RED ART Carpet: A contemporary piece of history

RED ART Carpet: A contemporary piece of history While europe is drifting apart this project should bring people back together in the spirit of freedom and on the stage of art. Und natürlich umgekehrt.

Im Geiste des nahenden 200 jähringen Jubiläums des Wiener Kongresses ist es dem Kunstpreis Roter Teppich für junge Kunst ein wichtiges Anliegen in einer Zeit, in der Nationen und ganze Staatenbündnisse scheinbar auseinanderdriften, auf den Bühnen der Kunst und Kultur die Menschen - und somit die Staaten - dazu zu bewegen, wieder ein Stückchen näher zusammenzurücken. Das Projekt „Red Art Carpet – A

contemporary piece of history“ stellt eine dieser Bühnen dar! Den Dialog fördern und mit Hilfe internationaler KünsterInnen inspirierendes und vermittelndes Gedankengut über Staats- und Gedankengrenzen zu transportieren, ist das Credo dieses Projekts. Und wie auch schon vor 200 Jahren beim Kongress beginnt auch dieses Vorhaben in Wien. Den Startschuss machte im Oktober 2014 Bundespräsident Heinz Fischer als er den Roten Teppich dazu einlud das Begehen des österreichischen Nationalfeiertags in der Wiener Hofburg künstlerisch zu gestalten. Jeder, der den Bundespräsident am Nationalfeiertag in der Hofburg besuchen kam, erhielt „Ein Stück Hofburg zum Mitnehmen“. Dabei handelte es sich um den alten „Red Carpet“ der Hofburg, der zerschnitten und von rund 40 Künstlerinnen und Künstlern zu Unikaten veredelt wurde. Diese Kunstwerke stellten die Covers für 2500 Bücher über altmeisterliche und auch zeitgenössische Kunst in der Hofburg dar. Jene Bücher wurden mit einem seitlichen Verschluss und einer Hängevorrichtung versehen, so dass man sie nach dem Lesen gleich einem Kunstwerk an die Wand hängen kann, um sich über sein Stück Hofburg zuhause freuen zu können. Nach dem großartigen Projektstart ist es nun Zeit auch andere Staatsoberhäupter einzuladen ihre Roten Teppiche den jeweiligen Künstlern ihres Landes zur Verfügung zu stellen. Auch sollen einige 1000 Teppichstücke an internationale Künstler verschickt werden, so dass zum Beispiel Künstler aus Athen die Roten Teppiche aus Brüssel gestalten, oder Berliner Künstler jene aus Moskau. Einmal mehr ist es Zeit uns an die Inschrift der Wiener Secession zu erinnern: „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“. Denn wenn der Dialog endet, keine Handelsgüter oder Ideen benachbarte Grenzen überschreiten, so sagt der Volksmund, folgen schon bald Armeen.

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