Verein Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung in Wien

Verein Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung in Wien Der Verein zielt auf eine wirksame Beteiligung der Bevölkerung an kommunalen Prozessen, welche sich nachhaltig auf die urbane Lebensqualität auswirken.

Obmann: Dr. Gerhard Hertenberger

Teil 2 der Geschichte um den BM Riedl in Grafenwörth:
21/07/2023

Teil 2 der Geschichte um den BM Riedl in Grafenwörth:

Wie Grafenwörths Bürgermeister und Chef des Gemeindebundes, Alfred Riedl, mit Grundstücken ein Vermögen verdient

Derweil reibt sich die Gesiba die Hände, weil sie vom BDA grünes Licht für den Wohnungsbau in der alten Wäscherei erhalt...
19/07/2023

Derweil reibt sich die Gesiba die Hände, weil sie vom BDA grünes Licht für den Wohnungsbau in der alten Wäscherei erhalten hat. 42 Wohnungen sollen da reinkommen.
Und in drei oder vier Pavillons am Areal kommen 84 Wohnungen.
Der techn. Leiter der Gesiba glaubt allerdings, "daß da jetzt nicht so viele hystrische Zurufe der Bürgerinitiative folgen werden, weil eh keine Bäume gefällt werden".

Die Wäscherei des Otto-Wagner-Spitals soll ein Wohnhaus werden. Über die Zerstörung eines kulturhistorischen Schatzes

"Neue Besen kehren gut" sagt man. Auch im NHM?Seit Mitte 2020 ist die Berlinerin Vohland im Amt und übergibt das Mobilia...
19/07/2023

"Neue Besen kehren gut" sagt man. Auch im NHM?
Seit Mitte 2020 ist die Berlinerin Vohland im Amt und übergibt das Mobiliar des Erdesaals einem Auktionshaus und das BDA nickt das ab.

Interessant, daß das Dinokostüm das bisher beste Gebot erzielt.

Teile des Inventars des Naturhistorischen Museums (NHM) in Wien kommen unter dem Hammer. Unter den Stücken des Saals 21, das umgestaltet wird, findet sich auch Kurioses, etwa ein Dinosaurier-Kostüm.

Hunderte Häuser stehen aufgefädelt am Wasser. Sie gleichen sich bis ins letzte Detail. Ein weißer Würfel neben dem ander...
04/07/2023

Hunderte Häuser stehen aufgefädelt am Wasser. Sie gleichen sich bis ins letzte Detail. Ein weißer Würfel neben dem andern, Fassade an Fassade, Garage an Garage, Zaun an Zaun. Von den Gärten ragen Stege in den künstlichen See. Glänzend schlängelt er sich durch die Siedlung. Das Rendering erinnert an Dubai, an die prahlerisch grünen Wohnanlagen mitten in der Wüste. Doch das Baufeld liegt nicht in der Wüste. Es bettet sich in satte Futterwiesen, Kornfelder, Äcker.
Bürgermeister Riedl ist in das Projekt involviert – und hat damit viel Geld verdient. Der WZ liegen Grundbuchauszüge, Firmenbucheinträge, Kaufverträge, Gemeinderatsprotokolle, Studien, Gutachten vor. Sie zeigen die Rolle des Privatmanns Alfred Riedl in der Geschichte eines erstaunlichen Bauvorhabens.
Im Jahr 2017 wurde die Siedlungsgrenze im Osten der Gemeinde aufgehoben. Im Juni 2018 verschob die Gemeinde die Grenze der Kastralgemeinde, die sich durch den heutigen Sonnenweiher zog – und einen Bau verunmöglicht hätte.
Im Februar 2019 stand einer Umwidmung nichts mehr im Wege. Der Gemeinderat von Grafenwörth machte aus neun Feldern teures Bauland. Vier davon gehörten dem Bürgermeister. Bereits im Sommer des Jahres wurden alle Felder um 20 Euro pro Quadratmeter verkauft – an einen Bauträger, bei dessen Mehrheitseigentümer Riedl Aufsichtsrat ist.
Das werden garantiert mehrheitlich Zweitwohnsitze, hört man. Wochenendhäuser sorgen für viele Probleme. Sie heizen die Immobilienpreise und Mieten in der Region an. Sie stehen die Woche über leer. Gemeinden bekommen vom Bund kein Geld für Nebenwohnsitze. Deren Bewohner:innen nutzen die kommunale Infrastruktur trotzdem – gehen ins Freibad, befahren die Straßen, profitieren von der Schneeräumung. Am Gemeindeleben nehmen sie nicht teil. Kaum ein Wochenendhäusler ist im Ort integriert.

In Grafenwörth werden hunderte Häuser auf die Wiese gebaut. Der Bürgermeister hat damit viel Geld verdient.

Man gewinnt den Eindruck, daß Tarnen und Täuschen immer noch an erster Stelle durch den Investor steht.Auch wie es mit d...
03/07/2023

Man gewinnt den Eindruck, daß Tarnen und Täuschen immer noch an erster Stelle durch den Investor steht.
Auch wie es mit der „Roten Liste“ der Unesco weitergeht, ist vollkommen unklar. Sollte der Betreiber das Bauprojekt in der derzeitig geplanten Form verwirklichen, könnte das historische Zentrum von Wien seinen Welterbe-Status verlieren. Der berühmte Canaletto-Blick vom Oberen Schoss Belvedere wäre jedenfalls passé.

Nach dem jüngst veröffentlichten Gutachten zum UVP-Feststellungsverfahren in der Causa Heumarkt bleiben für Umwelt- und Denkmalschützer einige (auch rechtliche) Frage offen. Die zuständige Wiener...

Soraya Prechtl/Der Falter weiß:Der Heumarkt bekommt nun fix keinen Hochhausturm. Ursprünglich war dieser ja mit einer Hö...
29/06/2023

Soraya Prechtl/Der Falter weiß:

Der Heumarkt bekommt nun fix keinen Hochhausturm. Ursprünglich war dieser ja mit einer Höhe von 73 Metern geplant gewesen. Aber die Unesco sah durch den Bau das Weltkulturerbe gefährdet (Stichwort Canaletto-Blick vom Belvedere). Also wurde der Turm auf 66 Meter reduziert. Für die Unesco war das aber immer noch zu hoch, weshalb die UN-Organisation Wiens Innenstadt auf die rote Liste des gefährdeten Weltkulturerbes setzte.
Gestern haben die Projektbetreiber Wertinvest neue Pläne präsentiert. Statt einem Turm soll ein Wohnflügel mit 56,5 Metern Höhe im rechten Winkel zum Hotel Intercontinental (Höhe: 47,85 Meter) entstehen. Die visuelle Beeinträchtigung sei dadurch „nicht mehr schwerwiegend“, so die Wertinvest. Planmäßig soll der Bau 2026 beginnen.
Statt dem Hochhausturm soll ein Wohnflügel in 57 Metern Höhe entstehen. (© Wertinvest)

Gestern gab es einen neuerlichen Artikel in   über die letzte Gerichtsentscheidung zu den Hernalser Bäumen.Das Bezirksam...
27/06/2023

Gestern gab es einen neuerlichen Artikel in über die letzte Gerichtsentscheidung zu den Hernalser Bäumen.
Das Bezirksamt hat bisher nicht reagiert. Wir bleiben dran! (Baumschutz Hernals)

27/06/2023

Mediationsergebnis Steinhof von der Wien-Website verschwunden

Aus vermutlich eigennützigen Gründen hat die Stadt Wien das Mediationsergebnis Steinhof von der Website gelöscht (http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/otto-wagner-areal/pdf/mediationsvereinbarung.pdf), da auf Seite 12 eindeutig zu lesen war, dass es keine Übereinstimmung in der Frage Neuverbauung gegeben hat.
Leider beruft sich die Stadtverwaltung bei dem geplanten Wohnungsbauprojekt immer wieder fälschlich auf die Umsetzung des Mediationsergebnisses. Das dies nicht der Wahrheit entspricht, kann jeder hier nachlesen: Mediationsergebnis komplett und Mediationsergebnis S.12.

Präzisierung zu S. 12:http://www.steinhof-erhalten.at/Informationen/ows_abschlussdokument_12.pdf
Lt. Mediationsvereinbarung sind die Standpunkte der einzelnen Teilnehmer zum Thema Neubauten schriftlich festgehalten;

4 Teilnehmer /innen - “Kompromißlos”: G.Hadinger, C.Röhrich, G.Haeske, F.Kovarik
4 Teilnehmer /innen - “Nur wenn Weltkulturerbestatus nicht gefährdet”: J.Kraft, I.Novak, C.Muchsel, E.Straka
3 Teilnehmer /innen - “Schweigend akzeptiert = zugestimmt”: W.Veit, H.Schauer, C.Hasengruber

Als – irrelevante - Legitimation für die Verbauung bezieht sich jetzt eben die Stadtregierung darauf, daß “nur 4” (von 11) Mediationsteilnehmern sich ausdrücklich und namentlich gegen Neubauten in der Mediation ausgesprochen haben.

27/06/2023

Immer öfter liest man vom Schutz und Erhalt von Frischluftschneisen und von Kaltluftstromkarten als eine der Massnahmen und Werkzeuge unserer Stadt zur Anpassung an den Klimawandel.

27/06/2023

Die 3. Psychiatrische Abteilung übersiedelt aus Penzing nach Ottakring. Für die Übersiedlung vom Otto-Wagner-Areal in den 16. Bezirk wird für die Interimslösung auch Grünraum "geopfert".

27/06/2023

Adresse

Fuchsthallergasse 11/5
Wien
1090

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