UNDOK-Anlaufstelle

UNDOK-Anlaufstelle Arbeitsrechtliche Information, Beratung & Unterstützung für Menschen ohne gesicherten Aufenthalt Doch besonders Arbeitende ohne bzw.

Ob mit oder ohne Papiere: Sozialversicherungsgesetze, Arbeitsrecht, kollektivvertragliche Mindeststandards und Betriebsverein­barungen gelten für alle Arbeitnehmer*innen. mit unsicherem Aufenthalt oder eingeschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt sind oft von extremer Ausbeutung betroffen. An dieser Stelle setzt die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender an. Wir bi

eten Beratung und Unterstützung für undokumentierte Kolleg*innen an. Die UNDOK-Anlaufstelle ist eine Initiative von mehreren Gewerkschaften, der Arbeiter­kammer Wien, der ÖH Bundesvertretung, von NGOs aus dem fremden- und asylrechtlichen Bereich sowie von selbstorganisierten Migrant*innen­organisationen und antirassistischen und basisgewerkschaftlichen Aktivist*innen. Getragen wird die UNDOK-Anlaufstelle vom UNDOK-Verband, der als Verein organisiert ist. Wir sind zu unseren Öffnungszeiten für dich erreichbar. Bitte beachte auch unsere Angebote. http://undok.at

Die UNDOK-Anlaufstelle wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Zwischen 15. Juni 2026 und 25. Juni 2026 ist die UNDOK-Beratung geschlossen.❗ Die letzte Beratungsmöglichkeit ist am Mit...
01/06/2026

Zwischen 15. Juni 2026 und 25. Juni 2026 ist die UNDOK-Beratung geschlossen.

❗ Die letzte Beratungsmöglichkeit ist am Mittwoch, 10. Juni, 15.00–18.00 Uhr.

Ab Montag, 29. Juni hat die Beratung wieder wie gewohnt offen.

LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen lädt Euch herzlich ein zu ihrer alljährlichen Aktion zum Intern...
26/05/2026

LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen lädt Euch herzlich ein zu ihrer alljährlichen Aktion zum International S*x Workers‘ Day!

Wann: Dienstag, 2. Juni 2026, 17:00 – 20:00 Uhr
Wo: Votivpark, Rooseveltplatz 8, Wien 1090

Mit: Redebeiträgen, Musik, Drag-, Pole- und Tanzperformances, Austauschmöglichkeiten und vielem mehr!

Wir laden Euch herzlich ein zu unserer alljährlichen Aktion zum International S*x Workers‘ Day!

Wann: Dienstag, 2. Juni 2026, 17:00 – 20:00 Uhr

Wo: Votivpark, Rooseveltplatz 8, Wien 1090

Mit: Redebeiträgen, Musik, Drag-, Pole- und Tanzperformances, Austauschmöglichkeiten und vielem mehr!

Programm:

17:00 – 17:15 DJ Joy Resistance
17:15 – 17:30 Eröffnungsrede von LEFÖ-TAMPEP
17:30 – 17:45 Redebeiträge von Projekt PiA, Q***r S*x Workers Q***r s*x workers collective, Red Edition
17:45 – 18:05 Pole Performance + DJ Lucy Bakanal
18:05 – 18:30 Koko Cappelle
18:30 -18:45 Redebeiträge von S*xarbeiter*innen, Trans* S*x Works Berlin, maiz
18:45 – 19:15 La Washa
19:15 – 19:30 Tender Erotics Tanz Performance
19:30 – 19:35 Drag Performance
19:45 – 20:00 Schlussrede

LEFÖ lädt ein … und mit uns viele andere!

Gemeinsam mit S*xarbeiter*innen, den S*xarbeiter*innen-Selbstorganisationen Red Edition und dem Q***r S*x Workers Q***r s*x workers collective, dem Trans* S*x Works Berlin, den Beratungsstellen maiz, Projekt PiA, IBUS und SXA-Info: Information und Beratung für S*xarbeitende Graz, Amnesty International Österreich – Netzwerk Frauenrechte sowie der Aids Hilfe Wien fordert LEFÖ ein sofortiges Ende der Stigmatisierung von S*xarbeiter*innen.

Die Arbeits- und Lebenssituationen von (migrantischen) S*xarbeiter*innen in Österreich sind nach wie vor von prekären Bedingungen geprägt. Diskriminierung, Stigmatisierung und zunehmende Forderungen nach restriktiven Gesetzen, speziell auf EU-Ebene, verschärfen die Situation von S*xarbeiter*innen.

Wir fordern deshalb auch dieses Jahr mehr Anerkennung und Rechte, die politische und gesellschaftliche Entstigmatisierung von S*xarbeit sowie eine gewaltfreie Gesellschaft für alle S*xarbeiter*innen!

Wir freuen uns über Eure Unterstützung und auf Euer Dabei-Sein! Lasst uns gemeinsam laut sein!

S*xarbeiterinnen*rechte sind Frauen*rechte!
Only Rights Can Stop The Wrongs!

"Wir kümmern uns um alle! Wer kümmert sich um uns?" Unter dem Motto startet die IG24 eine Protestaktion am 23. Juni von ...
22/05/2026

"Wir kümmern uns um alle! Wer kümmert sich um uns?" Unter dem Motto startet die IG24 eine Protestaktion am 23. Juni von 13:00-17:00 Uhr vor dem Sozialministerium in Wien.

📣„Wir kümmern uns um alle! Wer kümmert sich um uns?“

💪Unter diesem Motto werden wir am 23. Juni von 13:00-17:00 vor dem Sozialministerium in Wien protestieren!

Rund 57.000 Personenbetreuer:innen arbeiten in Österreich. Sie verlassen ihre Familien, um mit ihrer Arbeit einen wichtigen Teil zum österreichischen Gesundheitssystem beizutragen. Doch die Lebens- und Arbeitsrealitäten unserer Kolleg:innen sind prekär: Sie arbeiten oft ohne Pause, ohne ausreichende soziale Absicherung, arbeiten isoliert, oft bis zur völligen Erschöpfung. Mit unserer Protestaktion machen wir auf die sehr geringen Pensionen und die daraus folgende Altersarmut von Betreuer:innen aufmerksam und fordern wir verbesserte Pension- und Krankenstandsegelungen, vergleichbar mit angestellten Personen.

Das aktuelle System drängt uns in eine Scheinselbstständigkeit ohne arbeitsrechtlichen Schutz und vollen Zugang zu Sozialrechten. Wir wollen soziale Sicherheit, nicht nur Überleben!

📣Unsere Botschaft an die Politik ist klar: Eine qualitätsvolle Betreuung gibt es nur mit guten, sicheren und fairen Arbeitsbedingungen!

Dieser Protest lebt von unserer gemeinsamen Stärke. Viele Kolleg:innen können nicht selbst vor Ort sein, weil sie im privaten Haushalt unabkömmlich sind oder sich im Herkunftsland aufhalten – umso mehr braucht es jede einzelne Stimme vor Ort!

👇Zeige dich solidarisch und schließ dich unserer Protestaktion an, denn nur GEMEINSAM können die Arbeitsbedingungen verbessern!
Wann: 23. Juni, 13:00 – 17:00 Uhr
Wo: Vor dem Sozialministerium, Wien

❗Immer Troubles mit der Beschäftigungsbewilligung!UNDOK-Kampagne für fairen Zugang zum Arbeitsmarkt📢Der UNDOK-Verband st...
15/05/2026

❗Immer Troubles mit der Beschäftigungsbewilligung!
UNDOK-Kampagne für fairen Zugang zum Arbeitsmarkt

📢Der UNDOK-Verband startet 2026 Öffentlichkeits- und Advocacy-Arbeit zu den Herausforderungen mit der Beschäftigungsbewilligungspflicht.

Viele Menschen ohne EU/EWR-Pass brauchen in Österreich eine Beschäftigungsbewilligung (BB), um unselbstständig arbeiten zu können. Diese muss vor Arbeitsbeginn vom Arbeitgeber*in (AG) beim AMS beantragt werden, gilt nur für eine*n bestimmte*n AG, eine konkrete Stelle, ein bestimmtes Stundenausmaß und für maximal ein Jahr. Bei den meisten Stellen prüft das AMS im sogenannten Ersatzkraftverfahren, ob zuerst geeignete inländische oder gleichgestellte Arbeitskräfte eingesetzt werden können.

In der Praxis wird dieses System oft als Schutz vor Lohn- und Sozialdumping begründet. Die UNDOK-Beratungserfahrung – und jene von UNDOK-Verbandsmitgliedern – zeigt jedoch deutlich: Die BB-Pflicht schafft starke Abhängigkeiten, erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt und schützt nicht vor Ausbeutung, un(ter)dokumentierte Arbeit und Scheinselbstständigkeit. Die Durchsetzung offener Ansprüche oder das Aufzeigen von Ausbeutung ist in solchen Fällen besonders schwierig.

Diese Ungleichbehandlung von Migrant*innen am Arbeitsmarkt schwächt die Position aller Beschäftigten und macht sie ausbeutbar. Denn Unternehmen und AG profitieren von Lohndumping und Sozialbetrug, wenn sie reguläre Beschäftigung umgehen, Kollektivverträge unterwandern und so das Sozialsystem sukzessive aushöhlen. Für Betroffene sind die Folgen oft existenzbedrohend.

Mehr Infos zur Kampagnehttps://undok.at/wp-content/uploads/2026/04/ImmerTroubles_BB_Kampagnentext_Stand2026.pdf

📢12. Mai | Internationaler Tag der PflegeViele Menschen in Österreich werden durch Personenbetreuer*innen betreut.Laut I...
12/05/2026

📢12. Mai | Internationaler Tag der Pflege

Viele Menschen in Österreich werden durch Personenbetreuer*innen betreut.

Laut IG24 – Initiative für Gerechtigkeit in der Personenbetreuung in Österreich sind rund 60.000 Betreuer*innen in Österreich tätig – meist Frauen, die aus anderen Ländern anreisen, um hier zu arbeiten.

Sie arbeiten oft:
👉 mehrere Wochen am Stück
👉 24 Stunden am Tag
👉 in Isolation im Haushalt der betreuten Person

Viele berichten von schwierigen Bedingungen:
❌ Scheinselbstständigkeit statt fairer Anstellung
❌ Abhängigkeit von Agenturen
❌ fehlender Schutz vor Ausbeutung oder Gewalt

📊 Wir sorgen uns um alle - wer sorgt sich um uns?
Unter diesem Motto hat die IG24 kürzlich eine Umfrage unter in Österreich arbeitenden Betreuer*innen durchgeführt. Mehr als 1.500 Personen haben daran teilgenommen und deutlich gemacht, unter welchem Druck viele leben und arbeiten.

Die Ergebnisse zeigen existenzielle Unsicherheiten:
👉 61 % sagen, dass sie sich den Ruhestand nicht leisten können, weil die Pension nicht ausreichen würde.
👉 83 % geben an, dass sie sich längere Krankheit finanziell nicht leisten können.
👉 73 % fordern die Anerkennung der Betreuungsarbeit als Schwerarbeit.
👉 68 % fordern ein Recht auf Mindestpension.
👉 68 % wollen eine Abgeltung des Krankenstandes ab dem 4. Tag ohne Wartezeiten.
👉 44 % sprechen sich für eine Senkung oder Aussetzung der SVS-Abgaben im Krankheitsfall aus.

❗ Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen.

Illustration von: Clara Berlinski // carolineseidler.com

09/05/2026

❗Wenn du Probleme in der Arbeit hast und etwas dagegen tun willst, musst du dein Arbeitsverhältnis dokumentieren. Das hilft dir, deine Rechte einzufordern.

👉 Finde in diesem Video wichtige Tipps, wie du deine Arbeit richtig dokumentierst. Denn: Nur mit den richtigen Beweisen kannst du dich gegen Ausbeutung wehren!

Das ganze Video ist auf unserer Website (https://undok.at/videos-downloads/) abrufbar, auf Deutsch und Englisch gesprochen und mit Untertiteln in sechs Sprachen verfügbar: Arabisch, Deutsch, English, Farsi, Paschtu und Russisch.

06/05/2026

🗞 Der Fall in Tirol zeigt, wie Ausbeutung dort entsteht, wo Menschen von Arbeitgeber*innen abhängig sind und keinen sicheren Arbeitsmarktzugang haben.

👉 https://tirol.orf.at/stories/3352916/

📢 1. Mai ist Tag der Arbeit – aber nicht für alle gleich.Viele Menschen arbeiten in Österreich ohne Papiere:am Bau, in d...
01/05/2026

📢 1. Mai ist Tag der Arbeit – aber nicht für alle gleich.

Viele Menschen arbeiten in Österreich ohne Papiere:
am Bau, in der Landwirtschaft, in der Pflege, im Tourismus oder in privaten Haushalten.

👉 Ihre Arbeit ist unverzichtbar – und doch bleiben sie rechtlich und gesellschaftlich weitgehend ungeschützt.

Ohne Zugang zu regulären Arbeitsverträgen sind sie besonders häufig von Ausbeutung betroffen:
❌ zu wenig Lohn
❌ zu lange Arbeitszeiten
❌ kein Schutz am Arbeitsplatz
❌ Misshandlungen und Einschüchterung

❗ Wer arbeitet, hat Rechte – unabhängig vom Aufenthaltsstatus.

Mehrere Gewerkschaften in ganz Europa engagieren sich darin, Arbeiter*innen ohne Papiere in den Kampf für faire Arbeit mit einzubeziehen – wir hoffen, dass sich noch viele weitere anschließen werden!

Illustration von: Clara Berlinski/ carolineseidler.com

📢 Mayday 2026 📢Die Welt, wie sie ist, produziert Unsicherheit, Ungleichheit und Ausgrenzung – und autoritäre Kräfte vers...
30/04/2026

📢 Mayday 2026 📢

Die Welt, wie sie ist, produziert Unsicherheit, Ungleichheit und Ausgrenzung – und autoritäre Kräfte versuchen, daraus Profit zu schlagen. Doch Geschichte zeigt: Eine andere Gesellschaft wurde bereits erkämpft und ist weiterhin möglich.

Der 1. Mai steht für den Widerstand von unten und die Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Herrschaft. Statt Spaltung und Angst setzen wir auf Solidarität und gemeinsame Organisierung. Gemeinsam können wir gesellschaftlichen Wandel erwirken – wie viele vor uns – hier und jetzt – und zukünftig!

👉 MAYDAY MAYDAY

⏰ Fr, 01. Mai 2026 um 15.00
📍 Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
📢 Demonstration

❗ Für ein gutes Leben für Alle!

❗28. April – Workers’ Memorial Day👉 Der Workers’ Memorial Day ist ein internationaler Gedenktag für Arbeitnehmer*innen, ...
28/04/2026

❗28. April – Workers’ Memorial Day

👉 Der Workers’ Memorial Day ist ein internationaler Gedenktag für Arbeitnehmer*innen, die durch ihre Arbeit getötet wurden, verunglückt sind, erkrankt oder dauerhaft geschädigt wurden. Es ist ein Tag des Erinnerns, aber auch des Widerstands. Dieser Tag soll sichtbar machen, dass gefährliche Arbeitsbedingungen, fehlender Schutz, Ausbeutung und strukturelle Ungleichheit existieren.

Der Toten gedenken heißt auch, für bessere Arbeitsbedingungen, wirksamen Arbeitsschutz und Rechte für alle Beschäftigten zu kämpfen.

🗞 In einem Artikel von asyl aktuell wird ein konkreter Fall beleuchtet: UNDOK hat Hinterbliebene eines verstorbenen Arbeitnehmers begleitet und in einem rechtskräftigen Verfahren wegen grob fahrlässiger Tötung unterstützt. Der Fall zeigt, wie entscheidend solidarische Begleitung, rechtliche Unterstützung und Zusammenarbeit sind – und wie schwer es Betroffene oft haben, zu ihrem Recht zu kommen. (https://www.asyl.at/files/uploads/1012/9-fehlender-kann-todlich-sein.pdf)

Remember the dead – fight for the living.

Adresse

Johann-Böhm-Platz 1
Wien
1020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Mittwoch 15:00 - 18:00

Telefon

+4315344439040

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