Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel

Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft beider Basel Für nachhaltige Beziehungen auf Augenhöhe zwischen Jüd:inn:en und Christ:inn:en

16/12/2025

Unser Vorstandsmitglied Jenny Wüest hat zum gestrigen Abend einen Kommentar abgegeben, den wir euch empfehlen!

Basel-Stadt Spielplatz für Linksextreme Jugendliche?

Basel erlebte erneut eine unbewilligte Demonstration während des Feierabendverkehr. Es handelte sich, gemäss der Presse, um mehrheitlich Jugendliche die antisemitische und hetzerische Parolen gegenüber der jüdischen Bevölkerung skandierten, dies nach dem schrecklichen Attentat in Sydney, dem Beginn des jüdischen Lichterfest und bewusst in der Nähe vom bewilligten Silent Walk. Erneut musste die Polizei ausrücken um eine Eskalation zu verhindern. Erneut musste der ÖV, welcher am Abend von der arbeitenden Bevölkerung genutzt wird umgeleitet werden, viele kamen zu spät nach Hause. Die Demonstranten, von der Hammas beeinflussten Menschen, halten sich an keine Regeln und Gesetze, weshalb auch, es passiert ihnen ja nichts, sie dürfen sich bald wöchentlich in der Innerstadt austoben als wäre die Stadt ihr rechtsfreier Spielplatz. Wann findet das ein Ende, wann werden diese Menschen zur Kasse gebeten und nicht die Steuerzahler?

Und dann noch dies: Eine jüdische "queere Person" schreit "free palestine" - Das ist doch wie, wenn Hühner für "Kentucks...
29/09/2025

Und dann noch dies: Eine jüdische "queere Person" schreit "free palestine" - Das ist doch wie, wenn Hühner für "Kentucks Fried chicken" schreien, oder? was denkt ihr?

Hannah Einbinder überschreitet Redezeit mit politischen Statements.

JAN FELDMANN: STEHT AUF GEGEN JUDENHASS!Der Videoredaktor der Jüdische Allgemeine apelliert wie folgt (und wir schliesse...
29/09/2025

JAN FELDMANN: STEHT AUF GEGEN JUDENHASS!

Der Videoredaktor der Jüdische Allgemeine apelliert wie folgt (und wir schliessen uns an, obwohl es sich eher an ein deutsches Publikum richtet:)

"Antisemitismus ist allgegenwärtig. Er ist lauter, sichtbarer – und wird mehr und mehr salontauglich. Lange wollte ich das nicht wahrhaben. Ich gehörte zu denen, die naiverweise hofften, der moderne Antisemitismus sei nur ein gesellschaftliches Randphänomen, ein Überbleibsel der dunklen Vergangenheit. Doch die Realität des Jahres 2025 belehrt mich eines Besseren.

Im Schaufenster eines Geschäftes in Flensburg hängt ein Schild mit der Aufschrift: »Juden sind hier nicht erwünscht.« Michel Friedman wird in Mecklenburg-Vorpommern von einer Lesung ausgeladen. In einem Fürther Restaurant heißt es offen: »Israelische Bürger sind hier nicht willkommen.« Kein Sport mit Juden, keine Musik mit Juden, kein Essen mit Juden. Ausgrenzung wird wieder zur Normalität.

Weiter siehe

Eine Reihe antisemitischer Vorfälle in den vergangenen Tagen hat die jüdische Gemeinschaft in Deutschland erschüttert. So darf es nicht weiter gehen. Ein Appell an die Zivilgesellschaft

Der arabische Menschenrechtsaktivist Bassem Eid beweist: Die humanitäre Situation in Gaza ist schlimm wegen der Hamas, d...
22/08/2025

Der arabische Menschenrechtsaktivist Bassem Eid beweist: Die humanitäre Situation in Gaza ist schlimm wegen der Hamas, die (von Spitälern aus, und mit Menschen als "Schutzschilden") humanitäre Konvois bombadiert:

88,4 % der UN-Hilfstransporte, die seit Mitte Mai in den Gazastreifen gelangten, wurden entführt und geplündert, anstatt ihr Ziel zu erreichen. Die UN versagt dabei, die Hilfsgüter zu den bedürftigen Zivilisten in Gaza zu bringen, und lässt stattdessen zu, dass die Hamas und andere Schlägertrupps die humanitäre Krise in Gaza weiter ausnutzen.

Es gelangt reichlich Hilfe nach Gaza. Hunderte Lastwagen mit Hilfsgütern stehen noch immer auf der Gaza-Seite der Grenze und warten auf ihre Verteilung. Die UNO kommt ihrer Aufgabe nicht nach und hat Hilfsangebote abgelehnt.

Today, terrorists launched a rocket from nearby the Nasser Hospital at the main corridor for the transfer of aid trucks in southern Gaza as a convoy of trucks was on its way to pick up aid from the Kerem Shalom Crossing.

Terrorists in Gaza continue to exploit hospitals for terrorism, attack humanitarian aid workers, and sabotage efforts to get aid to Gazan civilians. The UN and other aid agencies continue to turn a blind eye to it and blame Israel when aid doesn't get where it needs to go.

Gerade lesen wir, der Doyen der schweizerischen, jüdischen Sozialdemokratie, Erich Bloch, eine sozialdemokratische "Char...
22/08/2025

Gerade lesen wir, der Doyen der schweizerischen, jüdischen Sozialdemokratie, Erich Bloch, eine sozialdemokratische "Charta für Israel" fordert. Chapeau und volle Zustimmung. Oder was meint ihr (auch wenn ihr keine SPler:innen seid)?

Die Nahostpolitik der Schweiz sorgt immer wieder für kontroverse Debatten rund um und in der sozialdemokratischen Partei in der Schweiz – jüdische Mitglieder legen nun eine Charta vor.

Israel hält inne!
18/08/2025

Israel hält inne!

Über eine Million Menschen nahmen gestern an landesweiten Protestaktionen und Kundgebungen in Solidarität mit den Geiseln und ihren Familien in ganz Israel teil. Hunderttausende Israelis waren seit den Morgenstunden an Kreuzungen und Plätzen im ganzen Land unterwegs. Auf der zentralen Kundgebung ...

12/08/2025

Genauso ist es! (wie Ramona Ambs auf hagalil.com schreibt)

Die „Ich-bin-kein-Antisemit-aber“-Fraktion wird täglich größer.

Schuld daran hat natürlich Israel. Und die bösen Juden, die einem ja IMMER wenn man was gegen Israel sagt, Antisemitismus vorwerfen:

Dabei war der 7.Oktober doch nur der gelungene Vorwand, um Völkermorde zu begehen. In Gaza, im Iran, überall, wo sie nur können. Und die hungernden Kinder sind Israel egal.
Aber man muss sich jetzt ENDLICH wehren, sich nicht MUNDTOT machen lassen. Keiner traut sich ja mehr, was zu sagen. Dabei hat man doch grade als Deutscher die moralische Verpflichtung Israel zu kritisieren. Und außerdem: es gibt ja keine Zwangssolidarität. Wir wissen was ein Völkermord ist! Wir sehen den Rachefeldzug, das Aug-um-Aug und lassen uns nicht weiter Sand in dieAugen streuen! Und die Nazi-Zionistenhaben das eh alles geplant Man muss die Verbrechen der israelitischen (!) Regierung benennen dürfen, ohne als Feind gebrandmarkt zu werden!

Lustigerweise wundern sich diese Leute dann, dass ihnen nach und nach die jüdischen Freunde wegbrechen.
Ja wieso nur? Sie sind doch keine Antisemiten! Sie sind doch so reflektiert. Sie engagieren sich doch seit über zehn Jahren schon gegen Rasssismus! Und haben außerdem auch schon mal einen Stolperstein geputzt. Sie meinen es doch gut und wollen nur Frieden.

Wieso also nur brechen die jüdische Freunde dann weg?

Ich verrat Euch ein Geheimnis: Es liegt NICHT daran, dass Ihr Netanyahu scheiße findet. Es liegt auch NICHT daran, dass Euch die Kinder in Gaza leid tun. Es liegt auch NICHT daran, dass Ihr Euch gegen Hunger engagiert oder für die Einhaltung des Völkerrechts seid. Das sehen viele Juden nämlich exakt genauso.

Es liegt an dem, was und wie Ihr es sagt. Es liegt auch an dem, was Ihr nicht sagt. Und es liegt am timing und am setting.

Wer mit einem Posting einen roten Teppich ausrollt für Judenfeinde und dann trotz überschaubarer Kommentarmenge dem augekübelten Antisemitismus nicht widerspricht, der darf sich nicht wundern, wenn jüdische Follower das Weite suchen …
Wer nämlich meint, ausgerechnet jetzt in den Chor der Israelkritiker einstimmen zu müssen, wo unter Vorwand des Gaza-Konfliktes jüdisches Leben hierzuland bedroht ist wie nie, hat offenbar kein Gespür dafür, wie sich Juden derzeit fühlen; wie es sich anfühlt täglich Hass abzukommen; wie es ist, wenn man hundertmal am Tag kontrolliert, ob die Davidsternkette unterm T-Shirt liegt; wie es ist, wenn man ein Taxi ruft und nicht mitgenommen wird; wie es ist, wenn sich immer mehr Palästinaflaggen im Viertel breit machen… wie es ist, wenn täglich mehr und mehr Dämonisierung stattfindet und man nur noch mit eingezogenem Kopf unterwegs ist, weil man dauernd den nächsten Schlag erwartet… wie es ist, langsam keine Luft mehr zu bekommen.

Wer also in so einer Situation ganz unbedingt Israel kritisieren will, kann das natürlich tun. Aber warum tut man das? Hat man dadurch die Situation der Palästinenser in Gaza verbessert? Hat es irgendeine neue Erkenntnis parat, die andere Leute nicht haben oder kennen? Was ist es, dass da so unbedingt raus will, ja geradezu explosionsartig raus muss?

Wann immer ich mir die Mühe gemacht habe nachzufragen, kamen emotionale Antworten. Also nicht etwa: „Ich habe die Statistiken der Lebensmitteleinfuhren der letzten Jahre/Monate nach Gaza durchgearbeitet und kann nun deshalb sagen, was genau und wieviel fehlt und an wem das liegt“, sondern: „für mich fühlt sich das wie ein Völkermord an.“

Aha. Na dann. Hau raus den Scheiß.

Dein Gefühl ist ein Ressentiment, aber sich damit auseinanderzusetzen wäre natürlich anstrengend…

Singt halt mit im Chor derjenigen, die so tun, als seien sie epochal mutig, weil sie nachblöken, was grad eh alle sagen. – Aber erwartet nicht, dass jüdische Freunde dann bleiben und sich dem aussetzen.

Es gibt da draußen Hass genug- das braucht man dann nicht noch im Nahbereich. Echt nicht!

Henrik Broder sagt, angesichts des wieder salonfähigen, nur notdürftig als Meinung getarnten Antisemitismus: „Die Welt s...
09/08/2025

Henrik Broder sagt, angesichts des wieder salonfähigen, nur notdürftig als Meinung getarnten Antisemitismus: „Die Welt scheint noch immer ‚eine Rechnung mit den Juden‘ offen zu haben.“
Seine wie immer scharfen Statements auf Welt-TV:

Beim Freedom March in Berlin erinnern Angehörige an die Geiseln der Hamas. Im Studio spricht Kolumnist Henryk M. Broder über Antisemitismus, politische Versäumnisse und importierte Feindbilder: „Alles, was passiert, ist nur ein Schein“, sagt Broder bei WELT TV.

Unser Präsident, der Basler Kirchenratspräsident und Neutestamentler Lukas Kundert schreibt sehr prägnant und kundig geg...
29/07/2025

Unser Präsident, der Basler Kirchenratspräsident und Neutestamentler Lukas Kundert schreibt sehr prägnant und kundig gegen den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, sich an Israel abzuarbeiten, aber die Russisch Orthodoxen (als Unterstützer von Putins Krieg) in ihren Reihen verbleiben lässt:

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist nicht bekannt für Klarheit, wenn es um Konflikte geht, die ihm selbst wehtun. Die Haltung des ÖRK gegenüber der russisch-orthodoxen Kirche und deren Rol...

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