NetAP - Network for Animal Protection

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NetAP - Network for Animal Protection NetAP ist da, wo die Not gross ist und die Hilfe die Lebenssituation der Tiere nachhaltig verbessert. AUFKLÄRUNG
um mit Aberglauben und Vorurteilen aufzuräumen.
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NetAP setzt sich seit der Gründung 2008 für sogenannte Nutztiere und Strassentiere ein, weil wir besonders in diesen Bereichen über fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung verfügen. Unter dem Begriff Nutztiere fassen wir alle Tiere zusammen, die vom Menschen wirtschaftlich genutzt werden. Hierzu zählen wir nicht nur die Nutzung der Tiere als Lieferanten von Lebensmitteln und Bekleidung, sondern auch ihr Einsatz zur Unterhaltung wie beispielsweise in Aquarien und Zoos und ihre Nutzung in der Forschung. Unter dem Begriff Strassentiere fassen wir alle Heimtiere zusammen, die keine eigentlichen Halter haben oder deren Halter keine Verantwortung für die Tiere wahrnehmen. Vor allem Hunde und Katzen sind davon betroffen, in Ländern wie Indien jedoch auch Kühe. In unserer Arbeit konzentrieren wir uns auf folgende Schwerpunkte:

KASTRATIONSPROGRAMME
damit künftiges Leid gar nicht erst entsteht. KRANKHEITSPRÄVENTION
damit bestehendes Leben geschützt wird. TIERHEIMHILFE
damit Tiere in Heimen und Auffangstationen ein gutes Leben führen können. WISSENSVERMITTLUNG
damit Tierschutz auf professionellem Niveau erfolgt. RECHT UND POLITIK
damit Tierschutz auf allen Ebenen (Legislative, Judikative und Exekutive) Beachtung findet. INDIVIDUALTIERSCHUTZ
damit gerettete Tiere als Botschafter ihrer Art ihre Leidensgeschichte erzählen können. Bestehendes Leid lindern und zukünftiges Leid verhindern, dies können wir nur mit deiner Unterstützung. https://www.netap.ch/de/tierschutz-hilfe/spenden

🇿🇦 Sie bringt die Sonne in die Townships von Südafrika 🇿🇦2018 war sie das erste Mal in den Townships von Johannesburg. S...
15/10/2026

🇿🇦 Sie bringt die Sonne in die Townships von Südafrika 🇿🇦

2018 war sie das erste Mal in den Townships von Johannesburg. Sie sah das Leid, die Brutalität, die Hoffnungslosigkeit und das Fehlen jeglicher Perspektiven. Aber sie sah auch etwas ganz anderes. Sie sah die innige Liebe vieler Menschen zu ihren Haustieren und die Verzweiflung, wenn ein Tier verunfallte oder erkrankte.

Dr. med. vet. Simone Niederhäuser arbeitete als Freiwillige ein paar Tage in der Klinik von Claw, mitten in einer der ärmsten und gefährlichsten Gegenden von Johannesburg. Sie operierte und kastrierte und jedesmal, wenn einem Patienten geholfen werden konnte, schien im Gesicht des jeweiligen Halters die Sonne aufzugehen. 🌞 Dieses unglaubliche Strahlen war Lohn für jede Unwegsamkeit.

Die desolate Situation der Tiere liess die engagierte Chirurgin nicht mehr los. Sie wollte mehr tun und gründete das Projekt „Yelanga Dog“. Yelanga bedeutet Sonne und eben diese Sonne wollte sie regelmässig aufgehen lassen für die Tiere und ihre Halter.

Seither reist sie jeden November mit einem kleinen Team nach Südafrika, um Hilfe dahin zu bringen, wo sie schon fast als Wunder gilt. Bald geht es wieder los. Mit ganz vielen wichtigen chirurgischen Notwendigkeiten im Gepäck.

2️⃣0️⃣0️⃣ Operationen sind geplant. Im Schnitt wird jede um die 5️⃣0️⃣Franken kosten. 🩺

Damit wir unser Ziel erreichen brauchen wir euch. Mit 50 Franken zauberst du eine Sonne herbei. Dürfen wir mit deinem Zauber rechnen?

1 🌞 = 5️⃣0️⃣ Franken

Wieviele Sonnen magst du übernehmen?

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Stichwort: Südafrika

Katzenelend Schweiz - die Ausreden der PolitikerSeit 2016 kämpfen wir auf dem politischen Weg für eine Kastrationspflich...
13/10/2026

Katzenelend Schweiz - die Ausreden der Politiker

Seit 2016 kämpfen wir auf dem politischen Weg für eine Kastrationspflicht, damit das Katzenelend in der Schweiz endlich nachhaltig reduziert werden kann. Wir haben immer wieder sämtliche Parlamentarier kontaktiert. Wir haben ihnen Fakten geliefert und sie zu unseren Kastrationstagen eingeladen. Ganz wenige haben Folge geleistet und sich von der Wichtigkeit einer Pflicht überzeugen lassen. Die anderen haben abgewunken. Wozu sich mit einem Thema wirklich beschäftigen?

Ja, fast alle Politiker haben eine Erklärung, warum sie gegen eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen sind. In unserem Bullsh*tbingo haben wir die häufigsten zusammengetragen:

Mehr Infos zum politischen Weg:
https://netap.ch/portfolio/kastrationspflicht-schweiz/

Mehr Infos zum Katzenelend in der Schweiz:
https://netap.ch/aktivitaeten/kastration-praevention/kastrationsprogramme-schweiz/

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 5 🇦🇱Der letzte Einsatztag und Operationstag Nummer 4 stand erneut im Zeichen der Katzen. Diese ...
12/10/2026

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 5 🇦🇱

Der letzte Einsatztag und Operationstag Nummer 4 stand erneut im Zeichen der Katzen. Diese wurden von früh bis spät untersucht, behandelt und kastriert. 68 Katzen, davon 47 Kätzinnen und 21 Kater, durchliefen unser Programm und es gab keine grösseren Komplikationen oder Zwischenfälle.

Die Zusammenarbeit und Stimmung innerhalb unseres Teams war grossartig und mit den Freiwilligen vor Ort lief auch alles wie am Schnürchen. Gemeinsam mit den Freiwilligen von JETA Tier und Mensch bildeten wir eine sehr internationale Mannschaft: Schweiz, Albanien, England, Deutschland, Australien, Frankreich, Irland, USA, Kolumbien. Alle mit dem gleichen Ziel, eine bessere Welt für die Hunde und Katzen Albaniens zu schaffen. Bezüglich Tierliebe sprechen wir alle dieselbe Sprache 💚❤️💛🩵💜🩷🧡💙

Lieder gab es auch bei den Katzen einige tragische Fälle, so zum Beispiel ein Weibchen, dass schwer misshandelt worden war und davon vermutlich ein Schädel-Hirn-Trauma davontrug. Seine Zukunft ist noch ungewiss.

Es bleibt noch sehr viel Arbeit und Elend zurück, aber wir sind zufrieden mit dem Ergebnis unseres Einsatzes. Ziel dieses Projektes ist die Etablierung eines flächendeckenden Kastrationsprogramm in Zusammenarbeit mit den Behörden, dazu wollen wir ein positives Zeichen setzen und die Vorteile aufzeigen. Sorgen macht uns die mangelnde Bereitschaft, für Programme in Albanien zu spenden. So etwas haben wir noch nie erlebt.

Wir danken von Herzen jedem, der unser Engagement in Albanien unterstützt. Es ist so bitter nötig:

www.netap.ch/spenden
Stichwort: Albanien

Das war der letzte Tagebucheintrag, das Team befindet sich wieder auf dem Rückweg in die Schweiz. Von Herzen danken wir den Einsatzkräften:

Susanna Käppeli
Andrea Schuler
Andreas Pfulg
Valerie Richard
Laura Isaza
Jill Zurbrügg
Nadine Broch
Susanne Schex

Ein riesiges Dankeschön geht an die Tierklinik Interlaken AG, die den grössten Teil des Teams stellte. Es ist grossartig, dass wir seit so vielen Jahren immer auf euch zählen dürfen!

Albanien Tagebuch Tag 4Der dritte Operationstag stand ganz im Zeichen der Katzen. 40 Katzen waren geplant. 74 Katzen war...
11/10/2026

Albanien Tagebuch Tag 4

Der dritte Operationstag stand ganz im Zeichen der Katzen. 40 Katzen waren geplant. 74 Katzen waren es schliesslich. 43 Kätzinnen und 31 Kater wurden untersucht, behandelt und kastriert. Im Gegensatz zu den Hunden haben die meisten Katzen Halter und wurden von diesen gebracht, weil sie auf unser Programm aufmerksam gemacht worden sind. Wir sind froh darüber, denn die Katzen auf den Strassen haben ihren Ursprung immer bei Haltern, die ihre Tiere nicht kastriert haben.

Erneute Gewitter haben zu Stromausfällen geführt, aber Improvisationstalent hat das Team und mit Handy-, Taschen-, und Stirnlampe wurde jeder Ausfall im Nu überbrückt.

Als am Abend alle Katzen versorgt waren, wurde noch eine weitere Hündin kastriert und ein sehr kranker Hund notfallmässig aufgenommen und medizinisch versorgt.

Es war ein sehr anstrengender Tag, der nur funktioniert hat, weil alle Hand in Hand arbeiten. Jeder gibt sein bestes, ist stets präsent, wächst über sich hinaus und hat konsequent das Ziel vor Augen: die Verbesserung der Lebenssituation der Hunde und Katzen in Durres.

Für diese Zielerreichung brauchen wir euch wirklich dringend. Jede Spende hilft, das unglaubliche Leid hier in Albanien zu lindern und noch viel mehr zukünftiges Leid zu verhindern.

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Stichwort: Albanien

Zoja - eine von vielen und doch einzigartigBei unserem aktuellen Einsatz in Albanien begegnen uns unzählige Individuen i...
10/10/2026

Zoja - eine von vielen und doch einzigartig

Bei unserem aktuellen Einsatz in Albanien begegnen uns unzählige Individuen in besorgniserregendem Zustand. So wie Zoja. Abgemagert und schwerkrank musste sie gestern notoperiert werden, denn Eiter und Blut flossen ihr aus der Va**na und wir befürchteten eine Gebärmuttervereiterung. Es war nicht sicher, ob sie die Operation überleben würde, aber sie hat es geschafft und hat die Nacht überstanden. Wir wissen noch nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird. Was getan werden kann, werden wir für sie tun. Aber wie Zoja gibt es so viele. Und doch ist jeder Hund einzigartig und hat Hilfe verdient.

Zoja führt uns einmal mehr vor Augen, wie unendlich wichtig unsere Kastrationsprogramme sind. Denn jeder Welpe, der nicht auf die Welt kommt, wird auch nie leiden müssen. Jeder Mutter, die keine Welpen mehr wird gebären müssen, wird Angst, Leid und Schmerz erspart. Jeder Hund, der aus diesem Kreislauf des Elends herausgeholt wird, kann sich endlich auf sich selbst und das eigene Überleben konzentrieren. Und das ist leider schon schwer genug.

Jede Kastration zählt. Weil jedes Leben zählt. Und dafür brauchen wir euch. Ohne euch geht es nicht.

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Stichwort: Albanien

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 3 🇦🇱Der Tag begann mit sintflutartigem Regen, starken Winden und Gewitter. Zum Glück merkten un...
10/10/2026

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 3 🇦🇱

Der Tag begann mit sintflutartigem Regen, starken Winden und Gewitter. Zum Glück merkten unsere Patienten von gestern nicht viel davon. Sie erholten sich gut geschützt von ihrem Eingriff. Allen geht es prima.

Der Tag war lang. Von früh am Morgen bis nach Sonnenuntergang arbeitete das ganze Team hochkonzentriert. Das Tagesziel von 40 Hunden wurde erreicht. 12 Rüden und 28 Hündinnen wurde untersucht, behandelt, kastriert und markiert. Erneut waren viele Spezialfälle darunter. Extra-Operationen, Tests, Spezialbehandlungen – alles gehörte zum Programm. Qualität vor Quantität. Das ist uns wichtig!

Die Hunde scheinen dankbar für die Aufmerksamkeit zu sein. Nur wenige haben Angst. Die meisten geniessen die Sicherheit, die Streicheleinheiten und den vollen Futternapf. Und das macht es so schwer, denn ein jeder wünscht sich ein Zuhause und wir können das nicht bieten. Sie gehen zurück auf die Strasse, wenigstens mit mehr Wohlbefinden, weniger Stress und ohne Parasiten. Dass all die Hunde aus dem Kreislauf des Elends herausgenommen wurden und für keinen Nachwuchs mehr sorgen werden, der in eine Welt voller Leid hineingeboren wird, spornt uns an und hilft, das Herz beim Anblick der treuen Blicke nicht ganz so schwer werden zu lassen.
Wir stehen ganz am Anfang. Ein weiter Weg liegt vor uns, um eine nachhaltige Veränderung für die Strassenhunde zu erzielen, aber gemeinsam mit JETA Tier und Mensch wollen wir diesen Weg weitergehen.

Tag 4 wird ganz im Zeichen der Katzen stehen. Denn auch das Katzenleid ist riesig und leider werden Katzen im Auslandtierschutz gern vergessen.

Dürfen wir mit deiner Hilfe rechnen, damit wir unser Engagement in Albanien weiterführen können?

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Stichwort: Albanien

Clementino – sein langer Weg zurück ins LebenEs gleicht einem Wunder, dass der zehnjährige Clementino noch lebt. Er hatt...
09/10/2026

Clementino – sein langer Weg zurück ins Leben

Es gleicht einem Wunder, dass der zehnjährige Clementino noch lebt. Er hatte einen sehr schweren Unfall, bei dem er sich multiple Beckenfrakturen und eine Verletzung zwischen dem Sprunggelenk und dem Mittelfussknochen zugezogen hat. Als er in die Tierklinik Mittelland eingeliefert wurde, konnte er weder stehen noch Urin absetzen und befand sich irgendwo zwischen Leben und Tod. Aber Clementino ist kein Kater, der aufgibt. Er hat sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft. Gestern konnte er zum ersten Mal selbständig Kot und Urin absetzen und darüber sind wir sehr glücklich.

Clementino macht gute Fortschritte und wird bald stabil genug sein, für die erste wichtige Operation. Einige der Frakturen werden vermutlich konservativ heilen, aber die Luxation muss auf jeden Fall operiert werden. Gut möglich ist, dass später noch der Oberschenkelkopf entfernt werden muss. Es wird ein langer Weg sein, bis Clementino wieder unbeschwert rumspringen darf.

Clementino ist ein waschechter Abessinier. Er ist gechippt und bei ANIS registriert. Leider aber sind die Angaben in der Datenbank nicht mehr gültig und unsere Recherchen liefen bis jetzt ins Leere. Auf die Fundmeldung bei der STMZ hat sich bisher niemand gemeldet. Und eine Vermisstenanzeige gibt es auch nicht.

Leider ist das keine Seltenheit bei Unfällen. Ob es die absehbaren Kosten sind, die Halter davon abhalten, sich zu melden? Suchen die Halter zwar nach ihrem Kater, wissen aber nichts von der ANIS und der STMZ? Oder wurde Clementino sogar bewusst entsorgt? Alles ist ungewiss.

Gewiss ist einzig: Clementino will leben. Und dafür braucht er Hilfe. Denn die Kosten, die sein Unfall nach sich zieht, werden hoch sein. Die bisherigen Kosten belaufen sich auf Fr. 2'500 und es ist davon auszugehen, dass nochmals soviel dazu kommen wird.

Der Unfallverursacher ist einmal mehr nicht bekannt. Er gehört in die Kategorie gleichgültige Menschen oder gar Feiglinge, die sich nicht der Verantwortung stellen, wenn sie ein Tier anfahren. Sich vom Unfallort zu entfernen, ohne die Polizei zu informieren, gilt als Fahrerflucht und ist eine Straftat. In den meisten Fällen würde die Versicherung des Fahrers die Tierarztkosten übernehmen, aber wenn dieser unbekannt ist, muss der Tierschutz einspringen, um Leben zu retten.

Springst du mit uns ein? Hilfst du Clementino wieder auf die Pfoten?

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Stichwort: Clementino

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 2 🇦🇱Der erste Operationstag war anstrengend. Viele sehr grosse Hunde waren unsere Patienten, fa...
09/10/2026

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 2 🇦🇱

Der erste Operationstag war anstrengend. Viele sehr grosse Hunde waren unsere Patienten, fast alle gezeichnet von einem harten Leben auf der Strasse. Mittelmeerkrankheiten wie Ehrlichiose, Anaplasmose, Herzwurm oder Leishmaniose sind weit verbreitet. Übertragen werden diese Krankheiten durch Parasiten und führen unbehandelt zu schweren Organschäden, dramatischen Beeinträchtigungen oder zum qualvollen Tod. Umso wichtiger ist die regelmässige Behandlung mit Antiparasitika und wir sind glücklich, dass wir vorab in der Lage waren, eine riesige Lieferung von wertvollen Spot-on Präparaten zu organisieren.

Viele der Hunde sind sehr lieb und zutraulich. Aber auch einige sehr scheue bis wilde Tiere waren dabei. Dank der guten Organisation und Aufgabenteilung (Administration, Vorbereitung, Anästhesie, Medikation, Chirurgie, Recovery, Instrumentenaufbereitung) ist sichergestellt, das jedes einzelne Tier umfassend betreut wird und ruhig und konzentriert gearbeitet werden kann. Teamwork und Stimmung sind top. Getrübt wird die Motivation höchstens durch das Bewusstsein der limitierten Möglichkeiten. Albanien steht offenbar in der Gunst der Spender sehr weit unten, was unsere wichtige Arbeit leider ziemlich erschwert.

Unser Ziel von 40 Hunden konnten wir aufgrund der vielen Spezialfälle nicht erreichen. Aber 32 Patienten wurden nicht nur kastriert, sondern rundumversorgt mit vielen kleinen oder grösseren Spezialeingriffen/-behandlungen. Sie sind alle gut aufgewacht, haben gegessen und sehen einem Leben mit weniger Stress und einem viel besseren Allgemeinbefinden entgegen.
Wir freuen uns auf den zweiten Operationstag.

Euch bitten wir inständig um Unterstützung. Wenn wir eine echte Veränderung erzielen wollen für die Hunde und Katzen in Durres, dann geht das nur mit eurer Hilfe. Jeder Betrag zählt und macht für die Tiere, die niemanden haben, einen Unterschied.

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Stichwort: Albanien

Kyburg - Schloss, Dorf, KatzenhotspotKyburg ist ein Dorf. Kyburg wird auch ein Schloss unweit von Winterthur genannt. Un...
08/10/2026

Kyburg - Schloss, Dorf, Katzenhotspot

Kyburg ist ein Dorf. Kyburg wird auch ein Schloss unweit von Winterthur genannt. Und Kyburg ist das Zuhause von unendlich vielen Katzen. Im Laufe der Zeit haben wir hier weit über 100 Katzen eingefangen, untersucht, behandelt, geimpft, markiert und kastriert. Über 50 Katzen aus Kyburg mussten wir in der Vergangenheit umplatzieren, weil sie nicht zurück in ihr Revier konnten. Viele dieser Katzen brauchten zudem mehr als das "normale" Programm. Abertausende von Franken haben wir für Kyburgs Katzen ausgegeben und bestimmt auch um die 1000 Stunden Arbeit investiert.

Wieder ist eine neue Mama mit Kitten aufgetaucht. Wieder mussten wir ausrücken. Zum Glück schauen die netten Leute vor Ort gut zur Mama. Sie durfte nach der Kastration zurück. Und da die Kleinen schon 12 Wochen alt sind, haben wir diese unserem Partner, dem Tierschutzverein Romanshorn, übergeben dürfen. Damit sie ein schönes Zuhause finden. Was für ein Glücksfall, denn noch immer gibt es kaum Plätze, weder für Kitten, noch für erwachsene Katzen.

Orte wie Kyburg gibt es unendlich viele in der Schweiz. Orte, an denen wir jedes Jahr von neuem kastrieren müssen, weil ständig neue Tiere auftauchen. Weil Privathalter und Landwirte viel zu wenig kastrieren. Und solange die Politik mit dem Katzenelend einverstanden ist und sich einen Deut um die Probleme, die Leiden und die Not schert, so lange wird sich leider auch nichts ändern.

Falls jemand für die Mama ein Startpaket übernehmen möchte, wäre das sehr willkommen

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 1 🇦🇱Unser Team ist sicher in Tirana gelandet und gleich weiter nach Durres, zu unserem Partner ...
08/10/2026

🇦🇱 Albanien Tagebuch Tag 1 🇦🇱

Unser Team ist sicher in Tirana gelandet und gleich weiter nach Durres, zu unserem Partner JETA Tier und Mensch gefahren. Alle sind voller Motivation und Vorfreude.

Der Aufbau eines funktionierendem Kastrationszentrums mit Tierarztpraxis im JETA Tierheim hat sich seit unserem ersten Einsatz sehr viel weiterentwickelt. Das ist kein Vergleich mehr zum herausfordernden Start im Mai 2024. Mit einem so engagierten Partner macht unsere Arbeit grosse Freude!

Mittlerweile bieten die Räumlichkeiten, die festgelegten Abläufe und das professionelle Material sehr gute Voraussetzungen, um den Strassentieren zu helfen und ein Vorbild für nachhaltigen Tierschutz zu sein.

Leider ist Albanien in der Lösung der Strassentierproblematik noch weit zurück und die Not ist gross. Der Anblick so vieler streunenden, kranken, verletzen Tiere ist auch nach vielen Einsätzen emotional fordernd. Man gewöhnt sich nie daran. Aber das treibt uns eben auch an, professionelle Kastrationsprogramme zu etablieren.

Nach der Ankunft im Tierheim hat sich das Team kurz eingerichtet und sich dann an die Strände von Durres begeben, um herrenlose Hunde einzufangen, die schon am anderen Tag das Programm durchlaufen sollen. Dabei kam auch die Hundefalle, die wir JETA überlassen hatten zum Einsatz. Sehr viele Hunde sind unglaublich liebenswert, einer sprang gleich selbst ins Auto. Aber einige sind verständlicherweise misstrauisch, so dass die Falle gute Dienste leistet.

Das JETA-Team begab sich zur gleichen Zeit in die Stadtviertel, um dort Streuner zu sichern. Die Saison ist vorbei und die Hunde, die im Sommer reichlich Futter finden, sind nun hungrig, durstig und mager. Leider sehen wir auch viele Hautprobleme und Lahmheiten. Das mitgebrachte Futter und Wasser sowie Streicheleinheiten wurde dankbar angenommen!

Beim letzten Einsatz hatten wir uns eine Möglichkeit gewünscht, die einzelnen Tiere noch besser dokumentieren zu können. JETA Volunteer Tom hat in der Folge eine App entwickelt, auf dem jedes gesicherte Tier mit Foto, Standort, relevanten Infos zu Gesundheit und Geschichte dokumentiert werden kann. Was für eine tolle Idee und ein sehr hilfreiches und sinnvolles Hilfsmittel! Wir sind gespannt auf den ersten Kastrationstag - viel Arbeit wartet!

Der riesigen Anzahl Tiere, um die wir uns kümmern wollen, steht ein winziges Budget gegenüber. Albanien scheint nicht auf der Prioritätenliste unserer Spender zu stehen. Deshalb bitten wir euch von Herzen: Helft den Hunden und Katzen in Albanien mit eurer Spende.

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Stichwort: Albanien

Adresse

Vogelsangstrasse 32
Egg
CH-8133

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