IG Gegenwind Au-Heerbrugg

Schade, dass die Initiative «Windkraft ja – mit Anstands-Abstand» in Sevelen SG knapp gescheitert ist.734 Bürgerinnen un...
14/06/2026

Schade, dass die Initiative «Windkraft ja – mit Anstands-Abstand» in Sevelen SG knapp gescheitert ist.

734 Bürgerinnen und Bürger haben für mehr Schutz der Wohnbevölkerung gestimmt,
779 dagegen.

Das Resultat zeigt einmal mehr, wie viele Menschen die langfristigen Auswirkungen von Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten unterschätzen oder schlicht ausblenden.

Wer glaubt, riesige Industrieanlagen hätten keine Folgen für Landschaft, Lebensqualität, Immobilienwerte und das Ortsbild, macht es sich zu einfach. Die Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass die Realität deutlich komplexer ist als die Hochglanzbroschüren der Projektierer.

Wir von der IG Gegenwind Au-Heerbrugg sind über dieses Ergebnis enttäuscht. Gleichzeitig bestärkt es uns darin, unseren Einsatz fortzusetzen. Wir werden auch künftig Gemeinden im Kanton St.Gallen unterstützen, die sich für einen vernünftigen Schutz ihrer Wohngebiete und für eine demokratische Mitsprache der Bevölkerung einsetzen.

Der Kampf für faire Abstände und den Schutz unserer Heimat geht weiter.

-mc-

Windkraft: Die Fragen, die man offenbar nicht stellen sollFür jeden Feldweg braucht es Gutachten.Für jeden Stallumbau um...
13/06/2026

Windkraft: Die Fragen, die man offenbar nicht stellen soll

Für jeden Feldweg braucht es Gutachten.
Für jeden Stallumbau umfangreiche Umweltauflagen.
Für nahezu jedes Bauprojekt gibt es Einsprachemöglichkeiten.

Doch bei Windkraft scheint plötzlich ein anderer Massstab zu gelten.

Während Anwohner seit Jahren über Schlafstörungen, Druckgefühle, Lärmbelastung und Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität berichten, wird der weitere Ausbau als alternativlos dargestellt. Kritische Stimmen werden oft als Fortschrittsverweigerer abgestempelt, statt ihre Argumente ernsthaft zu prüfen.

Neue Studien untersuchen mögliche Auswirkungen von Infraschall und niederfrequentem Lärm auf Gesundheit und Wohlbefinden. Umso wichtiger wäre eine offene Debatte. Doch wer Fragen stellt, gilt schnell als Gegner. Wer Bedenken ignoriert, als Visionär.

Echte Wissenschaft lebt von kritischen Fragen. Echte Demokratie auch.

Warum gelten bei Windkraft plötzlich Regeln, die bei kaum einem anderen Infrastrukturprojekt akzeptiert würden?

Im Gespräch mit Dr. Peter F. Mayer diskutiert Milena Preradovic genau diese Fragen – Fragen, die in der öffentlichen Debatte oft zu wenig Raum erhalten.

Der Aufschrei müsste groß sein. Unter anderem eine Mainzer Studie belegt: Infraschall durch Windräder schädigt das Herz. Allerdings nur Schweigen im Walde. Politik, Medien und Windlobby feiert weiter ...

08/06/2026

Jahrelang wurde der Bevölkerung erzählt, Solar- und Windenergie seien die Zukunft und würden unsere Energieprobleme lösen. Nun kommt die Realität immer deutlicher zum Vorschein:

Wenn zu viel Solarstrom gleichzeitig ins Netz eingespeist wird, geraten die Stromnetze unter Druck. Genau deshalb werden Einspeisevergütungen gesenkt und Netzbetreiber müssen immer häufiger eingreifen, um die Netzstabilität zu gewährleisten.

Das Problem ist nicht, dass Solar- oder Windkraft grundsätzlich keinen Strom liefern. Das Problem ist ihre Abhängigkeit vom Wetter. Sie produzieren dann viel Energie, wenn Sonne scheint oder Wind weht – nicht zwingend dann, wenn die Menschen und die Industrie sie benötigen.

Eine sichere Stromversorgung braucht deshalb nicht nur Erzeugung, sondern auch ausreichend Speicher, Netzausbau und regelbare Kraftwerke als Absicherung.

Wer diese Herausforderungen ignoriert und glaubt, man könne eine moderne Volkswirtschaft allein mit wetterabhängigen Energiequellen betreiben, blendet die physikalischen Realitäten aus. Energiepolitik muss sich an Versorgungssicherheit orientieren – nicht an Wunschdenken.

28/05/2026

UPDATE ZUM REKURS – MINDESTABSTAND WINDRÄDER AU SG

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

Wir möchten euch über den aktuellen Stand unseres Rekurses betreffend die Nichtgenehmigung der Mindestabstandsregelung für Windenergieanlagen in Au informieren.

Der Rekurs wurde offiziell entgegengenommen und das Verfahren läuft nun beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen weiter.

Alle geforderten Zahlungen wurden fristgerecht geleistet. Damit ist klar: Unser Anliegen ist offiziell im Verfahren und kann nicht einfach ignoriert werden.

Wie geht es jetzt weiter?

In einem nächsten Schritt werden die beteiligten Stellen und Behörden ihre Stellungnahmen einreichen. Danach wird geprüft, ob eine Einigung möglich ist. Falls dies nicht der Fall ist, folgt ein offizieller Entscheid des Baudepartements.

Falls notwendig, werden wir den Rechtsweg konsequent weiterziehen.

Für uns bleibt klar:
Der demokratisch beschlossene Volksentscheid in Au verdient Respekt.

Ein Mindestabstand von 500 Metern zu Wohngebieten ist keine extreme Forderung, sondern eine Frage von Gesundheitsschutz, Lebensqualität, Landschaftsschutz und demokratischer Glaubwürdigkeit.

Wir danken allen Unterstützern für den bisherigen Rückhalt, die Nachrichten und die Solidarität. Gleichzeitig sind wir weiterhin auf eure Unterstützung angewiesen – politisch, gesellschaftlich und auch finanziell.

Bitte folgt uns auf Facebook – wir nutzen Facebook als unseren offiziellen Informationskanal und werden dort laufend über den weiteren Verlauf informieren.

Der Weg ist noch lange — aber wir bleiben dran.

Vielen Dank
Manuel Cadonau
Komitee zur Umsetzung des Volksentscheids Au SG

Weltwoche bodigt Windräder: Betreiberfirma zieht Projekte im Solothurner Jura zurück
26/05/2026

Weltwoche bodigt Windräder: Betreiberfirma zieht Projekte im Solothurner Jura zurück

Auf dem Meltingerberg im Solothurner Jura sollten an exponierter und weithin sichtbarer Lage über 200 Meter hohe Windräder entstehen. Dabei rieche es nach Dunkelkammerpolitik und Vetterliwirtschaft, hatte die Weltwoche berichtet und von einem «Dorfkrieg im Schwarzbubenland» gesprochen. Darauf be...

21/05/2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

Uns allen ist bewusst: Der Weg gegen den Kanton St.Gallen wird kein einfacher. Es wird ein harter, intensiver und vermutlich langer Kampf. Doch genau jetzt zeigt sich, ob Gemeindeautonomie und direkte Demokratie in der Schweiz tatsächlich noch etwas wert sind – oder ob demokratische Volksentscheide einfach übergangen werden können, wenn sie politisch nicht passen.

Die Bevölkerung von Au hat entschieden. Der Souverän hat gesprochen. Und genau diesen demokratischen Entscheid verteidigen wir mit voller Konsequenz.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um unsere Gemeinde. Dieser Fall kann zu einem richtungsweisenden Präzedenzfall für den gesamten Kanton St.Gallen werden.
Die Auswirkungen fallen am Ende auf uns alle zurück – auf jede Gemeinde, auf jede Bürgerin und jeden Bürger, die erwarten, dass demokratische Entscheide respektiert werden.

Gleichzeitig sprechen wir offen aus, was viele verschweigen: Dieser Kampf kostet Kraft, Zeit und auch viel Geld. Rechtssicherheit und die Verteidigung demokratischer Grundprinzipien sind leider kein „Zuckerschlecken“. Umso dankbarer sind wir für die unglaubliche Unterstützung, die bereits eingegangen ist.

Es sind schon zahlreiche Spenden eingetroffen – und jeder einzelne Franken fliesst direkt in diesen Einsatz für Demokratie, Rechtssicherheit und die Verteidigung des Volkswillens. Jede Unterstützung, unabhängig von der Höhe des Betrags, trägt dazu bei, dass wir diesen Weg überhaupt gehen können.

Von Herzen danke an alle, die uns bereits unterstützen oder noch unterstützen werden. Ihr seid der Grund, weshalb Demokratie in diesem Land überhaupt noch aktiv verteidigt werden kann. Ohne euch wäre dieser Kampf nicht möglich.

Mit aufrichtiger Dankbarkeit und grossem Respekt gegenüber allen Unterstützerinnen und Unterstützern 🙏🤍

Manuel Cadonau
IG Gegenwind Au-Heerbrugg

12/05/2026

Die SVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrates fordert mit einer Motion eine Anpassung des kantonalen Planungs- und Baugesetzes. Gemeinden sollen künftig selbst Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und bewohnten Siedlungsgebieten festlegen können. Damit soll dem Volkswillen in betroffenen Gem...

Adresse

Au
Heerbrugg
9434

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