Voices - ehemals GfbV Schweiz

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Voices - ehemals GfbV Schweiz Gemeinsam. Lautstark. Für Menschenrechte. (Seit 01. Juli 2025 mit neuem Namen) Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Schweiz wurde 1989 in Bern gegründet.

Sie setzt sich für verfolgte Minderheiten und indigene Völker ein. Sie dokumentiert Menschenrechtsverletzungen, informiert und sensibilisiert die Öffentlichkeit und nimmt die Interessen der Betroffenen gegenüber Behörden und Entscheidungsträgern wahr. Informieren Sie sich über aktuelle Aktivitäten auf der Website: www.gfbv.ch! In diesem kurzen Video erhalten Sie einen Eindruck unserer Arbeit: https://www.gfbv.ch/de/ueber-uns/was-wir-tun/ #

Für alle Französischsprachigen haben wir eine Facebookseite auf Französisch: https://www.facebook.com/spm.suisse/

📣 Das Referendum gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen ist lanciert!⁠Gestern haben Vertreter:innen aus Zivilgesellschaf...
14/10/2026

📣 Das Referendum gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen ist lanciert!⁠
Gestern haben Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Umweltorganisationen und Politik im Berner Generationenhaus den Start des Referendums bekannt gegeben. ⁠
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➡️ Die Gründe für die Lancierung liegen auf der Hand: Das Referendum richtet sich nicht gegen den Handel, sondern gegen ein Abkommen, das bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung keine verbindlichen Konsequenzen vorsieht. ⁠
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Wir sind der Meinung, dass die Schweiz nicht nur von den wirtschaftlichen Vorteilen des Handels profitieren darf, sondern auch Verantwortung für dessen Folgen übernehmen muss.⁠
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❗️Daher braucht es uns alle: Gemeinsam setzen wir uns für einen Handel ein, der Mensch und Umwelt schützt! ⁠

✒️ Hier geht es zum Unterschriftsbogen: https://www.voices-ngo.ch/de/freihandelsabkommen-mercosur/?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=FHA_Mercosur&utm_content=referendumsstart_de

Was braucht es, damit ein Handelsabkommen Menschenrechte und Umwelt wirksam schützt?Für die Rechtsexpertin Prof. Dr. Eli...
11/10/2026

Was braucht es, damit ein Handelsabkommen Menschenrechte und Umwelt wirksam schützt?

Für die Rechtsexpertin Prof. Dr. Elisabeth Bürgi ist klar: Nachhaltigkeit muss ins Zentrum von Handelsabkommen gehören. Beim Mercosur-Abkommen sieht sie insbesondere zwei Hürden: Zollvorteile sind nicht daran geknüpft, aus welchen Produktionssystemen die Produkte stammen, und das Nachhaltigkeitskapitel unterliegt nicht der normalen Streitbeilegung.

Im Interview erklärt Elisabeth Bürgi, welche Möglichkeiten der Schweiz trotzdem bleiben und warum Indigene Gemeinschaften bereits bei der Verhandlung von Handelsabkommen einbezogen werden sollten.

🔗 Das ganze Interview auf https://www.voices-ngo.ch/de/publikationen/menschen-und-geschichten/nachhaltigkeit-gehoert-ins-zentrum/

Wirtschaftliche Interessen verfolgen, ohne diejenigen zu berücksichtigen, die vor Ort von diesem Handel betroffen sind?⁠...
24/09/2026

Wirtschaftliche Interessen verfolgen, ohne diejenigen zu berücksichtigen, die vor Ort von diesem Handel betroffen sind?⁠

Die Schweiz hat das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten in nur drei Tagen abgeschlossen. Gleichzeitig bleibt das Nachhaltigkeitskapitel hinter anderen Bestimmungen zurück: Verstösse sind nicht mit denselben Sanktionsmechanismen durchsetzbar.

Besonders betroffen sind Indigene Gemeinschaften, deren Land und Lebensgrundlagen durch die Ausweitung von Handel und Produktion unter Druck geraten können.

❗️Freihandel darf nicht bedeuten, dass Menschen und Umwelt den Preis dafür zahlen.

🎯Wir, die Bevölkerung, sind nun am Zug: Sei bereit für den Start der Unterschriftensammlung am 13. Oktober!

Mehr zu diesem Thema auf unserer Webseite: https://www.voices-ngo.ch/de/freihandelsabkommen-mercosur/

Nun ging es plötzlich schnell: Nach dem Entscheid des Ständerats am Montag hat heute auch der Nationalrat dem Freihandel...
16/09/2026

Nun ging es plötzlich schnell: Nach dem Entscheid des Ständerats am Montag hat heute auch der Nationalrat dem Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay zugestimmt. Für Voices ist klar, dass ohne griffige Massnahmen für Menschenrechte und Regenwald dieses Abkommen weder nachhaltig noch gerecht gegenüber den betroffenen Indigenen Gemeinschaften ist. Deshalb ergreifen wir, als Teil einer breiten zivilgesellschaftlichen Allianz gegen Regenwald-Abholzung, das Referendum.

Mehr dazu: https://www.voices-ngo.ch/de/freihandelsabkommen-mercosur/

In diesem zweiten Beitrag über die Tupinambá erklären wir den Prozess der Demarkierung genauer. Swipe, um mehr darüber z...
15/09/2026

In diesem zweiten Beitrag über die Tupinambá erklären wir den Prozess der Demarkierung genauer. Swipe, um mehr darüber zu erfahren, wie die Indigenen Gemeinschaften des Amazonas versuchen, ihr Territorium staatlich anerkennen und abgrenzen zu lassen.

14/09/2026

Für die Tupinambá ist der Regenwald weit mehr als ein Lebensraum. Er ist Teil ihrer Geschichte, ihrer Identität und ihrer Zukunft.

Indigene Gemeinschaften bewahren über Generationen hinweg Wissen und Lebensweisen, die eng mit dem Schutz ihrer Territorien verbunden sind. Doch ihre Gebiete sind zunehmend bedroht: durch Abholzung, Konzerne und illegale Eindringlinge.

Die offizielle Anerkennung indigener Territorien, die sogenannte Demarkierung, ist deshalb von zentraler Bedeutung. Sie kann den Gebieten einen besonderen rechtlichen Schutz geben.

Doch der Weg dorthin ist lang und bürokratisch. Die Tupinambá haben deshalb selbst begonnen, ihr Territorium zu dokumentieren: Sie markierten seine Grenzen an Bäumen, kartografierten das Gebiet und erfassten die notwendigen Vermessungsdaten, um das offizielle Verfahren einzuleiten.

▶️ Was ihr Territorium für sie bedeutet und warum sie für seine Anerkennung kämpfen, erzählen sie in diesem Video.

ℹ️ Was Demarkierung genau bedeutet und wie das Verfahren funktioniert, erklären wir im nächsten Beitrag.

Wie sicher sind die Dämme bei der Bauxit-Mine MRN im brasilianischen Amazonasgebiet?Diese Frage bleibt aus Sicht von Voi...
22/06/2026

Wie sicher sind die Dämme bei der Bauxit-Mine MRN im brasilianischen Amazonasgebiet?

Diese Frage bleibt aus Sicht von Voices weiterhin offen.

Glencore hält 45 Prozent an MRN. Voices hat den Konzern an der Generalversammlung gefragt, wie er seinen Einfluss nutzt, um Sicherheit und Transparenz für die betroffenen Flussgemeinschaften herzustellen.

Die Antwort blieb zu allgemein. Deshalb bleiben wir dran: mit Recherchen, Nachfragen bei Unternehmen und öffentlicher Aufmerksamkeit für indigene Rechte und Unternehmensverantwortung.

Diese unabhängige Arbeit braucht Zeit und Ressourcen.

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Wir fordern Glencore auf, zu handeln!

Glencore hält 45 Prozent an der Bauxit-Mine Mineração Rio do Norte (MRN) im brasilianischen Amazonasgebiet.An der Genera...
18/06/2026

Glencore hält 45 Prozent an der Bauxit-Mine Mineração Rio do Norte (MRN) im brasilianischen Amazonasgebiet.

An der Generalversammlung hat Voices Glencore gefragt, wie der Konzern seinen Einfluss bei MRN nutzt, um Sicherheit und Transparenz für die betroffenen Flussgemeinschaften sicherzustellen.

Aus Sicht von Voices bleiben wichtige Fragen offen:

• Wie wird die Sicherheit der Dämme unabhängig überprüft?
• Wie werden betroffene Gemeinschaften informiert?
• Welche Notfall- und Evakuierungspläne bestehen für den Ernstfall?

Voices fordert Glencore auf, seinen Einfluss bei MRN für Transparenz, unabhängige Sicherheitsprüfungen und gemeinsam mit den betroffenen Gemeinschaften entwickelte Notfallpläne zu nutzen.

Alle Hintergründe und unsere Forderungen auf https://www.voices-ngo.ch/glencore

Glencore bleibt konkrete Antworten schuldig.An der Generalversammlung hat Voices gefragt, wie Glencore seinen Einfluss b...
10/06/2026

Glencore bleibt konkrete Antworten schuldig.

An der Generalversammlung hat Voices gefragt, wie Glencore seinen Einfluss bei der Bauxit-Mine MRN nutzt, um Sicherheit und Transparenz für die betroffenen Flussgemeinschaften herzustellen.

Die Antwort reicht aus Sicht von Voices nicht aus: Glencore verweist auf MRN und auf seinen Einfluss über den Verwaltungsrat. Doch zentrale Fragen bleiben offen.

Was tut Glencore konkret, damit die Sicherheit der Dämme unabhängig geprüft wird? Wie werden die betroffenen Gemeinschaften informiert? Und welche Notfall- und Evakuierungspläne gibt es für den Ernstfall?

Mehr zum Fall, zur Aktion an der Generalversammlung und zu den Forderungen:

Brasilianische Gemeinschaften fürchten Dammbruch bei Bauxit-Mine von MRN: Wir fordern Glencore auf, als Aktionär Einfluss bei MRN zu nutzen.

02/06/2026

Bei der Generalversammlung von Glencore in Zug haben wir eine konkrete Frage gestellt.

«Wie nutzt Glencore seinen Einfluss als Aktionär von MRN, um Sicherheit und Transparenz für die Flussgemeinschaften im brasilianischen Amazonas herzustellen?»

Vor dem Veranstaltungsort haben wir die Risiken, denen die Gemeinden ausgesetzt sind, anhand eines Schlammteppichs symbolisiert: die Angst vor einem möglichen Dammbruch, das Gefühl mangelnder Transparenz und die unzureichende Einbindung in die Notfall- und Evakuierungspläne.

Glencore antwortete sehr allgemein, dass sie sich über den Verwaltungsrat bei MRN einbringen, und verwies erneut für weitere Informationen an MRN. Aus unserer Sicht reicht das jedoch nicht aus.

Mehr Hintergründe zur Aktion und zum Bericht: https://www.voices-ngo.ch/de/publikationen/news/glencore-agm-was-wenn-der-damm-bricht-voices-veroeffentlicht-bericht-zu-bauxit-mine-im-amazonas-und-fordert-glencore-auf-zu-handeln/

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3013

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