Voices - ehemals GfbV Schweiz

Voices - ehemals GfbV Schweiz Gemeinsam. Lautstark. Für Menschenrechte. (Seit 01. Juli 2025 mit neuem Namen) Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Schweiz wurde 1989 in Bern gegründet.

Sie setzt sich für verfolgte Minderheiten und indigene Völker ein. Sie dokumentiert Menschenrechtsverletzungen, informiert und sensibilisiert die Öffentlichkeit und nimmt die Interessen der Betroffenen gegenüber Behörden und Entscheidungsträgern wahr. Informieren Sie sich über aktuelle Aktivitäten auf der Website: www.gfbv.ch! In diesem kurzen Video erhalten Sie einen Eindruck unserer Arbeit: http

s://www.gfbv.ch/de/ueber-uns/was-wir-tun/ #

Für alle Französischsprachigen haben wir eine Facebookseite auf Französisch: https://www.facebook.com/spm.suisse/

Glencore bleibt konkrete Antworten schuldig.An der Generalversammlung hat Voices gefragt, wie Glencore seinen Einfluss b...
10/06/2026

Glencore bleibt konkrete Antworten schuldig.

An der Generalversammlung hat Voices gefragt, wie Glencore seinen Einfluss bei der Bauxit-Mine MRN nutzt, um Sicherheit und Transparenz für die betroffenen Flussgemeinschaften herzustellen.

Die Antwort reicht aus Sicht von Voices nicht aus: Glencore verweist auf MRN und auf seinen Einfluss über den Verwaltungsrat. Doch zentrale Fragen bleiben offen.

Was tut Glencore konkret, damit die Sicherheit der Dämme unabhängig geprüft wird? Wie werden die betroffenen Gemeinschaften informiert? Und welche Notfall- und Evakuierungspläne gibt es für den Ernstfall?

Mehr zum Fall, zur Aktion an der Generalversammlung und zu den Forderungen:

Brasilianische Gemeinschaften fürchten Dammbruch bei Bauxit-Mine von MRN: Wir fordern Glencore auf, als Aktionär Einfluss bei MRN zu nutzen.

02/06/2026

Bei der Generalversammlung von Glencore in Zug haben wir eine konkrete Frage gestellt.

«Wie nutzt Glencore seinen Einfluss als Aktionär von MRN, um Sicherheit und Transparenz für die Flussgemeinschaften im brasilianischen Amazonas herzustellen?»

Vor dem Veranstaltungsort haben wir die Risiken, denen die Gemeinden ausgesetzt sind, anhand eines Schlammteppichs symbolisiert: die Angst vor einem möglichen Dammbruch, das Gefühl mangelnder Transparenz und die unzureichende Einbindung in die Notfall- und Evakuierungspläne.

Glencore antwortete sehr allgemein, dass sie sich über den Verwaltungsrat bei MRN einbringen, und verwies erneut für weitere Informationen an MRN. Aus unserer Sicht reicht das jedoch nicht aus.

Mehr Hintergründe zur Aktion und zum Bericht: https://www.voices-ngo.ch/de/publikationen/news/glencore-agm-was-wenn-der-damm-bricht-voices-veroeffentlicht-bericht-zu-bauxit-mine-im-amazonas-und-fordert-glencore-auf-zu-handeln/

Von Sápmi zur Schweiz: Wenn Konzerne in sensible Lebensräume eingreifen, reichen freiwillige Versprechen nicht aus.Ob be...
19/05/2026

Von Sápmi zur Schweiz: Wenn Konzerne in sensible Lebensräume eingreifen, reichen freiwillige Versprechen nicht aus.

Ob bei Bergbauprojekten im Norden Europas oder bei Rohstoff-, Gold- und Agrargeschäften mit Bezug zur Schweiz: Entscheidend ist, ob Unternehmen verbindlich Verantwortung übernehmen müssen – auch dann, wenn Schäden nicht direkt vor der Haustür entstehen.

Der Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative enthält weiterhin Schlupflöcher. Laut KKV wären unter anderem viele Rohstoffhändler ausgenommen, Goldraffinerien nicht betroffen, hochgiftige Pestizide weiter ungenügend geregelt und Verantwortung nach dem Verkauf oft nicht erfasst.

Darum braucht es jetzt Druck für ein griffiges Konzernverantwortungsgesetz.

Unterschreibe den offenen Brief an den Bundesrat: https://konzernverantwortung.ch/offener-brief/

Hinweis: Aktueller Stand auf der KKV-Seite: 26’666 von 35’000 Unterschriften. Nur verwenden, wenn ihr den Stand direkt vor dem Post nochmals prüft.

Der nun vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlagenthält problematische Schlupflöcher, wodurch schwerwiegende Fälle nicht abgedeckt sind.

Gestern Abend: ein voller Saal, ein eindrücklicher Film und ein Gespräch, das nachhallt.⁠⁠Bei Arctic Voices in der Ciném...
12/05/2026

Gestern Abend: ein voller Saal, ein eindrücklicher Film und ein Gespräch, das nachhallt.⁠

Bei Arctic Voices in der Cinématte Bern erzählten Anna Ravna und Helene Sofie Smit vom Widerstand gegen das Nussir-Minenprojekt in Sápmi – und davon, was auf dem Spiel steht: Fjorde, Rentierweiden, Tiere, Fischerei, Kultur und Zukunft. Die Verantwortung reicht bis in die Schweiz: über Unternehmen, Investoren und Finanzstrukturen. Gerade deshalb zählt internationale Solidarität. Wenn Menschen ausserhalb Norwegens hinschauen, Fragen stellen und Öffentlichkeit schaffen, entsteht Druck auf Norwegen – auch über seinen internationalen Ruf.⁠

Der Abend hat gezeigt: Klimagerechtigkeit darf nicht auf Kosten Indigener Gemeinschaften passieren.⁠

Danke an Anna und Helene für eure starken Perspektiven – und an alle, die den Saal gefüllt, zugehört und mitdiskutiert haben.⁠

Von Sápmi bis Bern: Zuhören ist der Anfang. Handeln der nächste Schritt.⁠

‼️ Im Namen der «grünen Wende» werden im Norden Europas neue Minenprojekte vorangetrieben – mitten in Sápmi, auf dem Lan...
06/05/2026

‼️ Im Namen der «grünen Wende» werden im Norden Europas neue Minenprojekte vorangetrieben – mitten in Sápmi, auf dem Land der Sámi.

⚠️ Sie bedrohen Natur, Rentierweiden und Lebensgrundlagen – und stehen für eine koloniale Kontinuität, die bis heute anhält.

❓ Was steckt dahinter? Und welche Rolle spielen Europa und die Schweiz dabei?

📍 Darüber sprechen wir am 11. Mai bei Arctic Voices in Bern mit zwei Aktivistinnen aus Norwegen.

🎬 Mit Kurzfilm (EN)

➡️https://www.arcticvoices.ch/event/sami-widerstand-gegen-globale-rohstoffpolitik-solidaritat-von-sapmi-bis-bern

May 11, 2026, Cinématte

Warum eine Kupfermine in Norwegen international Proteste auslöstIn Repparfjord im Norden Norwegens ist eine neue Kupferm...
30/04/2026

Warum eine Kupfermine in Norwegen international Proteste auslöst

In Repparfjord im Norden Norwegens ist eine neue Kupfermine geplant.
Dabei sollen Millionen Tonnen giftiger Abfälle in einen geschützten Fjord gelangen – mit direkten Folgen für Natur und Lebensgrundlagen der Sámi.
Der Widerstand wächst – vor Ort und international.

AM 11. MAI sprechen wir darüber bei «Arctic Voices».
(Weitere Infos folgen)

Mehr Hintergründe hier:

Im Norden Norwegens sind zwei Kupferminen geplant. Die heimischen Sami wehren sich gemeinsam mit Voices - teils mit Erfolg.

6’986 von 20’000 CHF sind erreicht.Yanomami-Gemeinschaften bauen Alternativen zum illegalen Goldabbau auf.Was jetzt mögl...
24/04/2026

6’986 von 20’000 CHF sind erreicht.

Yanomami-Gemeinschaften bauen Alternativen zum illegalen Goldabbau auf.

Was jetzt möglich wird:

• CHF 95 → Ausrüstung
• CHF 180 → Ausbildung
• CHF 350 → Workshops

Ob diese Arbeit weitergeht, entscheidet sich jetzt.

→ Jetzt spenden: https://www.voices-ngo.ch/de/crowdfunding-kakao-statt-gold/

21/04/2026

«Wir bringen uns voran. Ohne Arbeit ändert sich nichts.»

Yanomami-Gemeinschaften bauen Alternativen zum illegalen Goldabbau auf.

6’673 von 20’000 CHF sind erreicht.

Was jetzt möglich wird:

• CHF 95 → Ausrüstung
• CHF 180 → Ausbildung
• CHF 350 → Workshops

Die nächste Projektphase hängt davon ab.

→ Jetzt spenden: https://www.voices-ngo.ch/de/crowdfunding-kakao-statt-gold/

Warum protestieren junge Sámi gegen neue Minen in Norwegen?In Nordnorwegen sind Projekte geplant, die Natur und Lebensgr...
17/04/2026

Warum protestieren junge Sámi gegen neue Minen in Norwegen?

In Nordnorwegen sind Projekte geplant, die Natur und Lebensgrundlagen direkt betreffen – oft ohne echte Mitsprache der betroffenen Gemeinschaften.

Der Widerstand wächst – vor Ort und zunehmend international.

AM 11. MAI sprechen wir darüber bei «Arctic Voices».
Weitere Infos folgen.

Mehr Hintergründe hier:

Indigene Sámi wehren sich gegen Minenprojekte und Klimawandel: Voices unterstützt sie für eine Energiewende, die nicht auf ihre Kosten geht.

Adresse

Birkenweg 61
Bern
3013

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