26/02/2026
Heute haben wir geschwiegen für den Frieden.
Unsere Ansprache
Herzlich willkommen am Schweigen für den Frieden in Luzern
Heute versammeln wir uns im Zeichen des Friedens, um innezuhalten. Diese Woche am 24. Febr. 2026 jährte sich der Ukraine-Krieg zum vierten Mal. Als der Krieg begann, war unsere Hoffnung gross. Viele glaubten, dass das Leid bald vorüber wäre, dass Frieden rasch einkehren könnte. Doch inzwischen ist offensichtlich, dass dieser Konflikt uns noch immer begleitet, wie leider so viele Kriege auf dieser Welt, die scheinbar endlos weitergehen und uns alle betreffen. Die Jahre des Krieges haben tiefe Spuren hinterlassen: Unsicherheit, Trauer, Angst, und immer wieder das Gefühl der Ohnmacht angesichts von Gewalt und Zerstörung. Solche Erfahrungen kennen viele Menschen auf dieser Welt, in Ländern, in denen der Krieg zum Alltag geworden ist. Es ist schwer, angesichts dieser Realität nicht zu verzweifeln oder die Hoffnung nicht zu verlieren. Und dennoch, es gibt eine Kraft, die uns verbindet und vorwärts trägt, auch wenn alles düster scheint.
Wie Claudia Pfrang sagt:
Trotz
Sie trotzt der Angst
Sie trotzt dem Unwirtlichen
Sie trotz der Verzweiflung
Trotz Risiko dem Leben trauen
Trotz Risiko weitergehen
Trotz Risiko in die Ferne blicken
Die Hoffnung trotz allem
Belebt und beflügelt
Schenkt Zukunft.
Dieses Trotz macht uns stark, er schenkt uns Mut, auch das Unbekannte und Herausfordernde anzunehmen. Die Hoffnung ist es, die uns trotz allem belebt und beflügelt. Sie lässt uns an eine bessere Zukunft glauben, sie öffnet Räume für neue Möglichkeiten. Sie entsteht genau dort, wo wir allen Zweifeln und Risiken zum Trotz weitergehen, weiterdenken, weitersprechen.
Wie Claudia Pfrang sagt: Hoffnung trotz allem.
Sie ist unser Licht, das die Dunkelheit durchdringt, unsere Kraft, die uns Perspektiven schenkt.
Lasst uns heute dieses Friedensschweigen als Ausdruck unseres Trotzes und unserer Hoffnung verstehen. Möge sie uns begleiten, stärken und verbinden heute und an jedem neuen Tag.