Nationalfonds der Republik Österreich

Nationalfonds der Republik Österreich Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus wurde 1995 gegründet, Anträge an den Nationalfonds sind unbefristet möglich.

Nationalfonds

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus wurde 1995 eingerichtet, um die besondere Verantwortung Österreichs gegenüber den Opfern des NS-Regimes zum Ausdruck zu bringen. Er leistet pauschale Anerkennungszahlungen („Gestezahlungen“) an überlebende Opfer nationalsozialistischen Unrechts. Der Nationalfonds hat ein breites Spektrum an weiteren Aufgaben

: die Unterstützung bedürftiger Holocaust-Überlebender; die Unterstützung und Beratung für Opfer des Nationalsozialismus und ihre Angehörigen; die Förderung von Projekten als Beitrag zur Bewusstseinsbildung in Zusammenhang mit der NS-Zeit; die Förderung und Verbreitung von Wissen um den Nationalsozialismus, seine Folgen und das Schicksal seiner Opfer sowie die Wahrung des Andenkens an die Opfer; die Koordinierung der Neugestaltung der österreichischen Dauerausstellung im ehemaligen Konzentrationslager und nunmehrigen Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau sowie die Gewährleistung ihres Betriebes; die Verwertung erbloser „Raubkunst“ zugunsten von Opfern des Nationalsozialismus und andere Agenden in Zusammenhang mit Kunstrestitution; die Abwicklung der Mietrechtsentschädigung; die Unterstützung des Allgemeinen Entschädigungsfonds sowie die Administrierung des Fonds für die Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe in Österreich (Friedhofsfonds). Der Nationalfonds unterstützt zudem NS-Opfer und deren Nachkommen bei der Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft, verwaltet die Mittel für die Errichtung der geplanten Shoah-Namensmauern-Gedenkstätte in Wien und ist für die jährliche Vergabe des mit 30.000 Euro dotierten „Simon-Wiesenthal-Preises“ zuständig, der besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust würdigt. Der Nationalfonds ist eine explizit der Anerkennung und dem Gedenken der Opfer der NS-Herrschaft in Österreich gewidmete Organisation und Partner in der internationalen Holocaust-Aufarbeitung. Länderübergreifende Programme für Forschungs- und Bildungsarbeit zum Holocaust werden durch die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) umgesetzt, deren Koordinierungsstelle für Österreich beim Nationalfonds angesiedelt ist.


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National Fund

The National Fund of the Republic of Austria for Victims of National Socialism was established in 1995 as an expression of Austria’s special responsibility towards the victims of the National Socialist regime. The Fund makes lump sum recognition payments (“gesture payments”) to the surviving victims of National Socialism. Applications can be filed with the National Fund indeterminately. The National Fund carries out a wide range of other tasks: supporting needy Holocaust survivors; supporting and advising the victims of National Socialism and their families; funding projects to help raise awareness about National Socialism, its consequences and the fate of its victims, and to safeguard the memory of the victims; the coordination of the renewal of the Austrian permanent exhibition at the former concentration camp and present-day memorial site at Auschwitz-Birkenau; the disposition of non-restitutable, so-called heirless “looted art” for the benefit of victims of National Socialism and other tasks in the field of art restitution; the implementation of the compensation for seized tenancy rights; the provision of sup-port to the General Settlement Fund for Victims of National Socialism and administration of the Fund for the Restoration of the Jewish Cemeteries in Austria. The National Fund also supports N**i victims and their descendants in obtaining Austrian citizenship, administers the funds for the construction of the planned Shoah Wall of Names Memorial in Vienna and is responsible for the annual award of the Simon Wiesenthal Prize, worth 30,000 euros, which honours special civil society commitment to combating anti-Semitism and promoting education about the Holocaust. The National Fund is an organization explicitly dedicated to recognition as well as to the active commemoration of the victims of the National Socialist regime in Austria, and is an important partner in international efforts to come to terms with the Holocaust. Programmes for research and educational work on the Holocaust spanning many countries are implemented by the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA). The coordination office for Austria is based at the National Fund.

„Gedenken ist, was man tut.“ – Aber wer gestaltet diesen Prozess eigentlich aktiv mit?Bei unserer Konferenz „Gedenken ne...
18/06/2026

„Gedenken ist, was man tut.“ – Aber wer gestaltet diesen Prozess eigentlich aktiv mit?

Bei unserer Konferenz „Gedenken neu denken. Von historischer Verantwortung zur digitalen Gegenwart“ morgen Freitag im Parlament gehen wir zwei Fragen nach:

1. Wie begegnen wir digitaler Geschichtsverzerrung wirksam?
2. Wie kann Gedenken heute zeitgemäß und handlungsmotivierend wirken?

Dafür haben wir hochkarätige Teilnehmer:innen aus Medien, Wissenschaft, Recht und Politik gewinnen können. Sie alle bringen unterschiedliche Zugänge mit:

🔹 Politik & Verantwortung: Eröffnet wird die Konferenz durch Peter Haubner, den Zweiten Präsidenten des Nationalrates und Vorsitzenden des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
🔹 Medienwissenschaft: Die Keynote hält Prof. Bernhard Pörksen ( Universität Tübingen), der die Dynamiken der digitalen Empörungsgesellschaft wie kaum ein anderer analysiert.
🔹 Journalismus & Kommunikation: Im anschließenden Talk diskutieren die profilierte Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig () und Jannis Johannmeier (Geschäftsführer, The Trailblazers GmbH) über Hass im Netz und digitale Debattenkulturen.
🔹 Völkerrecht: Einen juristischen Impuls zu Völkerrecht und Menschenrechten im Netz liefert Dr. Ralph Janik (Sigmund Freud PrivatUniversität Wien).
🔹 Durch den Tag führt: ORF-Journalistin Rebekka Salzer.

Das Besondere: Nach den Impulsen starten wir in die interaktive Gestaltungs-Session. Unter dem Leitgedanken "Gedenken ist, was man tut" arbeiten in diesem interaktiven Format alle Teilnehmenden gemeinsam an neuen, konkreten Ideenkonzepten für eine lebendige Erinnerungskultur.

👇 Schreibt uns in die Kommentare: Welche Frage bewegt euch beim Thema „Erinnern im digitalen Raum“ am meisten?

🗓️ Freitag, 19. Juni 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
📍 Parlament Österreich
👉https://www.nationalfonds.org/konferenz

Fotos: Bernhard Pörksen: Peter-Andreas Hassiepen; Ingrid Brodnig: Gianmaria Gava; Jannis Johannmeier: Jan Düfelsiek; Ralph Janik: Bea-Regina Schulz

Wie sieht zeitgemäßes Gedenken in Zeiten von Algorithmen und Social Media aus?🌐💭Digitale Medien bieten Chancen für die G...
03/06/2026

Wie sieht zeitgemäßes Gedenken in Zeiten von Algorithmen und Social Media aus?🌐💭

Digitale Medien bieten Chancen für die Geschichtsvermittlung. Doch die Kehrseite der Medaille ist: Historische Fakten werden im Netz zunehmend verzerrt, relativiert oder gezielt infrage gestellt. Antisemitische und antiziganistische Narrative verbreiten sich oft codiert und algorithmisch verstärkt.

Unter dem Leitgedanken „Gedenken ist, was man tut“ lädt der Nationalfonds zur Konferenz „Gedenken neu denken“ ins Parlament ein!

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir zwei zentralen Fragen nachgehen:
1️⃣ Wie begegnen wir digitaler Geschichtsverzerrung wirksam?
2️⃣ Wie kann Holocaust-Vermittlung heute zugänglich, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert wirken?

Erinnerungsarbeit ist ein aktiver Auftrag für Gegenwart und Zukunft. Seien Sie dabei, bringen Sie Ihre Perspektive ein und entwickeln wir gemeinsam neue Ansätze, wie Gedenken in der digitalen Gegenwart lebendig, verantwortungsvoll und gesellschaftlich relevant bleiben kann.

📅 Wann: Freitag, 19. Juni 2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
📍Wo: Österreichisches Parlament
👉 Infos: https://www.nationalfonds.org/konferenz

Stellenausschreibung: Assistenz einer Vorständin (m/w/d) beim Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nation...
01/06/2026

Stellenausschreibung: Assistenz einer Vorständin (m/w/d)
beim Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus

Sie arbeiten gerne strukturiert, behalten auch bei vielen Themen den Überblick und möchten in einem sinnstiftenden institutionellen Umfeld mitwirken?

Der Nationalfonds der Republik Österreich sucht zum ehestmöglichen Eintritt eine Assistenz einer Vorständin. Der Nationalfonds wurde 1995 eingerichtet, um die Verantwortung der Republik Österreich gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus zum Ausdruck zu bringen.

Die Position verbindet klassische Assistenzaufgaben mit inhaltlicher Vorbereitung, organisatorischer Koordination und der Mitarbeit an zentralen Aufgaben des Nationalfonds.

Was Sie erwartet:
• direkte Zusammenarbeit mit einer Vorständin
• selbstständige Erarbeitung und Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen
• Vorbereitung von Sitzungen, Beschlüssen und Unterlagen für die Fondsgremien
• Projektorganisation sowie Unterstützung bei Budget-, Personal- und Förderangelegenheiten
• Erstellung von Berichten und Unterlagen für Vorstand, Kuratorium und Kontrolleinrichtungen
Was Sie mitbringen:
• wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium von Vorteil, mindestens wirtschaftliche Ausbildung auf Matura-Niveau
• sehr gute Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und Englisch
• Kenntnisse im Projektmanagement, in der Budgetadministration und im Personalbereich
• Genauigkeit, Verlässlichkeit, Organisationstalent und Diskretion
• Freude daran, Verantwortung zu übernehmen und Themen aktiv mitzudenken
• unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt sowie Unbescholtenheit

Eckdaten:
• Vollzeit, 40 Wochenstunden
• Dienstort: 1070 Wien, Kirchberggasse 33–35
• zunächst auf ein Jahr befristet mit Option auf unbefristete Weiterbeschäftigung
• Mindestbruttogehalt von € 3.635,20 pro Monat, Einstufung v 1/1 nach dem Schema der Vertragsbediensteten des Bundes; höhere Einstufung ist je nach Qualifikation und Berufserfahrung möglich

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen per E-Mail an Vorständin Mag. Judith Pfeffer, MA.

Bewerbungsfrist: 19. Juni 2026, 24:00 Uhr

Kontakt: [email protected]

Ausführliche Informationen und die vollständige Stellenbeschreibung finden Sie hier: https://www.nationalfonds.org/ueber-uns/jobs

Brücken bauen zwischen Österreich und Israel. 🇦🇹🤝🇮🇱Gestern fand im Palais Epstein (Österreichisches Parlament) ein Dialo...
21/05/2026

Brücken bauen zwischen Österreich und Israel. 🇦🇹🤝🇮🇱

Gestern fand im Palais Epstein (Österreichisches Parlament) ein Dialogforum zur Schulpartnerschaft zwischen Österreich und Israel statt. Zweiter Nationalratspräsident Haubner begrüßte dazu Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen.

Die Förderung internationaler Austauschprogramme gehört seit 2024 zu den Aufgaben des Nationalfonds. Dieses Bildungsangebot verbindet interkulturelles Lernen mit historischen Verantwortung, Bewusstseinsbildung und der Auseinandersetzung mit Antisemitismus.

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und dem OeAD baut der Nationalfonds derzeit ein Schulaustauschprogramm zwischen Österreich und Israel auf.

Beim Dialogforum diskutieren Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler und Expert:innen über die pädagogische Vorbereitung, organisatorische Umsetzung und inhaltliche Gestaltung künftiger Schulpartnerschaften.

Unser besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Schulleitungen, Lehrkräften sowie unseren Projektpartner für diesen inspirierenden Tag. 👥✨

📸 Einige Eindrücke der Veranstaltung findet ihr in der Galerie.
Fotos: Nationalfonds/Johannes Zinner; Parlamentsdirektion/​Bernadette Sattler-Remling

🔗 Einen Bericht zum Nachlesen sowie Infos zum Schulaustauschprogramm findet ihr auf unserer Website: https://www.nationalfonds.org/meldung/dialogforum-zur-schulpartnerschaft-oesterreich-israel

✊ Romani Resistance Day: Ein Tag des Mutes und des Widerstands Heute, am 16. Mai, jährt sich der Tag des Sinti&Roma-Wide...
16/05/2026

✊ Romani Resistance Day: Ein Tag des Mutes und des Widerstands

Heute, am 16. Mai, jährt sich der Tag des Sinti&Roma-Widerstands zum 82. Mal. Am 16. Mai 1944 leisteten die im „Zigeunerfamilienlager“ in Auschwitz-Birkenau internierten Roma und Sinti mutig und entschlossen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Mit Steinen, Werkzeugen und Holzlatten stellten sie sich der Lager-SS entgegen und verhinderten an diesem Tag die geplante Liquidation des Lagers – ein Widerstand, der an diesem Tag tausende Leben rettete.

Dieses Ereignis prägt das kollektive Gedächtnis der Volksgruppe bis heute und ist ein zentrales Symbol für Selbstbehauptung und Mut, das gerade auch in der jüngeren Generation weitergetragen und lebendig gehalten wird.

📺 Medientipp: Das ORF-Volksgruppenmagazin „Daheim“ hat diesem wichtigen Thema einen bewegenden Beitrag gewidmet. Unter dem Titel „Nationalsozialismus: Roma im Widerstand“ wird beleuchtet, wie der Aufstand von damals das Bewusstsein bis heute prägt.

Schaut rein und erinnert euch mit uns: https://on.orf.at/video/14323153/daheim-das-volksgruppenmagazin

Fotos: Screenshot ORF-Beitrag (c) ORF ON; Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (c) Sintiundroma, CC BY-SA 4.0; Der Auschwitz-Überlebende Karl Stojka (c) Sonja Haderer-Stippel

🕊️ „We stand together“ – Rückblick auf die Befreiungsfeier in GusenAm 9. Mai 2026 kamen rund 1.000 Besucher:innen auf de...
15/05/2026

🕊️ „We stand together“ – Rückblick auf die Befreiungsfeier in Gusen

Am 9. Mai 2026 kamen rund 1.000 Besucher:innen auf dem ehemaligen Appellplatz der KZ-Gedenkstätte Gusen zusammen, um der Befreiung des ehemaligen Zweiglagers zu gedenken. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame internationale Erinnern und unsere Verantwortung für die Zukunft. Judith Pfeffer, Vorständin des Nationalfonds, nahm an der Gedenkveranstaltung teil.

Zwischen 1940 und 1945 mussten im Lagersystem Gusen über 70.000 Menschen unmenschliche Zwangsarbeit leisten – rund die Hälfte von ihnen wurde ermordet. Dass das Gedenken an Gusen heute in dieser Form sichtbar und international getragen ist, ist dem Engagement des Gedenkdienstkomitees Gusen und der KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie all jenen Überlebenden, Nachkommen und Initiativen zu verdanken, die das Gedenken über Jahrzehnte hinweg aufrechterhalten haben.

Unter dem diesjährigen Motto „We stand together“ betonten nationale und internationale Vertreter:innen in ihren Redebeiträgen die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Solidarität. Ein wichtiges Zeichen für die Zukunft ist das von der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und der Burghauptmannschaft Österreich geleitete Projekt zur Erweiterung und Neugestaltung des Erinnerungsorts.

Nach den Redebeiträgen, an denen sich auch Jugendliche aus den Herkunftsländern ehemaliger Häftlinge beteiligten, führte ein gemeinsamer Gedenkzug zum Memorial de Gusen, wo die feierliche Kranzniederlegung stattfand.

Die Gedenkfeier zeigt: Erinnerung in Gusen wird nicht nur bewahrt, sondern von vielen gemeinsam getragen und weitergegeben.🕯️

Fotos: Gedenkstätte Gusen: Rudolf A. Haunschmied CC-BY-SA 3.0; Befreiungsfeier 2026: KZ-Gedenkstätte Mauthausen/ Markus Hechenberger



8. Mai: Tag der BefreiungMorgen jährt sich zum 81. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Der 8. Mai 1945 marki...
07/05/2026

8. Mai: Tag der Befreiung

Morgen jährt sich zum 81. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Der 8. Mai 1945 markiert den Sieg über die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Das Datum ist ein Tag der Freude, aber auch Anlass, der Opfer zu gedenken und an die Zerbrechlichkeit des Friedens zu erinnern.

Um dieses historische Ereignis würdig zu begehen, findet im Kongresssaal des .gv.at am Ballhausplatz eine offizielle Gedenkveranstaltung statt. Neben Ansprachen von Mitgliedern der Bundesregierung wird die Veranstaltung musikalisch begleitet von einem Ensemble der Wiener Philharmoniker mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Die diesjährige Festrede hält Ivan Krastev. Durch die Veranstaltung führt die Vorständin des Nationalfonds Hannah Lessing.

Der ORF überträgt die Feier morgen, am 8. Mai, ab 11:00 Uhr live. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches Europa und gegen das Vergessen setzen.
https://tv.orf.at/program/orf2/gedenkenan110.html



Foto: BKA/Andy Wenzel
m.lessing

Gemeinsames Erinnern im Parlament: Gedenktag gegen Gewalt und RassismusHeute vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager...
05/05/2026

Gemeinsames Erinnern im Parlament: Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus

Heute vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager befreit. Anlässlich dieses Jahrestags lädt das österreichische Parlament () heute um 11:00 Uhr zur jährlichen Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein.

Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung im Bundesversammlungssaal steht der sowie das Parlamentsmotto „teilhaben teilsein“, das die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen fokussiert.

Das Programm im Überblick:

Eröffnung: Peter Haubner, Zweiter Präsident des Nationalrats.

Gedenkrede: Die Autorin und Holocaust-Überlebende Hedi Argent, geb. Schnabl teilt ihre Geschichte über die Flucht vor dem NS-Regime aus Wien und ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung, die sie auch in ihrem Buch „Der Tag, an dem sich die Musik veränderte“ thematisiert. Argent war im Jänner auch Gast der Podiumsdiskussion "Bridging Generations" anlässlich der Eröffnung unserer Ausstellung im austrian cultural forum london.

Podiumsgespräch: Ein Austausch über die Bedeutung des Gedenkdienstes mit Noah Elias Jakovljević (Gedenkdiener des Jahres 2025), Andrzej Kacorzyk (Vizedirektor Staatliches Museum ), Brigitte Landesmann und Gregor Ribarov.

Abschlussworte: Bundesratspräsident Markus Stotter.

Die Veranstaltung wird von Margit Laufer moderiert und musikalisch vom Streichtrio des Alma Rosé Instituts an der begleitet.

Seien Sie live dabei:
Die Gedenkveranstaltung wird ab 11:00 Uhr live in ORF 2, im Livestream der Parlaments-Mediathek sowie auf unserer Hompeage nationalfonds.org übertragen.

Wir gedenken der Opfer und setzen gemeinsam ein Zeichen für eine wachsame, demokratische Gesellschaft.

Fotos: Parlamentsdirektion/Johannes Zinner (Gedenktag 2025), edition lex liszt 12 (Buchcover); Hedi Argent (Mitte) bei der Eröffnung der Nationalfonds-Ausstellung "From Repression to Remembrance" im Österreichischen Kulturforum in London am 21. Jänner 2026 (v.l.n.r. Österreichisches Kulturforum-Direktorin Katharina Kastner, Künstlerin Helen Emily Davy, Überlebende Hedi Argent, Österreichischer Botschafter Bernhard Wrabetz, Nationalfonds-Vorständin Hannah Lessing).



🎬 Filmpremiere: Ein starkes Zeichen gegen das VergessenHeute Abend findet in der Csello Mühle in Oslip eine besondere Pr...
30/04/2026

🎬 Filmpremiere: Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Heute Abend findet in der Csello Mühle in Oslip eine besondere Premiere statt. Gezeigt wird die Spielfim-Dokumentation

"ROMA"

Der Film beleuchtet die Geschichte, Kultur und die gegenwärtige Lebenssituation der Volksgruppe der Roma, wobei ein besonderer Fokus auf der Community im Burgenland liegt. Ein filmisches Werk, das tiefgehende Fragen zu Identität, Akzeptanz und Geschichte aufwirft. Hinter der Produktion stehen bekannte Namen der österreichischen Kulturlandschaft wie Robert Dornhelm (Regie), Norbert Blecha (Produktion) sowie Michael Köhlmeier (Text & Mitarbeit).

Der Nationalfonds, mit dessen Unterstützung der Film entstanden ist, ist durch Vorständin Hannah Miriam Lessing bei der Premiere vertreten. Wir freuen uns auf einen bewegenden Abend voller Diskurs und Inspiration in der besonderen Atmosphäre der Csello Mühle.

📍 Wo: Csello Mühle, Oslip
🕕 Wann: Heute, 18:00 Uhr

Csello - Cselley Mühle Oslip

Adresse

Kirchberggasse 33-35
Wien
1070

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 15:00

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