Geschichte Kloster Muri

Geschichte Kloster Muri 1000 Jahre Weltgeschichte lokal erforschen

22/08/2026

Ein Fürstabt ohne Fürstabtei
Starrsinnig und grosszügig zugleich: Pankraz Vorster, der letzte Fürstabt von St.Gallen, verbrachte seine letzten Lebensjahre im Kloster Muri. Nach jahrelangem Einsatz für die Wiederherstellung seines Klosters zog er sich ab 1817 nach Muri zurück. Dort widmete er sich der Wissenschaft, seinen Mitmenschen und grosszügigen Stiftungen.
Eine neue Publikation erzählt von Vorsters bewegtem Leben, seinen unermüdlichen Reisen und Briefwechseln, seinem Wirken in Muri und dem Vermächtnis, das bis heute weiterlebt.
👉 Mehr über Pankraz Vorster und seine Zeit in Muri im neuen Blogbeitrag: https://www.geschichte.kloster-muri.ch/starrsinnig-und-grosszuegig-zugleich-pankraz-vorster-muri
📖 Neue Publikation:
Anina Steinmann: Ein Fürstabt ohne Fürstabtei. Pankraz Vorsters Weg von St.Gallen ins Kloster Muri. Zürich 2026, Murensia 14, 76 Seiten mit 25 Farbabbildungen.
📅 Save the Date – Vernissage
Montag, 12. Oktober 2026, 17 Uhr, Muri
Anmeldung bis 1. Oktober an: [email protected]

Sommerserie: Klösterliche KostbarkeitenHoch über der Reuss liegt die Benediktinerinnenabtei Hermetschwil, ein Ort mit üb...
15/08/2026

Sommerserie: Klösterliche Kostbarkeiten
Hoch über der Reuss liegt die Benediktinerinnenabtei Hermetschwil, ein Ort mit über 900-jähriger Geschichte und einem bemerkenswerten kunsthistorischen Schatz. Derzeit wird dieser für einen neuen Kunstführer dokumentiert.
1082/83 als Doppelkloster mit Muri gegründet, wurde die Abtei spätestens Ende des 12. Jahrhunderts an ihren heutigen Standort verlegt. Besonders eindrucksvoll sind die Klosterkirche und das Konventsgebäude mit Kreuzgang aus dem frühen 17. Jahrhundert. Hinter den schlichten Fassaden entfaltet sich eine vielfältige Ausstattung, die von der Spätgotik bis ins 18. Jahrhundert reicht.
📖 Hinweis: Der neue GSK-Kunstführer zum Kloster Hermetschwil erscheint im November. Hier folgt ein erster Einblick in das Making-Off der neuen Publikation mit der Kunsthistorikerin Susanne Ritter-Lutz und der Fotografin Christine Seiler.
Bilder: Susanne Ritter-Lutz, Annina Sandmeier-Walt (Klosteransicht)

Sommerserie: Klösterliche KostbarkeitenDie im Benediktinerkollegium Sarnen aufbewahrten spätgotischen Flügelaltäre erzäh...
30/07/2026

Sommerserie: Klösterliche Kostbarkeiten
Die im Benediktinerkollegium Sarnen aufbewahrten spätgotischen Flügelaltäre erzählen eine faszinierende Geschichte: Ursprünglich nicht für das Kloster Muri geschaffen, gelangten sie 1841 nach der Aufhebung des Klosters nach Sarnen. Ihre Herkunft reicht von Hermetschwil und Bremgarten über den Zürcher Raum bis in die Luzerner Malerei um 1500–1515, möglicherweise sogar mit einem Bezug nach Zug.
Auch wenn die Entstehung der Sammlung im ehemaligen «Kunstkabinett» Muri noch nicht vollständig geklärt ist, eröffnet sie spannende Perspektiven für die Forschung. Gleichzeitig bietet sie einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung der Malerei in der Eidgenossenschaft zwischen 1470 und 1520.
Charlotte Gutscher-Schmid hat diese Geschichte untersucht und in der Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte 82, Heft 4/2025, S. 269–296, veröffentlicht.
Mehr zum prachtvollen Dreikönigsaltar, einem der spätgotischen Flügelaltäre: https://www.geschichte.kloster-muri.ch/altaere-die-raetsel-aufgeben
Bilder: 1. Die Heiligen Margaretha und Katharina, rechte Aussenseite eines Flügelaltars, um 1470/80. Benediktinerkollegium Sarnen. Foto: Peter Daldos. 2. und 3. Ausschnitte aus der Festtagsseite des Dreikönigsaltars aus Hermetschwil/AG, um 1470. Benediktskapelle der Kollegiumskirche in Sarnen/OW. Foto: Christine Seiler.

Archäologie, der Aargau und das Kloster Muri1907 wurde die Schweizerische Gesellschaft für Urgeschichte im aargauischen ...
06/07/2026

Archäologie, der Aargau und das Kloster Muri
1907 wurde die Schweizerische Gesellschaft für Urgeschichte im aargauischen Brugg gegründet. Ein Ziel war es, archäologische Funde schweizweit einheitlich zu verzeichnen. Mit dabei war Emmanuel Scherer, ein Mönch aus dem Kloster Muri-Gries.
Scherers Expertise war gefragt. Er leitete die Grabungen bei der erstmaligen Entdeckung römischer Mauern in der Zentralschweiz und gilt für diese Region als "Vater der Archäologie". Mehr zur neuen Publikation im Artikel der Aargauer Zeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/1000-jahre-kloster-muri-die-aargauer-archaeologie-und-der-moench-ld.4177790
Vernissage verpasst? Kein Problem, für Kurzentschlossene gibt es ein Sofagespräch mit Martin Berweger und Christian Sidler, am Mittwoch, 8. Juli 2026, 19.30 Uhr: «Pater Emmanuel und ein Blick hinter die Kulissen», Museum Bruder Klaus, 6072 Sachseln
Bild: Sammlung Emmanuel Scherer (Ruth Wiederkehr)

Ruth Wiederkehr

Eine neue Publikation zeigt die Verbindung des Klosters Muri zu den Grundlagen der archäologischen Forschung in der Schweiz.

Ein Jahrhundert (fast) vergessenPater Emmanuel Scherer (1876–1929) wird heute als «Vater der Archäologie in der Zentrals...
19/06/2026

Ein Jahrhundert (fast) vergessen
Pater Emmanuel Scherer (1876–1929) wird heute als «Vater der Archäologie in der Zentralschweiz» bezeichnet. Er lehrte im Benediktinerkollegium Sarnen und pflegte eine grosse archäologische Sammlung. Nach seinem Tod geriet sie 93 Jahre lang in Vergessenheit, wurde erst 2022 wiederentdeckt und aufgearbeitet. Nun liegen die Ergebnisse vor. Mehr im aktuellen Artikel in der Obwaldner Zeitung:https://www.geschichte.kloster-muri.ch/sites/default/files/medienartikel/260618_OZ_page-20.pdf
Nicht verpassen:
👉 Vernissage am Donnerstag, 25. Juni 2026, 18 Uhr
Buchpräsentation «Pater Emmanuel Scherer». Kollegikirche St. Martin, Brünigstrasse 177, 6060 Sarnen. Anmeldung bis am 20. Juni an [email protected] erwünscht.
Weitere Veranstaltungen zum Thema:

👉 Vortrag, Dienstag, 30. Juni 2026, 19.30 Uhr
«Pater Emmanuel Scherer – Vater der Archäologie in der Zentralschweiz», Vortrag von Martin Berweger und Christian Harb, Kirchstrasse 1 (Spritzenhaus), 6060 Sarnen

👉 Sofagespräch, Mittwoch, 8. Juli 2026, 19.30 Uhr
«Pater Emmanuel und ein Blick hinter die Kulissen», Sofagespräch mit Martin Berweger und Christian Sidler, Museum Bruder Klaus, 6072 Sachseln
Bilder:
P. Emmanuel Scherer (StiAMG), Sammlung P. Emmanuel Scherer, Kantonsarchäologie Luzern (Ruth Wiederkehr)

Ein Pater schreibt Archäologiegeschichte!Beschäftigt man sich mit Archäologie in der Zentralschweiz, stösst man früher o...
13/06/2026

Ein Pater schreibt Archäologiegeschichte!
Beschäftigt man sich mit Archäologie in der Zentralschweiz, stösst man früher oder später auf den Namen des Benediktinerpaters Emmanuel Scherer (1876–1929). Die Wiederentdeckung seiner vergessenen Sammlung ist daher ein Meilenstein für die Archäologie und gewährt Einblick in die Tätigkeit dieses frühen Archäologen. Mehr in der neuen Ausgabe von arCHaeo Suisse: https://zenodo.org/records/19820418
👉 Neue Publikation von Martin Berweger: Pater Emmanuel Scherer. Ein Sarner Benediktiner und die Anfänge der Zentralschweizer Archäologie. Mit Beiträgen von Philippe Della Casa, Sandmeier-Walt und Ruth Wiederkehr. Chronos: Zürich 2026 (Murensia 13).
👉 Vernissage am Donnerstag, 25. Juni 2026, 18 Uhr in Sarnen (Kollegikirche St. Martin). Anmeldung bis am 20. Juni auf [email protected]

Vor 500 Jahren war auch das Kloster Muri dabei!Im Mai/Juni 1526 debattierten Vertreter des neuen und des alten Glaubens ...
21/05/2026

Vor 500 Jahren war auch das Kloster Muri dabei!
Im Mai/Juni 1526 debattierten Vertreter des neuen und des alten Glaubens über die Kirchenreform, die im Jahr zuvor in Zürich beschlossen worden war. Die Streitgespräche der «Badener Disputation», an denen auch Mönche aus Muri teilnahmen, ebneten der Reformation in Basel und Bern den Weg. Der Murianer Mönch Daniel Schatt unterschrieb dabei die Schlussrede des Johannes Eck.
Ein vielfältiges, von Fachpersonen aus Geschichte und Theologie kuratiertes Programm zu den Folgen der Badener Disputation findet derzeit in Baden statt. Mit dabei aus unserem Projekt: Markus Ries und Ruth Wiederkehr.
Mehr unter: https://www.disputnation.ch
Bildquellen: 1) Bild Disputation. Das weit verbreitete Bild aus dem Kopienband von Bullinger/Thomann aus dem Jahr 1605/06 entstand 80 Jahre nach der Disputation. Zentralbibliothek Zürich, Ms B 316, 262v. 2) Blick ins Kirchenschatzmuseum Baden – hier findet bis am 28. Juni die Ausstellung „Botz Leicham!“ statt.
Ruth Wiederkehr

09/05/2026

Neue Publikation zum Archäologie-Pionier der Zentralschweiz!
Pater Emmanuel Scherer (1876–1929), Benediktiner aus dem Kloster Muri-Gries, zählt zu den Pionieren der archäologischen Forschung in der Zentralschweiz. Im Jahr 2022 wurde seine bedeutende archäologische Sammlung im Kollegium Sarnen wiederentdeckt und nun aufgearbeitet. Im Juni erscheint die Publikation.
Mehr im neuen Blogbeitrag mit Film: https://www.geschichte.kloster-muri.ch/zeitkapsel-geborgen-und-entschluesselt
👉 Publikation von Martin Berweger: Pater Emmanuel Scherer. Ein Sarner Benediktiner und die Anfänge der Zentralschweizer Archäologie. Mit Beiträgen von Philippe Della Casa, Annina Sandmeier-Walt und Ruth Wiederkehr. Chronos: Zürich 2026 (Murensia 13).
👉 Vernissage am Donnerstag, 25. Juni 2026, 18 Uhr in Sarnen (Kollegikirche St. Martin)
Filme/Bilder: Martin Berweger, gefilmt von Ruth Wiederkehr, P. Emmanuel Scherer (StiAMG).
1000 Jahre Kloster Muri Kanton Obwalden

Ein Podcast zur Klostergeschichte MuriAndrin Gaberthüel ist Schüler der Kanti Wohlen und wuchs in Muri auf. Aus Interess...
02/05/2026

Ein Podcast zur Klostergeschichte Muri
Andrin Gaberthüel ist Schüler der Kanti Wohlen und wuchs in Muri auf. Aus Interesse an der Klostergeschichte produzierte er als Maturaarbeit einen vierteiligen Podcast über die tausendjährige Geschichte Muris. Seine Arbeit "Kloster Muri in a nutshell" mit Meilensteinen der Klostergeschichte, witzigen Anekdoten und Interviews mit verschiedenen Gesprächspartnern ist nun über Spotify greifbar: https://open.spotify.com/show/288Lj28ELEbwXonFQHGrAA?si=GQg7vFG3QEuf2iipF82mcg.
👉 Gut zu wissen: Geschichte Kloster Muri bereitet eine Podcastreihe vor. "10 Geschichten aus 1000 Jahren" werden im Jubiläumsjahr 2027 zu hören sein.
Bild: Ruth Wiederkehr.
#2027

Interessante Einblicke in Muris Geschichte aus dem Stiftsarchiv St.Gallen: Peter Erhart, Sandra Ernst und Anina Steinman...
22/04/2026

Interessante Einblicke in Muris Geschichte aus dem Stiftsarchiv St.Gallen: Peter Erhart, Sandra Ernst und Anina Steinmann berichteten in ihrem Referat in der Vortragsreihe des Historischen Vereins St.Gallen über das Tagebuch des letzten Fürstabts von St.Gallen.
Pankraz Vorster (1753–1829) verbrachte seine letzten Lebensjahre im Kloster Muri. Vorster war ein reisender Fürstabt. Über 20’000 Kilometer legte er zurück beim Versuch, sein 1805 aufgehobenes Kloster zu retten, vergeblich. Zwischen 1819 und 1829 residierte er in Muri und bewegte sich kaum mehr weg. Nur einmal nach Hermetschwil und Luzern und einmal rund um den Neuenburgersee. Der spätere Abt von Muri, Adalbert Regli, besuchte den Altabt wöchentlich und zog Lehren aus der St.Galler Aufhebungsgeschichte. Die Klostergemeinschaft aus Muri überlebte die Aufhebung von 1841.
👉 Gut zu wissen: Im Herbst erscheint ein Murensia-Band zu Pankraz Vorster und seinen Beziehungen zum Kloster Muri.
Bilder:
1. Anina Steinmann beim Vortrag am 22.4.2026, Ruth Wiederkehr.
2. Abt Pankraz Vorster, Wikipedia.
3. Epitaph Abt Pankraz Vorster in der Klosterkirche Muri, Annina Sandmeier.

Adresse

Marktstrasse 10
Muri
5630

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