Der Rat für Erwachsenenbildung ist ein von der Regierung eingesetztes Gremium, welches die Interessen der anerkannten Erwachsenenbildungsorganisationen in Ostbelgien vertritt. Wir stehen für Vielfalt und verfügen über die nötige Expertise in der Erwachsenenbildung. Wir sind erster Ansprechpartner für unsere angeschlossenen Einrichtungen, sowie auch für Regierung, Ministerium und Parlament und förd
ern einen bestmöglichen Austausch und Informationsfluss zwischen den politischen und gesellschaftlichen Akteuren. Wir vertreten die Interessen der anerkannten Einrichtungen gegenüber der Politik und setzen uns fortwährend und im Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern für zeitgemäße und zweckmäßige Rahmenbedingungen und administrative Vereinfachung für den Sektor ein. Wir verstehen uns als Lobbyisten der angeschlossenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Kontext des Lebenslangen Lernens und vertreten den gesellschaftlichen Mehrwert nach innen und außen. Wir vertreten die Interessen und Belange der organisierten Zivilgesellschaft. Einige der Mitglieder situieren sich im (teilweise) formalen Bildungsbereich, da die durch ihre Angebote erworbenen Zertifikate, Ausbildungen und Abschlüsse anerkannt sind und im beruflichen Kontext verwendet werden können. Die meisten Akteure der Erwachsenenbildung situieren sich jedoch im Bereich der non-formalen Bildung, die anderen Bedingungen und Perspektiven unterliegt. Kennzeichnend für den Bereich der non-formalen Bildung ist die freiwillige Teilnahme erwachsener Menschen an inhaltlichen und didaktischen Angeboten, die ihnen ein interessengeleitetes Lernen im eigenen Rhythmus ermöglichen. Sie lassen sich leiten von einem „inneren Bild von sich und der Welt“ und dem, was sie erlernen möchten. Das Erlangen eines Diploms kann nicht Ziel der non-formalen Bildung sein. Ein Schwerpunkt bei den Gruppenangeboten der Erwachsenenbildung liegt beim sozialen Miteinander, der Interaktion zwischen Experten und Lernenden; es wird miteinander und voneinander gelernt. Die non-formale Erwachsenenbildung ist nicht mehr als Randerscheinung, sondern als wesentlicher Vertreter der Zivilgesellschaft und Vektor für soziale Integration, Inklusion und Zusammenhalt zu verstehen. Die im Rat vertretenen Einrichtungen sind keine homogene Gruppe, sondern zeichnen sich durch eine Vielfalt aus, die jeder Bürgerin und jedem Bürger erlaubt, etwas Passendes für sich zu finden. Jede Einrichtung hat ein klares Profil und Selbstverständnis. Die Zielgruppen und Kernthematiken sind unterschiedlich, dennoch vertreten alle Einrichtungen ein gemeinsames Bildungsverständnis:
Das erklärte gemeinsame Ziel aller besteht darin, die Menschen in Ostbelgien (oder die Zivilgesellschaft) als demokratische, emanzipierte, soziale, umweltbewusste und gesunde Bevölkerung auf ihrem Weg eines selbstbestimmten lebenslangen Lernens zu begleiten. Hierzu werden vielfältige Lerngelegenheiten in unterschiedlichen Formaten angeboten. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk auf Diversität und Inklusion sowie der Stärkung von Multiplikatoren sowie des Ehrenamtes. Die Erwachsenenbildungseinrichtungen in Ostbelgien vermitteln schwerpunktmäßig folgende Schlüsselkompetenzen:
• Mehrsprachigkeit
• Persönliche und soziale Kompetenz
• StaatsbürgerInnenkompetenz
• Kultur- und Regionalbewusstsein
• Digitale Kompetenz
• Medienkompetenz
• Lese- und Schreibkompetenz
• Natur- und Umweltkompetenz
Auf dieser Seite bewerben wir vornehmlich Kurse und Veranstaltungstipps der Erwachsenenbildung Ostbelgiens.