Sou-Sou at REX Bern

Sou-Sou at REX Bern Sou-Sou is a small, but great art-place in the former cash desk curated by a collective. You can find Johnny Haway – Field recordings Sardegna ca. 20 min.

Im Bereich des Kassenhäuschens des Kino REX startet „Sou-Sou“ mit einem Programm zeitgenössischer Kunst. Dahinter steht eine Gruppe von Freunden aus dem Kunstumfeld, die in Anlehnung an die aus Westafrika in die ganze Welt exportierten Sou-sou-Sparrunden im Turnus jeweils eine Ausstellung gestalten, während die anderen Mitglieder dabei ihre Unterstützung garantieren. Eröffnet wird Sou-Sou mit eine

r Reihe von Sound-Arbeiten, die Laurent Schmid zusammengestellt hat. Eleonora Polato (Anita) – De l’intérieur de la terre, ca. 30 min
Zwei Sound-Pieces, die Eleonora Polato in 2015 Skagaströnd, Island aufgenommen und entwickelt hat. Teil1: “De l’intérieur de la terre vers l’extérieur”, mit Interview mit Ólafur Bernódusson Teil2: “De l’extérieur de la terre vers la surface.”, Musik für Nordlichter und magnetische Inversion. Lauren Huret – Relaxing Data*, 49:44
Eine Soundscape mit einem gesprochenen Text, der technologische Entwicklung, Meditation und spirituelle Praktiken mit dem Büroalltag zusammenbringen. Johnny Haway hat Field recordings, die er letztes Jahr in Sardinien aufgenommen hat, arrangiert und neu gemixt. Prozessionen, Geräusche der Menschen und der Naur auf der Insel und Radiowellen von der weiten Welt bilden ein dichtes, erzählerisches Gewebe. Sarah Burger – A Duet Maria Callas and Umm Kulthum*, 59:27
Die Geste ist simpel, aber effektiv und absolut überraschend; Aufnahmen der Sängerinen aus den beiden Kulturkreisen werden übereinanderbgelegt und es bilden sich neue Welten. Jeanne Gilard und Nicolas Rivet – Le musée de la main, ca. 6 min. Die Sound-Collage des Künstlerduos Jeanne Gilard und Nicolas Rivet aus Genf rund um die Hand im Kontext der Arbeit, ist eines der Resultate einer intensiven Recherche und der Auseinandersetzung mit dem gefundenen historischem Material. Donatella Bernardi und Fredrik Fermelin (co-produziert mit Hard Had Genf) – Olivetti Girls, ca. 50 min
Donatella Bernardi widmet sich in ihrem Projekt der Geschichte der italienischen Industriegeschichte, insbesondere der von Olivetti. In Zusammenarbeit mit Fredrik Fermelin ist eine eigenständige Montage auf der Basis der Tonspuren aus dem Olivetti-Filmarchiv entstanden. Nastassia Meyrat und Yoan Mudry – Baby One More Time*, 40:45
Rätselhafte Geräusche unbekannter Herkunft unendlich wiederholt. Ceel Mogami de Haas – Baby e-hoarder*, 10 min. Sechs im Daten-Durcheinander des Künstlers schlummernde, zum Leben erweckte Soundpieces. Alle waren irgendwann gerendert, aber im digitalen Wust irrelevant geworden und aus dem Fokus geraten. De Haas hat die Teile nun neu gemischt und zueinander in Beziehung gesetzt.

*Diese Files wurden im Kontext einer gedruckten Publikation konzipiert, die jeweils am Kassenhäuschen aufliegt. sou-sou (‘su:su:) or susu
n noun
1. (Anthropology & Ethnology) Caribbean an arrangement made among friends whereby each person makes regular contributions to a fund, the money being drawn out periodically by each individual in turn
2. (Banking & Finance) Caribbean an arrangement made among friends whereby each person makes regular contributions to a fund, the money being drawn out periodically by each individual in turn
[probably of W African origin, influenced by French sou small coin, via Creole]

Adresse

Schwanengasse 9
Bern
3011

Öffnungszeiten

Montag 13:00 - 12:00
Dienstag 13:00 - 12:00
Mittwoch 13:00 - 12:00
Donnerstag 13:00 - 12:00
Freitag 13:00 - 12:00
Samstag 13:00 - 12:00
Sonntag 13:00 - 12:00

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