ARGE CANNA

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ARGE CANNA Die Interessenvertretung für CannabispatientInnen in Österreich! ARGE CANNA - Wir sind Viele!

Die "ARGE CANNA - Cannabis als natürliche, nebenwirkungsarme Arznei" ist eine unabhängige, überparteiliche Arbeitsgemeinschaft in Österreich, welche sich für die Verwendung von Cannabis als Arzneimittel einsetzt und die Forschung auf dem Feld der medizinischen Verwendung von Cannabinoiden vorantreiben will. Patientinnen und Patienten müssen das Recht haben, ihre Leiden mit natürlichen Cannabisblüten lindern zu dürfen, wenn ihnen diese besser helfen als herkömmliche Arzneimittel bzw. pharmazeutisch hergestellte Monosubstanzen der Hanfpflanze wie Dronabinol oder Sativex. Wenn euch unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine Spende - geht bitte zu diesem Zweck auf www.arge-canna.at/spenden - danke!

📊 Legalisiert – und trotzdem kein Konsumschub: 35.957 Befragte zeigen esZwei Jahre nach dem deutschen Cannabisgesetz ist...
19/10/2026

📊 Legalisiert – und trotzdem kein Konsumschub: 35.957 Befragte zeigen es

Zwei Jahre nach dem deutschen Cannabisgesetz ist der Konsum nicht gestiegen. Das zeigt eine neue Studie im International Journal of Drug Policy (Kotz et al., September 2026): 35.957 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren, 23 Befragungswellen von Frühjahr 2022 bis Frühjahr 2026. Weder der Konsum im letzten Jahr noch der (fast) tägliche Gebrauch zeigen nach dem 1. April 2024 einen Knick im Trend – auch nicht bei den 14- bis 24-Jährigen.

Das passt zur offiziellen Evaluation des Gesetzes (EKOCAN): Auch sie sieht bisher keinen Konsumanstieg, der auf die Reform zurückgeht. Die Forschenden wollen die Entwicklung weiter beobachten.

Genau vor einem Konsumschub haben Kritiker:innen gewarnt. Für Österreich heißt das: Die Angst davor ist kein Argument, Konsument:innen und Patient:innen weiter zu kriminalisieren. Wer Jugendschutz, Qualitätskontrolle und Aufklärung will, braucht einen geregelten Markt statt Schwarzmarkt.

💚 ARGE CANNA fordert:
✅ Entkriminalisierung statt Strafverfolgung
✅ Regulierten Zugang mit Jugendschutz und Qualitätskontrolle
✅ Mehr Forschung statt Verbotspolitik

🔬 Zur Studie (Kotz et al., International Journal of Drug Policy, 2026): https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2026.105501

Was sagt ihr: Reicht dieser Befund, um die Debatte in Österreich neu zu führen? Schreibt es in die Kommentare! 👇

🧠 Täglich konsumieren heißt nicht automatisch süchtigEine neue Studie im Journal of Addiction Medicine hat rund 4.000 tä...
17/10/2026

🧠 Täglich konsumieren heißt nicht automatisch süchtig

Eine neue Studie im Journal of Addiction Medicine hat rund 4.000 tägliche Cannabis-Konsument:innen untersucht, die im Schnitt über 200 mg THC pro Tag angaben. Trotzdem erfüllten 30 % die Diagnosekriterien für eine Cannabiskonsumstörung gar nicht, weitere 45 % nur in leichter Form. Schwer betroffen waren gerade einmal 3 %. Drei von vier täglich Konsumierenden haben also keine oder nur eine leichte Ausprägung. Selbst die Autor:innen zeigen sich davon überrascht.

NORML weist darauf hin, dass die gängigen Kriterien keine Ausnahme für Menschen machen, die regelmäßig aus therapeutischen Gründen konsumieren. Dazu passt: In den USA ist der Anteil der Menschen, die primär wegen Cannabis in Behandlung gehen, zwischen 2020 und 2024 um rund 20 % gesunken, während er bei Alkohol jedes Jahr gestiegen ist.

Für Österreich heißt das: Wer täglich Cannabis verwendet, ist nicht per se ein Fall für Strafverfolgung oder Stigma, das gilt für Patient:innen genauso wie für Konsument:innen. Die Daten zeigen, wie wichtig eine saubere Unterscheidung ist, und genau dafür braucht es mehr Forschung. Das Verbot bremst sie.

💚 ARGE CANNA fordert: Entkriminalisierung, Hilfsangebote statt Strafen und eine Diagnostik, die medizinische Anwendung von problematischem Konsum unterscheidet.

📖 Zum Artikel (NORML, 15.10.2026): https://norml.org/news/2026/10/15/study-most-daily-cannabis-consumers-dont-meet-criteria-for-moderate-or-severe-cannabis-use-disorder/

Kennt ihr Menschen, die täglich konsumieren und trotzdem voll im Leben stehen? Teilt diesen Beitrag! 🔁

NORML warns incidences of CUD may be over-reported

16/10/2026

🕯️ Rückblick: Unsere Bürgerinitiative 2017

Am 30. Mai 2017 haben wir vor dem Palais Epstein in Wien unsere parlamentarische Bürgerinitiative eingebracht. Unser Anliegen damals wie heute: Wer Cannabis aus medizinischen Gründen braucht, soll dafür nicht bestraft werden – und Patient:innen sollen Zugang zu Cannabisblüten bekommen.

Ganz vorne mit dabei: Patrick Krammer, Mitbegründer der ARGE CANNA und Erstunterzeichner der Bürgerinitiative.

Fast zehn Jahre später gibt es in Österreich immer noch keine Cannabisblüten auf Rezept – während 22 von 27 EU-Staaten das längst ermöglichen.

Patrick ist 2021 verstorben. Sein Anliegen lebt weiter – und wir kämpfen weiter: für Blüten auf Rezept, für Straffreiheit für Patient:innen und für eine faire Kostenübernahme durch die Krankenkassen. 💚

🕯️ In Erinnerung an Patrick Krammer (1985–2021): https://arge-canna.at/patrick-gedenkseite/

🎥 Ausschnitte: ORF „heute konkret“, 30.05.2017

15/10/2026

Multiple Sklerose: Viele Betroffene kämpfen mit Spastik – verkrampften, steifen Muskeln. In Studien berichten viele unter Cannabinoiden von weniger Spastik. In Österreich ist dafür sogar ein Medikament zugelassen: das Mundspray Sativex mit THC und C*D – wenn andere Mittel nicht genug geholfen haben. Wir fordern weniger Hürden! 💚

12/10/2026

2,40 Euro pro Paket, und die SPÖ sieht „keinen Handlungsspielraum“? 🤔

Seit 1. Oktober gilt die Paketsteuer. Das Finanzministerium rechnet mit rund 280 Millionen Euro im Jahr. Gleichzeitig steigen Selbstbehalte beim Arzt, das Klimaticket wird teurer und der Klimabonus ist weg.

Dabei liegt eine Alternative seit Jahren auf dem Tisch: Laut Momentum Institut (Mai 2026) würde eine regulierte Cannabis-Legalisierung dem Staat rund 500 Millionen Euro pro Jahr bringen. Etwa 210 Millionen aus Cannabis- und Umsatzsteuer, 93 Millionen aus neuen Betrieben und Arbeitsplätzen und 192 Millionen aus Einsparungen bei Polizei, Justiz und Strafvollzug. Das ist fast doppelt so viel wie die Paketsteuer.

💚 ARGE CANNA fordert: SPÖ, ÖVP und NEOS, legt die Scheuklappen ab und verhandelt eine ordentliche Legalisierung mit Jugendschutz, Qualitätskontrolle und heimischer Produktion. Es fehlt nicht der Spielraum, es fehlt der Mut.

📖 Zum ganzen Beitrag: https://arge-canna.at/kein-handlungsspielraum-doch-liebe-spoe-er-liegt-seit-jahren-auf-dem-tisch/

Bitte teilen, damit mehr Menschen davon erfahren! 🔁

🇩🇰 Dänemark macht Cannabis auf Rezept zur DauerlösungAus dem Versuch wird Regelfall: Seit 1. Jänner 2026 ist das dänisch...
11/10/2026

🇩🇰 Dänemark macht Cannabis auf Rezept zur Dauerlösung

Aus dem Versuch wird Regelfall: Seit 1. Jänner 2026 ist das dänische Programm für Medizinalcannabis dauerhaft (Start 2018 als Pilotprojekt). Jetzt liegt der Bericht der Arzneimittelbehörde für 2025 vor.

22.410 eingelöste Rezepte für 2.465 Patient:innen, ein Plus von 64 Prozent bei den Rezepten und 54 Prozent bei den Patient:innen. Gleichzeitig gingen bei der Behörde im ganzen Jahr nur drei Verdachtsmeldungen zu Nebenwirkungen ein, genauso viele wie 2024. Gemeldet wurden Müdigkeit, Bewusstseinsverlust, verschwommenes Sehen und ein Fall von Flüssigkeit im Herzbeutel (laut Behörde eher durch die Grunderkrankung erklärbar). Neue oder veränderte Risiken und Qualitätsprobleme hat sie nicht festgestellt.

Mehr Patient:innen, die Hilfe bekommen, und trotzdem kein Alarmsignal: ärztlich begleitet, mit klaren Produkten und laufender Auswertung.

Und bei uns? In Österreich bleiben Cannabisblüten für Patient:innen weiter außen vor, während Dänemark das Modell nach acht Jahren verankert.

💚 ARGE CANNA fordert:
✅ Zugang zu medizinischem Cannabis in allen Darreichungsformen, auch als Blüte
✅ Eine laufende, öffentliche Auswertung wie in Dänemark
✅ Schluss mit Pilotprojekt-Politik: Patient:innen brauchen Sicherheit, keine Dauerprovisorien

📑 Originalbericht der dänischen Arzneimittelbehörde (Sept. 2026, Dänisch): https://laegemiddelstyrelsen.dk/da/special/medicinsk-cannabis/ordningen-med-medicinsk-cannabis/cannabisprodukter-i-ordningen/bivirkninger-og-sikkerhed-ved-medicinsk-cannabis/~/media/77C8A32A60B9459984B4AF9AA35722D3.ashx
📖 Zum Artikel im Hanf Magazin (30.9.2026): https://www.hanf-magazin.com/medizin/cannabismedizin-allgemein/daenemark-macht-sein-cannabisprogramm-dauerhaft-22-410-rezepte-drei-nebenwirkungsmeldungen/

Was meint ihr: Wann zieht Österreich nach? Schreibt es in die Kommentare! 👇

Dänemarks Arzneimittelbehörde meldet für 2025 einen Anstieg der Cannabisverordnungen um 64 Prozent und nur drei Verdachtsfälle von Nebenwirkungen. Was die Zahl aussagt.

08/10/2026

Kann man an Cannabis tödlich überdosieren? Eine tödliche Überdosis durch Cannabis allein ist nicht dokumentiert – zu viel kann trotzdem sehr unangenehm sein.

💊 Medizinisches Cannabis in Österreich: 5 Fakten, die viele nicht kennenWusstet ihr, dass Ärzt:innen in Österreich keine...
05/10/2026

💊 Medizinisches Cannabis in Österreich: 5 Fakten, die viele nicht kennen

Wusstet ihr, dass Ärzt:innen in Österreich keine Cannabisblüten verschreiben dürfen? Die Suchtgiftverordnung (§ 14 SV) schließt das ausdrücklich aus.

1️⃣ Blüten auf Rezept: verboten.
2️⃣ Verschreibbar sind nur Dronabinol (reines THC als magistrale Zubereitung), Sativex (Mundspray bei MS-Spastik), Epidyolex (C*D bei seltenen Epilepsieformen) und Canemes (Nabilon gegen Übelkeit bei Chemotherapie).
3️⃣ Die Therapie kann mehrere hundert Euro im Monat kosten.
4️⃣ Für die Kostenübernahme braucht es meist eine chefärztliche Bewilligung, und die wird häufig abgelehnt.
5️⃣ Selbst anbauen ist auch mit ärztlicher Bestätigung nicht erlaubt.

Für Patient:innen heißt das: Wer die Medikamente nicht selbst zahlen kann und keine Bewilligung bekommt, steht ohne legale Option da. Viele landen so beim Schwarzmarkt, ohne Qualitätskontrolle und mit dem Risiko eines Strafverfahrens. Deutschland, Italien, Polen und Großbritannien zeigen längst, dass Blüten aus der Apotheke funktionieren.

💚 ARGE CANNA fordert:
✅ Cannabisblüten und Extrakte auf Rezept
✅ Kostenübernahme durch die Kassen ohne Hürdenlauf
✅ Straffreiheit für Patient:innen mit ärztlicher Bestätigung

📖 Alle Details zur Rechtslage: https://arge-canna.at/rechtslage-in-oesterreich/

Kennt ihr Menschen, die das betrifft? Teilt diesen Beitrag! 🔁

💊 Von 63 auf 6 Milligramm: Cannabis statt Opioide bei Kreuzschmerzen?So stark ist die tägliche Opioiddosis (in Morphin-Ä...
05/10/2026

💊 Von 63 auf 6 Milligramm: Cannabis statt Opioide bei Kreuzschmerzen?

So stark ist die tägliche Opioiddosis (in Morphin-Äquivalent) bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen in einer israelischen Langzeitstudie gesunken. Ärzt:innen von Universität Tel Aviv, Rabin Medical Center und Clalit haben 1.000 Patient:innen, die vorher nie Cannabis genutzt hatten, zehn Jahre lang begleitet. Verwendet wurden Blüten zum Verdampfen und Cannabisöle. Erschienen ist die Arbeit am 14. September im European Spine Journal.

Bei den 638 Personen, die bis zum Schluss dabei waren, ging die Schmerzstärke um 84 % zurück, die Alltagseinschränkung um 30 %. Auch andere Medikamente wurden kaum noch gebraucht: Benzodiazepine nahmen am Ende 5 % statt 79 %, Tramadol oder Tapentadol knapp 6 % statt 90 %. Nebenwirkungen wurden bei 11,4 % der Kontrolltermine dokumentiert, schwere psychiatrische Ereignisse bei 0,02 %.

Ehrlich gesagt: Das ist eine Beobachtungsstudie ohne Kontrollgruppe, und gut ein Drittel ist unterwegs ausgestiegen. Die Forscher:innen betonen selbst, dass die Effekte viel größer ausfallen als in randomisierten Studien und Verzerrungen mitspielen dürften. Jetzt braucht es kontrollierte Studien.

Trotzdem zeigt die Arbeit, was in Österreich fehlt. In Israel ist die Therapie mit Blüten seit Jahren medizinischer Alltag. Bei uns dürfen Ärzt:innen nur Dronabinol und einzelne Fertigarzneimittel wie Sativex verschreiben, Blüten gar nicht. Dazu kommen Kosten von oft mehreren hundert Euro im Monat und chefärztliche Bewilligungen, die häufig abgelehnt werden. Wer im Schmerz feststeckt und Opioide reduzieren will, wird damit allein gelassen oder in den Schwarzmarkt gedrängt.

💚 Was wir fordern:
✅ Cannabisblüten als verschreibbare Therapieoption
✅ Kostenübernahme durch die Kassen ohne Hürdenlauf
✅ Öffentlich geförderte Forschung, auch in Österreich

📖 Bericht bei Ma*****na Moment (18.9.2026, Englisch): https://www.ma*****namoment.net/medical-ma*****na-improves-lower-back-back-pain-and-reduces-opioid-use-new-10-year-study-shows
🔬 Zur Studie (Beobachtungsstudie, frei zugänglich): https://doi.org/10.1007/s00586-026-10290-y

Kennt ihr Menschen mit chronischen Rückenschmerzen, die das betrifft? Teilt diesen Beitrag! 🔁

Using medical ma*****na helps people who suffer from lower pain significantly reduce their opioid use as well as experience lower pain intensity and functional disability, according to a new study that involved hundreds of patients. Researchers with Tel Aviv University, Rabin Medical Center and Clal...

Adresse

Thaliastraße 42/32
Wien
1160

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