19/10/2026
Christine Mahy, Sekretärin des Wallonischen Netzwerks zur Armutsbekämpfung (Réseau wallon de Lutte contre la Pauvreté) war aus Namur gekommen.
Sie sagte, dass Armut mit der Ungleichheit in Bezug auf den Zugang zu den Rechten zusammenhängt, die jedem Bürger.in in der Verfassung zustehen. Dass Armut nicht selbstverschuldet ist, da jede.r immer nur versucht, im Leben das Beste aus seiner Ausgangslage zu machen.
Sie hob insbesondere die Problembfelder Wohnraum (die Schwierigkeit für die wenigerbemittelten, passenden und erschwinglichen Wohnraum für ihre Familie zu finden), Klimawandel (die Tatsache, dass ihre Wohnungen meist nicht gedämmt sind und dass sie dadurch die Folgen des Klimawandels viel stärker zu spüren bekommen, obwohl sie diese nicht verursacht haben), und Arbeit (dass Arbeitsplätze geschaffen werden sollen, und zwar solche, wovon man auch dezent leben kann und die man gut ausüben kann dank ausreichender Angebote an Kinderbetreuung und Mobilität) hervor.
Sie lobte die Qualität unseres hiesigen Bildungssystems und ermunterte unsere Ministerin, dafür zu sorgen, dass diese Qualität auch den Kindern aus armen Familien zugutekommt.