10/06/2026
Kleinwohnformen sind klein. 💚
Die Fragen, die sie auslösen, sind eher gross 🙃
Ein grosses, unterbelegtes Einfamilienhaus ist meist unproblematisch zonenkonform. Eine kleine ergänzende Wohneinheit auf derselben Parzelle kann hingegen sofort Fragen in alle Richtungen auslösen: Ausnützung, Abstand, Erschliessung, Energie, Brandschutz, Nutzung, Bewilligungspraxis.
Andere Länder zeigen: Kleine Wohneinheiten brauchen nicht zwingend den gleichen Prüfaufwand wie grosse Bauprojekte. Mit klaren Kategorien, Schwellenwerten und vereinfachten Verfahren können sie sicher und nachvollziehbar beurteilt werden.
Darum geht es im neuen Tiny Denkraum:
Wie könnten Bauordnung, Zonenplanung und Bewilligungsverfahren kleine Wohnformen angemessener, pragmatischer und verhältnismässiger beurteilen?
Eine zeitgemässe Raumplanung braucht passende Instrumente: für kleine, ergänzende und ressourcenschonende Wohneinheiten, die bestehende Parzellen besser nutzen und nachvollziehbar geprüft werden können.
Für die Schweiz heisst das: Kleinwohnformen brauchen klare Kriterien, einfache Verfahren und eine Prüfung, die zur Grösse und Wirkung solcher Projekte passt. 🏗
👉 Zum neuen Tiny Denkraum:
https://kleinwohnformen.ch/news/tiny-denkraum-tiny-brille-auf-die-baunormen/
Die Nachrage nach Kleinwohnformen ist da. Das zeigen Forschung, Praxis und die vielen Menschen, die sich mit kleinerem, ressourcenschonenderem oder gemeinschaftlicherem Wohnen beschäftigen. Aber wer ein konkretes Projekt umsetzen will, merkt schnell: Die Idee ist oft weiter als die regulatorischen ...