Morah Austria

Morah Austria "March of Remembrance and Hope - Austria" ist ein gemeinnütziger Verein, der das Programm "MoRaH" für österreichische Schüler/innen anbietet.

Das mehrmonatige Programm ist Teil einer Ausbildung, die ihren Fokus auf mehr Menschlichkeit, Toleranz und moralischen Mut richtet. Während der 3tägigen Gedenkreise nach Polen lernen die Jugendlichen über die Verbrechen der NS Zeit und ihre Opfer, aber auch über jüdische Kultur und Tradition der Gegenwart. Seit 2005 ermöglicht der österreichische Verein MoRaH „March of Remembrance and Hope“ jede

s Jahr rund 800 Jugendlichen aus allen Bundesländern Österreichs eine 3tägige Gedenkeise noch Polen und damit verbunden die Teilnahme am March oft the Living. Die 16 bis 18 jährigen „MoRaH Schüler“ stellen die größte nichtjüdische Gruppe beim „Marsch der Überlebenden“. Während der Reise (1. Bis 3.5.2019) erleben sie ein intensives Stück Zeigeschichte. Auf diese emotionalen und anstrengenden Tage werden die Jugendlichen im Vorfeld durch ihre Lehrer/innen und den Verein MoRaH vorbereitet und unterstützt.

Letzter Tag von MoRaH 2026 ✨Zum Abschluss haben wir gemeinsam die jüdische Altstadt Kazimierz erkundet – ein Ort voller ...
16/04/2026

Letzter Tag von MoRaH 2026 ✨

Zum Abschluss haben wir gemeinsam die jüdische Altstadt Kazimierz erkundet – ein Ort voller Geschichte, Brüche und Erinnerungen, aber auch ein Raum, in dem jüdisches Leben heute wieder sichtbar und lebendig ist. Zwischen Synagogen, kleinen Gassen und Geschichten wurde spürbar, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen.

Den Tag haben wir mit einem berührenden Kantorenkonzert von Shmuel Barzilai ausklingen lassen – ein Moment, der gezeigt hat, was es heißt, jüdisches Leben nicht nur zu erinnern, sondern zu feiern: in Musik, Gemeinschaft und gelebter Tradition.

Danke an alle, die dabei waren, die zugehört, mitgedacht, diskutiert und diesen Raum mit Leben gefüllt haben.
Danke, dass ihr MoRaH 2026 zu dem gemacht habt, was es war 🫶🏽

Bis nächstes Jahr.
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Zweiter Tag von MoRaH:Am Vormittag fand der Gedenkmarsch in Auschwitz statt. Wir sind gemeinsam über das Gelände gegange...
15/04/2026

Zweiter Tag von MoRaH:

Am Vormittag fand der Gedenkmarsch in Auschwitz statt. Wir sind gemeinsam über das Gelände gegangen, entlang zentraler Orte des Lagers, und haben uns dabei mit den historischen Abläufen und Dimensionen der Verbrechen auseinandergesetzt.
Im Anschluss folgte ein Zeitzeug_innengespräch hinter der sogenannten Sauna – einem Ort, an dem ankommende Häftlinge registriert, selektiert und ihrer persönlichen Gegenstände beraubt wurden. Dort sprach Eva Umlauf, die als Kind Auschwitz überlebt hat. Sie erzählte von der Deportation ihrer Familie, den Bedingungen im Lager und ihrem späteren Leben nach der Befreiung.

Das Gespräch hat den historischen Ort um eine persönliche Perspektive ergänzt und deutlich gemacht, wie eng individuelle Biografien mit den strukturellen Verbrechen des Nationalsozialismus verbunden sind. Gleichzeitig wurde sichtbar, welche Bedeutung Zeitzeug*innenberichte heute noch für das Verständnis und die Vermittlung dieser Geschichte haben.

Als MoRaH-Team unterwegs zu Orten, Gesprächen und Erfahrungen, die fordern, bewegen und zum lernen anregen. Gemeinsam sc...
13/04/2026

Als MoRaH-Team unterwegs zu Orten, Gesprächen und Erfahrungen, die fordern, bewegen und zum lernen anregen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Erinnerung, Austausch und eine bewusste Auseinandersetzung mit Geschichte.
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Erster Tag MoRaH.Ankommen in Auschwitz – ein Ort, der still macht und gleichzeitig so viel erzählt.Zwischen Geschichte, ...
13/04/2026

Erster Tag MoRaH.
Ankommen in Auschwitz – ein Ort, der still macht und gleichzeitig so viel erzählt.
Zwischen Geschichte, Verantwortung und dem Versuch zu begreifen, was eigentlich nicht begreifbar ist.

Später Likrat-Begegnungen – Gespräche, die Raum öffnen, Fragen zulassen und Perspektiven verschieben.

Ein intensiver Start. Und erst der Anfang.

Die Ex His Konferenz hat einmal mehr deutlich gemacht, dass Erinnerung keine statische Praxis ist, sondern ein dynamisch...
12/04/2026

Die Ex His Konferenz hat einmal mehr deutlich gemacht, dass Erinnerung keine statische Praxis ist, sondern ein dynamischer Prozess, der immer wieder neu verhandelt werden muss. Zwischen historischen Kontinuitäten und gegenwärtigen Herausforderungen eröffnet sich ein Spannungsfeld, das nicht mit einfachen Antworten aufzulösen ist. Vielmehr geht es darum, Perspektiven zu erweitern, Widersprüche auszuhalten und die Bedingungen von Geschichte kritisch zu reflektieren. Danke für die intensiven Diskussionen und die Räume des Denkens, die hier geschaffen wurden.

Join us in Vienna for the conference“Holocaust Education in the Post Witness Era: Innovation, Responsibility and Memory ...
19/03/2026

Join us in Vienna for the conference
“Holocaust Education in the Post Witness Era: Innovation, Responsibility and Memory Work”
on March 25, 2026.

As we move further into the post witness era, the question of how we teach, remember and engage with the history of the Shoah becomes more urgent than ever. This conference brings together perspectives from education, research and memory work across Europe to discuss new approaches and challenges.

The panels are designed as open discussions, and your perspective matters. Whether you are a student, educator, researcher or engaged in this field, we invite you to be part of the conversation and contribute your ideas.

The event will take place in Vienna and will also be streamed online.

Register and find more information via the link in our bio.

The conference brings together researchers, educators and initiatives working on Holocaust education and memory work to ...
11/03/2026

The conference brings together researchers, educators and initiatives working on Holocaust education and memory work to discuss new approaches to teaching the Shoah in the post witness era.

The programme includes panels on innovative educational tools, challenges in addressing younger generations, and the future of remembrance.

Participants and speakers include representatives from MoRaH Lern und Gedenkort Hartheim, Likrat, the Claims Conference, JÖH, the GFKBÖ, the research project Baustelle Antisemitismus of the Bildungsdirektion, the University of Vienna History Didactics, the Zentrumsvertretung Lehrer*innenbildung, the Basisgruppe Lehramt, as well as international researchers including Ljiljana Radonic and others.

Please register for the conference via the link on our website.

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdVwsdeH9v9NnFXqU5_6eaNeaykMmQE8fFzZhuFKUBbgDxnLg/viewform?usp=sharing&ouid=108908403266741649785

Save the Date.Am 25. März 2026 findet in Wien im Haus der Ingenieure die ExHis Experiencing History Abschlusskonferenz s...
09/03/2026

Save the Date.

Am 25. März 2026 findet in Wien im Haus der Ingenieure die ExHis Experiencing History Abschlusskonferenz statt. Die Veranstaltung wird als hybride Konferenz mit Teilnahme vor Ort und online durchgeführt.

Im Mittelpunkt stehen Holocaust Bildung in der Zeit nach den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, innovative pädagogische Ansätze sowie Fragen von gesellschaftlichem Engagement und Erinnerungsarbeit.

Ein zentraler Programmpunkt ist die Präsentation eines mobilen 3D Modells von Auschwitz Birkenau, das als Bildungsinstrument im ExHis Projekt entwickelt wurde.

Das Programm umfasst ein pädagogisches Podium zu innovativer Holocaust Bildung sowie ein theoretisches Podium zu Gender Perspektiven in der Holocaust Erinnerungsarbeit.

Das 3D Modell kann am 25. und 26. März besucht werden.

Mehr Informationen unter
www.exhis.eu

Vorbereitung ist alles: Am Sonntag haben wir uns im Rahmen von MoRaH intensiv auf die kommende Gedenk und Bildungsreise ...
24/02/2026

Vorbereitung ist alles: Am Sonntag haben wir uns im Rahmen von MoRaH intensiv auf die kommende Gedenk und Bildungsreise vorbereitet. In unserem Workshop für Reisebusleiter_innen ging es darum, wie wir knapp 1000 Schüler_innen gut begleiten können fachlich pädagogisch und didaktisch.

Dabei stand nicht nur die inhaltliche Vorbereitung im Fokus, sondern auch die Frage, was wir selbst in diese Reise einbringen unsere unterschiedlichen Lebensrealitäten Perspektiven und Zugänge. Gerade im Zusammenkommen verschiedener Menschen entsteht ein Raum, in dem Lernen Erinnern und Reflektieren möglich wird.

MoRaH lebt von diesem gemeinsamen Prozess vom Austausch vom Zuhören und davon Verantwortung in der Bildungsarbeit zu übernehmen. Wir freuen uns auf die kommenden Reisen und die gemeinsamen Erfahrungen.

Wir waren heute gemeinsam beim Gedenktag der Initiative „Jetzt Zeichen setzen“. Nicht, weil Erinnern bequem ist, sondern...
27/01/2026

Wir waren heute gemeinsam beim Gedenktag der Initiative „Jetzt Zeichen setzen“. Nicht, weil Erinnern bequem ist, sondern weil es notwendig bleibt. Weil Geschichte nicht vorbei ist, solange ihre Kontinuitäten verdrängt werden.

Gedenken heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen: gegen das Vergessen, gegen die Normalisierung von Faschismus, Antisemitismus und Rassismus und für eine Gesellschaft, die aus den Verbrechen der Vergangenheit konkrete Konsequenzen zieht. Erinnern ist kein Ritual, sondern eine politische Praxis im Hier und Jetzt.

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