Tierschutzbund Zürich

Tierschutzbund Zürich Der Tierschutzbund Zürich ist eine gemeinnützige und international tätige Tierschutzorganisation.

24/06/2026

Rindfleisch aus Südamerika wird bei uns als hochwertiges Produkt vermarktet. Die Realität in der Produktion sieht jedoch oft anders aus: Zwischen August 2025 und März 2026 haben wir 21 Rindermastbetriebe, sogenannte Feedlots, in Argentinien, Brasilien und Uruguay untersucht – alles Betriebe, die für den Export in die Schweiz und die EU zugelassen sind.

Was wir gefunden haben, ist erschreckend: Verletzte und kranke Tiere, extremer Hitzestress ohne Schatten, verschmutztes Trinkwasser, nicht artgerechte Fütterung und Rinder, die nach Regenfällen tagelang knietief im Schlamm stehen. Zustände, die in der Schweiz nicht akzeptiert würden!

Die dokumentierten Zustände werfen auch politische Fragen auf: Mit dem Mercosur-Freihandelsabkommen könnten künftig noch mehr Fleischimporte aus solchen Systemen hierher gelangen – ohne verbindliche Tierwohlstandards.

Das dürfen wir nicht zulassen. Teile den Film und zeige damit, warum es verbindliche Tierschutzstandards im Mercosur-Abkommen braucht.

👉 Den Film über unsere aktuelle Undercover-Recherche findest du hier: https://youtu.be/cx_kP-UA3eU

Eine gemeinsame Recherche mit Animal Welfare Foundation und Eurogroup for Animals .

Unsere Partnerorganisationen Animal Welfare Foundation und The Marker waren heute in Krems (AT), um den Gerichtsfall zwi...
12/06/2026

Unsere Partnerorganisationen Animal Welfare Foundation und The Marker waren heute in Krems (AT), um den Gerichtsfall zwischen dem Organisator des Horror-Transports auf der "Spiridon II" und einem türkischen Importeur zu verfolgen. Der Organisator weist jede Schuld von sich und gibt an, die Tiere seien in gutem Zustand in der Türkei angekommen. Sein Answalt gab an, die Tragödie habe erst ihren Lauf genommen, als die Türkei die Entladung nicht erlaubte und das Schiff daraufhin wochenlang vor der türkischen Küste warten musste, bevor es schliesslich nach Libyen fuhr und die überlebenden Tiere nach zwei (!!) Monaten auf See dort auslud. In der Zivilklage fordert der Importeur umgerechnet rund 1,7 Millionen Franken zurück. Die Parteien konnten sich jedoch nicht einigen und so kommt es möglicherweise im Herbst erneut zu einer Gerichtsverhandlung. Wir sind erschüttert, dass solche Tragödien, bei denen hunderte Tiere sterben, immer nur gerichtlich ausgefochten werden, wenn es um viel Geld geht. Das Leid der Tiere war in der Verhandlung einmal mehr nur eine Nebensache. Es braucht endlich verbindliche Tierschutzstandards bei solchen Transporten auf hoher See und schliesslich ein VERBOT DES TRANSPORTS LEBENDER TIERE PER SCHIFF.

Spiridon II - Heute steht der österreichische Organisator der Tiertransport-Tragödie in Krems vor Gericht. Wir sind mit Animal Welfare Foundation vor Ort.

Diesen Artikel findet ihr im ePaper der Kronen Zeitung oder hier den ganzen Bericht: https://www.krone.at/4172202

🐎💡Nach jahrelangen Recherchen, Ermittlungen vor Ort und internationalem Druck ist einer der grausamsten Orte, die wir je...
29/05/2026

🐎💡Nach jahrelangen Recherchen, Ermittlungen vor Ort und internationalem Druck ist einer der grausamsten Orte, die wir je dokumentiert haben, endlich verschwunden: Der kanadische Pferdeschlachthof Bouvry Exports hat seinen Betrieb dauerhaft eingestellt.

Fast 15 Jahre lang haben wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, Animals' Angels USA und der Canadian Horse Defence Coalition, die Zustände in den Mastanlagen und beim Schlachthof dokumentiert, Tierleid sichtbar gemacht und Behörden, Importeure und Konsument:innen informiert. Unseren letzten Film zum Thema findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=IuhhLKLu_rU

Dass uns dieser Erfolg nun gelungen ist, zeigt: Unsere Arbeit wirkt. Auch wenn Veränderungen oft Jahre dauern.
Doch unser Kampf ist noch nicht vorbei. Während Pferdeschlachthöfe in Nordamerika nach und nach schliessen, dokumentieren wir weiterhin die Zustände in Südamerika — damit Europa künftig auch von dort kein Pferdequalfleisch mehr importiert.
Helft uns dabei, indem ihr unsere Petition unterzeichnet: https://bit.ly/4aKiLB0

Danke, dass ihr unsere Arbeit unterstützt — mit Spenden, beim Teilen unserer Filme oder indem ihr unsere Beiträge sichtbar macht. 💚

Mitte April war unsere Projektleiterin Sabrina Gurtner in Aberdeen – auf Einladung der Eurogroup for Animals , dem Dachv...
09/05/2026

Mitte April war unsere Projektleiterin Sabrina Gurtner in Aberdeen – auf Einladung der Eurogroup for Animals , dem Dachverband europäischer Tierschutzorganisationen. Gemeinsam mit 18 weiteren Tierschutz-Fachleuten aus ganz Europa kamen wir auf einer Farm zusammen, auf der Pferde, Ponys und Esel rehabilitiert werden. 🐎

Die Teilnehmenden informierten die anderen Organisationen über ihre aktuelle Arbeit und tauschten sich aus. Sabrina präsentierte unsere aktuellen Erkenntnisse zur Pferdefleischproduktion auf Betrieben mit EU-Zulassung in Argentinien und Uruguay und informierte die Teilnehmenden über eine neue Forschungsstudie zum Wohlergehen der sogenannten «Blutstuten», die wir gemeinsam mit der Eurogroup for Animals bei der Universität Bologna in Auftrag gegeben haben. Mehr zum Treffen: https://www.tierschutzbund-zuerich.ch/einsatzberichte/bericht/internationales-treffen-fuer-den-pferdeschutz-sabrina-gurtner-zu-besuch-auf-der-belwade-farm-in-aberdeen

Solche Begegnungen geben Kraft. Wir sind nicht allein. Überall in Europa setzen sich Menschen mit derselben Leidenschaft für Pferde ein – vereint im selben Ziel: eine bessere Welt für die Tiere. Gemeinsam sind wir stärker.

08/05/2026

Heute, am , gehört der Tag ihnen – den Eseln.🫏

Tieren, die die Menschheit durch die Geschichte getragen und dafür oft nur Gleichgültigkeit erfahren haben. Sie sind keine Lasttiere zweiter Klasse. Sie sind ausdauernd, anpassungsfähig und widerstandsfähig – genau deshalb werden sie seit Jahrtausenden ausgebeutet.

Bei unseren neuesten Recherchen in Südamerika haben wir bei einem Schlachthof in Uruguay Weiden mit Eseln, Mauleseln und Maultieren dokumentiert – Tiere, die unter denselben katastrophalen Bedingungen gehalten werden, die wir bereits aus der Pferdefleisch-Produktion in Übersee zur Genüge kennen.

Die Realität: Tiere werden geschlagen, getreten, mit Elektroschocks gequält. Sie erhalten oft nicht ausreichend Futter und Wasser, keine medizinische Versorgung und haben keinen Witterungsschutz. Verletzte und kranke Tiere werden zum Sterben sich selbst überlassen.

Die EU und die Schweiz importieren nach wie vor Fleisch aus Ländern, in denen diese Zustände an der Tagesordnung sind – obwohl unsere Recherchen und EU-eigene Audits die Missstände seit Jahren belegen. Audits werden von den Verantwortlichen manipuliert. Rückverfolgbarkeitssysteme versagen. Tiere unbekannter Herkunft und mit unklarer Medikamentenhistorie landen auf europäischen Tellern.

Wir haben es bereits geschafft, dass der Import von Pferdefleisch aus Mexiko und Brasilien beendet wurde. Inzwischen bezieht Europa auch kein Pferdefleisch mehr aus Kanada und Australien.

Jetzt brauchen wir deinen Support, um dasselbe für Länder wie Argentinien und Uruguay zu schaffen.
👉 Unterzeichne unsere Petition und fordere EU-Kommissar Olivér Várhelyi zum Handeln auf: https://bit.ly/4aKiLB0

Teile diesen Post – jede Stimme zählt. 🙏

Letzte Woche haben wir gemeinsam mit der Animal Welfare Foundation und Animals’ Angels e.V. in Sachsen-Anhalt (DE) Poliz...
25/04/2026

Letzte Woche haben wir gemeinsam mit der Animal Welfare Foundation und Animals’ Angels e.V. in Sachsen-Anhalt (DE) Polizeikräfte auf die Kontrolle von Tiertransporten vorbereitet. Zusammen mit den Teilnehmenden und zwei Amtsveterinärinnen kontrollierten wir nach einem Praxisteil zehn Tiertransporte. So konnten die Beamt:innen ihr Wissen direkt auf der Strasse anwenden.

Viele der Teilnehmenden zeigten sich betroffen über den Zustand der Tiere – besonders bei Masthühnern und Sauen. Und dies selbst bei Transporten, die formal nicht gegen Vorschriften verstiessen.

Ein aktueller Fall aus Oldenburg macht deutlich, was solche Schulungen bewirken können: Bei einer Grosskontrolle wurden über 70% der Tiertransporte beanstandet. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62353/6254293
Genau dort haben wir vor zwei Jahren ebenfalls einen Workshop durchgeführt. Dass nun so viele Verstösse entdeckt wurden, zeigt, wie wichtig fundiertes Wissen und praktische Übungen sind.

Wer hinsieht, deckt Tierleid auf. Schulungen schaffen die Grundlage dafür, dass Verstösse erkannt und geahndet werden – und Tierleid sichtbar wird. 🐖🐄🐔🐑

Mehr zum Einsatz: https://www.tierschutzbund-zuerich.ch/einsatzberichte/bericht/unsere-tiertransport-schulungen-zeigen-wirkung

Kurz vor Ostern haben wir gemeinsam mit Essere Animali  Langstreckentransporte von Lämmern nach Italien kontrolliert: ht...
04/04/2026

Kurz vor Ostern haben wir gemeinsam mit Essere Animali Langstreckentransporte von Lämmern nach Italien kontrolliert: https://www.youtube.com/watch?v=VnF7khxAzZU

Dabei dokumentierten wir zahlreiche Verstösse gegen die EU-Tiertransportverordnung – darunter überladene Transporter, ungeeignete Tränkesysteme und schwer verletzte Tiere. In einem Fall wurden Lämmer mit gebrochenen Beinen noch stundenlang weitertransportiert. Zwei Transporte haben wir bei den Behörden angezeigt.

Das sind keine Einzelfälle. Jedes Jahr werden Hunderttausende Lämmer quer durch Europa transportiert, oft über viele Stunden oder sogar Tage hinweg. Das Problem: Die aktuelle EU-Tiertransportverordnung stammt aus dem Jahr 2005 und schützt Tiere auf langen Transporten nicht ausreichend.

Gemeinsam mit unserer deutschen Partnerorganisation Animal Welfare Foundationfordern wir deshalb eine umfassende Reform der EU-Tiertransportverordnung, die Tiere endlich schützt! 🐑

Kurz vor Ostern kontrollierten wir gemeinsam mit Essere Animali Langstreckentransporte von Lämmern nach Italien. Dabei dokumentierten wir schwere Verstöße: ü...

💡Niedersachsen geht mit gutem Beispiel voran und verbietet Tiertransporte ins Krisengebiet! https://www.ndr.de/nachricht...
29/03/2026

💡Niedersachsen geht mit gutem Beispiel voran und verbietet Tiertransporte ins Krisengebiet! https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/tiere-duerfen-nicht-mehr-in-nahen-osten-transportiert-werden,tiertransporte-120.html

Bis auf Weiteres erlauben die dortigen Behörden keine Transporte von Tieren mehr nach Israel, in den Irak, den Iran und Libanon, in die palästinensischen Gebiete sowie in alle Länder der Arabischen Halbinsel. Wir begrüssen das Vorgehen Niedersachsens.

👉Doch jetzt muss die EU nachziehen! Es kann nicht sein, dass sie den Transport von Tieren ins Krisengebiet nach wie vor erlaubt.

⚠️Wir fordern: Die EU muss sofort alle Transporte in die Kriegsländer beenden!
✍️Unterzeichnet jetzt unsere Petition:

Trotz des Konflikts im Nahen Osten erlaubt die EU weiterhin Tiertansporte per Schiff ins Krisengebiet. Das dürfen wir nicht zulassen. Der Transport lebender Tiere in ein aktives oder sich ausweitendes Kriegsgebiet ist hochriskant – für Tiere und für Menschen. Fordert mit uns die EU auf, den Tra...

Adresse

Kempttalstrasse 29
Illnau
8308

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