Surprise NGO

Surprise NGO Surprise unterstützt seit 1998 sozial benachteiligte Menschen in der Schweiz.

Mit Erwerbsmöglichkeiten, Angeboten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und niederschwelliger Begleitung eröffnet Surprise ihnen Perspektiven und konkrete Handlungsfelder. Diese Hilfe zur Selbsthilfe aktiviert die Fähigkeiten der Menschen und ist dadurch nachhaltig. Surprise sensibilisiert die Öffentlichkeit für soziale Gerechtigkeit, wirbt für gesellschaftliche Vielfältigkeit und stellt fach

liche Expertise zur Verfügung. Diese Ziele verbinden die Angebote von Surprise miteinander: das Strassenmagazin, die Sozialen Stadtrundgänge, den Strassenfussball und Strassenchor, das gastronomische Solidaritätsnetzwerk Café Surprise, die Job- und Förderprogramme SurPlus und Chancenarbeitsplatz sowie die niederschwellige Sozialberatung und -begleitung an drei Standorten in Basel, Bern und Zürich. Surprise ist eines von 110 Mitgliedern aus 35 Ländern im Internationalen Netzwerk der Strassenzeitungen (INSP). Surprise arbeitet nicht gewinnorientiert, finanziert sich ohne staatliche Gelder und ist auf Spenden und Fördergelder angewiesen.

Francesca Renon, Ärztin auf dem zivilen Schiff «Nadir», trifft im Mittelmeer auf Menschen, die sich auf eine Plattform r...
27/05/2026

Francesca Renon, Ärztin auf dem zivilen Schiff «Nadir», trifft im Mittelmeer auf Menschen, die sich auf eine Plattform retten konnten. Sie erzählt von Erschöpfung, der Angst vor Libyen und einem Meer, auf dem so viele Menschen sterben wie lange nicht mehr.

Aufgezeichnet von Manuela Enggist

Bildcredit: Erica Varone / RESQSHIP

Den ganzen Text gibt es im aktuellen Heft jetzt auf der Strasse bei den Verkäufer*innen deines Vertrauens.

Die offene See ist ein symbolisch aufgeladener Ort. Eine Grenze zwischen vertrauter Welt und dem bedrohlichen Unbekannte...
22/05/2026

Die offene See ist ein symbolisch aufgeladener Ort. Eine Grenze zwischen vertrauter Welt und dem bedrohlichen Unbekannten unter der Wasseroberfläche. Und ganz ähnlich verdichten sich auf dem Meer sozial- und migrationspolitische Wahrheiten, die wir gerne verdrängen.

Unsere Kolleg*innen vom Hamburger Strassenmagazin Hinz&Kunzt haben sich das neue Kreuzfahrtterminal am Hafen angeschaut – und nach den Arbeitsbedingungen der Crewmitglieder gefragt. Ulrich Jonas’ Text dazu kann man nun auch im Binnenland Schweiz lesen, wo auch Jahr für Jahr Kreuzfahrten gebucht werden.

Auf dem Meer sterben auch Menschen, wie wir wissen. Menschen, die auch gerettet werden könnten, wenn es politisch gewollt wäre. Francesca Renon ist eine Ärztin, die auf einem Schiff der Nicht-Regierungsorganisation RESQSHIP bei Such- und Beobachtungseinsätzen im zentralen Mittelmeer mitfährt. Sie erzählt im Protokoll eines Einsatzes von den Menschen, die sich auf eine Plattform retten konnten und dort ausharren. Aufgeschrieben von Manuela Enggist.

In vier Teilen hat Redaktionskollege Klaus Petrus den Nationalen Armutsmonitor des Bundes besprochen, zusammengefasst, analysiert, kommentiert. Jetzt kommt unsere Serie «Armutsmonitoring» zu einem Ende. Der letzte Teil widmet sich der Rolle der Armutsbetroffenen in der Forschung.

Auch in diesem Heft:

Ein Bericht über die geschlossene Drogenabgabestelle in Burgdorf von Janine Schneider und ein Probenbesuch im Sogar Theater von Diana Frei, eine Besprechung von Dea Gjinovcis neuem Film von Céline Graf, ein Porträt des Berner Surprise-Verkäufers Jeremy Holzinger (Text: Lea Stuber, Foto: Ruben Hollinger), eine lyrische Verkäufer*innen-Kolumne von Nicolas Gabriel (Illustration: Stella Hänsenberger), Carlo Knöpfels Rubrik «Sozialzahl» über Working Poor und die Gerichtskolumne von William Stern.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Layout: Bodara GmbH

⚠️ Der Surprise Recherchefonds unterstützt Journalist*innen und Fotograf*innen mit finanziellen Beiträgen bis zu 3000 CH...
20/05/2026

⚠️ Der Surprise Recherchefonds unterstützt Journalist*innen und Fotograf*innen mit finanziellen Beiträgen bis zu 3000 CHF.

Surprise berichtet unabhängig, kritisch und mit unverkennbarer Stimme über Armut, Ausgrenzung, Obdachlosigkeit und Migration – alles Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz in Zeiten sozialer Umbrüche, Krisen und Kriege. Dabei werden diese Themen zunehmend komplexer, vieles liegt im Dunkeln, manches wird vertuscht oder totgeschwiegen.

Mit dem Surprise Recherchefonds wollen wir im Strassenmagazin die grossen Geschichten zu diesen Themen fördern – mit klarem Bezug zur Schweiz und nahe an den Menschen. Sei es beispielsweise als Hintergrundartikel, Reportage, Porträt, Fotoessay oder Serie.

👉 Bewirb dich jetzt: surprise.ngo/recherchefonds

Geht es nach dem Migrationsamt, soll Eugenia Kowalska mit ihrer Tochter sofort die Schweiz verlassen. Der Grund: «mutwil...
18/05/2026

Geht es nach dem Migrationsamt, soll Eugenia Kowalska mit ihrer Tochter sofort die Schweiz verlassen. Der Grund: «mutwilliger» Bezug von Sozialhilfe. Was steckt dahinter?

Text: Sara Winter Sayilir
Illustrationen: Anna Schmid

Den ganzen Text gibt es im aktuellen Heft jetzt auf der Strasse bei den Verkäufer*innen deines Vertrauens.

16/05/2026

Arm trotz Arbeit: Wer genau sind «Working Poor», und warum reicht ihnen ihre Arbeit nicht zum Leben?

Das Nationale Armutsmonitoring erklärt Hintergründe und Folgen dieses Phänomens. Und lässt manches aus.

📖 Im aktuellen Heft wirft einen Blick hinter die Zahlen des Nationalen Armutsmonitorings. Jetzt auf der Strasse.

Auf der Suche nach dem Ausgang.Den ganzen Text gibt es im aktuellen Heft jetzt auf der Strasse bei den Verkäufer*innen d...
13/05/2026

Auf der Suche nach dem Ausgang.

Den ganzen Text gibt es im aktuellen Heft jetzt auf der Strasse bei den Verkäufer*innen deines Vertrauens.

Eugenia Kowalska soll mit ihrer Tochter ausgewiesen werden. Weil sie «mutwillig» Sozialhilfe beziehe, schreibt das Migra...
08/05/2026

Eugenia Kowalska soll mit ihrer Tochter ausgewiesen werden. Weil sie «mutwillig» Sozialhilfe beziehe, schreibt das Migrationsamt im Wegweisungsbescheid. So will es das Gesetz und anscheinend auch das «öffentliche Interesse»: Wer nichts leiste (Carearbeit zählt natürlich nicht) und nur koste, muss gehen – wenn kein Schweizer Pass vorhanden. Der Begriff der Mutwilligkeit suggeriert, die Person könnte eigentlich anders, wenn sie denn nur wollte – der Sozialhilfebezug sei sozusagen frei gewählt. Ein Blick in die Biografie der jungen Frau (deren echter Name natürlich anders lautet) zeigt hingegen, wie diese Argumentation alle strukturellen Faktoren, die die Leistungsfähigkeit und den Status einer Person bedingen, systematisch ausblendet. Anna Schmid hat die Geschichte sensibel illustriert.

In unserer Aufarbeitung des Nationalen Armutsmonitorings geht es diesmal um das Thema Erwerbsarmut: Zahlreiche Menschen in der Schweiz sind arm bzw. leben rund ums Existenzminimum, obwohl sie arbeiten. Warum, erklärt Klaus Petrus, illustriert von Bodara.

Wie einsam er sein Alter verbringt, davon erzählt ein Mann aus eigener Erfahrung. Er fühlt sich so oft übersehen, sein Alltag ist derart gleichförmig, dass er manchmal darauf wartet, dass es vorbei ist. Alterseinsamkeit ist ein wachsendes Phänomen in unserer Gesellschaft, fügt Klaus Petrus hinzu, dem zahlreiche Initiativen zu begegnen versuchen.

Mit einer Vorschau auf die Solothurner Literaturtage von Monika Bettschen, einer Ankündigung des Experimentalfilmfestivals Videoex von Diana Frei, einer neuen Antwort von Fatima Moumouni diesmal zum Thema Liebe, einer Verkäufer*innen-Kolumne zu Freundschaft von Heini Hassler und Stella Hänsenberger, sowie einem Verkäufer*innen-Porträt aus Zürich von Hanna Fröhlich. Und einer kleinen guten Nachricht von Praktikant Ira Kost im Na?Gut!

Wie immer wunderschön gestaltet von Bodara.

Kathy Messerli stammt aus guten Verhältnissen: Einfamilienhaus, Haustiere, Familienferien am Meer, guten Schulnoten und ...
06/05/2026

Kathy Messerli stammt aus guten Verhältnissen: Einfamilienhaus, Haustiere, Familienferien am Meer, guten Schulnoten und Hobbies.

📉 Doch als Neunjährige erfährt sie Gewalt und sexuellen Missbrauch. Da es noch kaum Hilfsangebote für Missbrauchsopfer gibt, empfiehlt die Polizei ihren Eltern, den Vorfall nicht mehr zu thematisieren. Mit elf Jahren beginnt sie, sich selbst zu verletzen.

📉 Die erlebten Traumata führen zu Schwierigkeiten in der Schule und zu mehreren Lehrabbrüchen. Mit 20 wird eine Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostiziert und ein paar Jahre später wird sie IV-Rentnerin. Sie landet in der Armut. Als sie einen weiteren sexuellen Übergriff erlebt, verliert sie endgültig den Boden unter den Füssen und unternimmt einen Suizidversuch.

📈 Der Erholungsprozess ist schleppend und geprägt von Einweisungen in Psychiatrien, Berufsabbrüchen, chronischen Schmerzen und Drogenkonsum.
Trotz allem weiss Kathy Messerli heute, wie und wo sie Kraft schöpfen kann.

Nun steht sie wieder. Sie richtet «ihr Krönchen», wie sie sagt, und geht aufrecht ihren Weg als neue Stadtführerin in Bern – die erste Ausbildung, die sie in ihrem Leben abschliessen konnte.

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🌇 Kathy Messerli spricht auf ihrem Rundgang durch offen über ein Tabuthema: psychisch, körperlich und sexuell erlebte Gewalt in der Kindheit. Sie zeigt auf, welche Institutionen sie auf ihrem holprigen Weg begleitet haben, auf welche Hilfsangebote sie noch angewiesen ist und wie sie heute ihren Alltag mit ihrem Hund und ihren zwei Katzen gestaltet.

👉 Für die nächste Tour von Kathy gibt es noch freie Plätze. Alle Infos dazu findest du auf unserer Homepage.

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Wahidullah Alikhan ist aus Kabul in die Schweiz geflüchtet. Seine Fluchtgeschichte hat er im Surprise  #619 und  #620 au...
03/05/2026

Wahidullah Alikhan ist aus Kabul in die Schweiz geflüchtet. Seine Fluchtgeschichte hat er im Surprise #619 und #620 aufgeschrieben. Nachzulesen gibt es den Text auf surprise.ngo.

Im aktuellen Heft spricht Wahidullah Alikhan mit Klaus Petrus darüber, was Heimat ist. Das ganze Interview rund um das Ankommen in einem fremden Land findet ihr im aktuellen Heft jetzt auf der Strasse bei den Verkäufer*innen deines Vertrauens.

Text und Fotos: Klaus Petrus

FUSSBALL FÜR ALLE!Unser Sporttag mit Strassenfussball, Blindenfussball, Walking Football sowie einem Queer-Turnier biete...
30/04/2026

FUSSBALL FÜR ALLE!

Unser Sporttag mit Strassenfussball, Blindenfussball, Walking Football sowie einem Queer-Turnier bietet allen Interessierten die Möglichkeit, aktiv teilzunehmen oder einfach neue Perspektiven kennenzulernen.

Das sportliche Angebot wird durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt. Auch Surprise ist vor Ort:

💬 Infostand mit Heftverkauf
🎤 2 Podiumsgespräche mit zwei Spieler*innen, moderiert von Nicolas F*x, unserem Verantwortlichen für Kommunikation & Marketing

Komm vorbei, spiel mit oder lass dich vom Rahmenprogramm begeistern:

📍 Messeplatz Basel
🕙 10:00 – 18:00 Uhr

Adresse

Münzgasse 16
Basel
4001

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