18/12/2025
Was darf man (noch) sagen – und was nicht? Zwischen Moralisierung, Angst vor Sanktionierung und zunehmender Polarisierung geraten offene Debatten immer öfter unter Druck. Doch gerade in der Politischen Bildung sind kontroverse Themen kein Risiko, sondern ein Lernanlass.
In dieser Folge von Richtig & Falsch sprechen wir über Streitkultur im Unterricht, die Bedeutung von Beziehung, den Beutelsbacher Konsens und die Frage, wie
Diskussionen begleitet werden können, ohne sie zu ersticken.
Ausgehend von der 16. Jahrestagung der Interessengemeinschaft Politische
Bildung (IGPB) unter dem Titel „Denk- und Sprechverbote als Lernanlass in der Politischen Bildung“ sprechen wir mit Expert*innen aus Schule und Hochschule.
Im Zentrum stand dabei nicht nur die Frage nach gesellschaftlichen Diskursverengungen, sondern ganz konkret der schulische Alltag:
Wie reagieren Lehrkräfte, wenn Schülerinnen und Schüler extreme Positionen vertreten?
Zwischen Unterrichtspraxis und theoretischer Reflexion widmet sich diese Folge einer zentralen Frage: Wie bleibt ein demokratischer Dialog lebendig, wenn Meinungen stark auseinandergehen?
Zu Gast in dieser Podcast Folge sind:
💬 Alexandra Amante, Lehrerin am BRG23, Anton-Krieger-Gasse, Wien
💬 Heike Krösche, Institut für Zeitgeschichte | Institut für Fachdidaktik, Universität
Innsbruck
💬 Timo Brunnbauer, Lehrer an PTS Linz Stadt 1, Personalvertreter
💬 Wolfgang Sander, Professor (im Ruhestand) für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität
Gießen
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