Das Sinfonieorchester TriRhenum Basel wurde im Jahr 1999 gegründet. Hervorgegangen ist es aus einer Orchesterprojektwoche, die 1998 im Wallis stattgefunden hat. Die Gründungsmitglieder hatten die Idee, mit Julian Gibbons zusammen ein anspruchsvolles Sinfonieorchester für junge LaienmusikerInnen im Dreiländereck zu gründen. Nach Aufstellung der Vereinsstatuten
im Frühling 1999 startete das erste Pr
ogramm mit einem Konzert in der Oekolampad- Kirche Basel. Das Sinfonieorchester TriRhenum Basel ist heute ein ambitioniertes Laienorchester, welches als gemeinnütziger Verein organisiert ist und dank viel ehrenamtlicher Arbeit funktioniert. siebzig Musikbegeisterte aus der Region Nordwestschweiz
und Südbaden. Mit attraktiven Konzertprogrammen bietet es den Mitgliedern und Konzertbesuchern bereichernde und bleibende Erlebnisse und leistet einen Beitrag zum kulturellen Angebot in der Region. Pro Jahr werden zwei Konzertprogramme in wöchentlichen Proben und Probenwochenenden erarbeitet, mit denen das Orchester an vier Konzerten auftritt. Proben- und Konzertreisen führten nach Südwestengland (1999), Irland und Wales (2001), Kroatien (2003), Ravenna (2006) und Tschechien (2013). Im Jahr 2009 spielte das Orchester unter der Leitung der Gastdirigenten Beat Hofstetter und Andreas Brenner. Das Repertoire umfasst einerseits klassisch-romantische Werke mit Sinfonien von Beethoven, Haydn, Mendelssohn, Brahms, Tschaikowsky, Dvorák, Sibelius, Schumann, Nielsen, Schubert und Mahler. Andererseits beschritt das Orchester auch experimentelle Wege mit J. Dätwylers Konzert für Alphorn, Flöte und Orchester (1999), Philip Glass’ Konzert für Saxophonquartett und Orchester mit dem ARTE Quartett Basel (2008) oder mit Auftragskompositionen wie «Adria», einer Suite für Panflöte, Violine, Marimbaphon und Orchester des Basler Komponisten Cornelius Buser (2003) und «Bestiarium» für Violine, Horn, Kontrabass und Orchester von Aleksander Gabrys (2013). Neben den sinfonischen Werken pflegt das Orchester auch regelmässig die Zusammenarbeit mit renommierten SolistInnen und Nachwuchstalenten der Region. Bisher wurden u.a. Solokonzerte gespielt mit Dominik Stark und Lea Hosch (Brahms: Doppelkonzert für Violine und Cello a-Moll), Nerina Mancini (Elgar: Cellokonzert e-Moll), Julia Schröder (Beethoven: Violinkonzert D-Dur), Karin Dornbusch (Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur), Aline Du Pasquier (Canteloube: Chants d’Auvergne), Stefanie und Martina Bischof (Bruch: Doppelkonzert für Violine und Viola e-Moll), Tonino Riolo (Gershwin: Rhapsody in Blue), Gregor Hänssler (Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll) und Thilo Muster (Paul Huber: Konzert für Orgel und Orchester).