29/05/2026
Aus dem Bote
Club-82-Vorstand übergibt an jüngeres Team
An der GV des Gönnervereins des FC Brunnen fand ein Generationenwechsel statt.
von Thomas Bucheli
Rund 100 Mitglieder nahmen an der Generalversammlung des Clubs 82 des FC Brunnen teil. Im Jahresbericht ordnete der abtretende Präsident Marcel Kyd seine Amtszeit in die Reihe seiner Vorgänger ein. Er schilderte, wie er vor 17 Jahren nach einer Phase des Zögerns das Präsidentenamt übernommen hatte, und skizzierte, wie sich der langjährige Vorstand nach und nach formierte. Er gewährte Einblicke in die gemeinsamen Tätigkeiten, jonglierte mit Mitglieder- und Finanzzahlen und betonte einmal mehr die Wichtigkeit dieses Vereins: «Der Club 82 ist eine wichtige Stütze für die Juniorenförderung des FC Brunnen und ein Verein, getragen von Freundschaft.» Man spürte an seinen Worten, wie viel ihm der Verein bedeutet, und doch war die Zeit gekommen, das Zepter weiterzugeben.
Geschlossener Rücktritt
Den Kernpunkt der GV bildete der geschlossene Rücktritt des gesamten Vorstands. Die Verantwortung ging an ein jüngeres Team unter der Leitung des neuen Präsidenten André Gafner über. Alle Kandidierenden wurden einstimmig gewählt. In der Würdigung der abtretenden Vorstandsmitglieder standen ein belebtes Vereinsleben sowie viel Fronarbeit im Vordergrund. Die Mitgliederzahl erhöhte sich in dieser Zeit auf weit über 200. Der scheidende Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern mit Standing Ovations bedacht.
Enge Verbindung mit dem FC Brunnen
Das neue Team setzte mit seiner Wahl ein Zeichen für Kontinuität bei gleichzeitiger Erneuerung. Es handelt sich um Mitglieder mit enger Verbindung zum FC Brunnen. Teilweise bestehen Kollegschaften seit Kindertagen, und mehrere spielten im Fanionteam oder in der 2. Mannschaft. Der abtretende Präsident Marcel Kyd sagte: «Wir blicken auf eine grossartige Zeit zurück und sind überzeugt, dass der neue Vorstand dies hervorragend machen wird. Wir werden ihn begleiten und unterstützen.» Der neue Präsident André Gafner erklärte: «Wir werden den Verein im Sinn und Geist unserer Vorgänger weiterführen, wollen Jung und Alt verbinden und sind dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen.»