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15/12/2025

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2:30 Kapitel 1: Die Anerkennung als nationale Minderheit6:04 Kapitel 2: Die Situation der Jenischen heute17:31 Kapitel 3: Die Verfolgung der Jenischen und di...

24/02/2025

Den Schweizer Staat trifft eine Mitschuld für Verbrechen an Jenischen und Sinti
Ein neues Gutachten spricht von «genozidären Handlungen»

Neue Zürcher Zeitung21 Feb 2025KATHARINA BRACHER
Kindswegnahmen, zerrissene Familien, administrative Versorgung: Die Verfolgung von Jenischen und Sinti durch private, kirchliche und staatliche Organisationen in der Schweiz ist historisch zumindest teilweise aufgearbeitet und anerkannt. Nun stellt ein im Auftrag des Bundes erstelltes Rechtsgutachten klar, dass es sich bei diesen Vorgängen um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne des Völkerrechts handelt. Der Völkerrechtsprofessor Oliver Diggelmann von der Universität Zürich wählt im Gutachten deutliche Worte: «Es sprechen sehr starke Gründe dafür, dass die Verfolgung Jenischer nach Massgabe heute geltender völkerrechtlicher Standards als Verbrechen gegen die Menschlichkeit qualifizierbar ist.» Dieses Verbrechen sei «dem Staat zurechenbar». Nicht zutreffend ist laut Gutachten der Tatbestand des Genozids – obwohl es zu «genozidären Handlungen» gekommen sei. Es fehle nach heutigem Kenntnisstand die «genozidäre Absicht», also der Wille, die Volksgruppe physisch oder biologisch zu vernichten.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat am Donnerstag vor den Medien die Entschuldigung der Regierung bei den Jenischen und den Sinti von 2013 nochmals bekräftigt. «Die Gewalt, die Ihnen und Ihren Familien angetan wurde, wiegt schwer», sagte sie an die Adresse der Betroffenen.

Stellt die systematische Verfolgung der Volksgruppen von Jenischen und Sinti durch staatliche und parastaatliche Institutionen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar? Oder wurde gar ein Genozid verübt? Diesen Fragen geht ein am Donnerstag publiziertes Rechtsgutachten im Auftrag des Bundes nach. Der Völkerrechtsexperte Oliver Diggelmann von der Universität Zürich wählt darin deutliche Worte: «Es sprechen sehr starke Gründe dafür, dass die Verfolgung Jenischer nach Massgabe heute geltender völkerrechtlicher Standards als Verbrechen gegen die Menschlichkeit qualifizierbar ist.» Diggelmann sieht im Verhalten des Staates eine Komplizenschaft und bezeichnet das internationale Verbrechen «als dem Staat zurechenbar».

Entschuldigung bekräftigt

An der Medienkonferenz in Bern hat Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider die Entschuldigung der Schweizer Regierung von 2013 bekräftigt. «Die Gewalt, die Ihnen und Ihren Familien angetan wurde, wiegt schwer», sagte sie direkt an die Betroffenen gerichtet. Die Schweizer Behörden hätten aktiv mitgewirkt an diesem Verbrechen.

Der Schweizer Staat trägt Schuld an Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Aber kann die Leidensgeschichte der Jenischen und der Sinti als Genozid bezeichnet werden? Das Rechtsgutachten verneint diese Frage. Als Grundlage zur Beurteilung diente unter anderem die historische Aufarbeitung der Aktion «Kinder der Landstrasse». Das Hilfswerk Pro Juventute hatte in den Jahren 1926 bis 1973 etwa 600 Kinder ihren Eltern entrissen. Zählt man die Fremdplatzierungen durch andere Institutionen hinzu, sind es bis 2000 Kinder. Mit drakonischen Massnahmen versuchte man zu verhindern, dass Kinder und Eltern wieder zusammenfanden. Der Bund unterstützte das Hilfswerk mit substanziellen Beiträgen und hiess dessen Ziele gut: nämlich die Bekämpfung der fahrenden Lebensweise von Jenischen und Sinti.

Dieser Vorgang war für die Gutachter wichtig, um die Frage zu beurteilen, ob ein Genozid verübt wurde. Denn die «gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere» ist eines der Merkmale des Tatbestandes laut Völkerrecht. Die Fremdplatzierung von Kindern, Massnahmen zur Geburtenverhinderung sowie teilweise dokumentierte Sterilisationen qualifiziert das Gutachten als sogenannte genozidäre Handlungen. Trotz diesem schweren Unrecht kommt Diggelmann zu dem Schluss, dass die Verfolgung der Jenischen nicht als Genozid einzustufen sei: «Die bekannten Fakten lassen keinen Schluss auf eine genozidäre Absicht im Sinne der Genozidkonvention zu.»

Anders gesagt: Nach jetzigem Wissensstand kann nicht nachgewiesen werden, dass die Täterschaft, zu der auch der Schweizer Staat gehört, die Absicht hatte, die Volksgruppe der Jenischen auszurotten. Die damals zwangsweise verordneten Massnahmen zielten laut Gutachten eher auf Assimilation und Umerziehung der Volksgruppe ab – insbesondere die Bekämpfung der «Vagantität», also der fahrenden Lebensweise.

«Die Anerkennung unserer Geschichte als Verbrechen gegen die Menschlichkeit stösst eine Türe auf, die ganz lange verschlossen war», sagt die Schriftstellerin Isabella Huser, die selbst jenischer Herkunft ist. Das Gutachten bestätige in aller Klarheit, dass es sich hier um eine planmässige und rassistisch motivierte Verfolgung der jenischen Volksgruppe gehandelt habe. «Jetzt kann die ganze Tragweite sichtbar gemacht werden. Niemand darf nun unsere Geschichte mehr verdrehen», sagt Huser.

«Konsterniert» war Huser allerdings, als sie am Mittwoch wie viele andere Jenische einen Brief von Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter erhielt, die ihr das Resultat des Gutachtens verkündete. «Im Brief stellte die Bundesrätin abermals das Schicksal von Opfern von Zwangsmassnahmen und Verdingkindern mit unserer Geschichte auf eine Stufe», sagt Huser. Keller-Sutter blende aus, dass es um die systematische Verfolgung einer bestimmten Volksgruppe gehe. «Genau darum geht es ja im Gutachten von Diggelmann.»

Dass sich manche Jenische auch eine Anerkennung ihrer Geschichte als «kultureller Genozid» gewünscht hätten, versteht Huser. Trotzdem sagt sie: «Der Tatbestand der Verbrechen gegen die Menschlichkeit wiegt genauso schwer wie jener des Genozids.»

Der Gutachter Diggelmann sprach seinerseits während der Medienkonferenz von einem «schwerwiegenden Befund», der in dieselbe Kategorie wie der Genozid falle. Diggelmann schreibt zum Begriff des «kulturellen Genozids» im Gutachten: «Es existiert kein Tatbestand des kulturellen Genozids, und bei der genozidären Absicht genügt die Absicht ‹bloss› kultureller Vernichtung nicht.» Damit bezieht sich der Völkerrechtler auf die Entstehung des Genozid-Begriffs. Damals wurde von einem kleineren Teil der Rechtswissenschaft vergeblich argumentiert, dass auch die Zerstörung der Kultur einer Volksgruppe zu deren Auslöschung führe und darum auch ein «kultureller Genozid» ins Völkerrecht aufgenommen werden solle.

Es bleiben viele offene Fragen

Fünfzig Jahre ist es her, dass das letzte jenische Kind seinen Eltern weggenommen wurde. Über vier Jahrzehnte wurde die Verfolgungsgeschichte der Jenischen und der Sinti politisch und historisch aufgearbeitet. Und dennoch liegt die Verantwortung etwa von kantonalen Behörden und kirchlichen Institutionen mehrheitlich im Dunkeln. Auch Diggelmann betont in seinem Gutachten, dass viele Fragen noch ungeklärt seien und historische Forschung fehle. Etwa zur Verantwortung für Zwangssterilisationen, denen Frauen unterzogen wurden, um Geburten zu verhindern.

Der Bundesrat will laut Stellungnahme bis Ende des laufenden Jahres mit den Betroffenen klären, ob noch «weiterer Bedarf zur Aufarbeitung der Vergangenheit» bestehe.

Article Name:Den Schweizer Staat trifft eine Mitschuld für Verbrechen an Jenischen und Sinti
Publication:Neue Zürcher Zeitung
Section:Vorderseite
Author:KATHARINA BRACHER
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24/02/2025

Leider haben wir diesen wichtigen Artikel von Jakob Kronenwetter erst jetzt entdeckt. Wichtig bleibt er auch nach den deutschen Parlamentswahlen, denn Politik wird das ganze Jahr über getätigt und betrifft Minderheiten öfters und stärker als die Gesamtgesellschaft.

Er kann es einfach nicht begreifen
Als Jenischer weiß Jakob Kronenwetter genau, was Ausgrenzung bedeutet. Der 77-Jährige warnt vor einem Rechtsruck. Die starken Ergebnisse der AfD in seinem Heimatort stellen ihn vor ein Rätsel.

Haller Tagblatt14 Feb 2025 Von Clara Heuermann

Foto: Clara Heuermann
„In die linke Ecke will ich nicht gestellt werden“, sagt Jakob Kronenwetter. Schließlich sei er ja seit jeher CDU-Wähler.

Dass die kulturelle Vielfalt Deutschlands nicht erst mit dem Begriff des „Multikulti“ihren Anfang nahm, dafür bilden die Jenischen im Fichtenauer Ortsteil Unterdeufstetten ein lebendiges Beispiel. Doch den jenischen Buchautor Jakob Kronenwetter stellt die Nähe seines Dorfes zur AfD vor Rätsel. „Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen“, liest Jakob Kronenwetter vor – ein Zitat von Joseph Goebbels, dem Propagandaminister unter Hi**er.

Seine Finger, mit denen er das Handy hält, zittern, und in seiner Stimme bebt die Wut. Der 77-Jährige sieht mitgenommen aus – „Geschichte wiederholt sich, leider“, sagt er. Bis ins 17. Jahrhundert hat der Autor mehrerer Bücher die Wurzeln seiner jenischen Familie zurückverfolgt, sich dabei in den letzten Jahrzehnten ein eigenes, privates Archiv angelegt.

So viel wie kaum ein anderer weiß Kronenwetter über die jahrhundertelange Verfolgung dieser Volksgruppe, aber warum ausgerechnet in seinem jenisch-geprägten Heimatort Unterdeufstetten mehr als 37 Prozent der Bewohner bei der Europawahl 2024 für die AfD stimmten, kann er einfach nicht begreifen.

Wenn Skepsis zu Hass wird

Weil er vor diesem Rechtsruck warnen will, wandte Kronenwetter sich an unsere Zeitung und schrieb einen Leserbrief. Schließlich wisse er als Jenischer ganz genau, was passiert, wenn Skepsis zu Hass und Ausgrenzung zu Auslöschung wird. Kronenwetter lädt ein zu sich nach Hause, in ein weiß-getünchtes Landhaus am Ortsrand Unterdeufstettens. Fast ein wenig zu bürgerlich wirkt es für den Nachkommen eines Volkes fahrender Händler.

Und dann, sich eine Zigarette nach der anderen anzündend, beginnt er, zu erzählen. Wie die Jenischen tatsächlich entstanden sind, wie lange es sie schon gibt, von wo sie ursprünglich stammen, so genau weiß das niemand mehr. Fest steht, dass sie jahrhundertelang mit Handkarren oder Planwagen umherzogen, als Messerschärfer arbeitend oder selbst hergestellte Waren anbietend, auf der hohenlohischen Muswiese ebenso wie in Ostpreußen und Südtirol.

Ein langes Händlerleben

Es war das grenzüberschreitende Leben eines freiheitsliebenden Volkes: „Sie wollen unabhängig sein, die Jenischen, keinen Chef vor sich haben – jedenfalls war das früher so“, erzählt Kronenwetter. Als „Beton-Jenische“verbringen die meisten der etwa 250.000 in Deutschland wohnenden Jenischen den Großteil ihres Lebens mittlerweile an einem festen Wohnsitz, so wie Kronenwetter selbst.

Und trotzdem – Grenzen überschreiten jene unter ihnen, die dem fahrenden Handel treu ge

blieben sind, nach wie vor. Kulturelle, aber auch ideologische. „Man hat Menschen kennengelernt, Mentalitäten“, erklärt Kronenwetter, als er zurückblickt auf sein eigenes langes Händlerleben.

Jahrhundertelange Ausgrenzung

Vielleicht war es ebenjene Grenzenlosigkeit, der Einfluss verschiedenster mitteleuropäischer Kulturen auf das eigene Leben, deretwegen die Jenischen seit jeher auf Ablehnung unter der sesshaften Bevölkerung stießen. Als „Zigeuner“galten sie, nicht fähig zur Anpassung, und erlebten jahrhundertelange Ausgrenzung durch die bäuerliche Mehrheitsgesellschaft.

In diesem Graubereich zwischen Zusammenarbeit mit den „Gadschos“, den Nicht-Jenischen, und dem gesellschaftlichen Rand, den diese Volksgruppe besiedelte, entwickelte sich die jenische Sprache: Aus Mädchen wird „Tschei“und aus Apfel „Bommerling“. Jahrhundertelang hielten ihre Sprecher sie aber im Verborgenen. „Je besser man über uns und unsere Kultur Bescheid weiß, umso besser kann man sie gegen uns verwenden“, sagte etwa der österreichisch-jenische Schriftsteller Romed Mungenast (1953– 2006).

Gespräche der Kriegsgeneration

Die Angst war nicht grundlos. Wie viele von den Jenischen während der NS-Zeit in Sachsenhausen, Dachau oder Auschwitz umgebracht worden waren, dazu gibt es keine offiziellen Zahlen. „Sie sind als Asoziale eingeliefert worden“, erklärt Kronenwetter, oder als „Zigeuner-Mischlinge“. Viele wurden sterilisiert, andere in die Konzentrationslager verschleppt und ermordet.

Kronenwetter erinnert sich zurück an die Gespräche der Kriegsgeneration in seiner Jugend. Über Bomben hatten sie geredet und über den Hunger, über die ermordeten jenischen Nachbarn niemals. Doch später, es war vielleicht 1990, nannte ihm ein Bekannter Namen: die Namen von fünf Einwohnern Unterdeufstettens, die damals mitgenommen wurden und niemals zurückkehrten. Kronenwetter begann nachzuforschen, traf dabei auf die Namen dreier weiterer Opfer aus Unterdeufstetten. Das Ergebnis seiner Recherche: sechs der Einwohner im KZ ermordet, einer verschollen, einer von der SS erhängt.

Gegenwind beim Gedenkstein

Kronenwetter wollte es nicht dabei belassen, auf seine Initiative wurde 2014 ein Gedenkstein auf dem örtlichen Friedhof installiert, den er im Jahr 2019 um eine Tafel mit den Namen der Opfer ergänzte. Von einigen Lokalpolitikern schlug ihm Gegenwind entgegen – warum? Das wisse er immer noch nicht. 70 bis 80 Prozent der Einwohner Unterdeufstettens, schätzt Kronenwetter, seien jenischen Ursprungs, Beton-Jenische gleichwohl.

Nur ein sehr kleiner Teil der deutschen Jenischen leben noch nomadisch. Ihre Anerkennung als nationale Minderheit, der fahrenden wie der sesshaften, ist bisher noch eine offene Forderung des Zentralrats der Jenischen. Sie erhoffen sich davon mehr Aufmerksamkeit, eine stärkere Eingliederung in die Gesellschaft und leichteren Erhalt ihrer ureigenen Kultur. „Für die Politik sind wir nicht-existent als Volk. Es ist eine Form von Ablehnung, Ausrottung – unsere Zukunft steht auf dem Spiel“, erklärt Renaldo Schwarzenberger, Vorsitzender des Zentralrates der Jenischen in Deutschland, seine Sichtweise im Gespräch mit unserer Zeitung.

Angst vor der Zukunft

Vielleicht spielt das Gefühl des Nichtgesehenwerdens mit, geht es um die Nähe vieler Unterdeufstettener zur AfD. Aber eine letztendliche Antwort darauf, warum die Zahlen für eine rechtsextreme Partei ausgerechnet hier so hoch sind, in einem Dorf, das untrennbar verbunden ist mit dem von Grenzenlosigkeit und Nazi-Verfolgung geprägten Erbe der Jenischen, findet Kronenwetter in keiner seiner alten Akten.

„In die linke Ecke will ich nicht gestellt werden“, betont er, schließlich sei er ja seit jeher CDU-Wähler. Aber wie sich die AfD seit ihrer Gründung entwickelt hätte – er habe Angst vor der politischen Zukunft, sagt Kronenwetter, streiten wolle er sich mit AfD-Wählern trotzdem nicht.

Er erinnert sich an ein Zitat von Friedrich Schiller, auf das er im Zuge seiner Ahnenforschung gestoßen ist: „Siehe, wir hassen, wir streiten, uns trennen Neigung und Meinung. Aber indes ergraut sich dir die Locke wie mir.“Ob der Text nicht mit diesem Zitat enden könne, fragt Jakob Kronenwetter.
Article Name:Er kann es einfach nicht begreifen
Publication:Haller Tagblatt
Author:Von Clara Heuermann
Start Page:23
End Page:23

22/01/2025

⁉️ Wurde in der Schweiz im 20. Jahrhundert ein Völkermord begangen?
Dieser Frage wird seit Jahrzehnten erfolgreich ausgewichen - dabei hatte Bundesrat Flavio Cotti 1990 angekündigt, eine umfassende Untersuchung einzuleiten. Diese hat jedoch nie stattgefunden. Die Jenischen kämpfen seit Jahrzehnten um jegliche Anerkennung und müssen eine demütigende und skandalöse Verzögerungstaktik ertragen. Ein erster Bericht von Mô Bleeker, in dem sie für eine restaurative Justiz plädierte, wurde ihnen zunächst verweigert, bevor er ihnen in extrem zensierter Form übergeben wurde. Ein Professor für internationales Recht, Oliver Diggelmann, erhielt einen Auftrag, dessen genauer Inhalt der Öffentlichkeit nicht bekannt war, der aber sicherlich keine echte Untersuchung beinhaltete. Das daraus resultierende Rechtsgutachten wird seit Monaten unter Verschluss gehalten und soll den Jenischen erst im März 2025 ausgehändigt werden. Der Bundesrat will sich zuerst eine Meinung bilden.
Nein, der Bundesrat steht im Dienst der Gesellschaft und muss zuerst die Jenischen und die Öffentlichkeit informieren. Seine Bewertung muss dann folgen. Die Schweiz rühmt sich gerne ihres Engagements für die internationale Gerechtigkeit - aber wie sieht es auf nationaler Ebene aus? Ein trauriges Schauspiel von Feigheit, Weichheit und Zögern.
Artikel in Le Temps, S. 2 und 7
Post von Nadja Capus, verlinkt dank Angela Mattli

Übersetzt mit DeepL

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MüllheimerStr. 156
Basel
4057

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