BirdLife Aargau

BirdLife Aargau BirdLife Aargau ist der Verband der 122 Natur- und Vogelschutzvereine im Aargau. Mit 15'000 Mitgliedern sind wir der grösste Naturschutzverband im Kanton.

24/03/2026

Rangerdienst für den Klingnauer Stausee ab Mai 2026: Ergänzung der Reservatsaufsicht aufgrund des wachsenden Drucks auf das Erholungsgebiet.

➡️ Link zur Medienmitteilung in den Kommentaren.

Foto: © Kanton Aargau/BVU

🦉🌳 𝟒𝟒. 𝐃𝐞𝐥𝐞𝐠𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬𝐚𝐦𝐦𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐁𝐢𝐫𝐝𝐋𝐢𝐟𝐞 𝐀𝐚𝐫𝐠𝐚𝐮 🌳🦉🎉 Am Samstag, 21. März 2026, trafen sich die Vertreter:innen unserer...
23/03/2026

🦉🌳 𝟒𝟒. 𝐃𝐞𝐥𝐞𝐠𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬𝐚𝐦𝐦𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐁𝐢𝐫𝐝𝐋𝐢𝐟𝐞 𝐀𝐚𝐫𝐠𝐚𝐮 🌳🦉

🎉 Am Samstag, 21. März 2026, trafen sich die Vertreter:innen unserer Aargauer Natur- und Vogelschutzvereine in Rheinfelden. Es ist ein besonderes Jahr, denn die Gastgebervereine Natur- und Vogelschutz Rheinfelden, Möhlin & Olsberg feierten ihr 100-jähriges Jubiläum!

🌱 Der Tag startete mit zwei spannenden Vormittags-Exkursionen ins Naturschutzgebiet «Ängi» am Magdenerbach und in die Storchenstation im Naturschutzgebiet «Burstel» in Möhlin.

🥘 Gut gestärkt ging es dann zum offiziellen Teil: Die Delegierten wurden von Ehrengästen aus Politik und Gastgebervereinen willkommen geheissen und erfuhren Neuigkeiten zu Projekten wie dem Feuersalamander-Projekt, geplanten Aus- und Weiterbildungen, den Sparmassnahmen im Naturschutz und den Aktivitäten des Naturzentrums Klingnauer Stausee. Raffael Ayé (BirdLife Schweiz) rief dazu auf, sich für die Natur zu engagieren und die Biodiversität in der Schweiz aktiv zu schützen.

❤️ Zum Abschluss dankte unsere Präsidentin Gertrud Hartmeier allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünschte ein erfolgreiches Jahr 2026.

🌿 Vielen Dank an alle Beteiligten für diese reibungslose und erfolgreiche DV!

🐸 Die Amphibienwanderung beginnt🌡️ Sobald es nachts mindestens 6 °C warm und feucht ist, machen sich Frösche, Kröten, Sa...
26/02/2026

🐸 Die Amphibienwanderung beginnt

🌡️ Sobald es nachts mindestens 6 °C warm und feucht ist, machen sich Frösche, Kröten, Salamander und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern.

⛔ Doch ihre Wanderung ist oft gefährlich: Viele Wanderrouten werden von Strassen durchschnitten. Trotz Schutzvorrichtungen und dem Einsatz von Freiwilligen gehören Strassenüberquerungen noch immer zu den häufigsten Todesursachen von Amphibien.

➡️ Möchtest du helfen?
Auf karch.ch oder über diesen Link https://lepus.infofauna.ch/zsdb/benevoles.php?lang=de findest du Zugstellen in deiner Nähe, die noch freiwillige Helfer*innen suchen.

📷 Erdkröte:

🌷 Der Frühling ist da!Wer dieser Tage draussen unterwegs ist, entdeckt die ersten Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckc...
24/02/2026

🌷 Der Frühling ist da!

Wer dieser Tage draussen unterwegs ist, entdeckt die ersten Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckchen. 🌼 Die milden Temperaturen bringen Farbe zurück in Wiesen und Gärten.

Auch im Wald wird es wieder lebendig: Buchfink, Kohl- und Blaumeise, Rotkehlchen und Amsel stimmen ihr Frühlingskonzert an. 🎶🐦

Jetzt lohnt es sich besonders, mit offenen Augen und Ohren unterwegs zu sein.

📷 Krokus: , Buchfink: Michael Ge**er

🌊 Wasserralle (Rallus aquaticus)Perfekt getarnt mit ihrem grau-braunen Federkleid bleibt die Wasserralle meist unsichtba...
17/02/2026

🌊 Wasserralle (Rallus aquaticus)

Perfekt getarnt mit ihrem grau-braunen Federkleid bleibt die Wasserralle meist unsichtbar im Schilf. Auffälliger jedoch sind ihre lauten, abfallenden «quiik-quiik» Rufe, die an das Quieken von Ferkeln erinnern.

👀 Im Winter zeigt sie sich jedoch etwas öfter und verlässt gelegentlich die schützende Vegetation. Mit etwas Glück lässt sich die Wasserralle jetzt am Naturzentrum Klingnauer Stausee beobachten.

Hast du die Wasserralle schon mal gehört oder sogar gesehen?

📷 Wasserralle: Eduard Germann

💙 Was macht der Vogel des Jahres eigentlich im Februar?Spätestens im Februar verraten die schrillen Kontaktrufe der Männ...
09/02/2026

💙 Was macht der Vogel des Jahres eigentlich im Februar?

Spätestens im Februar verraten die schrillen Kontaktrufe der Männchen, dass ein Revier besetzt ist.

Das Weibchen lässt nicht lange auf sich warten – schon bald beginnt die Balz mit auffälligen Rufen und rasanten Verfolgungsflügen entlang der Gewässer.

🎁 Dabei weiss das Männchen seine zukünftige Partnerin auch mit kleinen Fischen als Brautgeschenk zu überzeugen.

👀 Also Augen auf beim Spazieren entlang von Gewässern!

📷 Eisvogel: Markus Nobel

🌿💧 Heute ist  Feuchtgebiete sind echte Multitalente: Sie filtern unser Wasser, schützen vor Hochwasser, tragen zum Klima...
02/02/2026

🌿💧 Heute ist

Feuchtgebiete sind echte Multitalente: Sie filtern unser Wasser, schützen vor Hochwasser, tragen zum Klimaschutz bei und gehören zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt.
Obwohl sie nur rund 6 % der Erdoberfläche bedecken, sind sie für Klima und Biodiversität unverzichtbar.

📍 In der Schweiz sind diese Ökosysteme und damit auch ihre Pflanzen- und Tierarten besonders stark gefährdet. Nur 10% der im Jahr 1850 vorhandenen Feuchtgebiete sind heute noch erhalten.

🌊 Ein wichtiger Schritt im Aargau:
BirdLife Aargau hat gemeinsam mit weiteren Umweltverbänden die Gewässer-Initiative lanciert. Dank eines indirekten Gegenvorschlages des Regierungsrates, welcher vom Grossen Rat zu null angenommen wurde, konnte die Initiative 2024 zurückgezogen werden.

Bis 2060 sollen im Kanton Aargau 1’000 Hektaren neue Feuchtflächen im Kulturland, im Wald und im Siedlungsgebiet geschaffen werden💚

📷Aare: Robin Hill

🦆 🌿 Jetzt anmelden: Grundkurse!🔍 Fragst du dich im Frühling auch, welche Vögel morgens vor deinem Fenster singen? Oder f...
28/01/2026

🦆 🌿 Jetzt anmelden: Grundkurse!

🔍 Fragst du dich im Frühling auch, welche Vögel morgens vor deinem Fenster singen? Oder freust du dich über die ersten Blumen im Wald und möchtest wissen, wie sie heissen? Dann bist du in unseren Grundkursen genau richtig.

📖 Jedes Jahr bieten unsere Sektionen spannende Kurse für alle an, die neu in die Welt der Ornithologie und Botanik eintauchen möchten.

Vorkenntnisse brauchst du keine – nur Neugier.

Mehr Infos zu Inhalten, Anmeldung sowie weitere Kurse findest du auf unserer Webseite.

➡️ Link in Bio

📷 Buchfink & Bienenragwurz: Robin Hill

28/01/2026

Gänsesäger: Nationalratskommission will Schutzstatus aufweichen!

Die sogenannten Umweltkommissionen möchten Abschüsse des Gänsesägers erleichtern – eines Vogels, der potenziell gefährdet ist.
👉 Die Forschung zeigt jedoch: Es ist der Mensch, der für den Rückgang der Fische verantwortlich ist und nicht fischfressende Vögel.
👉 Indem die Kommissionen den Gänsesäger ins Visier nehmen, ist weder den Fischen noch der Natur geholfen.
👉 Was wir vielmehr brauchen: Unsere Gewässer renaturieren – damit die Fische wieder geeignete Lebensräume erhalten. Hier hinkt die Schweiz ihren Zielwerten klar hinterher. Mit Abschüssen von potenziell gefährdeten Arten wie dem Gänsesäger betreiben die sogenannten Umweltkommissionen kurzfristige Symbolpolitik.

https://www.birdlife.ch/de/content/jagdgesetz-nationalratskommission-will-schutzstatus-von-potenziell-gefaehrdetem-vogel

Bild: Andreas Volz/mauritius

🌍💙 Heute ist Tag der Umweltbildung!Der Tag der Umweltbildung geht auf die Stockholmer Umweltkonferenz der Vereinten Nati...
26/01/2026

🌍💙 Heute ist Tag der Umweltbildung!

Der Tag der Umweltbildung geht auf die Stockholmer Umweltkonferenz der Vereinten Nationen von 1972 zurück – sie gilt als Meilenstein der globalen Umweltpolitik. 🌱

Umweltbildung hat zum Ziel, Menschen jeden Alters für unsere Umwelt zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Denn: Nur was wir kennen, können wir schützen.

👉 Mit unserem Exkursionsprogramm, Kursen und Weiterbildungen möchten wir Natur erlebbar machen und zum Entdecken einladen: Schau gerne auf unserer Website vorbei, dort findest du alle aktuellen Angebote.

➡️ Link in Bio

📷Bergvogelexkursion: Robin Hill

🌱 Schweiz könnte sich selbst ernährenAktuell kann die Schweiz nur rund 50 % ihrer Bevölkerung mit der eigenen Landwirtsc...
22/01/2026

🌱 Schweiz könnte sich selbst ernähren

Aktuell kann die Schweiz nur rund 50 % ihrer Bevölkerung mit der eigenen Landwirtschaft ernähren. Eine neue Studie von FiBL, ETH Zürich und Ö+L GmbH zeigt jedoch 70 % bis sogar 100 % Selbstversorgungsgrad wären möglich.

Der grösste Hebel liegt dabei im Futter unserer Nutztiere. Das Prinzip nennt sich „feed no food“ – Tiere sollen kein Futter erhalten, das auch direkt von Menschen gegessen werden könnte. Besonders bei Rindern bedeutet das: weniger Kraftfutter und Mais, dafür Gras von Weiden.

Heute wird rund 60 % der Ackerfläche für Tierfutter genutzt, zusätzlich wird Kraftfutter importiert. Würde dieses Ackerland vermehrt für direkte Nahrungsmittel wie Getreide oder Hülsenfrüchte eingesetzt, könnte der Selbstversorgungsgrad deutlich steigen.

🌍 Eine stärker pflanzenbasierte Ernährung, weniger Food Waste und angepasste Produktionsmethoden würden dabei nicht nur die Ernährungssicherheit verbessern, sondern auch Klima und Biodiversität schützen.

Link zur Studie: https://doi.org/10.34776/afs16-212

📷Hochstammobstgarten: Michael Ge**er

Adresse

Bachstrasse 43
Aarau
5000

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