Lepra-Mission Schweiz

Wegbeschreibung Website

Lepra-Mission Schweiz Die Lepra-Mission ist eine christlich-humanitäre Organisation, die sich weltweit für die Beseitigung der Ursachen und Folgen von Lepra engagiert.

Das Ziel ist die Heilung und Integration der Ärmsten zurück in die Gesellschaft.

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an ...
28/10/2026

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an einer heilbaren Krankheit leiden müssen. Während diese in geschichtsträchtigen Städten wie in Rom nicht mehr existiert, sind Menschen in manchen ländlichen Regionen in Asien, Afrika und Südamerika immer noch betroffen.

U Yee aus Myanmar geht davon aus, dass er im Alter von 20 Jahren mit Lepra angesteckt wurde. Er lebt allein am Waldrand, aber in der Nähe des Dorfes, in dem er geboren wurde.

Zunächst wusste U Yee nicht, dass er an einer heilbaren Krankheit litt, und ihm wurde über die Jahre hinweg geraten, es mit nicht-medikamentösen Heilmitteln zu versuchen. Dank der Hilfe der Lepra-Mission Myanmar erhielt er dann aber Zugang zur Multidrug-Therapy (MDT), durch welche die Krankheit heilbar ist.

Die Lepra-Mission ist da, wo Lepra-Betroffene Hilfe benötigen. Gerade auch fernab der pulsierenden Zentren. Das Schweizer Hilfswerk Lepra-Mission ist tätig in Indien, Nepal, Bangladesch, Niger und der DR Kongo 🌏 und die internationale Lepra-Mission in vielen weiteren Ländern, darunter Myanmar, wo U Yee lebt.



Bild Rom: nimrodins/Pixabay

Rakini (28) ist Landwirtin und baut Gemüse und Erdnüsse an. Im Jahr 2016 wurde bei ihr Lepra diagnostiziert. Sie hatte k...
26/10/2026

Rakini (28) ist Landwirtin und baut Gemüse und Erdnüsse an. Im Jahr 2016 wurde bei ihr Lepra diagnostiziert. Sie hatte kein Gefühl mehr in ihren Mittelfingern. Während der Multidrug-Therapie kam es bei ihr zu einer Lepra-Reaktion.
Dies hatte zur Folge, dass sie drei Monate lang Knoten am ganzen Körper hatte. Während dieser Zeit konnte sie nicht nach draussen gehen, da ihre Nachbarn Angst vor ihr hatten. Aber ihre Familie kümmerte sich um sie.
Mittlerweile sind diese Symptome verschwunden und sie hat keine Probleme mehr.

Die Lepra-Mission unterstützte sie mit einem Rohrbrunnen (für Trinkwasser und zum Baden), sie schulte ihren Ehemann in Techniken des ökologischen Landbaus und wie man organischen Dünger herstellt.
Rakini sagte: «Ich möchte meinen Betrieb als Vorbild für andere in der Region ausbauen.»

Pintu reiste aus Indien ins Anandaban-Spital nach Nepal. Hier wurde er vor 15 Jahren erstmals behandelt, nun besucht er ...
23/10/2026

Pintu reiste aus Indien ins Anandaban-Spital nach Nepal. Hier wurde er vor 15 Jahren erstmals behandelt, nun besucht er den Ort von Zeit zu Zeit, um Medikamente zu holen, sich nachuntersuchen zu lassen und um an Kursen zur Selbstversorgung teilzunehmen.

Vor seiner Behandlung im Anandaban-Spital litt er an schmerzhaften Geschwüren an beiden Füssen, und sein Zustand verschlechterte sich zunehmend. Er suchte ein nahegelegenes Krankenhaus im indischen Bihar auf, doch die Wunden wurden immer schlimmer. Ein Freund empfahl ihm, es in Anandaban zu versuchen.

Als er nach Anandaban kam, hatten die Bakterien den Knochen in einem seiner Beine befallen, sodass ein Teil des Beines amputiert werden musste. An seinem anderen Fuss war die Wunde nicht so schlimm, und er wird weiterhin behandelt, da immer wieder Geschwüre auftreten.

Er empfindet den Aufenthalt in Anandaban als positive Erfahrung und findet das Personal sehr hilfsbereit.



Foto: Sabrina Dangol

Bei Gott ist jeder Mensch gleich viel wert. Während wir Menschen andere Personen in Schubladen stecken und sie anhand vo...
20/10/2026

Bei Gott ist jeder Mensch gleich viel wert. Während wir Menschen andere Personen in Schubladen stecken und sie anhand von Oscars, Grammys und Transfermarkt-Werten huldigen oder sie andererseits an den Rand der Gesellschaft drängen, spricht Gott jedem Menschen exakt die gleiche Würde und den gleichen Wert zu.

Gopal war früher wegen Lepra Patient im Anandaban-Krankenhaus. Heute gehört er zum Personal und lebt mit seiner Familie auf dem Krankenhausgelände.
Er arbeitet in der Abteilung für Selbstpflege und ist ausserdem der Busbegleiter des Mitarbeiterbusses von Anandaban, der jeden Tag nach Kathmandu fährt. Es gehört zu seinen Aufgaben, den Bus zu reinigen, und er ist sehr stolz darauf, ihn in gutem Zustand zu halten.

Auch wenn er in seiner Heimat von Lepra betroffen war – was in Nepal noch immer zu Ausgrenzung und Stigmatisierung führen kann: In den Augen Gottes ist Gopal genauso viel wert wie ein Hollywoodstar, wie beispielsweise Brad Pitt.



Bilder Gopal: Sabrina Dangol
Bild Brad Pitt: Harald Kirchel/Wikipedia

Am Samstag, 17. Oktober ist der internationale Tag zur Beseitigung der Armut. Markus Freudiger, der Geschäftsleiter der ...
16/10/2026

Am Samstag, 17. Oktober ist der internationale Tag zur Beseitigung der Armut. Markus Freudiger, der Geschäftsleiter der Lepra-Mission Schweiz sagt dazu: «Am 17. Oktober ist der internationale Tag zur Beseitigung der Armut. Das Ziel spricht uns aus der tiefsten Seele: Es geht darum, auf die Situation von Menschen in Armut aufmerksam zu machen, die Stimme für die Betroffenen zu erheben respektive zu stärken und das globale Bewusstsein für die Beseitigung von Armut und sozialer Ausgrenzung zu schärfen.

Für uns beide ist jeder Tag ein 17. Oktober! Wie wir in unserer Biografie «Wo Jesus barfuss geht» beschreiben, machten wir uns vor rund 25 Jahren auf, um in einem Slum in Kolkata zu leben; im Laufe der Zeit gründeten wir das heute noch aktive Näh-Atelier ConneXions, durch welches Frauen aus dem Slum eine Arbeit finden. Und auch nach unserer Zeit in Indien ist dieses Thema ein tagtägliches Herzensanliegen von uns geblieben; insbesondere durch das Engagement bei der Lepra-Mission und regelmässigen Besuchen vor Ort.

25 Jahre? Ja … oder zusammengerechnet ergeben je 25 Jahre sogar 50 Jahre, ein halbes Jahrhundert!
Gerne rufen wir dazu auf, am 17. Oktober ganz besonders an jene zu denken, die in Armut leben. Und gleichzeitig soll es um mehr gehen als diesen einzelnen Tag. Wir haben gezeigt, dass einzelne Menschen etwas bewegen können. Deshalb laden wir auch DICH ein, einen Unterschied zu machen. Auf unserer Webseite siehst du verschiedene Möglichkeiten, wie du dich einsetzen kannst.»

Welch ein beeindruckendes Bild der Veränderung! Im zentralafrikanischen Staat Niger machen Armut, Behinderungen und Ausg...
16/10/2026

Welch ein beeindruckendes Bild der Veränderung! Im zentralafrikanischen Staat Niger machen Armut, Behinderungen und Ausgrenzung das Leben für von Lepra betroffene Menschen unvorstellbar schwer. Schon der Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung ist oft ein täglicher Kampf.

Doch es gibt immer Hoffnung, namentlich durch das Danja-Spital der Lepra-Mission. Es ist der einzige Ort im Land, an dem Menschen mit Lepra wie Amadou (auf einem der beiden Bilder) die Behandlung erhalten können, die sie benötigen, und gleichzeitig die Liebe Jesu erfahren.

Nach vielen Jahren treuen Dienstes war dieses Zufluchtszentrum jedoch in die Jahre gekommen. Veraltete Gebäude und Ausrüstung erschwerten eine sichere und würdige Betreuung der Patienten.

Doch nun konnten die Gebäude instand gesetzt und die Stationen modernisiert werden. Zudem wurden moderne Patientenüberwachungsgeräte angeschafft. So können Menschen wie Amadou in einer sicheren Umgebung und mit Würde betreut werden.

Amadou kam vor 50 Jahren zum ersten Mal nach Danja, als das Spital noch sehr einfach ausgestattet war. Es gab keine Krankenhausbetten, sodass er auf dem Boden schlafen musste. Selbst Strom und fliessendes Wasser waren damals nicht vorhanden.
Doch schon damals gab es ein mitfühlendes Team, das ihm die Liebe Jesu zeigte und ihm auf seinem Weg beistand. Seitdem ist Amadou immer wieder nach Danja zurückgekehrt, um seine Wunden behandeln zu lassen. Er gehörte zu den ersten Patienten, die im renovierten Spital untergebracht wurden. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte er dort in einem bequemen Krankenbett schlafen.
Tief bewegt von Ihrer Unterstützung sagt Amadou: «Danke, danke, danke für Ihre Grosszügigkeit. Die neuen Einrichtungen sind wunderschön. Ich bin Gott, Ihnen und dem Team von Danja von Herzen dankbar für die Fürsorge, die ich erfahren durfte. Ihre Unterstützung gibt Menschen wie mir die Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen.»

Ob nach rekonstruktiven Operationen oder während der langen Rehabilitation: Not-Helferin Gyani Sahi begleitet von Lepra ...
13/10/2026

Ob nach rekonstruktiven Operationen oder während der langen Rehabilitation: Not-Helferin Gyani Sahi begleitet von Lepra betroffene Menschen auf ihrem Weg zurück in ein selbstständigeres Leben.

Sie arbeitet als Physiotherapeutin im Anandaban-Spital in Nepal. Das Schönste an ihrer Arbeit im Krankenhaus ist für sie die Zeit mit den Patienten. Sie weilte gerade in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, als vor mehreren Jahren ein Erdbeben die Region erschütterte. Ihr Engagement für ihre Arbeit ist so gross, dass sie verzweifelt versuchte, nach Anandaban zurückzukehren. Da der gesamte öffentliche Verkehr eingestellt worden war, fuhr sie per Anhalter auf einem Lastwagen zurück nach Anandaban.

Während des Erdbebens machte sie sich auch Sorgen um ihre Familie, da sie zunächst keinen Kontakt zu ihnen hatte. Später hörte sie von ihnen und erfuhr, dass alle in Sicherheit waren.
Gyani Sahi betonte: «Wir müssen den Kampf gegen Lepra fortsetzen und weiterhin Dienstleistungen für von Lepra betroffene Menschen anbieten. Ich freue mich darauf, dass wir in Anandaban auch ein Traumazentrum bekommen werden.»

Ihre Arbeit bereitet ihr grosse Freude. «Ich arbeite gerne mit von Lepra betroffenen Menschen zusammen, weil diese so dankbar für die Hilfe sind. Die Betroffenen investieren einen grossen Einsatz in ihre Physiotherapie und Genesung, weil sie die Unterstützung, die sie erhalten, sehr schätzen. Das verschafft mir eine grosse berufliche Zufriedenheit.»

Dieser enorme Einsatz von Gyani verdient eine breite Anerkennung 👏🏽🏅 – zum Beispiel mit einem Stern ⭐️ auf dem Hollywood Boulevard, den wir ihr hiermit symbolisch überreichen 🎖️🎉💫.



Foto: Sabrina Dangol

02/10/2026

Shovakhar Kandel, Leiter der Lepra-Mission in Nepal, gibt im Video ein aktuelles Update zu den Hilfseinsätzen nach der Sturzflut. Er berichtet über das Fortschritten der Hilfe und richtet einen persönlichen Dank an die Menschen in der Schweiz. Seine Erklärung im Wortlaut.

«Ich stehe gerade am Ufer des Betrawati-Flusses und blicke auf die Verwüstung, die die massiven Sturzfluten vor vier Wochen hinterlassen haben. Dies ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Nepals, die bislang den Tod von Tausenden von Menschen gefordert hat.
Die Überschwemmungen haben den Bergbezirk Rasuwa schwer getroffen, und nachdem wir die Menschen hier getroffen haben, sehen wir die Überschwemmungen als einen wahllosen Angriff auf Menschenleben an.
Die Lepra-Mission Nepal arbeitet eng mit den Gemeinden und Regierungsvertretern vor Ort zusammen, und wir sind gerade von der Übergabe eines Hilfspakets an Bedürftige zurückgekehrt.
An dieser Stelle möchte ich den Unterstützern der Lepra-Mission Schweiz, den Niederlanden und Nordirland sowie der gesamten, weltweiten Gemeinschaft meinen Dank aussprechen.
Dank Ihrer Unterstützung konnten wir zu den von diesen Überschwemmungen am stärksten Betroffenen reisen, uns mit ihnen treffen und Hilfspakete verteilen, um sie auf ihrem Weg der Genesung zu unterstützen.
Wir schätzen Ihre Unterstützung sehr und werden mit Ihrer Hilfe nun die Planungsphasen für eine längerfristige Sanierung auf allen Ebenen koordinieren. Dank der Unterstützung durch die internationale Lepra-Mission werden wir gemeinsam mit den am stärksten Betroffenen daran arbeiten, ihnen wieder ein Gefühl der Normalität in ihrem Alltag zu vermitteln. An dieser Stelle möchte ich Ihnen im Namen der Lepra-Mission-Familie Nepal meinen tiefsten Dank und meine Anerkennung für Ihre freundliche Unterstützung und Ihre Gebete aussprechen.»

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an ...
29/09/2026

Lepra gilt als Krankheit der Armen. Oft geht sie mit Diskriminierung und Stigmatisierung einher. Doch niemand sollte an einer heilbaren Krankheit leiden müssen. Während diese in den glitzernden Skylines in pulsierenden Städten wie London nicht mehr existiert, sind Menschen in manchen ländlichen Regionen in Asien und Afrika immer noch betroffen.

Wie zum Beispiel im indischen Bundesstaat Bihar. In diesem indischen Bundesstaat – der rund 104 Millionen Einwohner zählt – sind verhältnismässig viele Menschen von Lepra betroffen; er gehört landesweit zu den Regionen mit der höchsten Krankheitslast.
Die Lepra-Mission betreibt in der 500’000-Seelenstadt Muzaffarpur ein Spital. Der Standort ist aufgrund der hohen Anzahl Betroffenen für das Hilfswerk besonders wichtig. Das Krankenhaus in Muzaffarpur Hospital versorgt Patienten aus zahlreichen Distrikten Bihars sowie aus benachbarten Bundesstaaten.

Die Lepra-Mission ist da, wo Lepra-Betroffene Hilfe benötigen.



Bilder Spital Muzaffarpur: Sabrina Dangol/Lepra-Mission
Bild London: fotofan1/Pixabay

Mamane (48) ist der Präsident von IDEA Niger. In Partnerschaft mit der Lepra-Mission Niger engagiert er sich in der Sens...
20/09/2026

Mamane (48) ist der Präsident von IDEA Niger. In Partnerschaft mit der Lepra-Mission Niger engagiert er sich in der Sensibilisierungsarbeit. Er ist stolz auf seine Arbeit: Mamane arbeitet als Übersetzer für amerikanische Ärzte und verfügt über ein starkes soziales Netzwerk in Zinder, der mit 323'000 Einwohnern zweitgrössten Stadt im Niger.
Doch das war nicht immer so. Als er schwer an Lepra erkrankte, wandten sich seine Freunde von ihm ab. Die verspätete Behandlung führte zu einer Behinderung und er musste sich einer Amputation unterziehen.

IDEA Niger ist eine Selbsthilfe- und Interessenvertretungsorganisation von Menschen, die von Lepra betroffen sind. Der Name IDEA steht für Integration, Dignity and Economic Advancement (Integration, Würde und wirtschaftliche Förderung).
Die 2009 gegründete Organisation setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Lepra und ihre Familien ihre Rechte wahrnehmen können und sozial sowie wirtschaftlich besser integriert werden.
Die Lepra-Mission Niger arbeitet eng mit IDEA Niger zusammen und unterstützt die Organisation unter anderem bei Schulungen, Interessenvertretung und Sensibilisierungsarbeit.

Auf den Bildern sind neben Mamane auch Mitglieder seiner Familie und ein Mitarbeiter der Lepra-Mission Niger zu sehen.



Bilder: Ollivier Girard

Adresse

Bernstrasse 15A
Herzogenbuchsee
3360

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Lepra-Mission Schweiz etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Gemeinnützige Organisationen in der Nähe


Andere Gemeinnützige Organisation in Herzogenbuchsee

Alles Anzeigen