24/06/2026
Gegenüber Roma bestehen leider nach wie vor zahlreiche Vorurteile. Diese tragen dazu bei, dass Roma sowohl in Österreich als auch in den Europäischen Ländern weiterhin stark von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind. Die negativen Auswirkungen dieser Vorurteile prägen viele Lebensbereiche.
Der Verein Romano Centro bietet seit vielen Jahren Vorträge und Workshops an, die zur Sensibilisierung der Mehrheitsgesellschaft in Bezug auf Roma beitragen. Diese Sensibilisierungsmaßnahmen sind insbesondere für unterschiedliche, gesellschaftlich relevante Berufsgruppen von großer Bedeutung.
Neben den Bereichen Bildung, Kultur und Antirassismusarbeit ist Romano Centro bei zahlreichen Einrichtungen auch als professionelle Sozialberatungsstelle anerkannt.
Heute hatten wir die Möglichkeit, den Sozialarbeiter*innen des Wiener Roten Kreuzes nicht nur unsere Projekte – wie die Roma-Schulmediation, Frauenberatung, Lernhilfe, Kultur- und Jugendprojekte sowie das Arbeitsmarktprojekt „Baruvas kethane – Gemeinsam wachsen“ – vorzustellen, sondern auch einen vertieften Einblick in die Geschichte der Roma und das Thema Antiziganismus zu geben.
Das Wissen über Roma ist nach wie vor begrenzt. Viele berichten, dass sie während ihrer gesamten Schul- und Ausbildungslaufbahn kaum etwas über Roma gelernt haben. Das zeigt deutlich den bestehenden Handlungsbedarf.
Eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Geschichte und Lebensrealität der Roma kann wesentlich dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung nachhaltig zu reduzieren.