Romano Centro

Romano Centro Romano Centro ist ein österreichischer Roma-Verein, der sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma und gegen deren Diskriminierung einsetzt.

19/08/2026

Jedes 3. Schulkind braucht Nachhilfe – im Schnitt kostet das 720 Euro pro Jahr! 🥵 Wer sich das nicht leisten kann, hat Pech gehabt. Schulerfolg darf aber nicht vom Bankkonto der Eltern abhängen. Eltern sollten nicht für die Defizite unseres Bildungssystems zahlen müssen. 👉 Wir fordern deshalb deutlich mehr Geld für den Chancenbonus und beitragsfreie Ganztagsschulen – flächendeckend in ganz Österreich. Damit zuhause nicht mehr nachgelernt werden muss, was die Schule auslässt.

21/07/2026
Seit Jahren führt der Verein Romano Centro Arbeitsmarktprojekte für Rom*nja in Österreich durch. Im Rahmen dieser Projek...
17/07/2026

Seit Jahren führt der Verein Romano Centro Arbeitsmarktprojekte für Rom*nja in Österreich durch. Im Rahmen dieser Projekte konnten wir zahlreiche Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleiten, sie bei der Arbeitssuche unterstützen und gemeinsam bestehende Hürden abbauen.

Trotz unserer langjährigen Erfahrung und gewachsenen Expertise in diesem Bereich ist es uns ein großes Anliegen, unser Wissen kontinuierlich zu erweitern und weiterzuentwickeln, um unsere Klient*innen noch gezielter und professioneller begleiten zu können.

Ein besonderer Meilenstein erfüllt uns mit großer Freude und Stolz: Unsere Mitarbeiterin Jelena Jovanovic hat im Juni 2026 erfolgreich ihre Ausbildung zur Berufs- und Bildungsberaterin abgeschlossen. Von ihrem neu erworbenen Wissen profitieren nicht nur unsere Klient*innen, sondern auch wir als Team, indem wir voneinander lernen und uns gegenseitig stärken.

Darüber hinaus sind wir besonders stolz darauf, dass unser Verein in den letzten Jahren maßgeblich von Romnja getragen, gestaltet und weiterentwickelt wurde. Diese Stärke, dieses Engagement und diese Perspektivenvielfalt prägen unsere Arbeit nachhaltig.

17/07/2026
24/06/2026

Zwei besondere Anlässe, eine besondere Feier. In den Räumlichkeiten des Vereins Romano Centro, im dritten Wiener Gemeindebezirk, fand das alljährliche Schulschlussfest statt. Gleichzeitig wurde das 35-jährige Bestehen de...

Gegenüber Roma bestehen leider nach wie vor zahlreiche Vorurteile. Diese tragen dazu bei, dass Roma sowohl in Österreich...
24/06/2026

Gegenüber Roma bestehen leider nach wie vor zahlreiche Vorurteile. Diese tragen dazu bei, dass Roma sowohl in Österreich als auch in den Europäischen Ländern weiterhin stark von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind. Die negativen Auswirkungen dieser Vorurteile prägen viele Lebensbereiche.

Der Verein Romano Centro bietet seit vielen Jahren Vorträge und Workshops an, die zur Sensibilisierung der Mehrheitsgesellschaft in Bezug auf Roma beitragen. Diese Sensibilisierungsmaßnahmen sind insbesondere für unterschiedliche, gesellschaftlich relevante Berufsgruppen von großer Bedeutung.
Neben den Bereichen Bildung, Kultur und Antirassismusarbeit ist Romano Centro bei zahlreichen Einrichtungen auch als professionelle Sozialberatungsstelle anerkannt.

Heute hatten wir die Möglichkeit, den Sozialarbeiter*innen des Wiener Roten Kreuzes nicht nur unsere Projekte – wie die Roma-Schulmediation, Frauenberatung, Lernhilfe, Kultur- und Jugendprojekte sowie das Arbeitsmarktprojekt „Baruvas kethane – Gemeinsam wachsen“ – vorzustellen, sondern auch einen vertieften Einblick in die Geschichte der Roma und das Thema Antiziganismus zu geben.

Das Wissen über Roma ist nach wie vor begrenzt. Viele berichten, dass sie während ihrer gesamten Schul- und Ausbildungslaufbahn kaum etwas über Roma gelernt haben. Das zeigt deutlich den bestehenden Handlungsbedarf.

Eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Geschichte und Lebensrealität der Roma kann wesentlich dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung nachhaltig zu reduzieren.

15/06/2026
Vergangenen Freitag haben wir zwei schöne Anlässe gemeinsam gefeiert: 35 Jahre Romano Centro und unser beliebtes Schulab...
15/06/2026

Vergangenen Freitag haben wir zwei schöne Anlässe gemeinsam gefeiert: 35 Jahre Romano Centro und unser beliebtes Schulabschlussfest.

Seit 35 Jahren setzt sich Romano Centro mit Herz, Engagement und gelebter Solidarität für Rom*nja in Österreich ein. Diese Haltung war auch an diesem Abend deutlich spürbar – in den Begegnungen, den Gesprächen und der gemeinsamen Freude.

Von Herzen möchten wir uns bei all unseren Förder*innen, Kooperationspartner*innen, Freund*innen, Klient*innen sowie den zahlreichen Unterstützer*innen bedanken, die uns auf diesem Weg begleiten und stärken.

Ein besonderer Dank gilt auch der MA 7, der Bezirksvorstehung Landstraße, der Bäckerei Ströck, Tanja – Torte sowie dem Catering Freches Brötchen für ihre wertvolle Unterstützung und dafür, dass sie dieses Fest möglich gemacht haben.

Für die wunderbaren Fotos bedanken wir uns herzlich bei Mag.a Berivan Aslan, Diana Dworzack und Jelena Jovanovic

19/05/2026
Nach heftigen Protesten von Roma- und Sinti Organisationen in Österreich gegen das diskriminierende, antiziganistische S...
10/05/2026

Nach heftigen Protesten von Roma- und Sinti Organisationen in Österreich gegen das diskriminierende, antiziganistische Schreiben seitens der Polizei in Neusiedl am See hat am 8. April auch die Gleichbehandlungsanwaltschaft Kritik an der Polizei geübt: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260508_OTS0083/gleichbehandlungsanwaltschaft-kritisiert-diskriminierendes-polizeischreiben-behoerden-tragen-eine-besondere-historische-verantwortung

https://volksgruppen.orf.at/roma/meldungen/stories/3353442/

Weitere Unterstützung kam von Romani Rose, der eine Aufklärung seitens des Innenministeriums fordert: https://www.deutschlandfunk.de/polizeiskandal-in-oesterreich-zentralrat-schockiert-und-fassungslos-ueber-boykottaufruf-in-neusiedl--100.html
Nun hat das Innenministerium dazu eine Stellungnahme abgegeben und die diskriminierende Aussendung verurteilt:
"Die von den betreffenden Bediensteten des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl gewählten Ausdrucksformen und die dahinterliegenden pauschalierenden Stereotypen seien "in keiner Weise akzeptabel". Die Landespolizeidirektion Burgenland habe im Rahmen der Dienstaufsicht eine entsprechende Untersuchung angeordnet, informierte das Ministerium" https://www.derstandard.at/story/3000000320112/polizeischreiben-zu-roma-und-sinti-in-neusiedl-innenministerium-hat-sich-eingeschaltet

Österreich hat die Bekämpfung von Antiziganismus als Schwerpunkt in die nationale Strategie zur Inklusion der Roma bis 2030 aufgenommen. Training zur Bekämpfung von Antiziganismus in Verwaltung und Polizei sind dabei wichtige Zielsetzungen, für deren Umsetzung bis 2030 noch viel geleistet werden muss.

Der Text eines Facebook-Postings des Bezirkskommandos Neusiedl am See enthielt laut Ressort "eine als diskriminierend empfundene Bezeichnung über die Volksgruppe der Roma"

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Hofmannsthalgasse 2
Wien
1030

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