03/11/2025
Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation: Vielfalt für mehr Teilhabe!
👉 Körpereigene Kommunikationsformen: Mimik, Gestik, Bewegungen und Laute sind grundlegende Formen körpereigener Kommunikation – jederzeit verfügbar. Ein Zwinkern kann zum Beispiel als „Ja“-Zeichen stehen. Auch verschiedene Gebärden-Systeme tragen zu einem umfassenden Wortschatz bei.
👉 Nicht-elektronische Hilfsmittel: Piktogramme sind einfache, visuelle Symbole, die Gegenstände, Handlungen, Gefühle und vieles mehr darstellen. Man zeigt auf die Piktogramme, um eine Aussage zu treffen. Sie ermöglichen schnelle Kommunikation, einzeln oder auf Tafeln zusammengefasst.
👉 Einfache elektronische Hilfsmittel: Nicht nur auf Symbole zeigen, sondern auch hören, was gesagt wird. BigPoints, GoTalk und LittleMack sind einfache elektronische Geräte, die Bilderinformationen mit einer Stimme kombinieren. Wenn eine Symboltaste gedrückt wird, wird die entsprechende Nachricht laut abgespielt, wodurch die Kommunikation direkt und verständlich wird.
👉 Komplexe elektronische Hilfsmittel: Fortschrittliche technische Hilfsmittel in der Unterstützten Kommunikation, wie Sprachsoftware auf Tablets oder Computern, bieten durch Hand-, Taster- oder Augensteuerung detaillierte Kommunikation. Piktogramme und ein umfassender Wortschatz in organisierten Ebenen ermöglichen eine präzise, strukturierte Kommunikation.
Diese Hilfsmittel überwinden Barrieren und geben Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten eine Stimme, sodass sie aktiv an der Gesellschaft teilhaben und ihre Umwelt besser verstehen können.
Welche Hilfsmittel kennt ihr und wie setzt ihr sie mit euren Klientinnen und Klienten um? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Perspektiven!