08/03/2026
Heute ist feministischer Kampftag.
Es gibt tausende Gründe, warum wir für Frauenrechte kämpfen müssen – hier einige davon:
⚫️2026 wurden in der Schweiz bereits 5 Femizide registriert (Stand 8. März). Noch immer fehlt es an wirksamer Prävention und konsequentem Schutz. (Quelle: stopfemizid.ch)
⚫️Weltweit wird fast alle 10 Minuten eine Frau oder ein Mädchen von einem Partner oder Familienmitglied getötet. Das sind 137 pro Tag. Jeden Tag. (Quelle: unwomen.org)
⚫️Frauen verdienen in der Schweiz durchschnittlich 16.2% weniger als Männer – rund 1364 Franken pro Monat. Das schwächt ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und ihre Altersvorsorge. (Quelle: ebg.admin.ch)
⚫️Im Januar 2026 führten die Taliban ein Gesetz ein, das Ehemännern erlaubt, ihre Ehefrauen körperlich zu bestrafen – solange keine „gebrochenen Knochen oder offenen Wunden“ entstehen. Das ist keine Kultur. Das ist staatlich legitimierte Gewalt. (Quelle: ndtv.com)
⚫️Frauen leisten durchschnittlich 57.2 Stunden Arbeit pro Woche, 61 % davon unbezahlt. Bei Männern sind es 5.3 Stunden, mehrheitlich bezahlt. Care-Arbeit bleibt überwiegend weiblich – und unsichtbar. (Quelle: bfs.admin.ch)
⚫️Im Sudan haben die Rapid Support Forces (RSF) systematisch sexualisierte Gewalt verübt. Dies ist kein „Kollateralschaden” in einem Krieg, sondern Strategie. (Quelle: www.amnesty.org)
⚫️In Frankreich wurden Dominique Pelicot und 50 weitere Männer wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe verurteilt – Väter, Ehemänner, Berufstätige – Feuerwehrmann, Journalist, Pfleger, Soldat, Unternehmer. Gewalt entsteht nicht nur durch „Monster“, sondern in alltäglichen Machtstrukturen – und im Schweigen, das sie schützt. (Quelle: bbc.com)
Die Liste ist länger. Darum: Kämpfen wir weiter. Nicht nur am 8. März. 💜💛🖤