Ashia Kamerun

Ashia Kamerun 100 % der Spenden → 🇨🇭direkt nach Kamerun 🇨🇲
Schulen, Brunnen, Nahrung, Gesundheit ❤️
Wir engagieren uns an Orten, wo es sonst niemand tut...

Wir verwenden unsere Spendengelder für Schulbauten, Schulmaterial und Schulgeld. Wir bohren in abgelegenen Dörfern nach Wasser und bauen Brunnen. Wir errichten Spitäler und ermöglichen kranken Kindern eine Behandlung oder Operation. Wir vermitteln Kinderpatenschaften und bekämpfen aktiv die Hungersnot im Norden des Landes, indem wir Nahrungsmittel einkaufen, lagern und verteilen. Wir unterstützen

gezielt mittellose Familien und nehmen unterernährte Kinder in unser Mutter-Kind-Programm auf. Um sicherzustellen, dass jede Spende den richtigen Platz findet, reisen wir in unserer Freizeit nach Kamerun. Vor Ort verteilen wir alles persönlich an die Menschen, die es am dringendsten benötigen. Die Kosten für Flüge und Reisen tragen wir privat. Spendenkonto: http://www.ashia.ch/spenden.html

Ashia Kamerun, Katja & Felix Bruhin

Drillinge – Wenn das Glück dreifach kommtVor wenigen Tagen berichteten wir darüber, wie viele Kinder wir derzeit aufgrun...
04/09/2026

Drillinge – Wenn das Glück dreifach kommt

Vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, wie viele Kinder wir derzeit aufgrund von Krankheiten verlieren. Jeder einzelne Verlust erfüllt uns mit Trauer und lässt uns mit der Frage zurück: Woran ist es gescheitert? Hätten wir noch mehr tun können? Das Leben ist manchmal nur schwer zu begreifen.

Und gleichzeitig vergeht derzeit kaum ein Monat, in dem wir nicht eine neue Drillingsfamilie in unser Programm aufnehmen. Allein in diesem Jahr sind sechs neue Familien hinzugekommen. Bei einer von ihnen kamen bereits zum zweiten Mal Drillinge zur Welt.

Was zunächst nach dreifachem Glück klingt, bedeutet für viele Eltern zugleich eine enorme finanzielle Herausforderung. Eine Familie hatte sogar Ackerland verkauft, um ihre ersten Drillinge mit viel Mühe durchzubringen. Nun kamen erneut Drillinge zur Welt. Sechs Kinder aus zwei Drillingsgeburten: eine Situation, die Eltern aus eigener Kraft kaum bewältigen können.

Warum es gerade in der Grossregion um Maroua zu dieser auffälligen Häufung von Drillingsgeburten kommt, können wir uns bis heute nicht erklären. Zwar begleiten wir über Patenschaften vereinzelt auch Drillinge in anderen Landesteilen Kameruns, doch die meisten neu aufgenommenen Familien unseres eigens dafür geschaffenen Drillingsprogramms stammen aus dem Extrême-Nord.

So begrüssen wir unsere jüngsten Neuankömmlinge und freuen uns gemeinsam mit ihren Familien über dieses mehrfache Glück. Gleichzeitig stehen wir ihnen zur Seite und tragen finanziell dazu bei, sie durch die besonders schwierigen ersten Lebensjahre zu bringen. Denn ohne diesen Rückhalt haben viele Eltern bereits ab der Geburt kaum eine Chance, ihre drei Kinder ausreichend zu ernähren und medizinisch zu versorgen.

Unser Drillingsprogramm besteht seit dem Frühling 2019. Inzwischen nehmen 25 Familien aus der Region Extrême-Nord daran teil und erhalten regelmässig Unterstützung. Diese reicht von Milchpulver und Nahrungsmitteln über Schulgeld bis hin zur Übernahme notwendiger Spitalkosten.

Mit der wachsenden Zahl der Familien wächst auch die Herausforderung. Die Betreuung, die Kontrolle und nicht zuletzt die logistische Organisation werden immer aufwendiger. Hinter den 25 Familien stehen heute 68 überlebende Kinder, für die wir im Rahmen dieses Programms aufkommen.

Aktuell investieren wir dafür jährlich rund CHF 8000.–. Umgerechnet sind das durchschnittlich gerade einmal CHF 118.– pro Kind und Jahr. Ein erstaunlich kleiner Betrag, wenn man bedenkt, wie viel damit bewirkt werden kann und wie entscheidend dieser Beitrag für Eltern in Not sein kann.

Für uns sind diese 68 Kinder deshalb weit mehr als eine Zahl. Sie sind 68 kleine Leben, für die sich jede Anstrengung lohnt.

Dankesschreiben von Bischof Barthélemy der Diözese YagouaLiebe Katja, lieber FelixMit tiefer Dankbarkeit möchte ich Euch...
27/08/2026

Dankesschreiben von Bischof Barthélemy der Diözese Yagoua

Liebe Katja, lieber Felix

Mit tiefer Dankbarkeit möchte ich Euch in meinem persönlichen Namen und im Namen der gesamten Diözese Yagoua meinen aufrichtigen Dank für die grosszügige, beständige und brüderliche Unterstützung aussprechen, die Ihr uns seit 2018 bis heute zukommen lasst.

Dank Eurer Unterstützung konnten in unserer Diözese mehrere Brunnenbohrungen realisiert werden. Sie ermöglichen heute zahlreichen Gemeinschaften den Zugang zu sauberem Trinkwasser, einer unverzichtbaren Grundlage für Leben, Gesundheit und Entwicklung. In unserer Region, die häufig unter Wassermangel leidet, bedeutet jeder Brunnen für die begünstigte Bevölkerung eine Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Würde.

Auch Eure wertvolle Unterstützung für unsere Schulen und weiterführenden Schulen trägt bemerkenswerte Früchte. Der Bau und die Renovierung von Schulgebäuden sowie die Bereitstellung von Büchern, Unterrichtsmaterialien und verschiedenen Ausstattungsgegenständen haben die Lehr- und Lernbedingungen für unsere Kinder und Jugendlichen erheblich verbessert.

Heute sind mehrere dieser Schulen der Stolz des Departements und der gesamten Region, insbesondere aufgrund der sehr guten Ergebnisse bei den staatlichen Prüfungen. Diese Erfolge sind das Ergebnis der Arbeit der Schülerinnen und Schüler, des grossen Einsatzes der Lehrpersonen und des Engagements der Verantwortlichen im Bildungswesen. Sie wurden aber auch durch Eure Grosszügigkeit und Euer Vertrauen ermöglicht.

Mit all diesen Projekten habt Ihr uns nicht nur materielle Hilfe geleistet. Ihr habt dazu beigetragen, zahlreichen Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu eröffnen, Familien zu unterstützen und den Bildungs- und Sozialauftrag der Kirche in der Diözese Yagoua zu stärken.

Seid versichert, dass Euch die begünstigte Bevölkerung, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen, die Eltern, die Verantwortlichen der Schulen und die gesamte Gemeinschaft unserer Diözese zutiefst dankbar sind. Eure Grosszügigkeit wird in der Geschichte unserer Diözese und in den Herzen all jener weiterleben, die heute von diesen Projekten profitieren.

Möge der Herr Euch für all das Gute, das Ihr tut, reich belohnen. Möge er Euch und Eurer Familie Gesundheit, Frieden und Freude schenken und Euch mit seinem reichen Segen erfüllen.

In erneuter tiefer Dankbarkeit bitte ich Euch, liebe Katja und lieber Félix, meine treue Freundschaft und meine Verbundenheit im Gebet anzunehmen.

Yagoua, 26. August 2026, Barthélemy Yaouda, Bischof von Yagoua

Mit dem Regen kommen die KrankheitenRegenzeit in Kamerun. Es ist kühl, nass und die Luftfeuchtigkeit steigt oft auf 85 P...
19/08/2026

Mit dem Regen kommen die Krankheiten

Regenzeit in Kamerun. Es ist kühl, nass und die Luftfeuchtigkeit steigt oft auf 85 Prozent und mehr. Kleider trocknen kaum noch und dort, wo die Menschen auf unbefestigtem Boden leben, verwandelt sich die Umgebung in Schlamm. Feuchtigkeit, stehendes Wasser und unzureichende hygienische Bedingungen begünstigen die Ausbreitung zahlreicher Krankheiten.

Wie so oft während der Regenzeit erleben wir auch in diesem Jahr eine Häufung schwerer Erkrankungen. Seit Tagen erreichen uns immer wieder traurige Nachrichten. Betroffen sind nicht nur Kleinkinder, sondern auch Menschen, die wir zum Teil seit vielen Jahren kennen und begleiten durften.

In unserem Mutter-Kind-Programm in Gobo sind derzeit mehrere der Kleinsten und Schwächsten schwer erkrankt. Besonders beschäftigt uns eine Verdauungskandidose, bei der ein Pilz den Magen-Darm-Trakt befällt. Zwei Kinder haben wir bereits verloren, ein weiteres ist schwer erkrankt.

Auch aus anderen Regionen erreichten uns in den vergangenen Wochen Nachrichten über weitere Todesfälle. Insgesamt sechs Menschen haben wir innerhalb der vergangenen drei Wochen verloren. In diesen Tagen denken wir besonders an drei Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind.

Joseph († 29.7.2026, 26 Jahre), den wir vor über zehn Jahren wegen seiner schiefen Beine operieren lassen konnten und dem wir anschliessend das Schulgeld finanzierten.

Clement († 4.8.2026, knapp 2 Jahre), der älteste unserer Vierlinge. Seit der Geburt der vier Kinder begleiten wir die Familie in unserem Mutter-Kind-Programm und tragen zur Versorgung der Kinder bei, insbesondere mit dem benötigten Milchpulver. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Clement viel zu früh verstorben.

Nathalie († 7.8.2026, 31 Jahre), eines unserer langjährigen Patenkinder. Aufgrund ihrer geistigen und körperlichen Behinderung war sie auf Unterstützung angewiesen. Über viele Jahre durften wir dazu beitragen, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken und ihr den Alltag etwas zu erleichtern. In besonderer Erinnerung bleibt uns die gemeinsame Reise zum Papstbesuch nach Bamenda. Ihr herzliches Lachen während der Fahrt auf dem Pickup zur Messe werden wir nie vergessen.

Gerade in solchen Zeiten wird uns bewusst, wie nahe Freude und Trauer in unserer Arbeit beieinanderliegen. Wir können nicht jede Krankheit verhindern und nicht jedes Leben retten. Aber wir können dafür sorgen, dass kranke Kinder medizinische Hilfe erhalten, Familien nicht allein bleiben und besonders gefährdete Kinder möglichst früh behandelt werden.

Wir machen weiter: für jedes Kind, dem geholfen werden kann, für jede Familie, die neue Hoffnung schöpft, und in Erinnerung an jene, die ein Stück ihres Weges mit uns gegangen sind.

Zwischen Dürre und ÜberschwemmungWährend wir in grossen Teilen Europas auf Regen hoffen, erleben wir selbst im «Wassersc...
17/08/2026

Zwischen Dürre und Überschwemmung

Während wir in grossen Teilen Europas auf Regen hoffen, erleben wir selbst im «Wasserschloss Europas», der Schweiz, einen aussergewöhnlich trockenen Sommer. Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge haben die Böden ausgetrocknet und die Waldbrandgefahr erhöht. Einmal mehr wird uns bewusst, wie kostbar Wasser ist.

Wie wichtig ein sparsamer Umgang mit Wasser ist, erleben wir auf unseren Reisen in Kamerun immer wieder. An vielen Orten ist der Zugang zu sauberem Wasser schwierig oder nur begrenzt möglich. Umso paradoxer erscheinen derzeit die Nachrichten aus Kamerun. Während uns hier der Regen fehlt, berichten die Medien dort beinahe täglich von Überschwemmungen, Erdrutschen und eingestürzten Gebäuden infolge heftiger Niederschläge.

Noch vor wenigen Tagen waren wir selbst in Bamenda in der Nordwestregion Kameruns. Nun erreichen uns gerade von dort immer neue schlimme Meldungen. Häuser werden überflutet, Familien evakuiert und Kinder aus den Wassermassen gerettet. Immer wieder gibt es auch Todesopfer. Erdrutsche machen Strassen unpassierbar und haben ganze Ortschaften zeitweise von wichtigen Verkehrsverbindungen abgeschnitten.

Auch im Südwesten und Westen Kameruns ist die Situation angespannt. Nach wochenlangem Regen sind die Böden vielerorts wassergesättigt. Für die Westregion werden zwischen August und Oktober sogar bis zu 25 Prozent mehr Niederschläge als üblich erwartet. Damit steigt die Gefahr weiterer schwerer Schäden durch Hochwasser und Erdrutsche.

Mit den Wassermassen nehmen auch die gesundheitlichen Risiken zu. Stehendes und verunreinigtes Wasser begünstigt die Ausbreitung von Malaria und Cholera. Im Extrême-Nord wird bereits seit Ende Juli verstärkt gegen Cholera vorgegangen. Bis Ende Juli wurden rund 600 Fälle gemeldet. Ein weiteres Problem sind offene Wasserstellen und ungesicherte Gruben. Während der Regenzeit füllen sie sich mit Wasser und können insbesondere für Kinder zu tödlichen Fallen werden. All dies bereitet uns Sorgen, besonders mit Blick auf den bevorstehenden Schulbeginn.

Von der Schweiz aus können wir den Regen nicht stoppen. Aber wir können dort ansetzen, wo Hilfe langfristig etwas verändert. Wir setzen uns weiterhin für saubere, geschlossene Brunnen- und Pumpsysteme ein und finanzieren auch in diesem Jahr in ausgewählten Regionen die Spitalbehandlung kranker Kinder.

Vielleicht zeigt uns gerade dieser Sommer auf beiden Kontinenten, wie unterschiedlich Wasser zur Bedrohung werden kann: wenn es fehlt oder wenn zu viel kommt. Wir können nicht jedes Unglück verhindern. Aber jeder sichere Brunnen, jedes rechtzeitig behandelte Kind und jede Familie mit Zugang zu sauberem Wasser ist ein Schritt in die richtige Richtung.

📘 Unser Jahresbericht 2025 ist ab sofort verfügbar!Er bietet Einblicke in unsere Projekte, unsere Wirkung – und in das, ...
07/08/2026

📘 Unser Jahresbericht 2025 ist ab sofort verfügbar!

Er bietet Einblicke in unsere Projekte, unsere Wirkung – und in das, was uns bewegt.

Für interessierte Stiftungen und Förderpartner stellen wir auf Wunsch gerne auch den detaillierten Zahlenteil zur Verfügung.
https://ashia.ch/ueber_uns/jahresberichte_pdf/Ashia_Jahresbericht_2025.pdf

05/08/2026

03/08/2026

Heute war es so weit: Unsere Piroge wurde nach einer Reparatur feierlich wieder eingewässert. 🚣‍♂️

Fast könnte man meinen, wir hätten uns an der Arche Noah orientiert. Nur dass statt Giraffen, Elefanten und Zebras hier eine Schar Menschen an Bord geht. 😄

Die von uns gespendete Piroge gehört der Kirchengemeinde in Logone-Birni und verbindet Menschen dort, wo Strassen enden und Wasser beginnt.

Wir wünschen ihr allzeit gute Fahrt, ruhige Gewässer und möglichst keine Sintflut. 🌊⛪

01/08/2026

Happy birthday Switzerland 🇨🇭 from Cameroon 🇨🇲

Dass 100 % unserer Spendengelder direkt nach Kamerun fliessen, dürfte inzwischen vielen bekannt sein.Auch in diesem Jahr...
24/07/2026

Dass 100 % unserer Spendengelder direkt nach Kamerun fliessen, dürfte inzwischen vielen bekannt sein.

Auch in diesem Jahr zeigen wir übersichtlich, wie die Spendengelder auf die einzelnen Projekte verteilt wurden.

Adresse

Paradiesli 42
Unteriberg
8842

Telefon

+41554603171

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