Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Stiftung Landschaftsschutz Schweiz 50 Jahre Engagement für die Schweizer Landschaften

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Am Samstag ist uns ein heiterer Anlass gelungen, um Raimund Rodewald zu feiern – nach 35 Jahren Einsatz mit Herzblut für...
11/11/2024

Am Samstag ist uns ein heiterer Anlass gelungen, um Raimund Rodewald zu feiern – nach 35 Jahren Einsatz mit Herzblut für die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, 33 davon als Leiter. Mit Gönnerinnen, Stiftungsräten, Freunden und Zugewandten sowie dem Team der SL spazierte Raimund durch das Amphitheater der terrassierten Rebberge oberhalb von Twann – das erste Landwirtschaftsgebiet, das unter Schutz gestellt wurde und zum Bundesinventar der schützenswerten Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) zählt.

Neben einer Fülle von Hinweisen zur Geschichte und Prägung des Gebiets erzählte Raimund von einem frühen Erfolg: Als man in den Neunzigerjahren die Trockenmauern in den Rebbergen rabiat erneuern wollte, erwirkte der junge Rodewald mit Verbündeten vor Ort einen Baustopp. Im Sturm der Entrüstung arbeiteten sie in kurzer Frist eine sanftere Alternative aus, welche die Gemeinde akzeptierte, nachdem auch das Geld dafür gesammelt war: An den landschaftlich sensibelsten Lagen konnten die Trockenmauern im traditionellen Handwerk saniert und trotzdem für die Mechanisierung fit gemacht werden.

Anschliessend gab’s wertschätzende und warme Worte von Kurt Fluri, Martin Ott und Lukas Bühlmann beim Apero im Haus des Bielersee Weines und eine augenzwinkernde Stabübergabe an die Nachfolgerinnen.

Danke, Raimund!

Stabübergabe bei der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz  Nach 33 engagierten und erfolgreichen Jahren gibt Raimund Rodew...
04/11/2024

Stabübergabe bei der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Nach 33 engagierten und erfolgreichen Jahren gibt Raimund Rodewald seine Aufgabe als Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL-FP weiter. Er hat seine Rolle äusserst breit wahrgenommen und für eine kontinuierlich starke Präsenz der SL-FP in der Landschaftsgestaltung gesorgt. «Seit den Neunzigerjahren war ich mit Leib und Seele für die SL-FP tätig, und ich bin froh, dass jetzt eine neue Leitung parat steht, die mein volles Vertrauen geniesst.»

Wir danken Raimund von Herzen für sein grossartiges Engagement!

Doppelte Kraft für die Schweizer Landschaften

Seit dem 1. November 2024 bilden Franziska Grossenbacher und Rahel Marti die neue Co-Geschäftsleitung der SL-FP. Franziska Grossenbacher ist Geografin und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Bundesamt für Landwirtschaft tätig. Seit 2016 arbeitet sie bei der SL-FP, betreut die politische Arbeit und prägt die Geschäftsstelle als stellvertretende Leiterin. Rahel Marti studierte Architektur und Raumplanung und arbeitete als Journalistin und Redaktorin bei der Zeitschrift Hochparterre. Sie war unter anderem stellvertretende Chefredaktorin und Co-Geschäftsleiterin des unabhängigen Verlags.

Zusammen mit fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie drei ehrenamtlich Tätigen sind Grossenbacher und Marti entschlossen, die Wirksamkeit und Präsenz der SL-FP fortzuführen. «Das kompetente Team der SL-FP wird die Entwicklung der Landschaft weiterhin aktiv, umfassend und differenziert mitgestalten», sagt Kurt Fluri, Präsident des Stiftungsrats der SL-FP.

Und das ist nötig. Die Landschaften sind in den letzten Jahren wieder stärker unter Druck geraten. Zu neuen Infrastrukturen für Verkehr und Energie, die Platz in der Landschaft beanspruchen, kommen die immer stärkeren Veränderungen durch die Klimaerwärmung hinzu. Auch das Bauen ausserhalb der Bauzonen wird sich weiterhin deutlich auf die Landschaften auswirken.

Ob Verkehr, Energie, Lebensmittelproduktion, Wohnen, Erholung oder Biodiversität – alles braucht Landschaft. Andersherum: Ohne Landschaft geht nichts. Die SL-FP setzt sich für einen umfassenden Umgang mit Landschaft ein und unterstützt sorgsame, im echten Sinn nachhaltige Entwicklungen und Veränderungen – immer mit dem Ziel, neue Landschaftsqualitäten zu schaffen.

Denn die Rolle der SL-FP als kritische und unabhängige Stimme der Landschaft ist wesentlich – aber da ist noch viel mehr. Entdecke den Kosmos der SL-FP – und werde Mitglied!

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Die SL trauert um Hans WeissDie grosse Stimme des Landschaftsschutzes ist nicht mehr. Der am Montag in Bern ausgestrahlt...
25/10/2024

Die SL trauert um Hans Weiss
Die grosse Stimme des Landschaftsschutzes ist nicht mehr. Der am Montag in Bern ausgestrahlte Film "Greina" von Patrick Thurston mit Hans Weiss wurde zu einem Vermächtnis. Hans lebt aber in seinen vielen geretteten Landschaften, unter anderem der Greina, weiter.

UREK Ständerat ausser Rand und Band! Die Umweltkommission zerschlägt die Justiz und foutiert sich um die Bundesverfassun...
18/10/2024

UREK Ständerat ausser Rand und Band! Die Umweltkommission zerschlägt die Justiz und foutiert sich um die Bundesverfassung und internationales Recht
Das Verbandsbeschwerderecht besteht in ganz Europa. Nachdem vor der Volksabstimmung zum Stromversorgungsgesetz noch hoch und heilig erklärt wurde, dass das Verbandsbeschwerderecht erhalten bleibt -worauf die Umweltverbände die Vorlage unterstützten–, soll dieses für die Wasserkraftwerke nun abgeschafft werden. Zudem sollen auch die ökologischen Ersatzmassnahmen (ein weiterer wesentlicher Bestandteil des im Juni vom Volk angenommenen Mantelerlasses) ausgehebelt werden. Damit wird das Willkürverbot der Bundesverfassung ausser Kraft gesetzt und die Justiz in einem wichtigen Teilbereich abge¬schafft!

SL erhebt Einsprache gegen die PV-Grossanlage "Felsenstrom" am WalenseeDie SL-FP bemängelt einerseits die nicht nachvoll...
11/10/2024

SL erhebt Einsprache gegen die PV-Grossanlage "Felsenstrom" am Walensee
Die SL-FP bemängelt einerseits die nicht nachvollziehbare Abschätzung der Winterstromproduktion. Andererseits zeigt
der fachlich gute Umweltverträglichkeitsbericht zahlreiche Konflikte mit geschützten und gefährdeten Arten auf und bewertet den Eingriff in die national geschützte Landschaft als schwerwiegend.

Fatale Baufreiheiten für Zweitwohnungen in KraftDas Parlament brilliert einmal mehr mit einem Abbau der Gesetze. Ab 1.10...
04/10/2024

Fatale Baufreiheiten für Zweitwohnungen in Kraft
Das Parlament brilliert einmal mehr mit einem Abbau der Gesetze. Ab 1.10.2024 werden mehr Baufreiheiten für den Abriss von altrechtlichen Erstwohnungen und den Wiederaufbau von Zweitwohnungen möglich. Die Gemeinden sollen sich halt wehren, sagte der Verursacher dieser fragwürdigen Gesetzesänderung Nationalrat Martin Candinas. Zusammen mit der Streichung des Verbandsbeschwerderechts bei kleineren Wohnbauten wird der Zweitwohnungsmarkt wieder angekurbelt. Die Volksabstimmung gegen den Zweitwohnungsbau scheint vergessen! Düstere Zeiten! Hier ein Radiobeitrag dazu: https://www.radiobeo.ch/anpassungen-im-zweitwohnungsgesetz-fuehren-zu-aenderungen-im-oberland/

Schwere Zeiten für die Landschaft Nicht nur die klare Abstimmungsniederlage, sondern auch der weitergehende Abbau des La...
26/09/2024

Schwere Zeiten für die Landschaft
Nicht nur die klare Abstimmungsniederlage, sondern auch der weitergehende Abbau des Landschaftsschutzes macht uns zu schaffen. So ist im Sparpaket des Bundesrats vorgesehen, den Fonds Landschaft Schweiz (FLS) ab 2027 aufzuheben. Der FLS hat in den vergangenen Jahren Tausende von Aufwertungsprojekten in allen Landesteilen unterstützt. Dank dem FLS konnten auch andere Geldquellen für die Projekte erschlossen werden. Nun soll der FLS ohne nur eine Begründung zu nennen beerdigt werden. So demotiviert man die engagierten Menschen in unserem Land! Ob sich im Parlament Jemand dafür einsetzt, ist völlig unklar. Skandalös!!

SL erhält recht vor Verwaltungsgericht hinsichtlich einer 3,2 km langen Alpstrasse auf die Alp Suls/Lauterbrunnen BE dur...
21/09/2024

SL erhält recht vor Verwaltungsgericht hinsichtlich einer 3,2 km langen Alpstrasse auf die Alp Suls/Lauterbrunnen BE durch seltene Lebensräume!
Der Rekurs der SL wurde bereits auf Kantonsstufe gutgeheissen, vor allem aufgrund des grossen Eingriffs in eine seltene Waldgesellschaft und in wertvolle Lebensräume. Nun kommt auch das Verwaltungsgericht auf Beschwerde der Bergschaft zum Schluss, dem Alpweg stünden überwiegende Interessen entgegen. In Bezug auf den Wald hat das Gericht festgehalten, angesichts der grossen Rodungsfläche in einem wertvollen Waldgebiet sowie der Beeinträchtigung der Schutzfunktion des Waldes handle es sich um einen beträchtlichen Eingriff. Eine Seilbahn wäre viel schonender. (Foto: heute werden die Kühe traditionell auf- und abgetrieben)

Biodiversitätsinitiative: Nochmals alle mobilisieren! Der Endspurt wird entscheidend sein, darum mobilisiert bitte wo im...
13/09/2024

Biodiversitätsinitiative: Nochmals alle mobilisieren!
Der Endspurt wird entscheidend sein, darum mobilisiert bitte wo immer möglich! Zum Beispiel mit diesem Video der Frauen für Biodiversität!
https://www.biodiversitaetsinitiative.ch/whatsapp-storys/
Die Natur dankt es Euch!

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