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Kuscheltime 🥰 gute Nacht
26/10/2026

Kuscheltime 🥰 gute Nacht

Hundelaufband - Empfehlungen gesucht 🙏🏼Wer kann uns ein gutes Hundelaufband empfehlen (auch für grosse Hunde geeignet)?D...
20/10/2026

Hundelaufband - Empfehlungen gesucht 🙏🏼

Wer kann uns ein gutes Hundelaufband empfehlen (auch für grosse Hunde geeignet)?

Da es mit manchen Hunden zu gefährlich ist, sich aufs Rad zu setzen oder den Hund laufend an sich gebunden zu haben (dafür wird es mit meinem Gewicht schon bei 20kg Hund fast unmöglich, im Laufen zu stoppen, wenn der Hund wirklich weiterlaufen will). Das Anspannen vor unseren Saccowagen mit nachgerüsteten Bremsen ist grundsätzlich zwar möglich, ist im Aufbau aber teils schwierig, Zeitaufwendig und nicht jeder Hund mag das grosse Gesamtgewicht dann auch ziehen, respektive ist das bei zB nach/bei Verletzungen und für den langsamen Muskelaufbau auch keine Option. Wetter/Temperatur, Reizlage und Wegbeschaffenheit machen es teils auch zusätzlich schwierig oder situtiv Training nicht möglich.

Viel einfacher und variabel im Einsatz ist ein Laufband. Drinnen unabhängig von Wetter/Temperatur einsetzbar.
Gerade Hunde die stark auf Reize reagieren könnten so in reizarmer und gewohnter Umgebung ein Lauftraining bekommen, was ansonsten kaum oder nicht möglich ist.
Ich selbst werde nicht jünger, wenn mehrere Hunde (einzeln) etwas mehr oder eben schnellere Bewegung brauchen, komme ich auch an meine körperlichen Grenzen. Geeignete Gassigänger*innen zu finden ist so eine Sache und bei einigen Hunden hier leider kaum möglich und/oder vertretbar (von der Verantwortung her).

Uns interessieren vor allem Hinweise von zB Hundephysio und Hundesportler*innen, die Laufbandtraining Erfahrungen haben und uns Tipps für ein gutes Gerät geben können.
Wir zahlen gerne "etwas mehr" (natürlich ist unser Budget stark begrenzt und wir suchen auch noch Sponsoren, die etwas an ein Hundelaufband beisteuern), dafür ist es gut und langfristig brauchbar.

Was wir brauchen:

- "transportabel" (heisst, von einem Raum in einen anderen zügeln möglich ohne auseinanderbauen)
- nicht all zu "gross" (zB Zusammenklappbar zum Verstauen.)
- auch für grosse Hunde geeignet (50kg plus)
- verschiedene Laufprogramme, ev auch mit Neigungseinstellung

Bei unserer Recherche stach der DogPacer hervor. Wer hat da Empfehlungen? Oder gute Alternativen?

Hinweis zum Bild:
Das dient der Aufmerksamkeit und zeigt die Verbiegungen, die beim mit wenigen Metern "Anlauf" in einen (bekannten) Drahtgeflecht-Zaun rennen entstanden sind. Ein Draht des Zaunes ist auch gerissen.. Dem Hund ist zum Glück nichts weiter passiert - was aber durchaus hätte sehr blöd enden können..
Unsere Schützlinge sind nun mal teilweise sehr "speziell" und ihr Verhalten weicht halt eben von Normalverhalten ab. Wir sprechen bei einigen nicht umsonst von Verhaltensstörungen..
Es ist vielleicht nicht leicht zu verstehen, weshalb Fahrradfahren oder CaniCross da nicht zur Debatte steht, ausser man hat Erfahrungen mit solchen "besonderen" Hunden..

SIKARI  - sucht PatenUnsere Kleinste. Ihre Entwicklung hält nach wie vor an. Ihre Themen sind vor allem Ängste und Traum...
07/10/2026

SIKARI - sucht Paten

Unsere Kleinste. Ihre Entwicklung hält nach wie vor an.
Ihre Themen sind vor allem Ängste und Traumafolgestörungen. Ihre Bindungsstörung und Entwicklungstraumatisierung heilt nur ganz langsam über die Jahre. Aber sie heilt. Wohl nie ganz, aber darum geht es nicht. Heilung ist kein Zustand des "nicht geschehen seins", kein "vergessen was war", kein "ungeschehen machen" - das geht nicht. Manche Verletzungen hinterlassen nun mal Narben. Narben auf der Seele. Manche Narben brauchen immer wieder Pflege und angemessene Versorgung, um nicht auch Jahre später noch Probleme zu verursachen.
Jeder kleine Schritt, jede kleine Verbesserung ist unglaublich wertvoll.
Es geht um Integration. Um Akzeptanz. Um Wachstum und Entwicklung. Es geht darum, neue und korrigierende Erfahrungen machen zu können. Es geht um Beziehung.

Wie weit ihre kleinhundespezifischen neurologischen Erkrankungen/Fehlbildungen auf ihr Verhalten Einfluss nimmt, ist schwer zu sagen.

Danke Sikari, dass ich Dich auf diesem Weg begleiten darf ❤️🙏🏼

05/10/2026

Mato

Er ist nicht dumm und wenn er was "haben will", findet er Wege.
Soweit sogut.
Nur verletzt er sich dabei jeweils auch immer wieder und lernt nix draus, respektive sind die Impulse, sich zu "belohnen" stärker als seine Selbstbeherrschung trotz teils heftiger/schmerzhafter Lernerfahrungen und Verboten meinerseits.
Hier beim Apfelbaum sind es meist Stürzte auf den Rücken beim gerade hochspringen mit nicht idealem Schwung und neu nun Kratzer von der steilen Hütte beim drauf springen.
Beim Zwetschgenbaum der früher noch Äste über den Terrassenbereich hinaus hatte, stürzte er mehrfach 2-3m kopfüber runter und verletzte sich, was ihn nicht daran hinderte, das gleich oder halt am nächsten Tag erneut und erneut zu probieren..

Unter wirksamer ADHS Medikation sind solche Verhaltensweisen und Selbstgefährdungen deutlich weniger. Zum Glück.

ZELDA - Zuhause gesuchtSie hat sich wunderbar entwickelt und wartet schon fast 2,5 Jahre bei uns auf ein passendes Zuhau...
04/10/2026

ZELDA - Zuhause gesucht

Sie hat sich wunderbar entwickelt und wartet schon fast 2,5 Jahre bei uns auf ein passendes Zuhause bei Menschen die ihr Grenzen setzen und ihr vor allem Sicherheit und Führung geben.
Zelda ist eine wundervolle Hundedame mit ein paar Ecken und Kanten, für hundeerfahrene Menschen, die souverän mit beiden Beinen im Leben stehen ist Zelda gut zu führen und zu halten. Nicht zu Kindern, Katzen oder souveräner, gut erzogener Zweithund nach Sympathie und je nach Management machbar.

Wo steckt nur dieser Mensch oder diese Menschen, die Zelda endlich ein passendes Zuhause bieten?

Mehr Infos in Ihrem Album oder auf bringupaw.com

04/10/2026

Mato

Manche Menschen die Mato zum Beispiel im Mantrail erlebt haben, oder unter Medikation gut geführt oder auch sonst mal, können sich kaum vorstellen, dass er auch Aggressionsthemen hat. Er ist enorm offen bei allen Menschen. Und distanzlos. Er "begrüsst" jeden Menschen erst mal überschwänglich und "drüber" als wäre es sein lange nicht gesehener "best buddy". Nicht wie das ein "normaler" Hund machen würde. Nicht wie ein Hund der erzogen wurde und dem Anstand vermittelt wurde. Nicht wie viele Rottweiler, die rassentypisch bei Fremden erst mal reserviert und eher misstrauisch sind. Mato ist anders und kann sich durch seine Störungen eben oft nicht "normal" verhalten. Der Unterschied zwischen problematischem Verhalten und Verhaltensstörungen ist oft nur mit geübtem Blick und genauem Hinschauen zu erkennen.

Was aber dann doch auch Rotti-typisch ist, sind seine Statusthemen. Er kann sehr gut an Menschen hochstehen in freudiger, distanzloser Art, dann beginnen zu Klammern und dann fletscht er einem ins Gesicht und der Status"kampf" ist eröffnet. Diese Momente sind schon länger kein Thema mehr, aber gleichwohl braucht er klare Regeln und nicht zu viel Freiheit, damit er nicht auf die Idee kommt, da wieder ein Fass zu öffnen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Mato nie zur Vermittlung stand - Menschen die ihn führen können und sich das "antun" wollen, sind rar. Denn im "Kleinen" testet er das immer mal aus und ohne wirksame Medikation ist er für normale Hundehaltende nicht tragbar.

In der Medikamentenpause kamen nun immer wieder kleine Ansätze seiner Statusthemen hervor. Nicht weil die Führung oder Regeln anders waren, sondern weil seine Selbstbeherrschung oft nicht funktioniert. Eines der verschiedenen Symptomen von ADHS. In diesem Video ging es ohne körperliche Korrektur meinerseits.
Er drückte sich richtig fest auf meine Beine, klar er mag ganz eng Kontaktliegen, in dieser Situation waren wir aber weit weg von Kontaktliegen. Es tat mir auch weh, so drückte er. Er war ganz klar sehr körperlich, trotz meinem von Anfang an signalisiertem "jetzt nicht". Als ich dann sass, schmiss er sich regelrecht auf meine Beine. Das kann er mit unterschiedlichen Emotionen und vor allem Absichten. Da zu spüren was wann das Thema ist, ist wichtig. Wenn er Nähe braucht, weil er sich selbst nicht spürt oder halten kann wäre es fatal, ihn jeweils strickt wegzuschicken, dann ist es eine Art "Hilferuf" und manchmal ist es eben was anderes und wird zur Statusfrage, was übrigens auch jeweils sehr schnell wechseln kann. Weil es mich schmerzte, schob ich ihn etwas beiseite, was ihm nicht passte und dies kommunizierte er mir auch ganz klar. Auch Grenzen setzen ist etwas, was Hunde tun sollen und dürfen, diese Situation hat aber nichts mit seiner zu wahrenden Grenze zu tun, sondern es ist meine die hier von ihm massiv überschritten wird. Kommt in so einer Situation keine ebenso klare Antwort - kriegt man ziemlich schnell ein mächtiges Problem. Was dann nicht selten in Storys endet, dass einem der Hund nicht aufs Sofa oder in die Wohnung lässt.. oder es eben zum körperlichen Durchsetzen der Regeln des Hundes gegenüber des Menschen mit seinen 42 Argumenten kommt.

Ah und um das auch gleich zu erwähnen, statusbedingte Aggression ist eher eine Ausnahme, jedenfalls hatten hier nur wenige Hunde mit Aggressionproblematik diese auch im Statusbereich. Aber auch das gibt es und das muss entsprechend beantwortet und vor allem im Alltag gelebt werden. Mit einmal "feste draufhauen" löst man kein Problem. Der alltägliche Umgang macht den Unterschied, nebst der entsprechenden Reaktion in den Momenten, in denen der Hund den Status in Frage stellt. Und nein, auch da muss es oft nicht körperlich sein, manchmal aber schon.

Es ist hoch beunruhigend, dass sich das Hundewesen weit in ein Extrem rein entwickelt. Gut haben wir die "alte Schule" hinter uns gelassen, das Gegenteil ist nicht minder schädigend.
Menschen neigen so unglaublich stark zum schwarzweiss Denken - das verursacht so viel Leid.
Wie so oft liegt der "goldene Weg" irgendwo in der Mitte und muss individuell an die beteiligten Individuen und die Situation angepasst werden. Manche brauchen maximal mal eine hochgezogene Augenbraue und andere brauchen auch mal körperliche Interventionen in unterschiedlichen Stärken.
Ähnlich wie bei uns Menschen.
Aber ja, der "Trend" ist teilweise weit übers Ziel hinausgeschossen..

Nur nach Absprache nehmen wir gerne Futterspenden an, sofern wir wissen oder davon ausgehen können, dass sie von unseren...
02/10/2026

Nur nach Absprache nehmen wir gerne Futterspenden an, sofern wir wissen oder davon ausgehen können, dass sie von unseren Schützlingen vertragen werden. Da einige nur wenige ausgewählte Futter vertragen, einige diverse "Ausschlüsse" betreffend Futterbestandteilen haben und aktuell nur Naru alles zu vertragen scheint, sind wir oft eher am dankend abwinken. Denn die Futter die wir zukaufen findet man sogut wie nie in Futterspenden. Diesmal bekamen wir Futter für Amiro, Sikari, Naru und ev Mic und Imala und es gab auch noch etwas Katzenfutter dazu. Bei den Katzen ist es zum Glück bisher nur Keisha, die Futtermittelallergien zeigt

Danke ZOOCIAL 🙏🏼

KeishaHeute war wieder Blutentnahme nach der vierwöchigen B12 Spritz-Pause. Sie hat 500 Gram zugenommen in diesen 4 Woch...
01/10/2026

Keisha

Heute war wieder Blutentnahme nach der vierwöchigen B12 Spritz-Pause. Sie hat 500 Gram zugenommen in diesen 4 Wochen 🎉

Keisha geht auch wieder mehr und weiter weg raus. Es geht ihr besser. 🙏🏼

Wir versuchen noch immer herauszufinden, was sie nicht verträgt an Futterbestandteilen. Geflügel scheint gar nicht gut zu sein und ist leider in den meisten Futter enthalten. Auch Milchprodukte scheinen für sie nicht geeignet zu sein..

Drinnen habe ich schon länger nun verschiedene Futterspender, mit verschiedenen Futtersorten und nicht mehr die verschiedenen Sorten gemischt. So kann sie auswählen, denn ich glaube sie kriegt teilweise Bauchschmerzen, dann verweigert sie jeweils manche Futter. Wäre schön, wenn sie so instinktiv ein Futter wählt, dass sie verträgt. Durchaus möglich. Natürlich ist eine strickte Diät nicht möglich, da sie auch Zugang zu den anderen Futter hat.
Beim Nassfutter das Selbe, ich gebe ihr zwar jeweils etwas ohne Geflügel oder Milchprodukte (Fisch bevorzugt sie) aber sie kann natürlich auch an den anderen Näpfen fressen.

Wir sind sehr gespannt, was der B12 Spiegel macht.
Für Keisha kaufen wir nun auch immer mal entsprechende Futter zu. Ebenso wie für die meisten unserer Hunde, da fast alle irgendwelche Allergien haben - manche mehr, manche weniger.

************

Danke für einen Beitrag an die laufenden Tierarzt und Futterkosten 🙏🏼

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PeppoEine ganz simple Kastration kann bei verhaltensoriginellen Hunden ihre Tücken bergen.Peppo hat eine neurologische d...
01/10/2026

Peppo

Eine ganz simple Kastration kann bei verhaltensoriginellen Hunden ihre Tücken bergen.
Peppo hat eine neurologische degenerative Erkrankung (ihm fehlt ein wichtiger Bereich im Gehirn), die ihn geistig und körperlich behindert.
Er ist unter anderem sehr sensitiv (empfindlich) bei/mit Berührungen und er ist auch Lernbehindert.
Der Halskragen verursachte beim An- und Ausziehen ziemliche Panikanfälle. Peppo machte es aber besser, als befürchtet, mit dem Kragen. Dass er anfänglich etwas gefreezt war, wenn er ihn trug hatte auch Vorteile, er sollte sich ja eh ruhig verhalten und nicht rumrennen oder ähnliches.

Pflaster auf der frischen Naht - für Peppo sind Pflaster, Verbände und ähnliches (ebenso wie ihn sein Halsband, dass er 24/7 trägt und auch sein Geschirr noch immer stört, andere Geschirre gehen gar nicht und am Halsband anbinden auch nicht..) ein sehr grosser Störfaktor.
Jedenfalls, am Abend nach der Kastration schrammte er sich seinen Hodensack absichtlich und mit Druck über die Gartenplatten, wohl um das störende Gefühl des Pflasters los zu werden. Das Pflaster löste sich teilweise, der Hodensack war aufgeschürft und die Naht offen (Bilder in den Kommentaren).
Wunddesinfektion und fotografisches Festhalten. Freitagabend, aber kein Fall für den Notfall, da die Naht nur ca 1cm offen war und er eh schon Antibiose und auch entzündungshemmendes Schmerzmittel hatte. Am Samstag morgen wieder Wundreinigung, der Rest des Pflasters hatte er sich nachts wohl auf dem Bettchen abgerubbelt. Fotos auch an unsere Tierärzte geschickt und angerufen. Ich fand es sieht schon deutlich besser aus, die Wunde war schon leicht zu"geklebt" und von meiner Seite her war ein Kontrollbesuch oder weiteres beim Tierarzt nicht notwendig. Das sah auch die Tierärztin so. Mehrfach täglich Wundpflege, beobachten und Montag wieder melden. Falls es einen Infekt geben würde oder so natürlich vorher).
Solche offenen Wunden deckt man eigentlich ab (Pflaster) damit kein Schmutz/Bakterien rein kommt, bei Peppo wäre ein Pflaster aber kontraproduktiv gewesen. Manchmal muss man eben das standardisierte und "ideale" Vorgehen an ein Individuum anpassen. Kompromisse sind oft besser, als stures an der "Norm" festhalten. Was nicht heisst, das Standards nicht gut und wichtig wären. Oder wie meine Französischlehrerin damals immer wieder betonte: "keine Regel ohne Ausnahme" 😜
Jedenfalls die Wunde heilt gut ab, die Wundpflege konnte ich auf zweimal täglich runterschrauben (ausser, einer der anderen Hunde leckt dran oder Peppo wirft sich auf Gassi ins Gras oder sowas, dann wird zusätzlich gereinigt/desinfiziert), die Antibiose wurde von der Tierärztin nach weiteren Fotos vorsichtshalber etwas verlängert aber sie ist soweit zufrieden.

Auch an den Kragen hat Peppo sich erstaunlich gut gewöhnt, er kratzt sich zwar viel, weil ihn die Berührungen am Hals stören. Aber er rennt ohne Rücksicht damit in alles und jeden (Peppo hat durch seine Erkrankung auch eine sehr hohe Schmerztoleranz. Berührungssensibilität hat nicht zwingend etwas mit der Schmerztoleranz zu tun!). Einige der anderen Hunde haben derweil mehr Mühe mit Peppos Kragen als er, ausser beim An- und vor allem Ausziehen.
Der Klettverschluss macht den Kragen echt stabil, die gängigen Kragen gehen auf, wenn Hunde mit Schwung in Dinge rennen, aber es macht ein starkes Geräusch beim Öffnen. Erst will Peppo jeweils auch bei sehr vorsichtigem Öffnen teils panisch rückwärts flüchten, dann öfter mal wütend in den Kragen beissen. Erwischt er ihn, muss ich ihn meist "herauspflücken", denn freiwillig lässt er dann nicht mehr los.
Terrier halt ^^

Die Wunde heilt und bald werden wir das Ding wieder weglassen können. Aber erstmal bleibt er noch drauf, denn zu früh den Kragen weg, kurz nicht geschaut und schwups - die Heilungszeit wieder massiv verlängert. Das wollen wir natürlich nicht.

01/10/2026

Wenn Hunde auf bewegte Umwelt-Reize unangebrachtes Aggressionsverhalten zeigen, wie bei Naru die umgerichtete Aggression, sind zwei Ursachen relativ häufig:

1. Angst/Unsicherheit
2. fehlgeleitetes Beutefangverhalten

Häufig bedeutet NICHT immer!

Es gibt diverse andere mögliche Ursachen und sehr oft sind Verhaltensweisen mischmotiviert, das heisst, das verschiedene Faktore mitspielen/ursächlich sind.

Vorschnell werden Verhalten und ihre Ursachen kategorisiert, interpretiert und bewertet.

Verhalten hat in der Regel einen Zweck für das Individuum. Man muss herausfinden, welcher das ist, dann ist man auf dem Weg herauszufinden, was die Ursache ist.

Angst/Unsicherheit ist bei Naru kein Thema, auch wenn sie situativ auch mal Unsicherheit zeigt - wer macht das nicht..
Es ist auch sehr speziell, dass Naru Reize, die draussen (an der Leine auf Gassi) zu Eskalationen führen, im Garten teilweise nur kurz angeschaut werden. ZB rangierende Autos direkt neben dem Garten. Klar, die Sicht ist etwas eingeschränkt durch Zaun und Co, sehen wir unterwegs einen Bruchteil eines Autos durch paar Bäume, reicht das locker. Ich kann noch nicht sagen, ob die Leine den Unterschied macht oder der Garten als gewohntes Umfeld. Es kann durchaus auch im Garten oder Haus zu einer Eskalation kommen, die Schwelle ist aber deutlich höher.
Meist ist Verhalten, gerade bei Hunden mit Verhaltensstörungen, derart komplex, dass es schwer zu sagen ist, was alles nun wie viel Einfluss nimmt. Daher gibt es da in der Regel auch keine einfachen Lösungen.

Ich empfinde gerade die Arbeit mit diesen Hunden so derart spannend. Wohl einer der Gründe, weshalb mich diese Hunde regelrecht anziehen.

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