Museumsverein Zistersdorf

Museumsverein Zistersdorf Wir bewahren die Geschichte unserer fast 800 Jahre alten Stadt und machen sie sichtbar.

Heute durften wir einen ganz besonderen Besuch begrüßen: Dr. Dr. Hans Georg Wulz und seinen Großneffen Thomas Bauer, die...
05/06/2026

Heute durften wir einen ganz besonderen Besuch begrüßen: Dr. Dr. Hans Georg Wulz und seinen Großneffen Thomas Bauer, die aus Wien bzw. Salzburg nach Zistersdorf gekommen sind, um die Werke ihres Vaters bzw. Onkels, des Künstlers Prof. Hans Wulz (1909–1985), zu besichtigen.

Prof. Wulz schuf 1959 das beeindruckende Deckenfresko im heutigen Trauungssaal des Rathauses, das die wichtigsten Ereignisse der Zistersdorfer Geschichte zeigt. Auch ein von ihm gestalteter Wandbehang mit einer Ansicht unserer Stadt hängt nach längerer Absenz wieder an seinem ursprünglichen Platz.

Im Rahmen unserer Sonderausstellung „Künstlerische Darstellungen unserer Großgemeinde“ sind zudem zwei weitere Werke von Prof. Wulz als Leihgaben zu sehen.

Nach vielen E-Mails und Telefonaten war es für uns eine besondere Freude, Dr. Dr. Hans Georg Wulz persönlich kennenzulernen und ihm das künstlerische Erbe seines Vaters in Zistersdorf näherzubringen. Als Dank für seine Unterstützung und das Vorwort zu unserem Ausstellungskatalog konnten wir ihm ein Exemplar überreichen.

Ein bereichernder Vormittag voller Kunst, Geschichte und interessanter Gespräche!

Den kompletten Artikel mit weiteren Fotos findet ihr auf unserer Website: https://www.museumsverein-zistersdorf.at/besuch-hans-wulz/

𝗡𝗶𝗲𝗺𝗮𝗹𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 – 𝗗𝗲𝗿 𝗷ü𝗱𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗕𝘂𝗰𝗵𝗱𝗿𝘂𝗰𝗸𝗲𝗿 𝗞𝘂𝗿𝘁 𝗕𝗿ü𝗰𝗸 𝗮𝘂𝘀 𝗭𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝘀𝗱𝗼𝗿𝗳 🕯️Genau heute vor 88 Jahren, am 1. Juni 1938, wu...
01/06/2026

𝗡𝗶𝗲𝗺𝗮𝗹𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 – 𝗗𝗲𝗿 𝗷ü𝗱𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗕𝘂𝗰𝗵𝗱𝗿𝘂𝗰𝗸𝗲𝗿 𝗞𝘂𝗿𝘁 𝗕𝗿ü𝗰𝗸 𝗮𝘂𝘀 𝗭𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝘀𝗱𝗼𝗿𝗳 🕯️

Genau heute vor 88 Jahren, am 1. Juni 1938, wurde der jüdische Buchdrucker Kurt Brück an seinem 40. Geburtstag von der GESTAPO verhaftet. Seine Druckerei in der Schlossgasse wurde „arisiert“, sein Vermögen entzogen und sein Leben zerstört.

Nach Haft in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dachau gelang ihm zunächst die Flucht in die Niederlande. Doch 1942 wurde er erneut verhaftet und mit einem Transport aus Mecheln nach Auschwitz deportiert. Dort verliert sich seine Spur. Er überlebte die Shoah nicht.

Kurt Brück war einer von insgesamt 13 jüdischen Familien aus Zistersdorf, die durch die nationalsozialistische Verfolgung ihre Heimat verloren. Niemand kehrte nach dem Krieg dauerhaft zurück.
Sein Name findet sich heute auf der Shoah-Namensmauer in Wien. Sein Schicksal mahnt uns, die Geschichte nicht zu vergessen!

Den ausführlichen Artikel über Kurt Brück und seine Geschichte findet ihr auf unserer Website:
👉 https://www.museumsverein-zistersdorf.at/der-juedische-buchdrucker-kurt-brueck/

Arolsen Archives Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Kazerne Dossin Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem

Zum Muttertag zeigen wir dieses historische Foto mit zwei Müttern und ihren Kindern aus Eichhorn aus dem Jahr 1966 – ein...
10/05/2026

Zum Muttertag zeigen wir dieses historische Foto mit zwei Müttern und ihren Kindern aus Eichhorn aus dem Jahr 1966 – ein alltäglicher Moment aus vergangenen Zeiten, der bis heute vertraut wirkt.

Der Museumsverein wünscht allen Müttern einen schönen Muttertag und bedankt sich für ihren oft stillen, aber unverzichtbaren Beitrag im Familienalltag. 🌷

https://zistersdorf.topothek.at/?doc=1963763

📺 TV Tipp!Sonntag, 26. 4., ORF2 Eine zufällige Entdeckung wird zur bewegenden Spurensuche: Acht alte Filmrollen zeigen s...
18/04/2026

📺 TV Tipp!

Sonntag, 26. 4., ORF2

Eine zufällige Entdeckung wird zur bewegenden Spurensuche: Acht alte Filmrollen zeigen scheinbar idyllische Familienmomente – Kinder im Garten, ein liebevoller Vater, ein einfaches Leben in Niederösterreich. Doch zwischen diese harmlosen Szenen mischen sich verstörende Bilder aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs: ein Kind hinter Stacheldraht, Aufnahmen aus einem Lager.

Regisseur Andreas Kurz geht der Geschichte hinter den Filmen nach und rekonstruiert das Leben des unbekannten Kameramanns. Seine Recherche zeigt: Der Mann war Mitglied des Reichsarbeitsdienst – und Teil eines Systems, das Leid und Unrecht mitverantwortete.

Die Dokumentation zeichnet ein vielschichtiges Porträt eines scheinbar „ganz normalen“ Menschen und stellt die Frage, wie Erinnerung, Verdrängung und persönliche Verantwortung miteinander verwoben sind. Ein eindringlicher Blick auf die Brüche hinter der Fassade eines gewöhnlichen Lebens.

Als dokFilm auf ORF 2 : Unsere letztjährige Produktion 👉 "Der Mann mit der kleinen Kamera" in einer gekürzten, einteiligen Fassung.
https://tv.orf.at/program/orf2/dermannmit176.html

Heute Abend durften wir gemeinsam mit dem Roten Kreuz Zistersdorf (Rotes Kreuz Zistersdorf) das 80-jährige Bestehen feie...
11/04/2026

Heute Abend durften wir gemeinsam mit dem Roten Kreuz Zistersdorf (Rotes Kreuz Zistersdorf) das 80-jährige Bestehen feiern – eine beeindruckende Erfolgsgeschichte voller Engagement, Menschlichkeit und gelebter Solidarität. ❤️

Danke, dass wir Teil dieser wunderschönen und unterhaltsamen Gala sein durften! Neben großartigen Momenten und bester Stimmung kam natürlich auch die Geschichte nicht zu kurz – spannend, bewegend und absolut beeindruckend. 📖

Herzlichen Glückwunsch zu 80 Jahren Einsatz für andere – auf viele weitere Jahre! 👏🚑

09/04/2026

Erdöl ist eine der wichtigsten Energiequellen der Gegenwart und gleichzeitig eine der umstrittensten. Viele weltpolitische Zerwürfnisse hatten ihren Ausgangspunkt beim Zugang zum Rohstoff Öl und mündeten in Krisen und Kriegen.

Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das „schwarze Gold“ gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft „germanisiert“. Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die „Ostmark“ eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach Abschluss des Staatsvertrags wurde 1956 die ÖMV gegründet, heute als teilprivatisiertes Unternehmen OMV immerhin einer der führenden Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas.

Wie sich die Ölindustrie in Österreich unter geänderten weltpolitischen Bedingungen entwickelt hat, wird in einer spannenden Doku-Rückblende erzählt.

▶️Samstag, 11. April 2026, 20:15 Uhr ORF III und auf ORF ON!

Wer kann uns bei der Benennung der Kinder helfen?Wer kann den Namen von "Herta" vervollständigen?
30/03/2026

Wer kann uns bei der Benennung der Kinder helfen?
Wer kann den Namen von "Herta" vervollständigen?

Dieses Foto hat uns Richard Weinzettl geschickt, er wohnte von 1947 - 1954 im Lager Talgrund am Ortsausgang Zistersdorf, Richtung Windisch Baumgarten. Sein Vater arbeitete bei der SMV die unter russischer Leitung war, in Dobermannsdorf in der Rohrbasis. Im Jahr 1954 zog die Familie dann in das Schlo...

𝗪𝗲𝗿 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗵𝗿 𝗴𝗲𝗱𝗿𝗲𝗵𝘁? 🕰️ Mit der heutigen Zeitumstellung rücken unsere Uhren wieder einmal in den Mittelpunkt – wi...
29/03/2026

𝗪𝗲𝗿 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗵𝗿 𝗴𝗲𝗱𝗿𝗲𝗵𝘁? 🕰️

Mit der heutigen Zeitumstellung rücken unsere Uhren wieder einmal in den Mittelpunkt – wieder ein guter Anlass, einen Blick in die Vergangenheit unserer Stadt zu werfen.

Schon früher spielte die öffentliche Zeitmessung im Alltag eine große Rolle. Die Uhren auf unserem hübschen Wetterhäuschen, das seit 1963 zu unserm Stadtbild gehört, funktionieren dank unserer Initiative seit voriger Woche wieder einwandfrei. Auch am Alten Rathaus und am neuen Rathaus prägen Uhren das Ortsbild.

Weniger bekannt ist, dass es auf dem Kirchenplatz einst sogar eine Würfeluhr gab – ganz nach Wiener Vorbild. Sie war nicht nur praktisch, sondern auch ein Stück moderner Technik im Stadtbild ihrer Zeit. Leider ist diese Uhr vermutlich Ende der 70er-Jahre verschwunden und nur mehr auf alten Fotografien erhalten. Wer kann sich an die Würfeluhr noch erinnern?

Zeit vergeht – aber mit solchen Fotos bleibt sie ein Stück weit sichtbar.

Wer kennt TANTE ROSI?Der Bub mit dem X ist Richard Weinzettl, er wohnte während der Besatzungszeit im Schloss.Ab 1949 be...
24/03/2026

Wer kennt TANTE ROSI?
Der Bub mit dem X ist Richard Weinzettl, er wohnte während der Besatzungszeit im Schloss.
Ab 1949 bestand hinter dem Schloss im Schlosspark ein Kindergarten, den der Verein Kinderland errichtet hatte. Er hatte nur 3 Jahre lang Bestand, danach kaufte der Gastwirt Karger das Gebäude und errichtete darin ein Kaffeehaus, das in späteren Jahren (bis in etwa Ende der 60er-Jahre) die Familie Kühn betrieb.
Die Dame im Bild wird von Richard Weinzettl als TANTE ROSI beschrieben.
Wer kennt oder erkennt sie?

Adresse

Im Meierhof 1
Zistersdorf
2225

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