Schweizer Tierschutz STS

Schweizer Tierschutz STS Schweizer Tierschutz STS - der Schweizer Tierschutz-Dachverband mit 70 Sektionen.

Der Ständerat hat heute den Gegenvorschlag zur Feuerwerksinitiative beraten – und eine Version bestätigt, die klar ungen...
03/06/2026

Der Ständerat hat heute den Gegenvorschlag zur Feuerwerksinitiative beraten – und eine Version bestätigt, die klar ungenügend ist.

Konkret beschränkt sich der Gegenvorschlag im Wesentlichen auf ein Verbot reiner Knallkörper (Böller) ohne visuelle Effekte. Die meisten lauten Feuerwerkskörper bleiben weiterhin erlaubt. Damit wird das Lärmproblem kaum reduziert – und zentrale Probleme wie Stress, Panik sowie Gefährdung für Tiere bleiben weitgehend ungelöst:

👉 trotz klar positiver Signale aus der Vernehmlassung
👉 trotz Unterstützung aus den Kantonen
👉 trotz der bekannten massiven Auswirkungen auf Tiere

Für uns ist klar:
Ein wirksamer Schutz vor Feuerwerkslärm ist kein Luxus, sondern dringend notwendig – für Nutz-, Wild- und Heimtiere gleichermassen.

Sollte der Gegenvorschlag in dieser Form verabschiedet werden, wird der Abstimmungskampf unausweichlich. Der STS wird sich in diesem Fall aktiv für ein JA an der Urne einsetzen.

Wilde Nachbarn – mitten unter uns 🦊Fuchs, Igel, Fledermaus oder Marder: Viele Wildtiere leben ganz in unserer Nähe – auc...
01/06/2026

Wilde Nachbarn – mitten unter uns 🦊

Fuchs, Igel, Fledermaus oder Marder: Viele Wildtiere leben ganz in unserer Nähe – auch in Städten und Wohnquartieren. Ihre Präsenz zeigt, wie anpassungsfähig Tiere sind.🌿

Nicht immer ist das Zusammenleben konfliktfrei: Aufgerissene Abfallsäcke, nächtliche Geräusche oder Spuren auf dem Auto sorgen manchmal für Ärger. Doch vieles lässt sich mit einfachen, tierfreundlichen Massnahmen lösen – oft mit etwas mehr Toleranz und Wissen.

Ein respektvoller Umgang schützt die Tiere und beugt Konflikten vor. Wir alle können dazu beitragen, Lebensräume zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. 🦔

Mehr Infos, konkrete Tipps und Merkblätter zum friedlichen Zusammenleben findest du auf unserer Seite «Wilde Nachbarn»:
👉 tierschutz.com/tierschutz/themen/wildtiere/wilde-nachbarn

Mythencheck: Ratten übertragen Krankheiten. 🐀Der Mythos stammt vor allem aus historischen Vorurteilen und wird oft mit w...
30/05/2026

Mythencheck: Ratten übertragen Krankheiten. 🐀

Der Mythos stammt vor allem aus historischen Vorurteilen und wird oft mit wildlebenden Ratten in problematischen Umgebungen vermischt. Krankheiten entstehen nicht «wegen der Ratte», sondern können – wie bei anderen Tieren auch – mit mangelhafter Hygiene oder schlechter Haltung zusammenhängen.

Bei wildlebenden Ratten können unter bestimmten Bedingungen Erreger vorkommen, die auf Menschen oder andere Tiere übergehen können, meist indirekt über Urin, Kot, Parasiten oder kontaminierte Lebensmittel. Das Risiko hängt stark von Hygiene, Umweltbedingungen und Kontakt ab und ist im Alltag meist gering.

Haus- und Farbratten, die als Heimtiere gehalten werden, sind saubere, soziale und intelligente Tiere. Sie pflegen ihr Fell intensiv und stellen bei guter Haltung und Hygiene kein besonderes Gesundheitsrisiko dar.

Wie bei allen Haustieren gilt: Regelmässige Reinigung des Geheges, artgerechte Haltung, Beachtung von Hygienemassnahmen bei kranken Tieren und verantwortungsvoller Umgang schützen Mensch und Tier. Zudem ist es wichtig, bei der Adoption oder dem Kauf sicherzustellen, dass die Tiere aus guter Haltung stammen.

Ratten sind intelligente und sensible Mitgeschöpfe mit komplexem Sozialverhalten und verdienen mehr als alte Vorurteile. 💚

🌿 Achtung bei giftigen Gartenpflanzen: Was für uns schön aussieht, kann für Haustiere gefährlich sein. Während Hunde und...
28/05/2026

🌿 Achtung bei giftigen Gartenpflanzen: Was für uns schön aussieht, kann für Haustiere gefährlich sein. Während Hunde und Katzen vielleicht mal aus Neugier knabbern, können Kaninchen und Meerschweinchen die Pflanzen beim Grasen und bei der Futtersuche aufnehmen.

Giftig sind zum Beispiel:

➡️ Eibe: hochgiftig, verursacht Magendarm-Beschwerden und kann Herz und Atmung beeinträchtigen.
➡️ Oleander, Goldregen und Fingerhut: wirken auf Herz und Kreislauf.
➡️ Herbstzeitlose und Maiglöckchen: bereits kleine Mengen sind gefährlich.
➡️ Buchs: wirkt ähnlich wie ein Nervengift, nach einer ersten Erregung treffen Lähmungserscheinungen ein, Erbrechen kann als Begleiterscheinung dazukommen.
➡️ Efeu: verursacht Magen-Darm-Probleme.
➡️ Lilien: sind für Katzen sehr giftig und führen schon in kleinen Mengen zu Nierenversagen, was, je nach Menge und verstrichener Zeit bis zur Therapie, sogar tödlich sein kann.
➡️ Auch weitere Pflanzen wie z.B. Rhododendren können problematisch sein.

Mögliche Folgen sind Erbrechen, Durchfall, Zittern, Atemnot oder Krämpfe. Kaninchen und Meerschweinchen sind stärker gefährdet, da sie als Pflanzenfresser eher Pflanzen anknabbern und ein geringeres Körpergewicht aufweisen. Deshalb solltest du Pflanzenreste, Samen oder Schnittgut nie für Kleintiere zugänglich liegen lassen.

Unser Tipp: Garten und Balkon haustierfreundlich bepflanzen und bei Verdacht auf Vergiftung sofort tierärztliche Hilfe holen. 🐾

🌙 Gute Nachrichten für Tiere: Ab Juli dürfen sie auch nachts und an Sonn- und Feiertagen transportiert werden.Warum das ...
26/05/2026

🌙 Gute Nachrichten für Tiere: Ab Juli dürfen sie auch nachts und an Sonn- und Feiertagen transportiert werden.

Warum das wichtig ist? Gerade im Sommer leiden Tiere auf Transporten oft unter grosser Hitze. Fahrten in kühlere Nachtstunden oder zu ruhigeren Zeiten helfen, Stress und Belastung deutlich zu reduzieren.

Die Anpassung betrifft u.a. Alptiere sowie empfindliche Jungtiere wie Ferkel oder Junghennen.

Für den STS ist klar: Diese Anpassung verbessert das Tierwohl spürbar und ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 🐖🐔

Mehr erfährst du im Artikel: https://tierschutz.com/tiertransporte-nacht-und-sonntagsfahrten-kuenftig-erlaubt-ein-gewinn-fuers-tierwohl/

🐄 Wie würden Rinder leben, wenn sie natürlich leben könnten?Rinder sind soziale, intelligente Tiere und würden in stabil...
22/05/2026

🐄 Wie würden Rinder leben, wenn sie natürlich leben könnten?

Rinder sind soziale, intelligente Tiere und würden in stabilen Herden mit engen Freundschaften leben. Unter natürlichen Bedingungen könnten Rinder 20 bis 25 Jahre alt werden, manchmal sogar älter.

Eine Kuh würde nicht jedes Jahr ein Kalb bekommen. Wie bei anderen grossen Säugetieren gäbe es zwischen Geburten längere Abstände – meist mehrere Jahre, abhängig davon, wie lange das Kalb gesäugt wird.

Den Alltag würden Rinder mit Grasen, Wiederkäuen, Ruhen und Erkunden verbringen. Sie wandern, suchen Futter, pflegen soziale Kontakte, spielen – besonders als Jungtiere – und kümmern sich aufmerksam um ihren Nachwuchs. Mutterkühe und Kälber haben eine enge Bindung. 🌿

Rinder sind zudem neugierig und lernfähig. Sie lösen Aufgaben, erkennen Artgenossen wieder und zeigen Gefühle wie Freude, Angst und Fürsorge. Ein natürliches Leben wäre geprägt von Bewegung, sozialen Beziehungen und eigenen Bedürfnissen. 💚

Ehemalige Laborratten suchen ein liebevolles Zuhause 🐀Über unser Rehomingprojekt vermitteln wir immer wieder ehemalige L...
20/05/2026

Ehemalige Laborratten suchen ein liebevolles Zuhause 🐀

Über unser Rehomingprojekt vermitteln wir immer wieder ehemalige Labortiere, so auch Ratten. Die zu vermittelnden Ratten kommen gesund aus dem Labor. Da Ratten soziale Tiere sind werden sie nie einzeln abgegeben.

Ratten sind intelligente, lernfähige und neugierige Tiere. Bei regelmässigem, ruhigem Kontakt werden sie oft sehr menschenbezogen, suchen Nähe und geniessen Streicheleinheiten.

🏡 Willst du ehemaligen Laborratten ein neues Zuhause geben? Mehr Informationen findest du hier: https://tierschutz.com/adoptapet/ehemalige-laborratten/

Möchtest du mehr über das Rehomingprojekt für Labortiere erfahren? Hier erfährst du mehr: https://tierschutz.com/project/das-rehoming-projekt-neues-leben-fuer-labortiere/

🐾 Chippen und registrieren – ein wichtiger Schritt für Katzen in der EUDie EU führt eine Pflicht zur Kennzeichnung und R...
18/05/2026

🐾 Chippen und registrieren – ein wichtiger Schritt für Katzen in der EU

Die EU führt eine Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung von Katzen ein. Der STS begrüsst diesen Entscheid: Er stärkt den Schutz der Tiere, verbessert die Rückverfolgbarkeit und hilft, den illegalen Handel einzudämmen.

Wichtig aus unserer Sicht: Nur wenn alle Katzen einbezogen werden, wirkt die Massnahme wirklich. Ausnahmen erschweren den Vollzug und lassen Lücken entstehen.

Für die Schweiz ist klar: Eine flächendeckende Lösung ohne Ausnahmen wäre ein entscheidender Fortschritt für den Katzenschutz. 🐱

Hier geht es zu unserem Artikel dazu:

Die Europäische Union hat beschlossen, eine Chip- und Registrierungspflicht für Katzen einzuführen. Der Schweizer Tierschutz STS begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich.

Wie kannst du dem Igel helfen? 🦔Seit 2024 steht der Igel auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten der Schweiz als „...
11/05/2026

Wie kannst du dem Igel helfen? 🦔

Seit 2024 steht der Igel auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten der Schweiz als „potenziell gefährdet". Igel zu unterstützen ist wichtig – aber nicht unbedingt durch Füttern, sondern vor allem durch einen igelfreundlichen Garten. Futterstellen können riskant sein, da mehrere Tiere um das Futter konkurrieren, sich verletzen oder Krankheiten übertragen werden. Zudem ist das Futter, das hier angeboten wird für Igel oft ungeeignet und mitunter sogar gesundheitsschädlich. Ein nachhaltiger Igelschutz gelingt, indem der Lebensraum so gestaltet wird, dass Igel ausreichend Unterschlupf und natürliche Nahrungsquellen vorfinden.

Füttern nur im Herbst, wenn Jungigel zu leicht sind, um sicher in den Winterschlaf zu gehen oder wenn ein Igel zu früh aus dem Winterschlaf erwacht ist.

Richtig füttern: Die meisten handelsüblichen Igelfutter sind ungeeignet. Am besten geeignet ist hochwertiges Katzenfutter mit 60–70 % Fleischanteil, wenig Getreide oder pflanzliche Zusätze.

Unsicher, wie du helfen kannst? Kontaktiere die nächstgelegene Igelstation. Mehr Infos findest du auf unserer Website: https://tierschutz.com/project/igel-kennen-igel-schuetzen/

Am 9. Mai 2026 organisiert die SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft) wieder den Tag des Hundes: https://www.tag...
07/05/2026

Am 9. Mai 2026 organisiert die SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft) wieder den Tag des Hundes: https://www.tag-des-hundes.ch/

Hast du bereits einen Hund? Bei den teilnehmenden Organisationen findest du hilfreiche Inputs, wie du den Alltag deines Hundes vielseitig und tierfreundlich gestalten kannst.

Überlegst du, einen Hund bei dir aufzunehmen? Dann ist dieser Tag eine gute Möglichkeit, um mit Fachpersonen und Vereinen in Kontakt zu treten, die dich bei den Vorbereitungen auf ein Leben mit einem Hund unterstützen können.

Wichtige Informationen zum Hundekauf findest du zudem auf unserer Plattform www.hundekauf.ch. Dort erfährst du auch, wie du sicherstellst, dass du nicht auf skrupellose Hundehändler reinfällst.

Adresse

Dornacherstrasse 101, Postfach
Basel
4018

Telefon

+41613659999

Webseite

https://tierschutz.com/, https://tierschutz.com/impressum/

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