WaldSchweiz

WaldSchweiz Willkommen beim Dachverband der Waldeigentümer und dem Dienstleister für die Forstbranche. WaldSchweiz ist der Verband der Schweizer Waldeigentümer.

Dachorganisation der Schweizer Waldwirtschaft. Mitglieder sind kantonale und regionale Waldbesitzerverbände und Kantone. Kompetenzzentrum für forstliche Aus- und Weiterbildung. Herausgeber der Fachzeitschriften WALD und HOLZ / LA FORÊT. Vertrieb von forstlichen Berufskleidern und Werkzeugen. Branchenspezifische Softwarelösungen und betriebswirtschaftliche Beratung. Organisation faîtière des propri

étaires suisses de forêts. Ses membres sont les associations forestières cantonales et régionales et la plupart des cantons. Soutient les entreprises forestières et les propriétaires forestiers privés dans la commercialisation optimale de leurs produits et leur fournit des solutions logicielles adaptées ainsi que des conseils en économie d’entreprise. L’association comprend un centre de compétence pour la formation professionnelle forestière initiale et continue. Elle aide les professionnels en leur proposant une gamme d’outillage et de vêtements forestiers de haute qualité. L’EFS publie les deux revues spécialisées «LA FORÊT» et «WALD und HOLZ».

Totholz ist nicht einfach «Brennmaterial».In einem Deutschlandfunk-Interview erklärt der Ökologe Pierre Ibisch: Man müss...
17/06/2026

Totholz ist nicht einfach «Brennmaterial».

In einem Deutschlandfunk-Interview erklärt der Ökologe Pierre Ibisch: Man müsse unterscheiden zwischen feinem Geäst und mächtigen, verrottenden Stämmen. Grosse Totholzstrukturen können Feuchtigkeit speichern, den Boden befeuchten und zur Kühlung beitragen.

Gerade alte, strukturreiche Wälder funktionieren deshalb anders als einförmige, trockene Bestände. Totholz ist also nicht Unordnung, sondern Teil eines lebendigen Waldsystems.

Quelle: Deutschlandfunk , Interview mit Pierre Ibisch: «Reales Risiko, dass Wälder ersetzt werden durch Graslandschaften»

https://ow.ly/Ujxj50Z56rL  Interview: Ralph Möll | Felix Lüscher, Sie demissionieren aus dem Zentralvorstand von WaldSch...
16/06/2026

https://ow.ly/Ujxj50Z56rL Interview: Ralph Möll | Felix Lüscher, Sie demissionieren aus dem Zentralvorstand von WaldSchweiz. Warum?

Nach dreizehn Jahren ist es Zeit, Jüngeren Platz zu machen, die neue Ideen und Sichtweisen in den Vorstand einbringen. Einerseits wurde es seit meiner Pensionierung immer aufwendiger, an Informationen zu gelangen, und anderseits zweifelte ich, ob ich noch viel beitragen kann, wenn ich mich manchmal nicht verstanden fühlte.

Inwiefern fühlten Sie sich nicht immer verstanden?

Wenn ich auch nach mehreren Anläufen nicht weiterkam; zum Beispiel mit einer besseren Früherkennung im Bereich der Waldpolitik und -bewirtschaftung oder der Einführung eines Ressortsystems innerhalb des Zentralvorstandes. Oder wenn Überlegungen auf der Ebene des nationalen Verbandes wegen unterschiedlicher kantonaler Vorstellungen scheiterten und wir uns also quasi selbst im Wege standen.

Gehen wir zurück an den Anfang. Wie kamen Sie 2013 in den Zentralvorstand?

Ich hatte schon als Stadtoberförster in Rheinfelden im Kanton Aargau, als Bereichsleiter Wald der Oberallmeindkorporation Schwyz sowie als Mitglied der alten Holzmarktkommission oft Kontakt mit WaldSchweiz. Ich kannte die Themen und die Menschen beim Verband, und als ich gefragt wurde, sagte ich zu.

Wie hat sich der Verband seit 2013 verändert?

Früher – damals noch «Waldwirtschaftsverband Schweiz» – waren die Holzproduktion und der Holzverkauf die zentralen Themen. Mit der zunehmenden Bedeutung der anderen Waldleistungen wie Schutz vor Naturgefahren, Erholung oder Biodiversität musste der Wald auch vom Verband umfassend betrachtet werden. Deshalb war mir wichtig, dass sich WaldSchweiz als der Stakeholder in Sachen Wald positioniert. Den Waldeigentümern gehört der Wald, und sie müssen schwergewichtig beteiligt sein, wenn darüber diskutiert und verfügt wird. (Weiterlesen via Link)

Felix Lüscher demissioniert auf die Delegiertenversammlung vom 26. Juni in Bramois (VS) als Mitglied des Zentralvorstands. Im Interview schaut er auf die vergangenen 13 Jahre zurück.

10/06/2026

🌲 Der Wald gehört zu den wenigen Orten in der Schweiz, die wir frei betreten dürfen. Gleichzeitig soll er Lebensraum für Tiere und Pflanzen sein, Schutzfunktionen erfüllen, Holz liefern und Raum für Erholung bieten. Wie schaffen wir es, die unterschiedlichen Nutzungen auch in Zukunft in Einklang zu bringen?
Diese Frage steht im Zentrum des WaldKongress 2026:
📅 19. August 2026
📍 Rathaus Bern
🎯 Thema: «Jekami im Wald – Stösst das freie Betretungsrecht an seine Grenzen?»
👉 Melden Sie sich auf eventfrog an: Link Bio | Politik und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihre Perspektive!

Sarah Sidler | Es sind intensive Wochen für die IG Rehkitzrettung (RKR) Uri: Jeweils zwischen Ende April und Mitte Juli ...
09/06/2026

Sarah Sidler | Es sind intensive Wochen für die IG Rehkitzrettung (RKR) Uri: Jeweils zwischen Ende April und Mitte Juli sind Wildhüter Urs Herger mit Arbeitskollegen und rund 70 Freiwillige regelmässig ab 3.30 Uhr morgens im Einsatz. Seit 2023 unterstützt der operative Leiter der IG mit seinem Team Landwirte und die Wildhut bei der Suche nach Rehkitzen in Wiesen mittels Einsatzes von Drohnen mit Wärmebildkamera. (Weiterlesen via Link) https://ow.ly/ryHs50Z56kr

Die IG Rehkitzrettung Uri unterstützt die Urner Wildhut und Landwirte dabei, Rehkitze vor dem qualvollem Tod durch Vermähen zu schützen. Dank Wärmebilddrohnen und viel Engagement werden die Tiere selbst in schwierigem Gelände gefunden.

03/06/2026

🎥🌲 Die erste Juni-Ausgabe von WaldNews ist da! Abonniert uns, um immer zu wissen, wie es aus dem Wald schallt. 🌳👂✨
🌿 Was erwartet euch heute? Moderatorin Bettina Gafner informiert über die geplante Zusammenlegung der Dienststellen für Forst- und Landwirtschaft im Kanton Basel, über emotionale Reaktionen auf die Forstarbeit in Schaffhausen sowie die Neophyten-Aktionen im Küssnachter Meggerwald.
🔎 Quellenartikel:
📌 bz Basel Online (21.05.2026): «Umstrukturierung beim Ebenrain: Schluckt die Landwirtschaft den Wald? »
📌 Schaffhauser AZ (21.05.2026): «Ärger im Wald»
📌 Nau.ch (15.05.2026): «Gezielte Neophyten-Einsätze schützen den Meggerwald»
➡️ Neugierig? Dann schaut unser Newsvideo und bleibt informiert über die wichtigsten Themen aus der Schweizer Wald- & Forstbranche! 🎥🌲
🌲🔎

Die Schweiz: Land der Schoggi (warum auch immer, sind doch Kakaoplantagen eher rar in unserem Land), des Käses und der B...
02/06/2026

Die Schweiz: Land der Schoggi (warum auch immer, sind doch Kakaoplantagen eher rar in unserem Land), des Käses und der Berge. Selbstverständlich wären Schoggi und Käse auch schmackhafte Themen. Doch in der neuen Ausgabe von «WALD und HOLZ» geht es um Letztere respektive deren Waldbewuchs und dessen Funktionen, denn Gebirgswald ist vielfach Schutzwald. Lesen Sie, wie Schutzwald gepflegt werden muss, welche Faktoren ihm das Leben schwer machen und wie er sogar von Versicherungsunternehmen unterstützt wird.

Jeweils im Frühsommer (obwohl er sich ja eigentlich schon wie Hochsommer anfühlt …) herrscht bei der IG Rehkitzrettung Uri Hochbetrieb. Mittels modernster digitaler Methoden retten Wildhüter Urs Herger und 70 Freiwillige im hohen Gras versteckte Rehkitze vor einem qualvollen Tod durch Vermähen. Indem sie am Vorabend online angeben, welche Parzelle sie mähen werden, tragen auch Landwirtinnen und -wirte einen wichtigen Teil dazu bei.

Eben erst schauten die Holzverkäufer auf die Erntesaison 2025/2026 voraus, schon ist diese wieder vorbei. Eine aktuelle Umfrage bei Holzverkäufern zeigt: Grundsätzlich herrscht Zufriedenheit mit den Erlösen und dem Geschehen am Holzmarkt. Obwohl sie sich ordentlich erholt haben, dürften aber die Preise für Rohholz durchaus noch etwas zulegen. Dies sind nur einige der spannenden und vielfältigen Themen, über welche die neue Ausgabe von «WALD und HOLZ» berichtet. Das Heft ist ab sofort erhältlich. Hier geht es direkt zum Abo: https://ow.ly/k0RC50Z52UW

https://ow.ly/RMz050YVyqr Denis Horisberger* | In den letzten Jahrzehnten konzentrierte sich in der Schweiz die Erweiter...
31/05/2026

https://ow.ly/RMz050YVyqr Denis Horisberger* | In den letzten Jahrzehnten konzentrierte sich in der Schweiz die Erweiterung des Wissens über einheimische Eichen auf Arten, die nördlich des Alpenbogens und im Wallis vorkommen: die Stieleiche (Quercus robur L.), die Trau­beneiche (Q. petraea Liebl.) und die Flaum­eiche (Q. pubescens Willd.). Dabei wurde auch ein spezieller Bestimmungsschlüssel erstellt, der auf der Website des Vereins proQuercus verfügbar ist (vgl. «WALD und HOLZ 1/22»). Das Projekt zur Artbestimmung der Eiche wurde... (Weiterlesen via Link)

Die Artbestimmung der Zerreiche ist aufgrund der sehr variablen Morphologie ihrer Blätter schwierig. Auf den folgenden Seiten finden sich neben einer Vielzahl allgemeiner Informationen zur Art auch Hilfsmittel und Ratschläge, um ihre Bestimmung zu ermöglichen.

28/05/2026

🌲 Holzarbeiten während der Brut- und Setzzeit – ist das verboten?

Nicht pauschal.

Anders als viele denken, sind Holzarbeiten während der Brut- und Setzzeit nicht grundsätzlich verboten. Sie unterliegen jedoch strengen Natur- und Artenschutzvorgaben, und bewohnte Nester oder geschützte Tiere dürfen nicht beeinträchtigt werden.

Grössere Eingriffe werden in dieser Zeit nach Möglichkeit vermieden, weil viele Vögel brüten und Jungtiere Schutz brauchen. Wenn ein Baum bewohnt ist – etwa durch ein Vogelnest mit Eiern oder Jungtieren – darf dieses Brutgeschäft nicht gestört oder zerstört werden.

Trotzdem kann es Ausnahmen geben: Wenn ein Baum krank, instabil oder gefährlich ist, kann eine Entnahme nötig sein – zum Schutz von Waldbesuchenden, Wegen oder Infrastruktur.

Und dann gibt es noch die sogenannten Z-Bäume 🌱
Das sind ausgewählte Zukunftsbäume: besonders vitale, stabile und gut entwickelte Bäume, die gezielt gefördert werden. Dafür werden bedrängende Nachbarbäume markiert und bei der nächsten Pflege entnommen – selbstverständlich nur, wenn dabei keine Nester oder Jungtiere gefährdet werden.

Waldpflege heisst also nicht einfach: Bäume fällen.
Sondern: genau hinschauen, abwägen und Verantwortung übernehmen.

https://ow.ly/xF5k50YVxNx  Ralph Möll | Neophyten und Neozoen sind zwar bisweilen schön anzusehen, sie können sich aber ...
26/05/2026

https://ow.ly/xF5k50YVxNx Ralph Möll | Neophyten und Neozoen sind zwar bisweilen schön anzusehen, sie können sich aber auch schnell zu einer Bedrohung für Ökosysteme, in die sie eindringen oder eingebracht werden, entwickeln. In diesem Fall spricht man von invasiven Arten, die einheimische verdrängen und damit die Biodiversität beeinträchtigen.Dass in Mitteleuropa in den letzten Jahren vermehrt solche Neobiota aufgetaucht sind, hat mit der forcierten Globalisierung und den Warentransporten rund um die Welt zu tun. Mit diesen Waren reisen nämlich immer wieder und immer mehr Organismen aus fremden Ökosystemen mit, die sich hier mangels Fress- oder anderer Feinde breitmachen können. Und wird eine Spezies in einem Ökosystem schliesslich zu dominant, leidet darunter die Biodiversität.Lohnt es sich überhaupt?Schwarzmaler bezeichnen den Kampf gegen invasive Arten als... (Weiterlesen via Link)

Der Kampf gegen invasive Neophyten ist eine Sisyphusarbeit: Kaum ist ein Gebiet gesäubert, kann man quasi wieder von vorne beginnen. Ein Schweizer Konsortium hat nun aber einen Ansatz erarbeitet, mit dem die Pflanzen grossflächig und effizient detektiert werden können.

https://ow.ly/MLLH50YVxAW Sarah Sidler | Als Ginger realisiert, dass es ums Suchen geht, vergisst die Labradorhündin sog...
19/05/2026

https://ow.ly/MLLH50YVxAW Sarah Sidler | Als Ginger realisiert, dass es ums Suchen geht, vergisst die Labradorhündin sogar ihren heiss geliebten Ball. Gebannt schaut sie auf ihren Besitzer und zertifizierten Spürhundeführer Stefan Rütten und wartet auf seinen Befehl. «Such den Käfer», sagt dieser endlich, und die hellbeige Hündin wetzt los. Hin und her flitzt sie durch die Stauden und Bäume der Baumschule Lüscher in Arni (ZH). Mal trägt sie die Schnauze tief am Boden, dann wieder versucht sie, Witterung über die Luft aufzunehmen. Die Rute des Hundes zeigt steil nach oben, was höchste Konzentration bedeutet. Ginger ist ein ausgebildeter Phytospürhund. Diese werden... (Weiterlesen via Link)

Stefan Rütten, gelernter Forstwart und Baumpflegespezialist, und seine Labradorhündin Ginger suchen im Verdachtsfall nach Asiatischen Laubholzbockkäfern und Citrusbockkäfern. Die invasiven Schädlinge können grossen Schaden an Wäldern und Bäumen anrichten.

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Solothurn
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