28/08/2026
Jede zehnte Lehrperson unterrichtet ohne Diplom. Die Belastung ist hoch, die Frage nach der Bildungsqualität brennt – und am 27. September stimmt der Kanton über die Bildungsinitiative ab, die vom Berufsverband Bildung Bern lanciert wurde. Am vergangenen Mittwoch brachte das Politpodium von UND Generationentandem die Argumente rundum diese Vorlage auf den Tisch. 💪🏼ℹ️
Im Zentrum der Debatte standen diese zentralen Argumente:
➡️ Die Befürworter:innen sagen: Bildung bildet das Fundament für unsere Gesellschaft und Demokratie. Ein verbindlicher Verfassungsartikel ist nötig, um flächendeckend hohe Qualität und ausgebildetes Fachpersonal für jedes Kind gesetzlich abzusichern.
➡️ Die Gegner:innen sagen: Eine solche Detailregelung gehört nicht in die Kantonsverfassung. Vielmehr wurde bereits massiv in Löhne und Entlastungen investiert, während das eigentliche Problem bei den strukturellen Rahmenbedingungen und Lehrplänen liegt.
➡️ Die pädagogische Perspektive: Echtes Lernen braucht ein qualifiziertes Gegenüber. Müssiger Mangel und Zufallslösungen bei der Besetzung von Schulzimmern gefährden die Qualität der Bildung nachhaltig.
Aus dem Abend nehmen wir vor allem eines mit: Trotz aller harten Fronten ist bei allen Beteiligten der Wille spürbar, Sorge zu unseren Kindern und Lehrpersonen zu tragen. Die Schule bleibt eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe, die verlässliche Rahmenbedingungen verlangt.
Ein herzliches Dankeschön an Katharina Ali-Oesch, Isabelle Glauser, Samuel Krähenbühl, Samuel Bärtschi, Stefan Wittwer und dem Moderator Elias Rüegsegger für den differenzierten Austausch. 😊💬
Die gesamte Veranstaltung zum Nachhören gibt es hier: https://www.generationentandem.ch/bildungsinitiative/