kopfschmerzen zu haben.
Im Namen von Veronika und 450 weiteren Menschen, denen wir durch dieses Projekt helfen konnten, bedanken wir uns ganz herzlich!

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Wädenswil
8820

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