25/03/2026
115 Aussteller an der 10. GEWA-Innerschwyz
Vom 10.-13. September findet die 10. GEWA-Innerschwyz statt. Trotz später Ankündigung und angespannter Wirtschaftslage ist das Interesse gross. 115 Aussteller haben sich angemeldet.
2022 fand die GEWA-Innerschwyz erstmals auf dem MilSich-Areal der Schweizer Armee im Wintersried in Seewen-Schwyz statt. 25'000 Besucherinnen und Besucher wurden an den vier Tagen gezählt. Letztes Jahr war bis Ende Oktober nicht klar, ob dieses Areal wieder für eine GEWA zur Verfügung steht. Denn eine Alternative für die fast 4'000 benötigten Quadratmeter Innen-Bruttofläche sind im Talkessel nicht zu finden.
Keine einfache Sache für OK-Präsident und Schwyzer Gemeinderat Christof Zumbühl und Messeorganisator Bernhard Reichmuth. Nach langen Verhandlungen mit diversen Bundesstellen und dank der Unterstützung der Territorialdivision 3 mit Divisionär Maurizio Dattrino, Oberstleutnant Alan Bernasconi und Chefadjudant und Ingenbohler Kantonsrat Alois Lüönd konnte man sich letztendlich mit der Armasuisse einigen. Entsprechend gross war die Erleichterung vor allem bei Messeorganisator Bernhard Reichmuth, dem die Zeit davonzulaufen drohte. Eine derart grosse Ausstellung mit Zeltinfrastruktur, Strom und sanitären Einrichtungen, Gastronomie, Unterhaltung, Rahmenprogramm und kommunikativen Massnahmen zu organisieren, braucht Zeit. Ebenso die Aussteller – mehrheitlich Klein- und Mittelbetriebe aus dem Talkessel Schwyz –, die ebenfalls planen müssen. «Das hat uns grosses Kopfzerbrechen gemacht», sagt Bernhard Reichmuth. «Es wäre verständlich gewesen, wenn etliche Aussteller wegen der späten Ankündigung und auch aufgrund der angespannten Wirtschaftslage auf eine Teilnahme verzichtet hätten.» Es kam aber anders. 98 Aussteller im Innenbereich und 17 im Aussenbereich konnte Bernhard Reichmuth kürzlich seinem sechsköpfigen OK präsentieren. «Die GEWA 26 wird somit im ähnlichen Umfang wie vor vier Jahren stattfinden», so Reichmuth.
Dieser Umstand zeigt auch eindrücklich, dass im Talkessel Schwyz ein Bedürfnis für eine regionale Gewerbeschau gibt. Ein Argument für eine Teilnahme wie auch für einen Besuch ist der gesellschaftliche Aspekt. «Die GEWA präsentiert nicht nur unsere Unternehmen und bietet jede Menge Direktkontakte. Sie ist auch ein viertägiges Ereignis, wo man sich trifft», so OK-Präsident Christof Zumbühl. Das sechsköpfige OK mit Regierungsrätin und Volkswirtschaftsdirektorin Petra Steimen-Rickenbacher als Ehrenpräsidentin ist nun seit November intensiv an der Arbeit. Aktuell wird das Unterhaltungs- und auch Rahmenprogramm erarbeitet und am ÖV-Konzept gefeilt. Bereits vor vier Jahren standen beim MilSich-Areal im Wintersried nur wenige Parkplätze zur Verfügung. «Dieses Jahr haben wir faktisch keine regulären Parkplätze mehr», so Bernhard Reichmuth. «Die grosse Herausforderungen wird sein, dass das Publikum mit dem ÖV, allenfalls zu Fuss oder mit dem Fahrrad an die GEWA kommt.» Zurzeit laufen Gespräche mit der Auto AG Schwyz für einen kostenlosen Shuttlebetrieb Ibach–Bahnhof Seewen–GEWA–Ibach. Kostenlos wird auch der Eintritt zur Jubiläums-Gewerbeausstellung im September sein.
Legende zum Bild
Das GEWA-OK ist seit letztem Herbst an der Arbeit. Von links: Kari Pfyl (Sicherheit), Silvia Zumbühl (Sekretariat), Christof Zumbühl (OK-Präsident), Petra Steimen-Rickenbacher (Ehrenpräsidentin), Bernhard Reichmuth (Messeorganisator), Roger Bürgler (Werbung und Medien) und Thomas Räber (Gastronomie und Programm).