Lepra-Mission Schweiz

Lepra-Mission Schweiz Die Lepra-Mission ist eine christlich-humanitäre Organisation, die sich weltweit für die Beseitigung der Ursachen und Folgen von Lepra engagiert.

Das Ziel ist die Heilung und Integration der Ärmsten zurück in die Gesellschaft.

Durch die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist auch die Schweiz im Fussball-Fieber. Die Fussballer stehen im Rampenlicht...
24/06/2026

Durch die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist auch die Schweiz im Fussball-Fieber. Die Fussballer stehen im Rampenlicht und es werden die Spieler des Matches gekürt.

Jemand, der ebenfalls durch seinen Einsatz eine solche Würdigung verdient hätte, ist Samuel aus Indien. Deshalb wählen wir ihn symbolisch zum «Mann des Spiels».

Samuel arbeitet seit über 35 Jahren als Krankenpfleger im Spital der Lepra-Mission in Salur. Mit seinem unermüdlichen Einsatz macht er für viele Leprabetroffene einen grossen Unterschied.



Foto: Sabrina Dangol

Rabi (30) lebt im zentralafrikanischen Land Niger. Sie ist verheiratet und hat eine vierjährige Tochter.Bei ihr wurde vo...
22/06/2026

Rabi (30) lebt im zentralafrikanischen Land Niger. Sie ist verheiratet und hat eine vierjährige Tochter.

Bei ihr wurde vor zehn Jahren Lepra diagnostiziert. Vermutlich wurde die Krankheit übertragen, als sie noch im späten Teenageralter war. Zunächst brachten ihre Eltern sie zu einem traditionellen Heiler, doch die Behandlung zeigte keine Wirkung.

Anschliessend suchten sie ein Krankenhaus auf. Sie war die einzige Person mit Lepra im Dorf. Aufgrund der späten Diagnose sind ihre Hände verkrümmt. Seit der Behandlung mit der Multimedikamententherapie (MDT) hat sich ihre Beweglichkeit etwas verbessert, dennoch bereitet es ihr weiterhin Schwierigkeiten, Gegenstände zu greifen und festzuhalten.

Sie würde gerne ein kleines Geschäft zur Zucht und zum Verkauf von Ziegen aufbauen.



Bilder: Ollivier Girard

Sita ist 24 Jahre alt und stammt aus einem Dorf in der Terai-Region Nepals. Bei ihr wurde vor vier Jahren die Krankheit ...
19/06/2026

Sita ist 24 Jahre alt und stammt aus einem Dorf in der Terai-Region Nepals. Bei ihr wurde vor vier Jahren die Krankheit Lepra diagnostiziert. Da ihr Ort keine geeigneten Krankenhäuser und Behandlungen bietet, hatte sie Schwierigkeiten, die richtige Gesundheitsversorgung zu finden.

Als sie die ersten Symptome bemerkte, suchte sie ein Gesundheitszentrum auf. Man sagte ihr dort, sie solle ins 80 Kilometer entfernte Seti-Krankenhaus gehen. Ihr Bruder brachte sie wiederholt ins Krankenhaus, was sehr herausfordernd war. Schliesslich brachte ihr Mann sie in das Anandaban-Spital der Lepra-Mission.

Am stärksten betroffen ist Sitas linke Hand, da drei ihrer Finger gebeugt sind. Zudem verspürt sie Schmerzen in den Beinen. Sie sagt: «Ich mache jeden Tag Übungen für meine Hände und nehme meine Medikamente rechtzeitig ein. Ich fühle mich viel besser als vor drei bis vier Jahren.»

Vor fünf Jahren hat sie ihre Ausbildung im Schneiderhandwerk abgeschlossen. Sie liebt es, Kleidung zu fertigen. Sie hatte den Traum, Schneiderin zu werden und eine Boutique zu eröffnen, bevor bei ihr Lepra diagnostiziert wurde. Sie hat ihren Traum noch nicht aufgegeben: «Ich möchte immer noch Schneiderin in meinem Dorf werden.»



Bilder: Sabrina Dangol

Durch die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist auch die Schweiz im Fussball-Fieber. Die Fussballer stehen im Rampenlicht...
17/06/2026

Durch die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist auch die Schweiz im Fussball-Fieber. Die Fussballer stehen im Rampenlicht und es werden die Spieler des Matches gekürt.

Jemand, der ebenfalls durch seinen Einsatz eine solche Würdigung verdient hätte, ist Rishi aus Bangladesch. Deshalb wählen wir ihn symbolisch zum «Mann des Spiels».

Rishi ist Schuhmacher. Das Handwerk hat er von seinem Vater gelernt. Er ist selbst nicht von Lepra betroffen, er stellt jedoch spezielle Schuhe für Menschen her, die in den Teeplantagen von Lepra betroffen sind.
«Ich freue mich, Schuhe für Menschen herstellen zu können, die von Lepra betroffen sind. Es macht mich glücklich, diesen Dienst leisten zu können, es erfüllt mich mit Freude, wenn ich die Schuhe anfertige.»



Foto: Ruth Towell

Sunil erhielt die Diagnose Lepra erst spät, so dass seine Hand bereits stark von der Krankheit betroffen war. Seit dem B...
15/06/2026

Sunil erhielt die Diagnose Lepra erst spät, so dass seine Hand bereits stark von der Krankheit betroffen war. Seit dem Befund ist er mehrfach in das Anandaban-Spital der Lepra-Mission gekommen, das Krankenhaus liegt leicht südlich von Kathmandu.

Früher arbeitete er als Tagelöhner, doch diese Tätigkeit konnte er aufgrund der Folgen von Lepra nicht mehr ausüben. Seitdem hat er verschiedene andere Arbeiten ausgeführt. Sunil musste Ausgrenzung und Stigmatisierung erleben.
Seine Frau lernte er in Anandaban kennen; auch sie war an Lepra erkrankt. Heute haben sie einen kleinen Sohn.



Bilder: Sabrina Dangol

Maryam arbeitet als Peer-Beraterin im Projekt «Open Minds» der Lepra-Mission Nigeria tätig. Das Projekt setzt sich dafür...
11/06/2026

Maryam arbeitet als Peer-Beraterin im Projekt «Open Minds» der Lepra-Mission Nigeria tätig. Das Projekt setzt sich dafür ein, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, die in Nigeria von Lepra betroffen sind.

Maryams Eltern hatten beide Lepra, inzwischen sind sie jedoch geheilt. Ihr Vater hat aufgrund der Krankheit dauerhafte Behinderungen und ist stellvertretender Dorfvorsteher des Alheri Special Village in Yangoji rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Abuja entfernt.

Das Schweizer Hilfswerk Lepra-Mission ist tätig in Indien, Nepal, Bangladesch, Niger und der DR Kongo 🌏 und die internationale Lepra-Mission in vielen weiteren Ländern, darunter Nigeria, wo die dreifache Mutter und Familienfrau Maryam lebt.



Bild: Joanna Nwosu

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an ...
08/06/2026

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an einer heilbaren Krankheit leiden müssen. Während diese in den glitzernden Skylines in pulsierenden Städten wie New York nicht mehr existiert, sind Menschen in manchen ländlichen Regionen in Asien und Afrika immer noch betroffen.

Wie zum Beispiel Chandrawati und ihr Sohn Ram aus dem Westen Nepals. Bei beiden wurde Lepra diagnostiziert; dennoch führen sie heute in einer ländlichen Gegend im Distrikt Rupandehi im Westen Nepals ein normales Leben.
Bei Chandrawati wurde vor etwa vier Jahren Lepra diagnostiziert. Obwohl sie keine offene Diskriminierung durch ihre Dorfgemeinschaft erlebte, nahm sie die Gerüchte und die Angst wahr, die sie umgaben.
Aufgrund der Blasen und Hautgeschwüre, die ihren Körper bedeckten, suchte sie eine nahegelegene Gesundheitsstation auf. Die dort verschriebenen Medikamente konnten ihre Erkrankung jedoch nicht heilen.

Durch die Lepra-Mission erhielt sie die nötige Pflege. Als ihr Sohn Ram zum ersten Mal Taubheit in seinen Handgelenken bemerkte, wusste sie, dass auch er sich testen lassen musste. Weil er das Heilmittel früh bekommen hat, hat er keine langfristigen Auswirkungen der Krankheit. Eine frühe Behandlung ist wichtig, um dauerhafte Behinderungen zu verhindern.

Die Lepra-Mission ist da, wo Lepra-Betroffene Hilfe benötigen.



Bilder Chandrawati: Rabik Upadhayay
Bild New York: PredragKezic/Pixabay

Gopal war früher Patient im Anandaban-Krankenhaus. Heute gehört er zum Personal und lebt mit seiner Familie auf dem Kran...
29/05/2026

Gopal war früher Patient im Anandaban-Krankenhaus. Heute gehört er zum Personal und lebt mit seiner Familie auf dem Krankenhausgelände.
Er arbeitet in der Abteilung für Selbstpflege und ist ausserdem der Busbegleiter des Mitarbeiterbusses von Anandaban, der jeden Tag nach Kathmandu fährt. Es gehört zu seinen Aufgaben, den Bus zu reinigen, und er ist sehr stolz darauf, ihn in gutem Zustand zu halten.

Die Selbstpflegeabteilung des Anandaban-Spitals ist ein Ort, an dem Patienten neue Techniken erlernen können, die ihnen helfen, alltägliche Aufgaben zu Hause besser zu bewältigen. Viele von ihnen hatten Operationen zur Korrektur ihrer Hände oder andere Behandlungen in Anandaban.
Die Abteilung richtet sich speziell an Menschen, die von Lepra betroffen sind. Ziel ist es, ihnen zu helfen, mit dem fehlenden Schmerz- und Tastempfinden umzugehen, und ihnen zu zeigen, welche Hilfsmittel sie im Alltag nutzen können, um sich zu schützen.

Die Lepra-Mission Schweiz erhält Programmbeiträge von der «Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit» (DEZA Swiss Development & Cooperation) via den Dachverband Interaction.



Foto: Sabrina Dangol

Ein Vortrag, der Sie inspirieren wird und der Sie in eine neue Welt eintauchen lässt: Was passiert, wenn ein Schweizer s...
26/05/2026

Ein Vortrag, der Sie inspirieren wird und der Sie in eine neue Welt eintauchen lässt: Was passiert, wenn ein Schweizer sein gewohntes Leben verlässt und mitten in einem indischen Slum neu beginnt? Markus Freudiger nimmt Sie mit auf eine persönliche Reise voller herausfordernder Begegnungen, bewegender Geschichten und überraschender Hoffnung.
Als Leiter der Lepra-Mission Schweiz zeigt er ausserdem eindrücklich, wie Menschen, die von Lepra betroffen sind, neue Würde und Perspektive finden. Seine Erlebnisse hat er im Buch «Wo Jesus barfuss geht» festgehalten; ehrlich, bewegend und inspirierend (und in unserem Shop erhältlich).

So unterschiedlich Ihre Zielgruppe ist, so individuell passen wir uns an. Gerne bereichern wir Gottesdienste für jedes Alter, oder eine Missionsgruppe, Allianzanlässe, Seniorentreffen, Frauengruppen, Vereine oder Anlässe für Kinder und Jugendliche, Camps und Freizeiten, aber auch Unterricht oder weitere von Ihnen gewünschte Anlässe.

Lassen Sie uns darüber sprechen https://lepramission.ch/vortrag/

22/05/2026

Bei Gott ist jeder Mensch gleich viel wert. Während wir Menschen andere Menschen in Schubladen stecken und sie anhand von Transfermarkt-Werten, Oscars und Grammys bewerten oder sie sogar an den Rand der Gesellschaft drängen, spricht Gott jedem Menschen die gleiche Würde und den gleichen Wert zu.

Sophia (15) aus Papua-Neuguinea wurde in der Schule massiv gemobbt, weil sie an Lepra erkrankt war, bis sie die richtige Behandlung erhielt.

Auch wenn sie in ihrer Heimat ausgegrenzt wurde: In den Augen Gottes ist sie genauso viel wert wie ein Hollywoodstar, beispielsweise Julia Roberts.



Bilder Sophia: Smita Sharma
Bild Julia Roberts: Colleen Sturtevant/Wikipedia

Adresse

Bernstrasse 15A
Herzogenbuchsee
3360

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