18/06/2026
„Gedenken ist, was man tut.“ – Aber wer gestaltet diesen Prozess eigentlich aktiv mit?
Bei unserer Konferenz „Gedenken neu denken. Von historischer Verantwortung zur digitalen Gegenwart“ morgen Freitag im Parlament gehen wir zwei Fragen nach:
1. Wie begegnen wir digitaler Geschichtsverzerrung wirksam?
2. Wie kann Gedenken heute zeitgemäß und handlungsmotivierend wirken?
Dafür haben wir hochkarätige Teilnehmer:innen aus Medien, Wissenschaft, Recht und Politik gewinnen können. Sie alle bringen unterschiedliche Zugänge mit:
🔹 Politik & Verantwortung: Eröffnet wird die Konferenz durch Peter Haubner, den Zweiten Präsidenten des Nationalrates und Vorsitzenden des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
🔹 Medienwissenschaft: Die Keynote hält Prof. Bernhard Pörksen ( Universität Tübingen), der die Dynamiken der digitalen Empörungsgesellschaft wie kaum ein anderer analysiert.
🔹 Journalismus & Kommunikation: Im anschließenden Talk diskutieren die profilierte Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig () und Jannis Johannmeier (Geschäftsführer, The Trailblazers GmbH) über Hass im Netz und digitale Debattenkulturen.
🔹 Völkerrecht: Einen juristischen Impuls zu Völkerrecht und Menschenrechten im Netz liefert Dr. Ralph Janik (Sigmund Freud PrivatUniversität Wien).
🔹 Durch den Tag führt: ORF-Journalistin Rebekka Salzer.
Das Besondere: Nach den Impulsen starten wir in die interaktive Gestaltungs-Session. Unter dem Leitgedanken "Gedenken ist, was man tut" arbeiten in diesem interaktiven Format alle Teilnehmenden gemeinsam an neuen, konkreten Ideenkonzepten für eine lebendige Erinnerungskultur.
👇 Schreibt uns in die Kommentare: Welche Frage bewegt euch beim Thema „Erinnern im digitalen Raum“ am meisten?
🗓️ Freitag, 19. Juni 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
📍 Parlament Österreich
👉https://www.nationalfonds.org/konferenz
Fotos: Bernhard Pörksen: Peter-Andreas Hassiepen; Ingrid Brodnig: Gianmaria Gava; Jannis Johannmeier: Jan Düfelsiek; Ralph Janik: Bea-Regina Schulz