09/01/2026
Wir trauern mit. Wir beten mit.
Wir sind tief betroffen von der verheerenden Brandkatastrophe in Crans Montana. Wir trauern mit den Opfern. Gemeinsam mit den christkatholischen, katholischen und reformierten Kirchen beten auch wir als Freikirchen seit Beginn für die Betroffenen. Wir beteiligen uns auch aktiv am nationalen Trauertrag vom Freitag, 9. Januar 2026 und öffnen unsere Kirchen, um Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen.
Die schreckliche Tragödie in Crans Montana brachte unsägliches Leid in unser Land. Junge, hoffnungsvolle Menschen mussten sterben. Viele kämpfen immer noch um ihr Überleben und müssen ein Leben lang mit den Wunden dieses Vorfalls umgehen. Peter Schneeberger, Präsident Dachverband Freikirchen.ch, sagt: «Unter den Opfern sind auch zwei Jugendliche mit freikirchlichem Hintergrund. Wir weinen und beten seit dem 1. Januar für alle Opfer, Verletzten, Angehörigen und Behörden, dass sie Trost, Kraft und Resilienz erfahren können. In dieser unfassbar schweren Zeit sind unsere Gedanken, unsere Gebete und unser Mitgefühl bei allen Hinterbliebenen. Wir sprechen allen den Trost des Psalmisten zu: ‘Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind’». (Psalm 34,19)
Am Freitag, 9. Januar 2026, werden um 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken läuten als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens und der landesweiten Verbundenheit. Der Bundesrat und die Kirchen laden die Bevölkerung ein, diesen Moment dem Gedenken an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten und ihren Angehörigen sowie dem Dank an alle Einsatzkräfte zu widmen, die mit grossem Engagement zur Bewältigung der Krise beitragen. Dazu gehören insbesondere die Rettungsdienste, Fachpersonen aus Medizin, Psychologie und Seelsorge sowie die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen. Die Freikirchen werden an diesem Tag für die Betroffenen beten und ihre Türen öffnen, um Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen. Peter Schneeberger: «Wir denken an alle betroffenen Familien und die weiterhin schwer Verletzten. Wir bringen Gott unsere Trauer und unser Nicht-Verstehen.»