08/07/2026
Die traurige Abstimmungskampagne gegen die 10-Millionen-Initiative der SVP hat gezeigt: Asyl und Migration wurden viel zu lange der extremen Rechten überlassen. Indem sie Migrant:innen zu Sündenböcken machen, können ausländerfeindliche Parteien, die die Interessen von Millionären, Eigentümer:innen und Wirtschaftsverbänden vertreten, ihre unsoziale Politik hinter immer gewalttätigeren Vorschlägen zum Abbau von Rechten verbergen. Es sind genau solche Politiken, die immer wieder zu autoritären Verhältnisse geführt haben.
Es ist höchste Zeit, sich zu wehren. Es ist Zeit, wieder über Migration zu sprechen – aber zu unseren Bedingungen und mit unseren Forderungen. Und es ist höchste Zeit zu zeigen, dass die Rechte von Geflüchteten untrennbar mit den Rechten der Arbeitnehmenden und all jenen verbunden sind, denen Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie am Herzen liegen. Deshalb müssen wir am 26. September 2026 alle in Bern demonstrieren.