AUGE/UG Niederösterreich

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AUGE/UG Niederösterreich Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / Unabhängige GewerkschafterInnen.

Wir sind DIE überparteiliche Interessensvertretung in Betrieben, Gewerkschaften und Arbeiterkammern.

23/03/2024
12/10/2023
17/08/2023
Presseaussendung unserer Bundessprecherin Karin Stanger zu den aktuellen Zurufen sich bei den Lohnforderungen einzubrems...
10/08/2023

Presseaussendung unserer Bundessprecherin Karin Stanger zu den aktuellen Zurufen sich bei den Lohnforderungen einzubremsen:

“Lohnzurückhaltungen erteilten wir eine klare Absage!“, so Karin Stanger, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternativen, Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter*innen. “Wir wollen Abschlüsse über der rollierenden Inflation. Das haben sich die Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer nicht nur verdient, sondern ist auch notwendig, um sich das Leben – gerade mit dieser Inflation – leisten zu können.“
Außerdem weisen wir darauf hin: “Die Lohnverhandlungen führen die Sozialpartner und sonst niemand. Die ständigen unqualifizierten Zurufe kann man sich sparen.”

🌶Lohnnebenkosten müssen bleiben!

“Die Forderungen Lohnnebenkosten zu senken, ist der nächste Humbug, der bzgl. der Lohnverhandlungen im Herbst gefordert wird. Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stehen ihre Sozialversicherung, ihre Unfallversicherung und ihre Abfertigung zu”, so Karin Stanger (AUGE/UG). Vielmehr muss die Sozialversicherung wieder in die Hände der Arbeitnehmer*innen – die Selbstverwaltung muss wieder vollständig hergestellt werden.

🌶An die Regierung: Unternehmen sie endlich etwas gegen die Inflation!

Bisher hat die Regierung nur wenig unternommen, um die Inflation einzudämmen. Die Maßnahmen sind größtenteils wirkungslos, in Österreich liegt die Inflation deutlich über dem EU-Schnitt. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, wie etwa Eingriffe in die Miet-, Energie- und Lebensmittelpreise. Stattdessen wird die Lohn-Preis-Spirale herbeigeredet, obwohl Wirschaftsforscher*innen diese größtenteils als Unsinn bezeichnen.

“Als AUGE/UG werden wir uns auf alle Ebenen für gute Abschlüsse einsetzen, die deutlich über der Inflation liegen!“, so Karin Stanger (AUGE/UG) abschließend.

19/09/2022

Presseaussendung der AUGE/UG Wien und Niederösterreich zum Start der :

Sozialer Frieden in Gefahr: Preissteigerungen belasten die Beschäftigten überdurchschnittlich

„Bei den Kollektivvertragsverhandlungen wird sich zeigen, ob die Wirtschaftsseite bereit ist ihrer Verantwortung für den sozialen Frieden gerecht zu werden“, meint Vera Koller, Sprecherin der AUGE/UG Wien.

Die schon im Vorfeld auftauchenden Ausflüchte der Arbeitgeberseite sind nicht mehr hinzunehmen. Während große Bereiche der Wirtschaft Profite eingefahren haben und gleichzeitig staatliche Unterstützung forderten, haben lohnabhängig Beschäftigte in der Vergangenheit immer wieder Rücksicht auf schwierige Situationen genommen. Reallohnerhöhungen sind durch diese Herangehensweise in den letzten Jahren ausgeblieben.

„So komplex Kollektivvertragsverhandlungen manchmal scheinen, so einfach ist deren Funktion,“ erklärt Stefan Taibl, Sprecher der AUGE/UG Niederösterreich, „neben dem Ausgleich zur Inflation geht es in Produktionsbetrieben auch darum einen Anteil am erwirtschafteten Profit weiterzugeben.“

Aber Gehälter, von denen man leben kann, werden immer seltener. Working Poors gehören zum Alltag unserer gesellschaftlichen Realität. Dieses lässt sich anhand von Zahlen und Fakten messen. „Dass Vertreter*innen der Wirtschaft trotzdem immer wieder darauf verweisen, wie unverschämt die Forderungen der Beschäftigten sind, ist unglaublich. Damit muss jetzt Schluss sein“, fordert Stefan Taibl. „Arbeitgeber*innen haben eine Verantwortung für ihre Beschäftigten, diese haben ein Recht auf ihren Anteil.“

„In diesem Zusammenhang auf staatliche Leistungen wie den Klimabonus, Einmalzahlungen oder die Abschaffung der kalten Progression zu verweisen, ist an Zynismus nicht zu überbieten“, ärgert sich Vera Koller, „noch dazu wo es auch hohe Wirtschaftshilfen im selben Zeitraum gegeben hat.“ So kann Sozialpartnerschaft nicht funktionieren. Auch wenn ein bestimmtes Maß an Geplänkel vermutet werden kann, ein Ernstnehmen der Arbeitnehmer*innen und ihrer Bedürfnisse sieht anders aus.

Die einzige richtige Antwort ist die Solidarisierung der lohnabhängig Beschäftigten. Am besten auch über die Branchengrenzen hinweg. Holen wir uns die Wertschätzung die uns zusteht! Wenn notwendig auch mit den entsprechenden Kampfmaßnahmen, appellieren beide abschließend.

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Wien
1040

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