Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie - ÖBVP

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie - ÖBVP Der ÖBVP ist die freiwillige,unabhängige Interessenvertretung der Psychotherapeut:innen in Österreich

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ist die freiwillige, vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannte, unabhängige Interessenvertretung, die sich mit der psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung in Österreich sowie einem Rahmenvertrag für Psychotherapie befasst. Der ÖBVP setzt sich für die Weiterentwicklung der Psychotherapie in Österreich ein.

ÖBVP als Dachv

erband von:

- PsychotherapeutInnen,
- PsychotherapeutInnen in Ausbildung,
- anerkannten Einrichtungen des psychotherapeutischen Fachspezifikums,
des psychotherapeutischen Propädeutikums, sowie der Fort-, und Behandlungseinrichtungen

Wesentliche Ziele:

- Vertretung der Interessen der PsychotherapeutInnen
- Information der Öffentlichkeit über Psychotherapie,
- Befassung mit Fragen der Berufsethik,
- Qualitätssicherung und KonsumentInnen-Schutz

Hauptanliegen:
- Förderung und Weiterentwicklung der Psychotherapie als eigenständige Wissenschaft
- Weiterentwicklung von Theorie und Praxis der Psychotherapie

Mitglied bei:

- Liga für Kinder- und Jugendgesundheit
- Europäischem Verband für Psychotherapie (EAP)
- World Council for Psychotherapy (WCP)

📚 ÖBVP-Mitgliedschaft lohnt sich – aktuelle psychotherapiewissenschaftliche Forschung im BlickEin besonderer Mehrwert de...
16/06/2026

📚 ÖBVP-Mitgliedschaft lohnt sich – aktuelle psychotherapiewissenschaftliche Forschung im Blick

Ein besonderer Mehrwert der ÖBVP-Mitgliedschaft ist der Zugang zum psychotherapie forum - der wissenschaftlichen Fachzeitschrift des ÖBVP.

🧠 Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Forschung und Praxis. Die Zeitschrift fördert den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und psychotherapeutischer Arbeit und bietet Raum für die Diskussion unterschiedlicher psychotherapeutischer Methoden – schulenübergreifend und praxisorientiert.

Veröffentlicht werden unter anderem:
• Originalarbeiten
• Übersichtsartikel
• Falldarstellungen
• Berichte über Forschungsprojekte und Tagungen
• Rezensionen

✅ Alle Beiträge durchlaufen zur Qualitätssicherung ein wissenschaftliches Begutachtungsverfahren (Peer Review).

📖 Jährlich erscheinen vier Ausgaben mit Schwerpunktthemen, die in zwei Doppelheften im Juni und Dezember veröffentlicht werden.

📚 Anfang des Folgejahres werden die Ausgaben zusätzlich in einem Jahresband als Printversion zusammengefasst. ÖBVP-Mitglieder haben die Möglichkeit, diesen Jahresband gegen einen Versandkostenbeitrag von EUR 15,- zu bestellen.

🌐 Seit 2017 ist das psychotherapie forum als Open-Access-Publikation frei zugänglich. ÖBVP-Mitglieder profitieren zusätzlich vom Zugriff auf das vollständige Archiv mit Artikeln bis ins Jahr 2004.

📊 Das Interesse an der Publikation wächst kontinuierlich: Im Jahr 2025 verzeichnete das psychotherapie forum 154.825 Zugriffe und ist in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Datenbanken gelistet, darunter PsycINFO, Psyndex, ProQuest, EBSCO und Google Scholar.

💬 Wissenschaftlicher Austausch und aktuelle Forschung stärken die Weiterentwicklung der Psychotherapie und tragen zu einer qualitativ hochwertigen psychotherapeutischen Versorgung bei.

Mehr Infos findest du hier: https://www.psychotherapie.at/forschung/psychotherapie-forum

Austausch beim 5. Deutschen Psychotherapiekongress  - Im Rahmen des Kongresses trafen sich Vertreter:innen der Bundespsy...
10/06/2026

Austausch beim 5. Deutschen Psychotherapiekongress - Im Rahmen des Kongresses trafen sich Vertreter:innen der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) zu einem fachlichen Austausch.
Themen des Gesprächs waren die psychotherapeutische Versorgung, Präventionsprojekte in Österreich, die Aufgaben der Kammern sowie die Organisationsstrukturen psychotherapeutischer Kammern und Verbände in Deutschland im Vergleich zu Österreich.
Wir bedanken uns für den wertvollen Dialog und den grenzüberschreitenden Austausch zur Weiterentwicklung der Psychotherapie im deutschsprachigen Raum.
Im Bild von links: Ben Möbius (Geschäftsführer BPtK), Cornelia Metge (Vorstand BPtK), Eva Frank (Vorstand PTtKB), Barbara Haid (Präsidentin ÖBVP), Ines Gstrein (2.Vizepräsidentin ÖBVP)

💬 „In diesem Kontext, das versteht sich von selbst, ist Empathie eine wertneutrale Beobachtungsmethode – eine Beobachtun...
10/06/2026

💬 „In diesem Kontext, das versteht sich von selbst, ist Empathie eine wertneutrale Beobachtungsmethode – eine Beobachtungsmethode, die auf das innere Leben des Menschen eingestimmt ist…“
– Heinz Kohut

Was bedeutet Empathie eigentlich?

Für Heinz Kohut war Empathie weit mehr als Mitgefühl oder Freundlichkeit. Er verstand sie als einen Weg, das innere Erleben eines Menschen zu verstehen – ohne zu bewerten, ohne vorschnell zu interpretieren und ohne zu urteilen.

🧠 Empathie bedeutet in diesem Verständnis, sich auf die Perspektive eines anderen Menschen einzustimmen und zu versuchen, dessen Erleben nachzuvollziehen.

Dieses Verständnis zieht sich durch Kohuts Überlegungen zur psychischen Gesundheit. In seinem Bild des „Halbkreises der psychischen Gesundheit“ beschreibt er den Moment, in dem Odysseus seinen Pflug um seinen Sohn Telemach herumlenkt. Für Kohut symbolisiert diese Handlung etwas zutiefst Menschliches: die Fähigkeit, sich mit anderen verbunden zu fühlen, Verantwortung zu übernehmen und die nächste Generation als Bereicherung des eigenen Lebens zu erleben.

👉 Psychische Gesundheit zeigt sich nicht nur darin, wie wir mit uns selbst umgehen, sondern auch darin, wie wir Beziehungen gestalten und andere Menschen wahrnehmen.

Psychotherapie hilft dabei, sich selbst besser zu verstehen und neue Perspektiven auf das eigene Erleben und auf zwischenmenschliche Beziehungen zu entwickeln.

💬 Empathie beginnt dort, wo wir bereit sind zuzuhören – uns selbst und anderen.

  Am 8. Mai 2026 fand in Linz das Symposium „Angst vor dem Leben?“ statt – eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins VsU...
09/06/2026

Am 8. Mai 2026 fand in Linz das Symposium „Angst vor dem Leben?“ statt – eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins VsUM und des ÖBVP.
Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Kinder und Jugendliche die Gegenwart zunehmend als belastend und angstvoll erleben – und was sie nachhaltig stärkt.

Die Beiträge und Diskussionen machten deutlich: Psychische Gesundheit junger Menschen braucht frühe Unterstützung, sichere Beziehungen und gesellschaftliche Verantwortung. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie wichtig niederschwellige Hilfsangebote, Prävention und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind 🤝

Das Symposium setzte wichtige fachliche Impulse und machte zugleich Hoffnung: Resilienz und Zuversicht können wachsen, wenn junge Menschen ernst genommen und begleitet werden.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden sowie an die Generali Austria für die Unterstützung der Veranstaltung 👏

Berlin, Ku’damm: ÖBVP meets PTK (Psychotherapeutenkammer Berlin)ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid und ÖBVP-Vizepräsidentin I...
08/06/2026

Berlin, Ku’damm: ÖBVP meets PTK (Psychotherapeutenkammer Berlin)
ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid und ÖBVP-Vizepräsidentin Ines Gstrein trafen sich heute zum Austausch mit Vorstandsmitglied Eva Frank und Geschäftsführer Matti Zahn von der Berliner Psychotherapeutenkammer.
Inhalte des Gesprächs waren der Vergleich zwischen Österreich und Deutschland in Bezug auf Aus,- Fort- und Weiterbildung sowie Vor-und Nachteile einer Körperschaft öffentlichen Rechts (Kammer). Ein Blick in die Historie auf Österreich als Wiege der Psychotherapie hin zu den Möglichkeiten, die das neue Psychotherapiegesetz in Österreich bringen, rundeten das konstruktive Gespräch ab.

🧠 Loslassen ist nicht ScheiternIm aktuellen KURIER-Artikel „Warum der Weg zum Glück übers Loslassen führt“ von Anna-Mari...
08/06/2026

🧠 Loslassen ist nicht Scheitern

Im aktuellen KURIER-Artikel „Warum der Weg zum Glück übers Loslassen führt“ von Anna-Maria Bauer spricht ÖBVP-Vorstandsmitglied Ines Gstrein über ein Thema, das viele Menschen beschäftigt: Warum fällt es uns oft so schwer, Beziehungen, Erwartungen oder Lebenssituationen loszulassen, die uns nicht mehr guttun?

💬 Ines Gstrein:
„Zum einen verbinden wir Loslassen oft mit Scheitern.“

Dabei ist häufig das Gegenteil der Fall. Das Festhalten an belastenden Beziehungen, überhöhten Erwartungen oder alten Rollen kann viel Kraft kosten und die psychische Gesundheit belasten.

Viele Menschen kennen die damit verbundenen Ängste:
• Angst vor Einsamkeit
• Angst vor Ablehnung
• Angst, an Bedeutung zu verlieren
• Angst vor Veränderung

Doch persönliche Entwicklung bedeutet manchmal auch, Grenzen zu erkennen und neue Wege zu gehen.

💬 Ines Gstrein:
„Es kann sehr reif sein, sich zu trennen. Das muss nicht heißen, dass die Beziehung in der Vergangenheit nicht gut war, aber nun ist man an eine Grenze gekommen, an der sich das Zusammenleben nicht mehr ausgeht.“

🧠 Psychotherapie hilft dabei, belastende Beziehungsmuster zu erkennen, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen, die der psychischen Gesundheit dienen.

Manchmal beginnt ein neuer Weg genau dort, wo wir den Mut finden, etwas loszulassen.

Den ganzen Artikel findest du hier: https://kurier.at/freizeit/zeitgeist/warum-der-weg-zum-glueck-uebers-loslassen-fuehrt/403162183

🧠 Psychotherapeutische Versorgung beginnt mit AusbildungPsychotherapie ist in Österreich eine zentrale Säule in der Gesu...
04/06/2026

🧠 Psychotherapeutische Versorgung beginnt mit Ausbildung

Psychotherapie ist in Österreich eine zentrale Säule in der Gesundheitsversorgung von psychisch kranken Menschen. Die psychotherapeutische Versorgung beginnt mit einer starken, zukunftsorientierten Ausbildung. Mit dem neuen Psychotherapiegesetz wurde dafür ein wichtiger Schritt gesetzt: Ab 2026 führt der Weg in den Beruf über ein wissenschaftlich fundiertes Studium an öffentlichen Universitäten.

🎓 Das neue Masterstudium Psychotherapie startet erstmals im Wintersemester 2026/27 an mehreren Standorten in Österreich. Es verbindet wissenschaftliche Ausbildung, praktische Erfahrung, Supervision und Selbsterfahrung und schafft damit die Grundlage für die psychotherapeutische Versorgung von morgen.

📅 In einem Monat findet der österreichweit einheitliche Aufnahmetest statt:
👉 6. Juli 2026

Der Test überprüft unter anderem psychotherapiewissenschaftliches Grundwissen, verbal-analytisches Verständnis, sozial-emotionale Kompetenzen und Englischkenntnisse.

💬 Barbara Haid, Präsidentin des ÖBVP:
„Eine gute psychotherapeutische Versorgung braucht ausreichend qualifizierte Fachkräfte. Das neue Studium ist ein wichtiger Meilenstein, um die Versorgung in Österreich langfristig zu stärken und den steigenden Bedarf der Bevölkerung zu decken.“

📚 Wer sich auf den Aufnahmetest vorbereiten möchte, findet Informationen zum Testaufbau, Beispielaufgaben und Literatur auf der offiziellen Plattform zum Psychotherapiestudium in Österreich:

🔗 https://psychotherapiestudieren.at/Testvorbereitung/

2. Juni ist Welttag der Essstörungen Essstörungen sind ernsthafte psychische Erkrankungen. Und sie sind häufig nicht auf...
02/06/2026

2. Juni ist Welttag der Essstörungen

Essstörungen sind ernsthafte psychische Erkrankungen. Und sie sind häufig nicht auf den ersten Blick sichtbar.

👉 Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating-Störung betreffen Menschen jeden Alters und entstehen im Zusammenspiel von psychischen Belastungen, gesellschaftlichem Druck und individuellen Faktoren.

📊 Gut zu wissen:
• Essstörungen - insbesondere Anorexie - zählen zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeitsrate (National Institute of Mental Health, 2022)
• Besonders häufig betroffen sind Mädchen und junge Frauen (World Health Organization, 2021)
• Gleichzeitig werden Essstörungen bei Männern oft später erkannt (z. B. European Eating Disorders Review, 2019–2022)
• Frühe Hilfe erhöht die Chance auf Genesung deutlich (National Institute for Health and Care Excellence, 2020)

💬 Warum darüber sprechen wichtig ist: Essstörungen gehen oft mit Scham und Rückzug einher.
👉 Das macht es schwer, Hilfe zu suchen.

🧠 Psychotherapie unterstützt:
• beim Verstehen der zugrunde liegenden Themen
• beim Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen
• beim Aufbau eines gesunden Selbstbildes

👉 Was es braucht:
Mehr Aufklärung, weniger Stigma und leicht zugängliche Psychotherapieangebote.

Hinschauen. Ernst nehmen. Darüber sprechen.

Heute durften wir als Vertreter:innen des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) Gesundheitsministerin...
01/06/2026

Heute durften wir als Vertreter:innen des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) Gesundheitsministerin Korinna Schumann zu einem konstruktiven Austausch treffen.
Mit dabei waren ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid, Vizepräsidentin Ines Gstrein sowie STLP-Vorstandsmitglied Josef Missethon.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Umsetzung des neuen Psychotherapiegesetzes sowie die Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung in Österreich. Dabei konnten wichtige Anliegen des Berufstandes eingebracht und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft diskutiert werden.
Wir bedanken uns herzlich für den offenen, wertschätzenden und engagierten Austausch sowie für das Interesse an den Anliegen der Psychotherapeut:innen und ihrer Patient:innen.

AHF Schladming 2026 - Vom 28. bis 30. Mai 2026 treffen sich rund 400 Expert:innen aus Gesundheit, Wissenschaft und Mediz...
30/05/2026

AHF Schladming 2026 - Vom 28. bis 30. Mai 2026 treffen sich rund 400 Expert:innen aus Gesundheit, Wissenschaft und Medizin, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, Ideen auszutauschen und gemeinsam weiterzudenken.
ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid und STLP-Vorsitzende Ingrid Jagiello waren dabei!
Barbara Haid sprach im Rahmen eines Workshops mit zahlreichen Kolleg:innen über das wichtige Thema „Einsamkeit“.

Adresse

Löwengasse 3/3/4
Wien
1030

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