CHWOLF

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CHWOLF Aktiver Wolfsschutz durch Informationsvermittlung, Aufklärung Herdenschutzprojekte und politisch- rechtliche Aktivitäten. siehe www.chwolf.org

Bewahrung und Schutz der freilebenden Wölfe in der Schweiz durch Informations- und Aufklärungsarbeit der Öffentlichkeit.

13/10/2026

CHWOLF TV-Tipps

11/10/2026
07/10/2026

Trotz 19 Wolfsrudeln in Graubünden gehen die Nutztierrisse zurück. Die Regulierung erlaubt bis Ende Januar noch 61 Abschüsse – die richtigen Tiere zu treffen ist anspruchsvoll.

07/10/2026

CHWOLF TV-Tipps

M107, das Vatertier der Chöpfenberg-Wolfsfamilie ist für die Risse oberhalb von Pfäffikon verantwortlich und ein Jungtie...
07/10/2026

M107, das Vatertier der Chöpfenberg-Wolfsfamilie ist für die Risse oberhalb von Pfäffikon verantwortlich und ein Jungtier vom letzten Jahr M586, welches bereits am Abwandern ist, ist für die gerissene Ziege, im Gebiet Albegg bei Einsiedeln verantwortlich. Dies haben die DNA Analysen ergeben. Die Herden waren ungenügend geschützt. Im Fall von Pfäffikon waren die Schafe hinter einem verwachsenen Maschendrahtzaun und die Ziegen bei Einsiedeln waren hinter einem 2-Lietzenzaun. Beides hat nichts mit Herdenschutz zu tun, sondern dient einzig, um die Tiere im Zaun zu halten. Die Risse haben für die Wölfe deshalb auch keine Konsequenzen.
Was aber ein grosses Problem ist: Werden Nutztiere mitten im Wolfsgebiet nicht, oder nur ungenügend geschützt, bringt man den Wölfen bei, dass Schafe/Ziegen einfache Beute sind. Wenn man sie ihnen quasi auf dem Silbertablett serviert, kann man Wölfe auch dazu erziehen, dass sie sich von Schafen/Ziegen ernähren. Werden Herdenschutzmassnahmen jedoch seriös und konsequent umgesetzt, merken die Wölfe schnell, dass da nichts zu holen ist...

Artikel veröffentlicht am 6.10. 2026 im Höfner Volksblatt

Erfolgreiche Herdenschutzmassnahmen auf der Alp Ganaretsch (GR), trotz massiver WolfspräsenzRund 900 Schafe sömmerten di...
05/10/2026

Erfolgreiche Herdenschutzmassnahmen auf der Alp Ganaretsch (GR), trotz massiver Wolfspräsenz

Rund 900 Schafe sömmerten dieses Jahr auf der Alp Ganaretsch. Gut bewacht von 6 Herdenschutzhunden und begleitet von einem sehr erfahrenen Hirtenpaar. Bereits seit 2021 hüten sie sehr erfolgreich die grosse Herde auf der weitläufigen und zum Teil steilen und unübersichtlichen Alp. 2020 gab es noch massiv Risse auf der Alp. 2021 wurden die Herdenschutzmassnahmen verstärkt und das erfahrene Hirtenpaar angestellt. Seit sie die Herde tagsüber mit Hilfe ihrer Hütehunde zusammenhalten und sie abends in einen gut eingezäunten und elektrifizierten Nachtpferch führen und 6 Herdenschutzhunde für den nötigen Schutz sorgen, gab es nur noch einen einzigen Riss und zwar im letzten Jahr. Ein Schaf, das zurückgeblieben war und ausserhalb des Wirkungsbereiches der Schutzhunde war, wurde von einem Wolf gerissen. Dieses Ereignis zeigt ganz deutlich, dass die Wölfe immer präsent sind und testen. Sobald sie eine Möglichkeit sehen, schlagen sie zu. Das heisst aber auch, dass Herdenschutz funktioniert und die Hirten und Schutzhunde einen super Job machen.

Dieses Jahr gab es trotz massiver Wolfspräsenz keine Risse. Mehrmals haben die Hirten einen Wolf in der Nähe der Herde gesehen und einmal wagte sich ein Wolf sogar tagsüber in die Herde. Die Schutzhunde konnten den Wolf jedoch immer erfolgreich vertreiben.

Vielen Dank den Alpbewirtschaftern, Hirten und Schutzhunden für diese super Arbeit!

Diese sehr erfolgreichen Herdenschutzmassnahmen werden von CHWOLF unterstützt.

Informationen zu unseren Herdenschutzprojekten sind auf unserer Website unter
https://chwolf.org/chwolf-aktivitaeten/wolfschutz-durch-herdenschutz/aktuelle-herdenschutz-projekte/projekt-uebersichtskarte-2026

Die Fotos wurden uns vom Alpbewirtschafter zur Verfügung gestellt

Der Kanton Graubünden erteilt eine Abschussverfügung für die ganze Giarsinom-Wolfsfamilie. Die Wolfsfamilie ist dieses J...
05/10/2026

Der Kanton Graubünden erteilt eine Abschussverfügung für die ganze Giarsinom-Wolfsfamilie.
Die Wolfsfamilie ist dieses Jahr im Engadin neu entstanden und wird bereits eliminiert. Die Abschusspolitik des Kantons Graubünden ist unhaltbar!
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202610052.aspx

Link zum Monitoring Wolfsmanagement GR vom September 2026
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/Documents/Merkbl%c3%a4tter%2c%20Publikationen%2c%20Projekte/202609_Monitoring%20Wolfsmanagement_September.pdf

01/10/2026

CHWOLF TV-Tipps

Erfolgreiche Herdenschutzmassnahmen auf der Alpe Bri/Ninagn (TI)Aus «nicht zumutbar schützbar» wird schützbarDie Alpe Br...
01/10/2026

Erfolgreiche Herdenschutzmassnahmen auf der Alpe Bri/Ninagn (TI)
Aus «nicht zumutbar schützbar» wird schützbar

Die Alpe Bri/Ninagn wurde vom Kanton TI als „nicht zumutbar schützbar“ eingestuft. Der Alpbewirtschafter und Hirte Donald, der die Alp seit letztem Jahr bewirtschaftet, wollte seine Tiere jedoch nicht ungeschützt sömmern. Auch wenn die Alp, die sich über 3 Täler erstreckt, sehr weitläufig, felsig, steil und schwierig ist, hat er mit grossem Einsatz und Leidenschaft die Weiden schützbar gemacht. Dies mit dem Einsatz von 5 Herdenschutzhunden (1 Erwachsener und 4 Junghunde), viel Zaunmaterial, Nachtpferch und enorm viel Herzblut… Je nach Weiden und Wetter hütet Donald die 360-köpfige Herde tagsüber mit Hilfe seiner Hütehunde, oder sie sind in eingezäunten Umtriebsweiden. Nachts verbringen die Schafe und die wenigen Ziegen immer in einer gut eingezäunten kleineren Nachtweide. Damit er auch nachts immer in der Nähe der Herde sein kann wurden im oberen Teil der Alpe Ninagn ein Wohnwagen und auf der Alpe Bri eine mobile Hütte mit dem Heli hochgeflogen.

Nach dem Wechsel von der Alpe Ninagn zur Alpe Bri hat der Wolfsdruck zugenommen. Ein Schaf, das nachts nicht im Nachtpferch war wurde dann auch Opfer des Wolfes. Daraufhin hat Donald die Schutzmassnahmen nochmals verstärkt. In den ersten Nächten nach dem Riss hat er Feuer gemacht, den Nachtpferch verkleinert und wenn er ihn nicht direkt bei der Hütte aufstellen konnte hat er z.T. auch im Zelt direkt beim Pferch übernachtet. Trotz Wolfspräsenz konnte er so weitere Risse verhindern. Der Wolf tappte dann auch noch in die Fotofalle, die Donald am Ort des Risses aufgestellt hat.

Die viel grösseren Herausforderungen für Donald waren die schlechte Futterqualität und der Wassermangel. Damit die Tiere immer genug Wasser hatten, musste er mit dem Heli einen Wassertank hochfliegen lassen und Schläuche verlegen… Die Tiere tagsüber bei dem wenigen Futter zusammenzuhalten und sie abends dann alle wieder zurück in den Nachtpferch zu führen war die grösste Herausforderung.

Donald ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Alpsaison. Auch wenn es extrem streng und aufwändig war, ist er glücklich, dass er nur ein Schaf - das zum Zeitpunkt des Risses nicht geschützt war - an den Wolf verloren hat.

Vielen Dank Donald für diese super Arbeit!

Die sehr aufwändigen Herdenschutzmassnahmen werden von CHWOLF unterstützt.
Zusätzlich hat der Verein Schweizer Bergheimat Donald bei der Finanzierung der mobilen Hütte unterstützt.

Kurzvideo unsers Alpbesuches https://chwolf.org/assets/film/content/wolf-projekte/herdenschutz/2026/Alpe%20BriNinagn/AlpeBriNinagn_2026-07-13.mp4

Informationen zu unseren Herdenschutzprojekten sind auf unserer Website unter https://chwolf.org/chwolf-aktivitaeten/wolfschutz-durch-herdenschutz/aktuelle-herdenschutz-projekte/projekt-uebersichtskarte-2026

Die Fotos wurden und von Donald zur Verfügung gestellt

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Nüburg 1
Einsiedeln
8840

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