26/11/2025
Seit vielen Jahren unterstützt der Bärenfonds das Horb’Air. Die diesjährige Ausgabe aus der Perspektive von zwei Vereinsmitgliedern:
Ausgepowert, durchgeführt, geschafft, gelacht, gerannt, getanzt, umgeflogen, aufgestanden, den Hügel hinuntergerollt, Schutz vor dem Regen gesucht, im Regen gestanden, den Magen vollgeschlagen, tolle Gespräche geführt, neue und bekannte Gesichter begrüsst und verabschiedet.
Mit einer Freudenträne im Gesicht denken wir zurück an den 30. August 2025, ein intensiver Tag für unsere Gäste und uns.
Es fällt mir nicht einfach, das Festival als Resumée wiederzugeben. Denn das Ereignis ist derart divers und ich war genauso beschäftigt, sodass ich bestimmt vieles nicht mitgekriegt habe. Für euch möchte ich es dennoch versuchen:
Was mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt, sind all die HelferInnen und KünstlerInnen, die sich bei uns am Vereins-Info-Stand angemeldet haben. Motiviert ein Teil davon zu sein und uns dabei zu helfen, den Horburgpark zum Leben zu erwecken und zum Beben zu bringen.
Der Verein Horb’Air zählt aktuell acht aktive OK-Mitglieder. Seit November 2024 sind wir damit beschäftigt, Horb’Air 2025 vorzubereiten. Am Tag selbst sind wir auf viele weitere helfende Hände angewiesen. Wir hatten um die 80 Helferinnen und Helfer, denen wir unglaublich dankbar sind - wir sind unglaublich dankbar für all die Energie, die sie in die Barschichten, den Auf- und Abbau, die Licht- und Soundtechnikkoordination und vieles mehr gesteckt haben. An dieser Stelle möchten wir auch die Gelegenheit nutzen, um unseren Sponsoren (Gesellschaft zum Bären, GGG, CMS, Scheidegger Thommen, Kultur Basel-Stadt, Präsidialdepartement Basel-Stadt, Thomi-Hopf-Stiftung) ein herzliches Dankeschön auszusprechen.
Es ist schwierig einzuschätzen, wie viele Menschen das Festival besuchten. Es waren wohl 1000 Personen, wahrscheinlich sogar mehr.
Und wie sah das Programm aus?
Ein wichtiger Bestandteil – wenn nicht sogar der wichtigste – sind die vier unterschiedlich gestalteten Bühnenwelten.
Die Bühne auf der „Wiese“, dieses Jahr aus Holzelementen in Form eines Doms, spendete drei Bands den nötigen Raum für ihre Auftritte. Kräftige, orchestrale Auftritte, begleitet von Gesang.
Kleinere, feinere und sensiblere Klänge fand Mensch auf der heimeligen Bühne „La Plage“. Elektronische Bässe und Highlights fanden auf der „Pool-Stage“ statt und luden zum zittrigen Tanzen ein. An der Müllheimerstrasse entlang, auf dem Bolzplatz neben Basketballfeld und Streetworkout, schepperte nachmittags schneller Wortgesang mit Backyardmarket und am Abend transformierte sich die „Brache“ in einen Rave. Zwischen Wiesenbühne und Pool verteilte sich der Markt, welcher unsere Gäste mit der nötigen Energie versorgte. Essen aus diversen Weltregionen wurde angeboten - eritreisch, sudanesisch, griechisch, italienisch – und es gab eine Mobile Bar mit Kaffee, Kakao und vielem mehr.Es gab die Määrli-Bangg, eine Führung organisiert von den Basler Geschichtstage, Animagicum, Bisch fit für Beziehung, Bro?, Halt Gewalt und vieles mehr gab es zwischen den Ständen und Bühnen zu entdecken und erkunden.
Ende gut alles gut. Oder: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wir freuen uns, sagen Adieu und danke! ❤️