Amnesty International Asylgruppe Eupen

Amnesty International Asylgruppe Eupen „Jeder Flüchtling aus Afrika, der ertrinkt, ist für mich ein Verstoß gegen die Humanität. Juni 2011 in „Die Zeit“) So werben wir um neue Gruppenmitglieder.

Europa ist so kleinmütig und in der Gefahr, sich selbst zu verraten.“ (Horst Köhler, 9. Gruppe 1650 - Eupen
Das haben wir erreicht-das sind unsere Pläne
Jahresüberblick für das Jahr 2013 der Eupener Asylgruppe

VIELE IDEEN DIE UMGESETZT WERDEN WOLLEN
Ein abwechslungsreiches Jahr mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns. Viele Gruppenmitglieder sind berufsbedingt nur noch selten vor Ort. Interessierte

können gerne einmal vorbeikommen und an einem unserer Treffen teilnehmen um in unsere Arbeit reinzuschnuppern. Wir haben viele Ideen, aber für die Umsetzung brauchen wir Unterstützung. REGELMÄSSIGE FILMVERANSTALTUNGEN
Wie in Aachen, wollen wir auch in Eupen regelmäßig zu Filmveranstaltungen einladen. Im Oktober zeigten wir den Film „Blood Diamond“. Im Anschluss führte uns Dr. Jürgen Jansen, Politologe aus Aachen, durch eine angeregte informative Diskussion. AM TAG DER MENSCHENRECHTE: SOLIDARITÄT MIT ÄGYPTENS FRAUEN
Am Vorabend des Tags der Menschenrechte hat unsere traditionelle Mahnwache in Eupen große Aufmerksamkeit erhalten. Durch einen Standortwechsel wurden wir von viel mehr Leuten als sonst wahrgenommen. Thematisiert haben wir die dieses Jahr die Lage der Frauen in Ägypten. Mit der ersten Wahl eines demokratisch gewählten Präsidenten verbanden viele ÄgypterInnen große Hoffnungen. Frauen erwarteten ein Ende der Diskriminierung, die Opfer von Polizei- und Militärgewalt verlangten Aufklärung und viele DemonstrantInnen echte Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Doch ein Jahr später hat sich die Menschenrechtslage in Ägypten kaum verbessert. Die Hoffnungen vieler ägyptischer MenschenrechtsaktivistInnen wurden schwer enttäuscht. Dennoch geben sie in ihrem Kampf nicht auf. Wir wollten sie darin unterstützen.

2014 UND 2015:WIR BLICKEN AUF MENSCHENRCHTSVERLETZUNGEN IM KONGO
Schwerpunkt der Jahre 2014 und 2015 wird eine Veranstaltungsreihe zum Kongo sein. Geplant ist, ein Theaterstücke sowie Filme mit Kongobezug vorzuführen, stets in Verbindung mit Diskussionsrunden. MENSCHENRECHTSPFAD
Ein weiteres Projekt ist der Menschenrechtspfad, den wir nach Vorbild bereits bestehender Pfade gestalten wollen. Dort sollen die Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Anlässlich dieser Idee haben wir uns mit der Solinger Amnesty-Gruppe getroffen, die uns mit offenen Armen empfangen hat. Sie haben uns den Pfad gezeigt und von den Schwierigkeiten berichtet, die mit der Realisierung von diesem einhergingen. Bereitwillig stellten sie uns ihre Unterlagen zur Verfügung und gaben uns nützliche Ratschläge, die bei der Planung in unsere Überlegungen mit einfließen. An dieser Stelle ein herzlichen Dank für diese Hilfe nach Solingen und den angenehmen Nachmittag, den wir zusammen verbringen konnten. Hochmotiviert gehen wir an die nächsten Schritte! BRIEFE GEGEN DAS VERGESSEN
Unser großes Netz an „Briefen gegen das Vergessen“ -Schreibern pflegen wir mit Elan. Mit Hilfe vieler Multiplikatoren können so jeden Monat rund 3000 Appellbriefe verschickt werden. Wir sind davon überzeugt: Jeder Appell zählt! Wer diese Aktion unterstützen oder mehr darüber erfahren möchte wird von uns gerne informiert oder in den Verteiler aufgenommen. NEUE MITGLIEDER SIND IMMER WILLKOMMEN
Für die Realisierung all unserer Ideen brauchen wir viel Unterstützung und freuen uns auf Gruppenzuwachs. verfasst von Ingeborg Heck-Böckler und Johannes Seel

Spenden
Empfänger: Amnesty International
Bank: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE23 3702 0500 0008 0901 00
BIC: BFSW DE 33 # # #
Verwendungszweck: Gruppe: 1650

Rückfragen und Informationen
Amnesty International, Asyl-Gruppe Eupen, Adalbertsteinweg 123a/b, 52070 Aachen
E-Mail: [email protected]

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Wir gratulieren Sasan Azodi und dem Flüchtlingsrat Krefeld, die denHerbert Kaefer Preis am 20. März 2026 erhalten haben....
24/04/2026

Wir gratulieren Sasan Azodi und dem Flüchtlingsrat Krefeld, die den
Herbert Kaefer Preis am 20. März 2026 erhalten haben.

Der Jury haben die katholische und die evangelische Kirche, Amnesty
International, das Café Zuflucht und sein Trägerverein Refugio e. V.
sowie das Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle
Friedensarbeit e.V. angehört. Laudator*innen waren der Musikerfreund von
Sasan Azodi, Heribert Leuchter und die Krefelder Bürgermeisterin Gisela
Klaer, die beide nachdenkliche und wertschätzende Worte für das wichtige
Engagement gefunden haben.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Juan Pablo Raimundo mit einem
Musiker seiner Band.

Ein leckeres Büffet lud zum Verweilen nach der Veranstaltung ein und bot
somit eine gern genutzte Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen.

Ein Nachbericht von Thomas Hohenshue:

Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, schwammen schon immer gegen den Strom. Heute ist wieder einer dieser Zeiten, in denen ihnen und vor allem den geflüchteten Menschen selbst ein rauer, kalter, hasserfüllter Wind entgegenweht. Umso wichtiger somit das Zeichen, das vom erstmalig verlieh...

Danke für die vielen Wollspenden an unserem Wollsammeltag im März!Nun stricken wir das nächste halbe Jahr für die Mensch...
24/04/2026

Danke für die vielen Wollspenden an unserem Wollsammeltag im März!

Nun stricken wir das nächste halbe Jahr für die Menschen in Afghanistan.

Du möchtest uns dabei unterstützen? Wir treffen und jeden Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr im Aachener Welthaus (An der Schanz 1, 52064 Aachen). Kontakt: Ingeborg Heck-Böckler

Der nächste Wollsammeltag findet am 10. September 2026, wieder von 10 bis 17 Uhr in der Aachener Citykirche statt.

28/03/2026

Die Regierungen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka müssen Textilarbeiter*innen endlich das Menschenrecht auf Vereinigungsfreiheit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen garantieren.

Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seitdem erreichen uns...
24/02/2026

Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seitdem erreichen uns aus der Ukraine jeden Tag kaum zu ertragende Nachrichten und Bilder von schwersten Menschenrechtsverletzungen. Menschenleben, Lebensgrundlagen, Häuser und Infrastruktur wurden zerstört und Familien auseinandergerissen. Millionen von Menschen sind auf der Flucht.

Amnesty International hat ein Muster von Kriegsverbrechen durch russisches Militär dokumentiert. Russische Truppen greifen wahllos Wohngebiete, Krankenhäuser und Schulen an und erschießen gezielt Zivilpersonen auf offener Straße. Die Verantwortlichen für diese Taten müssen vor Gericht gestellt werden.

Die völkerrechtswidrige russische Aggression gegen die Ukraine wird begleitet von der brutalen Unterdrückung all jener, die sich in Russland gegen den Krieg positionieren oder unabhängig darüber berichten.

Schicke eine Protest-E-Mail an die russischen Behörden! https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/russland-angriffskrieg-stoppen

Bitte beachten: Dieser Appell wird mit Vor- und Nachname und Mail-Adresse an die Behörden im Land gesandt. Die russischen Behörden haben Amesty International als "unerwünschte Organisation" eingestuft. Allen Personen mit persönlichen oder wirtschaftlichen Beziehungen nach Russland raten wir daher, eine Teilnahme zu prüfen.

Schreibe an die russischen Behörden.

Herbert-Kaefer-Preis:Solidarität mit geflüchteten MenschenNeu geschaffener Herbert-Kaefer-Preis würdigt Engagement für G...
24/02/2026

Herbert-Kaefer-Preis:
Solidarität mit geflüchteten Menschen
Neu geschaffener Herbert-Kaefer-Preis würdigt Engagement für Geflüchtete
und globale Gerechtigkeit: Preisträger sind die Flüchtlingshilfe Krefeld
und Jazzgitarrist Sasan Azodi.

Neu geschaffener Herbert-Kaefer-Preis würdigt Engagement für Geflüchtete und globale Gerechtigkeit: Preisträger sind die Flüchtlingshilfe Krefeld und der Jazzgitarrist Sasan Azodi.

4 Jahre Krieg in der Ukraine - Einladung zum Gedenken und HandelnDienstag, den 24. Februar 2026, 18:00 bis 20:00 UhrCity...
24/02/2026

4 Jahre Krieg in der Ukraine - Einladung zum Gedenken und Handeln

Dienstag, den 24. Februar 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr

Citykirche Aachen
An der Nikolauskirche 3
52062 Aachen

Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen völkerrechtswidrigen
Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seitdem erreichen uns aus der Ukraine
jeden Tag kaum zu ertragende Nachrichten und Bilder von schwersten
Menschenrechtsverletzungen. Menschenleben, Lebensgrundlagen, Häuser und
Infrastruktur wurden zerstört und Familien auseinandergerissen.
Millionen von Menschen sind auf der Flucht.

Bei ukrainischem Essen, Musik, Austausch und der Möglichkeit an einer
Andacht teilzunehmen möchten wir zur Situation in der Ukraine
informieren und für die Beteiligung an einer E-Mail-Aktion an den
Russischen Botschafter werben: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine
stoppen!

Herzliche Einladung zu diesem Zusammenkommen, das gemeinsam mit dem
Bistum Aachen, der Flüchtlingsseelsorgerin des Bistums und verschiedenen
ukrainischen Organisationen vorbereitet wird.

28/01/2026

01 . Innenausschuss beriet mit Dobrindt über Migrationspolitik
Inneres/Ausschuss

Berlin: (hib/STO) Der Innenausschuss hat am Mittwoch erneut über Fragen der deutschen und europäischen Migrationspolitik beraten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) berichtete dem Gremium dabei über die Ergebnisse der Beratungen der EU-Innenminister vom 8. Dezember dieses Jahres über das europäische Asylsystem. Dabei ging es unter anderem um die Verständigung der Ressortchefs auf eine Rückkehrverordnung, die geplante Einrichtung von „Return Hubs“ zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in Staaten außerhalb der Europäischen Union sowie um den sogenannten Solidaritätsmechanismus zum Ausgleich besonderer Belastungen von Mitgliedsstaaten insbesondere an den EU-Außengrenzen.

Zugleich unterrichtete der Minister den Ausschuss über den Stand der Aufnahme in Pakistan befindlicher Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage. Danach befanden sich am Vortag noch insgesamt 75 ehemalige Ortskräfte und Angehörige sowie 460 Personen aus dem Bundesaufnahmeprogramm in Islamabad und können mit einer Aufnahme in Deutschland rechnen. 650 Personen vom sogenannten Überbrückungsprogramm und der Menschenrechtsliste, deren Aufnahme nicht in Frage komme, seien finanzielle und praktische Hilfen angeboten worden.

Daneben informierte Dobrindt die Parlamentarier darüber, dass in der vorherigen Nacht ein afghanischer Straftäter erstmals mit einem regulären Linienflug aus Deutschland nach Kabul abgeschoben worden sei. Künftig würden weitere solcher Überstellungen stattfinden.

Die CDU/CSU-Fraktion begrüßte, dass erstmals ein Straftäter aus Afghanistan mit einem regulären Flug abgeschoben worden sei. Mit Blick auf die Brüsseler Verhandlungen der Innenminister betonte sie, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU eine Migrationswende stattfinde.

Die AfD-Fraktion machte deutlich, weiterhin kein Vertrauen in das europäische Asylsystem zu haben. Zugleich erkundigte sich danach, mit welchen Staaten Deutschland über die Einrichtung von „Return-Hubs“ im Gespräch ist und wann diese kommen sollen.

Die SPD-Fraktion verwies darauf, dass ehemalige Ortskräfte ebenso wie Personen von der Menschenrechtsliste Aufnahmezusagen nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes gehabt hätten, und warf die Frage auf, wie sich die unterschiedliche Behandlung beider Gruppen begründe.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisierte, dass Aufnahmezusagen zurückgezogen worden seien, und erkundigte sind danach, wie die Betroffenen künftig unterstützt werden und wie die Bundesregierung sicherstelle, dass die genannten 650 nicht obdachlos werden.

Die Fraktion Die Linke wollte wissen, wie viele von diesen 650 Personen Klage gegen ihre Nicht-Aufnahme eingereicht haben. Auch fragte wie, wie viele der ehemaligen Ortskräfte die Sicherheitsüberprüfung nicht erfolgreich bestanden haben.

Seán Binder von allen Anklagepunkten freigesprochenDer irisch-deutsche Lebensretter Seán Binder wurde nach einem langen ...
28/01/2026

Seán Binder von allen Anklagepunkten freigesprochen

Der irisch-deutsche Lebensretter Seán Binder wurde nach einem langen Verfahren in Griechenland freigesprochen. Seán Binder hatte als Freiwilliger für eine Flüchtlingshilfsorganisation auf Le**os gearbeitet – wegen dieses Einsatzes drohte ihm bis zu 20 Jahre Haft.
https://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/griechenland/dok/2026/sean-binder-von-allen-anklagepunkten-freigesprochen

In Deutschland gab es eine Kinotour: https://www.amnesty.de/informieren/kultur/syrien-filmrezension-gegen-den-strom-sara-mardini bei der viele von uns Seán Binder und Sara Mardini persönlich kennenlernen durfte.

Die Dokumentation "Gegen den Strom" porträtiert die Sportlerin und Flüchtlingshelferin Sara Mardini.

Iran: Zahl der Toten und Verletzten steigt bei Massenprotesten  BERLIN, 09.01.2026 – Seit dem 28. Dezember 2025 gehen ir...
28/01/2026

Iran: Zahl der Toten und Verletzten steigt bei Massenprotesten

BERLIN, 09.01.2026 – Seit dem 28. Dezember 2025 gehen iranische Sicherheitskräfte mit tödlicher Gewalt gegen landesweite Proteste vor. Laut Amnesty International und Human Rights Watch wurden zwischen dem 31. Dezember 2025 und 3. Januar 2026 mindestens 28 Menschen – darunter Kinder – in 13 Städten erschossen. Hunderte wurden willkürlich festgenommen und sind von Folter und Misshandlung bedroht.

Mehr dazu:

Seit dem 28. Dezember 2025 gehen iranische Sicherheitskräfte mit tödlicher Gewalt gegen landesweite Proteste vor.

15/12/2025

Der schwedisch-iranischen Arzt Ahmadreza Djalali ist in akuter Gefahr. Er könnte im Geheimen hingerichtet werden.

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