07/05/2026
RMS Titanic Inc. plant Verkauf von Artefakten.
Wieder einmal plant RMST den Verkauf von im Jahre 1987 geborgenen Artefakten. Diese unterliegen einer separaten Rechtsprechung im Vergleich zu den Artefakten von allen späteren Expeditionen. Das Unternehmen versuchte die Auktion von rund 100 Gegenständen im Geheimen vorzubereiten und informierte hierzu am 6. März 2026 das zuständige Bundesgericht in Norfolk im Bundesstaat Virginia. Richterin Rebecca Beach Smith erliess darauf eine unter Verschluss gehaltene Verfügung die den Verkauf untersagt, bis die Zuständigkeit geprüft sei. Am 21. April machte die Richterin dann die Pläne von RMST öffentlich, da die Vorgänge um die Artefakte von öffentlichem Interesse seien. Grund für die Verkaufspläne sind einmal mehr die finanziellen Schwierigkeiten von RMST. Konkret geht es um Schulden die durch die Expedition von 2024 entstanden sind. Das Unternehmen C-Innovation aus Mandeville in Louisiana fordert 4 Millionen Dollar für die wissenschaftlichen Daten die im Sommer 2024 gesammelt wurden. Die New York Times berichtete am 6. Mai zuerst über die Vorgänge – wir werden in der kommenden TiPo nachlegen und im Detail über die Hintergründe berichten.