11/03/2026
𝗠𝗶𝗹𝗰𝗵𝗸𝗿𝗶𝘀𝗲 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝘇: 𝗙𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝘂𝘁𝗹𝗼𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘇𝘄𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗱𝘂𝘇𝗲𝗻𝘁*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗻𝗶𝗲 🥛 🐄
Während die Lage auf dem Schweizer Milchmarkt dramatisch ist, hat der Bundesrat
gerade gerade seine Meinung zur parlamentarischen Motion 25.4899 «Keine Allgemeinverbindlichkeit für Branchenorganisation Milch (BOM) ohne Bedingungen!» unseres früheren Kollegen Rudi Berli gegeben.
𝗚𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿, 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻! 𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗹𝗮̈𝘂𝗳𝘁 𝘄𝗶𝗲 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻!
Am 19. Dezember 2025 forderte Rudi Berli den Bundesrat mittels genannter Motion dazu auf, d𝗶𝗲 𝗘𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗹𝗹𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗿𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲𝗻𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗠𝗶𝗹𝗰𝗵 𝗮𝗻 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗕𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗸𝗻𝘂̈𝗽𝗳𝗲𝗻:
- einen Standardmilchkaufvertrag, in dem Mengen der einzelnen Segmente in kg und Preise für mindestens drei Monate festgelegt sind
- die Freiwilligkeit der Lieferung von B- und C-Milch
Wie wir seit Jahren betonen, muss der Milchmarkt grundlegend neu organisiert werden. Dafür braucht es insbesondere:
👉Kostendeckende Preise und die Einführung eines Mindestpreises, insbesondere für A-Milch und die ersten 180’000 Kilo Milch, die auf jedem Betrieb gemolken werden, gekoppelt mit einer Mengensteuerung!
👉Ein Verbot von Doppelrollen bei der BO Milch, in Verbindung mit einer besseren Repräsentation von Produzent*innen in ihren Reihen.
👉Die freiwillige Lieferung von B-Milch, ohne Strafe bei Nicht-Lieferung.
👉Einen Ausgleichsfonds zugute der Produzent*innen, die ihre Produktion einschränken, um in dringenden Fällen die Milchproduktion zu reduzieren. Die Ankündigung von mooh von Ende Januar, Produzent*innen, die ihre Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 95%, bzw. 90% reduzieren, pro Kilo 2 bzw. 4 Rappen Bonus auszuzahlen, ist in diesem
Wir müssen uns dringend mit fähigen Personen umgeben, die bereit sind, mutig und entschlossen zu handeln. Die bereit sind, tatsächliche Reformen in die Wege zu leiten, ohne sich von Angst oder Ohnmacht aufhalten zu lassen.
👉 Die Pressemitteilung ist hier zu finden: https://lnkd.in/erHt8qPB