humanrights.ch - Menschenrechte Schweiz

humanrights.ch - Menschenrechte Schweiz Der Verein humanrights.ch hat sich die Sensibilisierung und Information über Menschenrechtsthemen in der Schweiz zum Ziel gesetzt.

humanrights.ch steht für die Menschenrechte ein – unabhängig, leidenschaftlich und kompetent. Wir informieren, beraten und stärken diejenigen, die sich für ihre eigenen Rechte und für die Rechte anderer einsetzen – in der Öffentlichkeit, in der Politik, in der Justiz, in Organisationen und Bewegungen, in der Bildung. humanrights.ch stärkt das Bewusstsein über die Menschenrechte in einer Zeit, in d

er diese unter Druck geraten – weltweit, aber auch in der Schweiz. Unsere Vision bleibt: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Wir stellen Knowhow zur Verfügung, damit die Menschenrechte in der Schweiz und von der Schweiz aus durchgesetzt und weiterentwickelt werden können. humanrights.ch nimmt die Verfassung und die Behörden beim Wort. Menschenrechte sind das Fundament für ein demokratisches Zusammenleben und der Kompass für gerechte und friedliche Verhältnisse für alle. Auch in unserem Land werden Menschen diskriminiert und Menschenrechte missachtet. humanrights.ch informiert und sensibilisiert: Wir bieten auf unserer Informationsplattform aktuelle, gut verständliche und umfassende Artikel über Menschenrechtsprobleme in der Schweiz. humanrights.ch macht Menschenrechtspolitik: Wir koordinieren die NGO-Plattform Menschenrechte von über 80 schweizerischen NGO. Wir verfassen Schattenberichte an internationale Vertragsorgane und setzen uns mit gemeinsamer Stimme für starke Institutionen zum Schutz der Menschenrechte ein. humanrights.ch vernetzt: Gemeinsam mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus leiten wir das «Beratungsnetz für Rassismusopfer». Die schweizweite Vernetzung stärkt den Diskriminierungsschutz in der Schweiz. humanrights.ch verhilft Menschen zu ihrem Recht: Wir verschaffen Menschen im Freiheitsentzug und ihren Angehörigen im Kanton Bern Zugang zu einer kompetenten unabhängigen Rechtsberatung. Mit unserer Anlaufstelle für strategische Prozesse unterstützen wir Betroffene, Anwält*innen und weitere Fachpersonen aus der Menschenrechtspraxis, Rechte vor Gericht durchzusetzen und damit die Grund- und Menschenrechtskonformität der Gesetzesgrundlage in der Schweiz zu fördern.

📚 Racisme dans la formation professionnelle: un apprenti·x·e sur trois est concerné·x·eUne contribution de Félicia Fasel...
16/06/2026

📚 Racisme dans la formation professionnelle: un apprenti·x·e sur trois est concerné·x·e

Une contribution de Félicia Fasel, Hilmi Gashi et Nivalda Still dans le Rapport sur le racisme 2025 montre que la discrimination raciste est une réalité pour de nombreuses personnes en apprentissage en Suisse. Cette contribution s’appuie sur une étude participative menée par le syndicat Unia auprès de plus de 1100 apprenti·e·x·s, qui ont partagé leurs expériences et leurs points de vue sur la qualité de la formation professionnelle.

Les résultats sont alarmants : 35 % des personnes interrogées déclarent avoir subi une discrimination raciste pendant leur apprentissage, dont 12 % de manière régulière. Les apprenti·e·x·s sont ainsi nettement plus souvent confronté·e·x·s au racisme que l’ensemble de la population.

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📚 Rassismus in der Berufsbildung: Jede dritte lernende Person betroffenEin Gastbeitrag von Fasel Félicia, Hilmi Gashi un...
11/06/2026

📚 Rassismus in der Berufsbildung: Jede dritte lernende Person betroffen

Ein Gastbeitrag von Fasel Félicia, Hilmi Gashi und Nivalda Still im Rassismusbericht 2025 zeigt: Rassistische Diskriminierung ist für viele Lernende in der Schweiz Realität. Grundlage des Beitrags ist eine partizipative Studie der Gewerkschaft Unia mit über 1’100 Auszubildenden, die ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Qualität der Berufsbildung eingebracht haben.

Die Ergebnisse sind alarmierend: 35 % der befragten Lernenden geben an, während ihrer Lehre rassistische Diskriminierung erlebt zu haben, 12 % sogar regelmässig. Damit sind Auszubildende deutlich häufiger von Rassismus betroffen als die Gesamtbevölkerung.

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🚨Ein neuer Bericht der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) bestätigt gravierende Missstände in Berner ...
01/06/2026

🚨Ein neuer Bericht der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) bestätigt gravierende Missstände in Berner Gefängnissen: Überbelegung, fehlende Privatsphäre, untragbare Hygiene und ungenügende psychiatrische Versorgung.

humanrights.ch und die Demokratischen Jurist*innen Bern fordern: Menschenrechte gelten auch für Gefangene! Der Regierungsrat muss Verantwortung übernehmen und endlich handeln.

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📷Bild: Ausschnitt der Titelseite des neuen Berichts der NKVF

📞 Beratungsarbeit 2025: Hohe Nachfrage, strukturelle Probleme und prekäre ZukunftDie unabhängige Beratungsstelle für Men...
27/05/2026

📞 Beratungsarbeit 2025: Hohe Nachfrage, strukturelle Probleme und prekäre Zukunft
Die unabhängige Beratungsstelle für Menschen im Freiheitsentzug und ihre Angehörigen war auch 2025 stark gefordert. Die Zahl der Anfragen blieb hoch, während die personellen und finanziellen Ressourcen weiter abnahmen.

Besonders Themen wie Gesundheitsversorgung in Haft, überfüllte Gefängnisse, Suizidprävention und menschenrechtliche Fragen prägten die Beratungsarbeit.

⚖️ Gleichzeitig engagierte sich die Beratungsstelle in strategischen Verfahren, Vernetzungsarbeit und der Sensibilisierung von Öffentlichkeit, Politik und Behörden. Der Bericht zeigt deutlich: Der Bedarf an unabhängiger Rechtsberatung im Freiheitsentzug wächst – doch die Zukunft der Beratungsstelle bleibt aufgrund der prekären Finanzierung ungewiss.

Unser neuer Jahresrückblick gibt Einblick in die Herausforderungen, Entwicklungen und menschenrechtlichen Schwerpunkte der Beratungsarbeit 2025.

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Der Tod von Theo W. wirft Fragen zum Umgang mit   Menschen in Kliniken und den Behörden auf.💬 Im Interview erklärt der A...
19/05/2026

Der Tod von Theo W. wirft Fragen zum Umgang mit Menschen in Kliniken und den Behörden auf.

💬 Im Interview erklärt der ADHS-Experte und Laufbahnberater Markus Mäder, warum Neurodivergenz wie ADHS oder ASS oft nicht ausreichend erkannt oder verstanden wird. Fehlende Fachkenntnisse, Reizüberflutung und der Umgang mit Meltdowns können laut ihm zu (tödlich endenden) Eskalationen führen, die vermeidbar wären.

🚨Mäder kritisiert zudem, dass häufig einzelne Symptome behandelt werden, statt neurobiologische Ursachen mitzudenken. Es brauche mehr individuelle, kontinuierliche und ursachenorientierte Betreuung.

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📱Dürfen Polizeieinsätze von Zeug*innen gefilmt werden? Mit dieser Frage musste sich das Bundesgericht im Zusammenhang mi...
11/05/2026

📱Dürfen Polizeieinsätze von Zeug*innen gefilmt werden? Mit dieser Frage musste sich das Bundesgericht im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz in einem Zürcher Rückkehrzentrum befassen. Eine Begleiterin hatte die Kontrolle und Festnahme eines Betroffenen mit ihrem Mobiltelefon dokumentiert – worauf die Polizei einschritt, das Filmen untersagte und mit einer Abführung drohte.

⚖️Das Bundesgericht stellt nun klar: Bereits bei einem minimalen Tatverdacht gegen Amtsträger*innen muss eine strafrechtliche Untersuchung eröffnet werden. Der Entscheid stärkt damit die rechtsstaatliche Kontrolle polizeilichen Handelns und betont die Bedeutung verfahrensrechtlicher Garantien – insbesondere auch im migrationsrechtlichen Kontext.

Unser neue Artikel ordnet das Urteil juristisch und menschenrechtlich ein.

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Wir haben Anfangs April eine Eingabe beim UN-Hochkommissariat für Menschenrechte gemacht – ausgelöst durch wiederholte r...
16/04/2026

Wir haben Anfangs April eine Eingabe beim UN-Hochkommissariat für Menschenrechte gemacht – ausgelöst durch wiederholte rassistische Vorfälle, besonders im Fussball. Diskriminierung ist auch im Schweizer Sport Realität und ein strukturelles Problem.

Die Stellungnahme basiert auf dokumentierten Fällen, zivilgesellschaftlicher Expertise sowie unserer Petition mit der Fussballerin und .

Wir fordern wirksame Massnahmen gegen Rassismus im Sport und die konsequente Umsetzung bestehender Regeln.

➡️Hast du die Petition schon unterschrieben?

In unserem neuen Artikel beleuchten wir den Fall H.K. und die Frage, wie die Schweiz mit Konkubinatspaaren in der Sozial...
14/04/2026

In unserem neuen Artikel beleuchten wir den Fall H.K. und die Frage, wie die Schweiz mit Konkubinatspaaren in der Sozialhilfe umgeht.

Obwohl keine gesetzliche Unterhaltspflicht besteht, werden Einkommen innerhalb des Haushalts angerechnet – mit weitreichenden Folgen für die Existenzsicherung.

Das Bundesgericht stützt diese Praxis und argumentiert, dass staatliche Hilfe nur greift, wenn keine anderen Mittel verfügbar sind. Aus menschenrechtlicher Sicht ist diese Praxis problematisch: Sie kann das Existenzminimum relativieren, Kinder finanziell benachteiligen und das Familienleben erheblich belasten.

Der Fall ist aktuell beim Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte hängig.

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Im Regionaljournal Baselland vom 7. April 2026 äussert sich Nora Riss, Leiterin des Beratungsnetzes für Rassismusopfer b...
09/04/2026

Im Regionaljournal Baselland vom 7. April 2026 äussert sich Nora Riss, Leiterin des Beratungsnetzes für Rassismusopfer bei humanrights.ch, zum Fall vom Basler Polizisten, der verurteilt wurden, nachdem er mutmasslich mehrere Migranten misshandelt haben sollen. Vor Ostern hatte die Basler Polizei weitere drei beteiligte Beamte freigestellt, gegen die die Staatsanwaltschaft jetzt ermittelt.

Riss ordnet den Entscheid als wichtiges Signal im Umgang mit rassistischer Polizeigewalt ein und betont die Bedeutung einer konsequenten Aufarbeitung solcher Fälle.

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Die Ersatzfreiheitsstrafe trifft vor allem Menschen in prekären Lebenslagen – etwa beim Fahren ohne gültigen ÖV-Fahrausw...
08/04/2026

Die Ersatzfreiheitsstrafe trifft vor allem Menschen in prekären Lebenslagen – etwa beim Fahren ohne gültigen ÖV-Fahrausweis. Wer nicht zahlen kann, landet im Gefängnis.

Um dieser Kriminalisierung von Armut entgegenzuwirken, hat der Verein Freiheitsentzugskritik den «Freiheitsfonds Schweiz» lanciert und die Petition «Kein Gefängnis für Armut» gestartet. Die Forderung: Verkehrsbetriebe sollen künftig auf Strafanzeigen bei Fahren ohne Ticket verzichten.

📢 Aktionstag am 13. April in Bern:
16:30 Uhr – Petitionseinreichung beim SBB-Hauptsitz
18:00 Uhr – Apéro im Polit-Forum
19:00 Uhr – Podiumsdiskussion

➡️Unterschreibe die Petition und komm vorbei!

Adresse

Hallerstrasse 23
Bern
3012

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