Krebsforschung Schweiz

Krebsforschung Schweiz Mit Hilfe von Spendengeldern stellt sie Mittel für alle Bereiche der Krebsforschung zur Verfügung.

Die seit 1990 bestehende Stiftung Krebsforschung Schweiz fördert mit Hilfe von Spendengeldern sämtliche Bereiche der Krebsforschung: Grundlagenforschung sowie klinische, epidemiologische und psychosoziale Forschung. Die Stiftung Krebsforschung Schweiz fördert seit 1991 die Krebsforschung und hat sich seither zu einer der wichtigsten Förderorganisationen im Bereich der Krebsforschung in der Schweiz

entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von patientenorientierten Forschungsprojekten, die der Prävention, der besseren Diagnose und Behandlung von Krebs sowie der Verbesserung der Lebensqualität von Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen dienen.

«Damit Heilung zur Regel wird»

𝗞𝗜 𝘇𝘂𝗿 𝗩𝗼𝗿𝗵𝗲𝗿𝘀𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗲𝘁𝗮𝘀𝘁𝗮𝘀𝗲𝗻𝗿𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼𝘀 𝗯𝗲𝗶 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀Metastasen sind nach wie vor die häufigste Todesursache bei vielen Kreb...
03/06/2026

𝗞𝗜 𝘇𝘂𝗿 𝗩𝗼𝗿𝗵𝗲𝗿𝘀𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗲𝘁𝗮𝘀𝘁𝗮𝘀𝗲𝗻𝗿𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼𝘀 𝗯𝗲𝗶 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀
Metastasen sind nach wie vor die häufigste Todesursache bei vielen Krebsarten. Doch warum breiten sich manche Tumore aus, während andere lokal begrenzt bleiben? Ein Forschungsteam um Prof. Ariel Ruiz i Altaba an der Universität Genf (Université de Genève) ist dieser Frage nachgegangen.

Ausgehend von Zellen von Dickdarmtumoren identifizierte das Team genetische Muster, die eng mit dem Metastasierungspotenzial zusammenhängen. Auf dieser Basis entwickelten die Forschenden das KI-basierte Tool MangroveGS, das das Risiko für Metastasen und Rückfälle vorhersagen kann.

Mit einer Genauigkeit von rund 80 % zeigte MangroveGS in den Studien des Forschungsteams ein hohes Potenzial, das Risiko für Metastasen und Rückfälle abzuschätzen. Solche Modelle könnten künftig wertvolle Informationen liefern – etwa um Patientinnen und Patienten mit niedrigem Risiko vor Überbehandlung zu schützen und Hochrisikopatienten gezielter zu betreuen.

Wir sind stolz, dieses Projekt unterstützt zu haben.

Mehr dazu in unserem aktuellen Beitrag: https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/einblicke-in-die-forschung/ki-zur-vorhersage-des-metastasenrisikos-bei-krebs/

💙 Damit Heilung zur Regel wird.

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Brustkrebs und Wechseljahre – wenn die Behandlung neue Beschwerden bringtIn der Schweiz erhalten jährlich r...
27/05/2026

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Brustkrebs und Wechseljahre – wenn die Behandlung neue Beschwerden bringt

In der Schweiz erhalten jährlich rund 6500 Frauen die Diagnose , die meisten nach dem 50. Lebensjahr. Viele Betroffene kennen deshalb bereits Beschwerden der .

Prof. Dr. med. Petra Stute vom Inselspital Bern erforscht mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz die Brustkrebsbehandlung nach der Menopause. Ihr Ziel: Frauen sollen trotz belastender ihre Krebstherapie fortsetzen können, denn ein Abbruch kann das Rückfallrisiko erhöhen.

«Es gibt Angaben, dass bis zu 40 Prozent der Frauen ihre Therapie abbrechen», sagt die Ärztin. Besonders bei hormonabhängigen Tumoren müssen Betroffene ihre bisherige gegen Wechseljahrbeschwerden sofort stoppen, da Östrogen das Wachstum der Krebszellen anregen kann. Allerdings kehren dann die Wechseljahrbeschwerden zurück oder werden durch die Antihormontherapie zusätzlich verstärkt.

In dieser Folge erzählt die 61-jährige Frau S., wie sie seit ihrer Diagnose im Januar 2025 mit , -Risiko und umgeht.

Jetzt anhören! https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/podcast-wissen-gegen-krebs/wenn-die-brustkrebstherapie-die-wechseljahre-beeinflusst/

Mehr Infos zu den Wechseljahren: menoqueens.com


Insel Gruppe

𝗖𝗨𝗣 – 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗿𝘀𝗽𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗶𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗹𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝘁Krebs mit unbekanntem Primärtumor (CUP) gehört...
13/05/2026

𝗖𝗨𝗣 – 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗿𝘀𝗽𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗶𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗹𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝘁

Krebs mit unbekanntem Primärtumor (CUP) gehört zu den schwierigsten Diagnosen in der Onkologie. Metastasen sind sichtbar – doch wo der Tumor ursprünglich entstanden ist, bleibt verborgen. Und damit auch die Grundlage für eine gezielte Behandlung.

Ein Forschungsteam um Prof. Chantal Pauli am Universitätsspital Zürich zeigt: CUP ist keine einheitliche Erkrankung. Genetische Analysen machen sichtbar, dass sich verschiedene Untergruppen unterscheiden lassen, die bekannten Tumorarten ähneln – ein wichtiger Hinweis für gezieltere Therapien.

Zudem entwickelte das Team Tumor‑Organoide aus CUP-Gewebe. Diese kleinen 3D-Modelle erlauben es, Medikamente direkt an unterschiedlichen CUP-Tumormodellen zu testen. Die grosse Vielfalt im Ansprechen unterstreicht, wie wichtig individuellere Therapieentscheidungen sind.

Die Forschung schafft damit eine wichtige Grundlage für künftig gezieltere und individuellere Therapien bei CUP. Wir sind stolz, diese wichtige Arbeit mitunterstützt zu haben.

Zum Beitrag: https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/einblicke-in-die-forschung/cup-krebs-ohne-bekannten-ursprung-gezielter-behandeln/

💙 Damit Heilung zur Regel wird.

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗪𝗲𝗹𝘁-𝗘𝗶𝗲𝗿𝘀𝘁𝗼𝗰𝗸𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀𝘁𝗮𝗴 – 𝗲𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁, 𝘂𝗺 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗼𝗳𝘁 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝘁𝘇𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗽𝗮̈𝘁 𝗲𝗿𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗮𝘂𝗳...
08/05/2026

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗪𝗲𝗹𝘁-𝗘𝗶𝗲𝗿𝘀𝘁𝗼𝗰𝗸𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀𝘁𝗮𝗴 – 𝗲𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁, 𝘂𝗺 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗼𝗳𝘁 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝘁𝘇𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗽𝗮̈𝘁 𝗲𝗿𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗮𝘂𝗳𝗺𝗲𝗿𝗸𝘀𝗮𝗺 𝘇𝘂 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻.

Eierstockkrebs verursacht lange kaum spezifische Symptome. Viele Betroffene erhalten die Diagnose erst, wenn sich der Tumor bereits im Bauchraum ausgebreitet hat. Umso entscheidender ist es, die biologischen Mechanismen hinter dieser Ausbreitung besser zu verstehen.

Ein Forschungsteam um Dr. Francis Jacob von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel (USB) hat untersucht, wie Eierstockkrebs das sogenannte Omentum – ein fettreiches Gewebe im Bauchraum – verändert. Die Ergebnisse zeigen: Der Tumor kann dieses Organ regelrecht „umprogrammieren“ und so ein Umfeld schaffen, das seine weitere Ausbreitung begünstigt.

Dieses Wissen liefert wichtige Ansatzpunkte, um Operationen und Therapien künftig noch gezielter zu planen und Rückfälle zu reduzieren. Wir sind stolz, dieses Forschungsprojekt mitunterstützt zu haben.

Mehr dazu in unserem aktuellen Beitrag: https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/einblicke-in-die-forschung/wenn-eierstockkrebs-den-bauchraum-umprogrammiert/

💙 Damit Heilung zur Regel wird.

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Mundhöhlenkrebs bei jungen Menschen – wenn Risikofaktoren fehlen32, frisch verlobt und mitten im Aufbau ihr...
29/04/2026

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Mundhöhlenkrebs bei jungen Menschen – wenn Risikofaktoren fehlen

32, frisch verlobt und mitten im Aufbau ihrer eigenen Event-Firma – bis eine Diagnose alles verändert: . Barbara Fountain hatte nie geraucht, doch ein harmlos wirkendes Bläschen auf der Zunge entpuppte sich als Tumor. «Ich wusste nicht einmal, dass es das gibt», sagt sie.

Fälle wie ihrer nehmen zu, besonders bei jungen Frauen, und das unabhängig von Alkohol- oder Tabak-Konsum, erklärt HNO-Spezialist Patrick Bergsma vom Inselspital Bern. Er forschte mit Unterstützung der Krebsforschung Schweiz zu diesem Thema. In der Schweiz erkranken jährlich rund 1200 Menschen an .

Barbara Fountain hat inzwischen «YoungTongues» gegründet, um Betroffene weltweit zu vernetzen. Wie es ihr heute geht, erzählt sie in der aktuellen Folge von «Wissen gegen Krebs».

Jetzt anhören! https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/podcast-wissen-gegen-krebs/wenn-krebs-ohne-risiko-kommt-zungenkrebs-bei-jungen-menschen


Insel Gruppe

💙  2025: Neue Wege – neue HoffnungKrebs betrifft immer noch zu viele Menschen: Jährlich erhalten in der Schweiz rund48'0...
22/04/2026

💙 2025: Neue Wege – neue Hoffnung
Krebs betrifft immer noch zu viele Menschen: Jährlich erhalten in der Schweiz rund
48'000 Personen eine Krebsdiagnose. Diese Zahl macht deutlich, wie wichtig eine starke und verlässliche ist.

In unserem Jahresbericht geben Forschende Einblicke in ihre Arbeit. Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt, ein soeben gestartetes Vorhaben und ein Stipendium für eine junge Nachwuchswissenschaftlerin zeigen, wie vielfältig und zielgerichtet moderne Krebsforschung heute ist. Sie verdeutlichen zudem: Fortschritt entsteht Schritt für Schritt – getragen von Fachwissen, Ausdauer und Verantwortung.

Diese kontinuierliche Forschungsarbeit schafft Hoffnung – nicht durch grosse Versprechen, sondern durch Menschen, die im Kampf gegen Krebs neue Wege gehen. Damit Heilung zur Regel wird.

➡️ Den Jahresbericht 2025 der Krebsforschung Schweiz lesen: https://www.krebsforschung.ch/jahresbericht



Universitätsspital Zürich CHUV / Centre hospitalier universitaire vaudois Universitäre Altersmedizin Felix Platter Dana-Farber Cancer Institute

🌍 𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁  #𝗪𝗲𝗹𝘁𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 – 𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗱𝗮𝗿𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹  #𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁.Doch für viele Mensche...
07/04/2026

🌍 𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 #𝗪𝗲𝗹𝘁𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 – 𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗱𝗮𝗿𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹 #𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁.
Doch für viele Menschen ist sie keine Selbstverständlichkeit – zum Beispiel dann, wenn eine Krebsdiagnose das Leben von Grund auf verändert.

In der wurden in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt: Neue Therapien, präzisere Diagnosen und individuellere Behandlungen. Diese Fortschritte sind das Ergebnis gezielter, unabhängiger Forschung.

Als Stiftung Krebsforschung Schweiz setzen wir uns dafür ein, vielversprechende Projekte zu fördern und wissenschaftliche Innovation voranzubringen. Damit Fortschritte Realität werden.

Unser Dank gilt daher heute allen Forschenden, die täglich neue Erkenntnisse schaffen, und allen Spenderinnen und Spendern, die diese Forschung möglich machen.

💙 Für eine Zukunft, in der Krebs früher erkannt, besser verstanden und wirksamer behandelt werden kann – damit Heilung zur Regel wird.

Mehr erfahren: https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/einblicke-in-die-forschung/

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Bauchspeicheldrüsenkrebs – neue Ansätze in der ChirurgieToni K. hatte nach seiner Diagnose   Glück im Unglü...
25/03/2026

🎙️ #𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: Bauchspeicheldrüsenkrebs – neue Ansätze in der Chirurgie

Toni K. hatte nach seiner Diagnose Glück im Unglück: Beim heute 73-Jährigen wurden keine Metastasen gefunden. Denn Bauchspeicheldrüsenkrebs wird oft erst spät entdeckt. «Das liegt daran, dass man lange keine Symptome spürt», sagt Anna Wenning, Oberärztin an der Universitätsklinik für viszerale Chirurgie am Inselspital Bern.

In einer von der Krebsforschung Schweiz unterstützten Studie untersucht sie, welche Operationsstrategie für welche Patientinnen und Patienten am besten ist. Dabei geht es nicht nur um Lebenszeit, sondern auch um . Bei Tumoren am Kopf der Bauchspeicheldrüse wird meist nur ein Teil des Organs entfernt. Die Naht kann jedoch undicht werden, es kann zu einer sogenannten mit Infektionen und Blutungen kommen.

Genau das erlebte auch Toni K. In einer Notoperation wurde ihm der Rest der Bauchspeicheldrüse entfernt. Heute kann Toni K. wieder Ski fahren: «Nichts Verrücktes, aber ich lebe einfach damit.»

Mehr Informationen in der aktuellen Folge von «Wissen gegen Krebs», dem Podcast der Stiftung Krebsforschung Schweiz. Jetzt anhören! https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/podcast-wissen-gegen-krebs/wenn-jede-minute-zaehlt-operation-bei-bauchspeicheldruesenkrebs

Insel Gruppe

𝗖𝗵𝗲𝗺𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗧𝘂𝗺𝗼𝗿𝘇𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻. 𝗦𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗮𝗿𝗺𝗺𝗶𝗸𝗿𝗼𝗯𝗶𝗼𝘁𝗮 – 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗼̈𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵...
19/03/2026

𝗖𝗵𝗲𝗺𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗧𝘂𝗺𝗼𝗿𝘇𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻. 𝗦𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗮𝗿𝗺𝗺𝗶𝗸𝗿𝗼𝗯𝗶𝗼𝘁𝗮 – 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗼̈𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗜𝗺𝗺𝘂𝗻𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺.
Ein Forschungsteam um Tatiana Petrova von der Université de Lausanne zeigt: Schäden an der Darmschleimhaut durch Chemotherapie verändern die Nährstoffverfügbarkeit für Darmbakterien. Dadurch passen sich die Mikrobiota an und produzierten vermehrt bestimmte Stoffwechselprodukte, die vom Darm ins Knochenmark gelangen und dort die Bildung von Immunzellen beeinflussen.

«Indem die Chemotherapie die Darmmikrobiota umgestaltet, löst sie eine Kaskade von Ereignissen aus, die das Immunsystem neu programmiert und den Körper weniger empfänglich für Metastasen macht», erklärt Ludivine Bersier, Erstautorin der Studie, die im Rahmen ihres MD-PhD-Projektes an der Forschung gearbeitet hat. Auch Patientendaten weisen darauf hin, dass dieser Zusammenhang klinisch relevant sein könnte.

Wir gratulieren den Forschenden zu diesen vielversprechenden Ergebnissen und sind stolz, diese Forschung unterstützt zu haben.

🔬 Mehr zur Studie: https://www.krebsforschung.ch/unser-engagement/wir-unterstuetzen-forschende/beispielhafte-wissenschaftliche-vorhaben/chemotherapie-programmiert-darmbakterien-um-um-metastasen-einzudaemmen/

Adresse

Effingerstrasse 40
Bern
3008

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
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